Adolf Schmitthenner - Das deutsche Herz

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Ein historischer Roman, der zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges spielt: Friedrich von Hirschhorn ist zwar Lutheraner, spricht sich aber dennoch vehement für religiöse Toleranz und gegen die Religionskriege aus. Doch sein idealistischer und nach Ruhm strebender Sohn lässt sich davon nicht beirren und zieht in den Krieg…-

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Alle schrien zu gleicher Zeit auf Ursa ein und begehrten Aufschluß.

„Er ist es, er ist es!“ schrie sie.

„Wer ist es?“

„Der Vater von meinem Kind, der in unserm Hause verbrannt ist.“

„Wen meinst du, den Reiter, der an uns vorüber ist?“

„Ja“, heulte sie. „Er ist es, er ist es.“

„Das ist nicht möglich“, sagte der Knecht, der die Kutsche führte. „Ich war selber dabei, wie man die verkohlte Leiche des Fremden gefunden hat.“

„Er sieht ihm ähnlich“, beruhigte sie Friedrich. „Aber du täuschst dich, Ursa.“

„Er hat mir den Namen gegeben. Ich will zu ihm. Laßt mich gehen.“

„Denk an dein Kind“, sagte Friedrich ernst.

„Was liegt mir an meinem Kind? Ich will zu meinem Kerl, ich will zu meinem Kerl.“

Es blieb nichts andres übrig, als die Ungebärdige in die Kutsche einzusperren. Sie setzte sich in einen Winkel und heulte vor sich hin. Ihr Kind rührte sie nicht mehr an. Ursula hielt das arme Wesen in ihrem Schoß. Sie beugte sich, angstvoll lauschend, darüber. Träne um Träne fiel auf das Flammenzeichen nieder. Kein Wort wurde in der Kutsche gesprochen.

Friedrich erkundigte sich derweilen nach dem Reiter.

„Er gehört zu dem Regiment Ottenburg“, sagte einer der Knechte. „Das Regiment sammelt sich in Mosbach. Nächster Tage soll es nach Holland reiten.“

Friedrich seufzte. „Als ob wir Überfluß an Menschen hätten. Wir gehen selber den schwersten Zeiten entgegen. Und da läßt der Kurfürst in pfälzischen Landen die Werbung zu für einen fremden Krieg. Was gehen uns die Spanier und die Niederländer an?“

Unmutig gab er seinem Roß die Sporen und ritt voraus, damit die Wohngemächer instand gesetzt seien, bis die Herrin käme.

Eine halbe Stunde nachdem er in den Burghof gesprengt war, rollte die Kutsche herein. Friedrich hob seine Gemahlin aus dem Wagen. Sie sah bleich aus und hatte einen ängstlichen Schein in den Augen. Sie flüsterte ihrem Gatten etwas ins Ohr. Sein Gesicht wurde ernst. Er schickte eine Magd hinunter in die Stadt zu der kleinen, behenden Frau in der hinteren Gasse. Die ganze Nacht hindurch brannten die Lichter in den Gängen und auf den Stiegen, in der Küche und in den Kammern, und das Feuer im Herd ging nicht aus. Es war ein merkwürdiges Türausundein, Treppaufundab, Gefrag und Geraune, Gewerb und Gemächte in der Burg.

Am frühen Morgen kam die alte Barbara, der die Zwingenberger Dirne mit ihrem Kind zur Obhut übergeben worden war, voller Bestürzung die Treppe herauf. Vor der Türe stieß sie mit einer Magd zusammen.

„Die Ursa ist in der Nacht entwichen“, sagte sie in hastiger Entrüstung „Das Kind hat sie dagelassen.“

„Was liegt uns daran“, erwiderte das Mädchen, und es fing zu weinen an. „Das eine Kind ist tot, das andre liegt im Sterben. Es sind zwei Knaben.“

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