Thorsten Legat - Wenn das Leben foul spielt

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Er galt bei den Fans als Kultspieler mit einem Ruf wie Donnerhall. In ihrer Liste 'Die härtesten Hunde aller Zeiten' führte ihn die Zeitschrift '11Freunde' unangefochten auf Rang eins, und auch außerhalb des Fußballplatzes gab er sich nicht gerade zimperlich. Doch wenn Thorsten Legat jetzt zurückblickt, erscheint vieles in einem völlig neuen Licht. In seiner Autobiografie berichtet er erstmals von traumatischen Erlebnissen in der Kindheit: Er litt unter dem gewalttätigen Vater, einem alkoholabhängigen Bergmann, der ihn regelmäßig misshandelte. Diese Erfahrungen verfolgten Legat in seiner gesamten Karriere als Profispieler: In Fitnessstudios trimmte er sich zum Kraftpaket, auf dem Platz sah er Gegenspieler als Feinde, die er durch körperliche Aggressivität beeindruckte. Brutale Fouls, wie sie ihm das Leben spielte, hatte er nicht nötig: Der 'härteste Hund aller Zeiten' sah als Spieler keine einzige Rote Karte. Ein beeindruckendes Buch über eine außergewöhnliche Lebensgeschichte.

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Tränen der Enttäuschung nach dem verlorenen DFBPokalfinale in Berlin Ata - фото 25

Tränen der Enttäuschung: nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale in Berlin. »Ata« Lameck (links), der kurz zuvor seine große Profikarriere beendet hatte, versucht mich zu trösten.

Wir stellten unsere Mauer auf. Es waren fünf Mann, darunter ich mit meinen 1,85 Metern. Zumdick korrigierte die Mauer noch einmal, dann erwarteten wir den Schuss. Ich schaute auf Detaris Schuhe, die mit den rot-weiß-grünen Streifen auf mich wie zwei Lollipops wirkten. Dann lief er an und schoss. Was in diesen Millisekunden passierte, verstehe ich bis heute nicht, wenn ich daran zurückdenke. Alle sprangen hoch, um den Ball zu blocken – nur ich blieb stehen. Genau durch diese Lücke flog der Ball und fand den Winkel.

Der Held hieß Lajos Detari und der Depp Thorsten Legat.

Es ist schon kurios, wenn man in seiner Karriere dreimal DFB-Pokalsieger geworden ist und trotzdem immer wieder auf das eine verlorene Finale angesprochen wird. Aber das passiert mir bis heute in meiner Geburtsstadt. Egal wo ich Fans oder Kollegen treffe, irgendwann kommt die Sprache auf 1988 und anschließend gleich der Vorwurf: »Wärst du damals hochgesprungen, wären wir Pokalsieger geworden.«

Das stimmt natürlich nicht, denn alle vergessen immer, dass es 0:0 stand. Wenn ich den Ball mit dem Kopf geblockt hätte, wäre dann der VfL Bochum Pokalsieger gewesen? Natürlich nicht, erst hätten wir ja selbst ein Tor erzielen müssen, und das wissen die Fans. Aber sie wissen auch, wie sie mich ärgern können. Dabei ärgerte ich mich damals am meisten über meinen Fehler.

Obwohl wir durch Detaris Freistoßtreffer verloren hatten, wurden wir am nächsten Tag in Bochum wunderbar empfangen. Zwar nur als »Vize-Pokalsieger«, aber das »Vize« hatten die Fans ganz klein geschrieben. Mit einem Autokonvoi ging es zum Bochumer Rathaus, wo uns ein Meer von Menschen feierte. Ehrlich gesagt, bekam ich auf dem Rathausbalkon ein wenig Schiss, denn die Brüstung wirkte alles andere als solide. Trotzdem: Es war ein fantastischer Tag.

Kabinengeflüster (1)

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

Das »Weitmarer Holz« gilt im Ruhrgebiet als Wandertipp schlechthin. Das Naherholungsgebiet liegt im Süden von Bochum und umfasst etwa 80 Hektar Wald. Für den VfL Bochum ein idealer Ort, um Waldläufe anzusetzen.

Wir fuhren also mit dem Auto dorthin und liefen vom Parkplatz aus mehrere vorgegebene Runden. Es gab einen kleineren und einen größeren, etwa fünf Kilometer langen Rundlauf. Den kleineren Parcours hatte ich bereits absolviert. Die lange Strecke sollte ich an diesem Tag das erste Mal absolvieren.

Vorgegeben war vom Trainer eine schnellere Runde, und das war so richtig nach meinem Geschmack. Da ich ohnehin immer vorneweg laufen wollte und in jedem Training einen Wettbewerb sah, den ich gewinnen musste, nahm das Unheil seinen Lauf. Der Beste, der Schnellste, der Härteste – gab es überhaupt einen Superlativ, den ich mir seit meiner Kindheit nicht verordnet hatte?

Ich lief und setzte mich schnell ab. Unterwegs gab es viele Wege, die von meinem abzweigten, doch ich rannte weiter geradeaus. Irgendwann meldete sich meine innere Uhr. Für 5.000 Meter im Stadion gilt als Faustregel eine Zeit von etwa 20 Minuten. Im Wald dauert es vielleicht eine halbe Stunde. Ich aber war deutlich länger unterwegs. Ich blieb stehen und bekam Panik. Fragen schossen mir durch den Kopf. Wo bin ich? Wo sind die anderen? Hab ich mich verlaufen? Was wird der Trainer sagen? Mich ergriff die Angst, wieder einen Fehler gemacht zu haben.

Was nun? Ich dachte an einen Satz, den ich einmal irgendwo gelesen hatte. »Wenn du falsch abbiegst, dann hilft dir auch kein schnelleres Tempo. Du kommst nicht ans Ziel.« Also blieb nur der Rückweg. Ich rannte wieder los und zermarterte mir mein Hirn. Was würden die anderen sagen? Und – viel wichtiger – was sollte ich ihnen sagen? Konnte jemand wie ich, der für sich zwanghaft beanspruchte, niemals Schwächen zu zeigen, einfach sagen: Ich habe mich verlaufen?

Mein Lieblingswitz fiel mir ein, und der sollte mich retten: Rotkäppchen läuft durch den Wald und geht vom Weg ab, um Blumen zu pflücken. Auf einmal hört es ein Geräusch hinter einem Busch. Rotkäppchen biegt vorsichtig die Zweige auseinander und sieht den bösen Wolf dort sitzen. Rotkäppchen: »Wolf, was machst du für große Augen«? Darauf der Wolf: »Nicht mal in Ruhe scheißen kann man.«

Als ich mit anderthalb Stunden Verspätung am Treffpunkt eintraf und zu meiner Freude sah, dass die Mannschaft auf mich gewartet hatte, wusste ich, was ich meinen Kameraden sagen konnte. Ich erzählte die Geschichte. Nur Rotkäppchen, die Blumen und den bösen Wolf ließ ich weg.

Warmer Regen

Beim VfL Bochum gab es offenbar ein ganz bestimmtes Aufnahmeritual für neue Spieler. Leider erfuhr ich erst davon, als es bereits zu spät war. Als Jungprofi, der in den Kreis der Mannschaft aufgenommen wird, ist man normalerweise vorsichtig und stellt keine oder nur wenige Fragen. Zu groß ist der Respekt vor den älteren Mannschaftskameraden. Schließlich hatte ich die etablierten Fußballer des VfL immer nur samstags in der Sportschau im Fernsehen verfolgt – und nun sollte ich einer von ihnen werden.

Das erste Training endete, und wir gingen zurück die Umkleideräume. Klamotten aus und ab unter die Dusche. Dann kam es zur »Jungprofi-Taufe«, die ich zunächst gar nicht mitbekam. Erst als ich die Dusche abstellte, bemerkte ich einen warmen Regen in meinem Rücken. Einer der älteren Mannschaftskameraden hatte mich doch tatsächlich angepinkelt, und alle feixten.

Gequält lächelte ich. Dann sagte ich zu ihm: »Wenn du das noch einmal machst, muss ich dich weghauen.«

Wie sollte der Kollege auch wissen, dass mein erster Gedanke war: Das ist mein Vater.

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