Markus Baum - Eberhard Arnold

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"Seit der Zeit Jesu haben kleine Gruppen ernsthafter Christen versucht, der Ethik der Bergpredigt entsprechend zu leben. Während viele Christen diese Ethik einer zukünftigen Welt zuschreiben, haben andere die Überzeugung vertreten, dass Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, sie hier und jetzt umzusetzen. Die Lebensgeschichte eines dieser Menschen liegt hier vor uns. Es ist nicht das Anliegen des Buches, den Menschen Eberhard Arnold zu verherrlichen. Vielmehr legt es Zeugnis ab von Gottes Treue und Gottes Handeln in der Geschichte." Jim Wallis im Vorwort

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Haus Gnadenfülle Allianzkonferenz Bad Blankenburg Eberhard Arnold in der - фото 6

„Haus Gnadenfülle“, Allianzkonferenz Bad Blankenburg, Eberhard Arnold in der Bildmitte, Emmy sitzend, 1911

Dieses Papier trägt deutlich die Handschrift Eberhard Arnolds. Der Plan, widrigenfalls eine Art Gegenvorstand auszurufen und dem alten Vorstand das Vertretungsrecht abzusprechen, klingt indessen sehr nach der Streitlust von Gerdtells. Eberhard Arnold klagte denn auch, „dass die Brüder mich durchaus zum Vorsitzenden haben wollen, an Pücklers Stelle. Das bringt mich in große innere Schwierigkeiten“. Emmy hat das abenteuerliche Vorhaben mit keiner Silbe kommentiert. – Die Palastrevolution fand dann doch nicht statt. Was passierte tatsächlich in der entscheidenden Sitzung des nationalen DCSV-Vorstandes am 23. Oktober? Zwar wurde die Protesterklärung behandelt, aber nur abgeschwächt angenommen. Ludwig von Gerdtell nutzte die Gelegenheit zu einem Abgang mit viel Donner und wenig Applaus, indem er alle andersdenkenden Vorstandsmitglieder für Heuchler erklärte, ihnen die Bruderschaft und der DCSV die Zusammenarbeit aufkündigte. Eberhard Arnold dagegen beklagte zwar die „Inkonsequenz, die zur Heuchelei führt“, betrachtete aber alle Vorständler „weiter als Brüder“. Aus dem nationalen DCSV-Vorstand zog er sich zurück; der DCSV blieb er trotzdem engstens verbunden. – An einem Nachhutgefecht im Gemeinschaftsblatt „Auf der Warte“ zwischen Ludwig von Gerdtell und Graf Pückler beteiligte sich Eberhard Arnold nicht.

Anfänge der Pfingstbewegung

Parallel zu DCSV-Konflikt, Tauf- und Kirchenfrage taucht in den Brautbriefen zwischen Emmy von Hollander und Eberhard Arnold immer wieder die Frage nach Dauer und Zukunft der Erweckung auf, die in Halle und vielen anderen Städten und Landstrichen dieser Zeit zu spüren war. Eberhard Arnold glaubte, „eine immer reiner werdende Rückkehr zum Urchristentum“ feststellen zu können: „Unsere Erweckung trägt den Stempel der Endzeit, der herrlichen Erwartung Seiner Ankunft (…) – Noch ist viel zu tun. Viel Gebundenheit, viel Unklarheit zu überwinden, die alleinige Autorität des Wortes im Geist durchzufechten und die Sünde als tot hinauszutun.“ Da kann es nicht erstaunen, dass er hellhörig war für Nachrichten über besonders auffällige Ereignisse in der Christenheit. In einem der ersten Briefe an Emmy, am 4. April 1907, gab er stichwortartig den Inhalt eines Berichts des Zeltevangelisten und Pastors Jonathan Paul wieder über seltsame Vorgänge bei einer Erweckung in Frederiksand bei Christiana (Oslo), „in der viele zur völligen Hingabe an Jesus gekommen sind und der Geist mit einer Kraft herniedergekommen ist wie an Pfingsten in der Apostelgeschichte, sodass auch dort heute Leute mit fremden Sprachen reden …“ Er war begeistert, „wie ruhig, nüchtern und doch wunderbar der Geist Gottes in unseren Tagen wirkt!“ Ein Vierteljahr später berichtete Emmy von Hollander über „vier Geschwister aus Norwegen“, die nach eigener Aussage vom Heiligen Geist nach Halle geschickt worden seien und sich ohne Vorankündigung bei einer Gemeinschaftsschwester einquartiert hätten, „vielleicht acht Tage, vielleicht ein Jahr, je nachdem der Geist es ihnen zeigt“. Sie war befremdet über die ungeordnete, unverständliche Art des Betens, aber auch bereit, die Sache gründlich zu prüfen. Nach der zweiten Begegnung schrieb sie: „Das Kreuz ist nicht der Mittelpunkt, weder gestern noch heute, sondern das Erfülltsein mit dem Geist, welches sie (so kommt es mir vor) erzwingen wollen.“ Eberhard Arnolds trockener Kommentar dazu: „Geistespredigt ohne Christusverkündigung ist die gefährlichste Schwärmerei. Der Geist ist nur dazu da, dass er Christus verherrlicht und von Ihm und Seinen Worten zeugt.“ Nach einer dritten Versammlung mit den Norwegern glaubte Emmy, die Bewegung sei womöglich doch göttlich. – Das Thema war in der Folge Gesprächsgegenstand am Rand der Blankenburger Allianzkonferenz und bei allen möglichen Gelegenheiten. Den positiven Bericht eines „äußerst nüchternen DCSV-Kollegen“ über die „Großalmerodener (Pfingst)-Bewegung“ schickte Eberhard Arnold ohne weiteren Kommentar an Emmy. Er legte großen Wert auf ihre Einschätzung, und die fiel zunächst vorsichtig positiv aus.

Als dann erkennbar wurde, dass die Pfingstbewegung mehr noch als die Tauffrage Unruhe und Streit in die Allianzbewegung brachte, hielt er es mit den leitenden Männern der Blankenburger Allianzbewegung: Ernst Modersohn, General von Viebahn, Bernhard Kühn und andere richteten am 19. Dezember 1907 in einer Erklärung des „Allianzblattes“ ein Haltesignal auf. Zungenrede, Weissagung und andere neutestamentliche Geistesgaben sollten auf den Blankenburger Konferenzen nicht geübt werden – um der Einheit willen.

Es ist nicht bekannt, dass Eberhard Arnold später engere Fühlung mit pfingstkirchlichen Gemeinden oder Gemeinschaften gehabt hätte. Es gibt freilich auch keine Anhaltspunkte dafür, dass er die Pfingstbewegung pauschal verurteilt oder absichtlich gemieden hätte. Wie hätte er auch seine deutliche Prägung durch Torrey und Finney verleugnen können? In seinem Leben sind mit den Jahren eine ganze Reihe von Charismen wirksam geworden: Urteilskraft, prophetischer Weitblick, tätige Liebe.

CVJM und CVJF

Die ersten Monate des Jahres 1908 verlebten Eberhard Arnold und Emmy von Hollander verhältnismäßig einträchtig mit ihren Familien, er in Breslau, sie in Halle. Was ihm an freier Zeit neben dem Studium der Kirchen- und Philosophiegeschichte blieb, davon investierte er nur wenig und ungern in die DCSV und ebenfalls wenig, aber dafür mit großer innerer Anteilnahme in Dienste bei der Breslauer Heilsarmee. Sonntagnachmittags betreute er regelmäßig eine Gruppe von anfangs etwa 30 jungen Männern in Brockau. Der Breslauer CVJM hatte ihm die Verantwortung für diese Arbeit übertragen. Einige der jungen Leute entschlossen sich, in die Nachfolge Jesu zu treten. Im Mai gab Eberhard Arnold die Gruppe an andere Mitarbeiter ab. Eine regelrechte Mitgliedschaft im CVJM hat Eberhard Arnold für sich ausgeschlossen, „da ich einige Tatsachen der Verfassung und der Rednerbenutzung niemals mitverantworten könnte.“

Derweilen engagierte sich Emmy in der „Jungfrauenvereinigung“ der Stadtmission in Halle, die dem „Christlichen Verein Junger Frauen“ CVJF angeschlossen war. Das ging nicht ohne Schwierigkeiten ab. Einzelne aus den Reihen der „taufgesinnten“ Gemeinschaftsleute an der Alten Promenade zweifelten offen an der „Entschiedenheit“ der Stadtmissionsleute und fürchteten, Emmy könnte Mädchen aus der einen in die andere Arbeit abwerben. Umgekehrt geriet sie bei der Stadtmission bald in die Kritik, weil sie ihre Taufüberzeugung nicht verleugnete. So blieb das Thema CVJM sowohl für Emmy von Hollander als auch für Eberhard Arnold nur ein Zwischenspiel. Gleichwohl haben beide auch in späteren Jahren enge und freundschaftliche Kontakte zur CVJM-Bewegung gepflegt.

Pläne

Über den vielschichtigen Ereignissen, Fragen und Verpflichtungen kann man leicht aus den Augen verlieren, dass Eberhard Arnold eigentlich noch Student war. Durch seine neugewonnene Taufüberzeugung sah er sich erst recht genötigt, das Studium mit Hochdruck voranzutreiben. Welchen Beruf er nach dem Examen ergreifen, was für eine Stellung er anstreben sollte, darüber machte nicht nur er selbst sich Gedanken:

– Bei der DCSV-Konferenz in Wernigerode hörte er fasziniert die Berichte der Ostasienfahrer aus dem Vorstand über Mission in China und überlegte: „Kann ich hinausgehen? – Wenn ich kann, so will ich.“

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