Markus Baum - Eberhard Arnold

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"Seit der Zeit Jesu haben kleine Gruppen ernsthafter Christen versucht, der Ethik der Bergpredigt entsprechend zu leben. Während viele Christen diese Ethik einer zukünftigen Welt zuschreiben, haben andere die Überzeugung vertreten, dass Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat, sie hier und jetzt umzusetzen. Die Lebensgeschichte eines dieser Menschen liegt hier vor uns. Es ist nicht das Anliegen des Buches, den Menschen Eberhard Arnold zu verherrlichen. Vielmehr legt es Zeugnis ab von Gottes Treue und Gottes Handeln in der Geschichte." Jim Wallis im Vorwort

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So also war Emmy von Hollanders innere Verfassung, als sie den Salon der Frau Oberstabsarzt Baehr aufsuchte. Dazu kam eine Portion Neugier. Für vier Wochen auf Urlaub bei den Eltern in Halle, hatte sie ihre Geschwister begeistert von den Vorträgen Ludwig von Gerdtells vorgefunden. In Kaffeekränzchen und bei Gesellschaften hörte sie ganz offen darüber diskutieren, „ob das Sühnopfer Christi noch heute Kraft und Bedeutung habe“. Die ganze Stadt schien einen anderen Geist zu atmen: „Wie sehnte ich mich danach, auch von diesem Geist erfasst zu werden.“ – Eberhard Arnold sah sie nach diesem einen Abend zunächst nicht wieder (er war für ein paar Tage in den Harz gefahren, um sich über seine Gefühle und über Gottes Willen hinsichtlich dieses Mädchens klar zu werden). Von seiner Ansprache immer noch aufgewühlt, suchte sie nach einigen Tagen (am 15. März) die Frau Oberstabsarzt auf und ließ sich von ihr den Weg zur „Ruhe in Gott und in Christus“ erklären. Sie besuchte auch weitere Versammlungen.

Harmonie von Anfang an

Am Palmsonntag, es war der 24. März, begann eine Veranstaltungsreihe mit Bernhard Kühn. Emmy von Hollander versäumte keine der Nachmittags- und Abendveranstaltungen. Abends war Eberhard Arnold auch da. Man wechselte einige Worte. Ebenso am Montag. Am Dienstag begleitete er sie nach Hause. Von Liebe war noch nicht die Rede. Dafür tauschten sich die beiden über den Inhalt der Versammlungen aus, erzählten sich aus ihrem bisherigen Leben, was sie vom Leben mit Jesus erwarteten und was von der Zukunft. Sie verstanden sich sofort. Am Mittwochabend begleitete er sie zur Versammlung. Zu seiner Freude bezeugte sie dort öffentlich, sie habe sich in den vergangenen Tagen für ein Leben mit Jesus entschieden. Auf dem Heimweg erklärte er ihr, seiner Überzeugung nach habe Gott sie zusammengeführt. Er wolle am Karfreitag einen Besuch bei ihren Eltern machen.

Die Hollanders hatten damals eine Wohnung in einem neuerbauten Bürgerhaus in der Dessauer Straße 8a 6am östlichen Stadtrand von Halle, nur ein paar Schritte von dem heute noch eindrucksvollen Wasserturm entfernt. Schräg über die Straße lag und liegt der Nordfriedhof. Die Familie war nicht gerade wohlhabend, oder besser gesagt: nicht mehr. Emmys Vater Johann Heinrich von Hollander war der Sohn des letzten deutschen Bürgermeisters von Riga. Ihre Mutter Monika geb. Otto war die Tochter von Piers Otto, zuletzt Pastor der deutschen lutherischen Gertrudisgemeinde in Riga. Der Stammbaum der Hollanders und Ottos reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und wimmelt geradezu von Ratsherren, Patriziern und Deutschordensrittern. Aber davon konnte man sich nach der ersten russischen Revolution 1904/05 nichts mehr kaufen. – Johann Heinrich von Hollander war Rechtsgelehrter. Angesichts der Russifizierung unter Zar Alexander III. und um seinen Kindern eine deutsche Erziehung angedeihen zu lassen, war er mit der Familie 1890 nach Deutschland übersiedelt. Zuallererst musste er seine juristischen Examina wiederholen; das fraß einen großen Teil des Familienvermögens auf. Er hatte gehofft, sich in Jena habilitieren zu können, war dort aber beruflich nicht recht vorwärts gekommen. Eine entsprechende Chance bot sich erst 1896 an der Universität Halle. Dort hatten die Hollanders zunächst in Giebichenstein, dann im Vorort Ammendorf gewohnt. Und nun eben in der Dessauer Straße. Die Familie zählte sieben Personen: von sechs Geschwistern Emmys waren die zwei jüngsten früh gestorben. Im Haushalt der Eltern lebten die ältere Schwester Olga (* 1882), Else, die nur elf Monate jünger war als Emmy (* 1885), der Bruder Heinrich („Heinz“, * 1887) und schließlich Monika (* 1888).

Werbung und Verlobung

Hier also machte Eberhard Arnold am 29. März 1907 – Karfreitagmorgen – seine Aufwartung. In schwarzem Anzug und Zylinder stellte er sich den Eltern seiner Auserwählten vor. Sie waren durchaus angetan. Von Verlobung sofort und auf der Stelle wollten sie zunächst nichts hören; sie gaben ihr Einverständnis zu der Verbindung nur unter dem Vorbehalt, dass auch Eberhards Eltern die Verlobung billigen würden. Immerhin akzeptierte Emmys Mutter einen Strauß weißer Rosen. Die Verlobung sollte so lange geheimgehalten werden, bis Eberhard den Nachweis erbracht habe, dass er eine Frau auch versorgen könne. Der Schwiegersohn in spe und die Tochter wurden für eine Weile taktvoll alleine gelassen. Er wiederholte ihr gegenüber seine Überzeugung, dass Gott sie zusammengeführt habe, und sagte dann: „Ich habe Sie vom ersten Augenblick, als ich Sie sah, lieb gewonnen!“ Sie, etwas blass vor Spannung, erwiderte: „Mir ist es ganz ebenso gegangen.“ Daraufhin tauschten sie einen ersten Kuss. Anschließend lasen sie gemeinsam den 34. Psalm („Ich will den Herrn allezeit loben ... Die auf Ihn sehen, werden strahlen vor Freude“) und gaben im Gebet ihr Leben in die Hände Gottes „zum Dienst und zum Zeugnis für Ihn“. Dann kam die Familie wieder herein. Emmys Geschwister akzeptierten den zukünftigen Schwager sofort. Die nächsten eineinhalb Tage verbrachten sie zum Teil alleine, zum Teil mit den Geschwistern zusammen. Noch am Samstag reiste Eberhard Arnold mit der Bahn nach Breslau ab. Am Ostermorgen hielt seine Braut bereits einen ersten Brief in Händen, überschrieben: „Immer Phil. 4,4! Eph. 1,14b! Meine Emmy ...“

4Angeregt von der christlichen Studentenbewegung in den USA und auf die seit 1882 existierenden „Bibelkränzchen“ an Universitäten und Schulen gestützt, hatten u. a. Graf Eduard von Pückler und Freiherr Waldemar von Starck jährliche christliche Studentenkonferenzen initiiert, aus denen heraus 1895 die DCSV entstand. Im selben Jahr wurde der Christliche Studenten-Weltbund gegründet.

5William Booth war ursprünglich Methodistenprediger. 1861 übernahm er die Leitung der Ostlondoner Zeltmission und gab dieser Arbeit mit den Jahren eine effiziente, „militärische“ Struktur, aus der 1878 die Heilsarmee hervorging. Booth war ein wortgewaltiger Prediger, erklärter Feind von Laster und Sünde und bis ins hohe Alter für Neuerungen offen.

6Heute Paracelsusstraße.

III.

Briefe kreuzen sich

Kaum etwas ist so gut dokumentiert wie die Verlobungszeit Eberhard Arnolds und Emmy von Hollanders. Die beiden schrieben sich täglich, manchmal mehrmals (zum Ruhm der preußischen Post sei gesagt: die Briefe waren niemals länger als einen Tag unterwegs). In diesen Briefen geht es zwar immer auch um Freude und Leid zweier heftig verliebter junger Menschen. Aber zugleich und manchmal beherrschend geht es um Jesus und das Verhältnis zu ihm. Emmys Mutter meinte einmal, solche drolligen Brautbriefe hätte sie noch nie gelesen. Da stünde nur: „Jesus allein – Amen – Halleluja“ usw.

Wenn je zwei Menschen ein Herz und eine Seele waren, dann diese beiden. Er schreibt ihr Gedichte. Sie muss ihm, auf seine dringende Bitte hin, eine Locke schicken. Und Fotos, immer wieder. Er schickt ihr Bücher, paketweise: Finney, Torrey, Catherine Booth, Graf Korff und viele andere. Sie will von ihm Nachrichten aus seiner Arbeit, Artikel, alles. Er schlägt vor, sie könnten sich ja gemeinsam biblische Bücher vornehmen und sich alles sagen, was ihnen dabei auffällt. Sie ist begeistert und fängt mit dem Matthäusevangelium an (binnen eines halben Jahres haben sie das Neue Testament durchgearbeitet). Er schreibt ihr von Fahrradausflügen an der Oder und von seinem Studienpensum. Sie mahnt ihn, sich mehr zu schonen. Er mahnt sie, sich mehr Schlaf und Ruhe zu gönnen. Sie beichtet ihm, dass sie geplappert habe. Ihm wird erst nach ein paar Monaten mit Schrecken bewusst, dass sich vermutlich noch zwei andere Mädchen Hoffnungen auf ihn gemacht haben (er hatte das gar nicht richtig registriert). Daraufhin bittet sie ihn, doch kompromittierende Situationen zu meiden und die Seelsorge an jungen Damen anderen zu überlassen, und damit ist es gut. Er reflektiert Begebenheiten aus seinem bisherigen Leben. Sie erzählt Erlebnisse aus dem ihren. Er hält sie auf dem Laufenden über alles, was in Breslau passiert. Sie berichtet ihm haarklein, was sich in der Familie, in der Gemeinschaft und in der Hallenser Christenheit abspielt. Und da gibt es jeweils viel und Verwickeltes zu berichten.

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