Iris W. Maron - Liebe in den Augen des Wolfs

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Lukas arbeitet als Journalist bei einer Lokalzeitung im Schwarzwald. Da sein Sozialleben de facto nicht existiert, nimmt er einen Hund aus dem Tierheim auf und knüpft in der Hundeschule tatsächlich schon bald neue Kontakte. Angetan hat es ihm vor allem Hundetrainer Chris, der allerdings sämtliche Annäherungsversuche abblockt – obwohl es zwischen ihnen durchaus knistert. Als in der Gegend wiederholt ein Wolf gesichtet wird, ist die kleine Stadt bald in Aufruhr und Lukas hat mit der Berichterstattung alle Hände voll zu tun. Während die Lage sich zuspitzt, kommt Lukas auch allmählich dem Geheimnis auf die Spur, warum Chris sich so dagegen sträubt, der gegenseitigen Anziehung nachzugeben…
Band 1 der «Wolfsaugen»-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.

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Anscheinend muss Sputnik noch einige weitere Punkte abhaken, denn er setzt sich sofort wieder in Bewegung. Da wir früh dran sind, gönne ich ihm noch eine kleine Runde und gehe mit ihm ein Stück. Ich lasse derweil meinen Blick über die Wiese schweifen, die wohl die Hundeschule ist. Schön sieht sie aus. Aber auch ganz anders, als ich Hundeschulen bisher so kenne. Die Wiese liegt an einem Hang und ist leicht abschüssig. Der Rasen ist längst nicht so akkurat gemäht wie bei Schwämmke, alles wirkt eher ein wenig wild. Löwenzahn sprießt auf dem Rasen und Klee, am Zaun wuchern Brennnesseln. Überall summt und brummt es.

Dort, wo ich gerade stehe, hat der Zaun ein kleines Loch – auch das gäbe es bei Schwämmke nicht, der würde sofort einen neuen Zaun anbringen lassen. Hier jedoch wurde vor das Loch kurzerhand ein Brett gelegt, um es zu stopfen. Vermutlich, damit keiner der Hunde während des Trainings abhauen kann. Auch eine Methode.

Auf der Wiese selbst stehen einige Geräte herum, wie ich sie vom Agility kenne, und mehrere Haufen Autoreifen liegen da. Oben neben dem Tor befindet sich eine kleine Hütte. Sie ist windschief und sieht aus, als würde sie schon lange der Witterung trotzen. Im Endeffekt ist es eine ehemalige Obstwiese, die zur Hundeschule umfunktioniert wurde. Einige Obstbäume stehen tatsächlich immer noch hier. Apfelbäume kann ich erkennen und das dort hinten müsste ein Pflaumenbaum sein. Er ist voller Früchte und ich bekomme Lust, nachher ein paar Pflaumen zu essen.

Plötzlich reißt mich eine laute Stimme aus meinen Gedanken.

»Ernst!«, ruft ein tiefer Bass. »Bleib hier! Ernst!!«

Bevor ich mich noch fragen kann, wer Ernst ist, springt auch schon ein Mops auf Sputnik zu. Wild hüpft er um meinen Hund herum und nachdem beide sich kurz beschnuppert haben, beginnen sie miteinander zu spielen. Was mit Leine wirklich, wirklich unpraktisch ist.

»Sorry«, japst der Bass hinter mir. »Er ist einfach abgehauen.«

»Schon okay«, erwidere ich und wende mich Ernsts Halter zu. Er sieht so aus, wie seine tiefe Stimme es vermuten ließ. Groß und breitschultrig, mit Vollbart und Brustbehaarung, die der etwas zu tiefe Ausschnitt seines weißen T-Shirts erahnen lässt, ist er das Klischeebild eines Bären. Die Glatze trübt das vielleicht ein bisschen, macht ihn aber nicht unattraktiv. Er kommt mir vage bekannt vor, doch ich weiß nicht recht, woher.

Er jedoch scheint mich sofort zu erkennen, wie sein breites Grinsen verrät. »Na, wen haben wir denn da!«

»Äh, hallo.«

»Hallo! So ohne Schwanz im Mund kann ich mich dir ja auch vorstellen: Ich bin Hanno.«

Ich spüre wie mir die Röte in die Wangen schießt. Daher kenne ich ihn! Er war letztens im Wald mit meinem Bäcker – zu dem ich mich seither nicht mehr getraut habe – zugange.

»Lukas, hi.«

»Freut mich, Lukas«, Hanno zwinkert mir zu und ich nutze den Moment, als Sputnik mich beinahe zu Fall bringt, um seinem Blick auszuweichen. Vielleicht ist es doch nicht so unpraktisch, wenn der Hund angeleint ist, sich aber einbildet, spielen zu müssen.

Hanno scheint das anders zu sehen. Kurzerhand schnappt er sich seinen Mops.

»So, jetzt gibst du aber mal Ruhe«, summt er ihm ins Ohr. »Ihr könnt nachher spielen.«

Ich entheddere die Leine, dann schaue ich doch wieder zu Hanno. Wie er so dasteht, ein großer, breit gebauter Typ, offensichtlich schwul, mit dem winzigen Mops am Arm – das schaut schon wirklich komisch aus. Ich muss grinsen und bin froh, dass ich meine Gesichtsfarbe wieder unter Kontrolle habe.

»Ich weiß: Klischee!«, näselt Hanno und wedelt theatralisch mit dem abgeknickten Handgelenk. »Aber was soll ich machen. Ich liebe Möpse nun einmal!«

»So, tust du das?«, frage ich, kichernd über meinen eigenen flachen Witz.

Auch Hanno muss lachen. »Na, vielleicht nicht alle.«

»Ihr könnt jetzt reinkommen«, ertönt es in diesem Moment.

Ich schaue zurück und sehe einen groß gewachsenen Mann, der das Gartentor – Verzeihung, das Tor zur Hundeschule – offen hält. Davor stehen schon drei weitere Hunde mit menschlichem Anhang. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass die alle angekommen sind.

»Na dann!«, meint Hanno und wir machen uns auf den Weg zu unserer ersten Schulstunde.

Am Trainingsgelände angekommen, platzieren wir uns in einem großen Kreis um den Hundetrainer herum. Ich bin froh um die Obstbäume, die Schatten spenden, denn in der Sonne ist es ganz schön warm.

Der Trainer weist uns an, ausreichend Abstand zueinander zu halten, sodass die Hunde nicht auf die Idee kommen, jetzt wäre Spielstunde. Die Hunde sind – abgesehen von Sputnik – alle ziemlich aufgeregt. Am schlimmsten ist der Labrador, der mir gegenübersteht. Er hängt in der Leine und will unbedingt zu Sputnik. Dieser jedoch scheint die Wiese spannender zu finden und klebt mit der Nase am Boden.

»Hallo«, begrüßt uns der Trainer und bündelt so alle Aufmerksamkeit auf sich. »Wenn es euch recht ist, würde ich vorschlagen, dass wir uns alle duzen.«

Allgemeines Nicken antwortet ihm. Wie bei unserem Telefonat macht er auch jetzt einen freundlichen Eindruck auf mich. Er ist jung, so wie ich es mir gedacht habe. Vermutlich ist er etwa in meinem Alter. Sein dunkles Haar trägt er sehr kurz und er macht insgesamt den Eindruck, dass er sich nicht viel um sein Aussehen schert. Er trägt feste Schuhe, eine olivgrüne Outdoor-Hose und ein schwarzes, schon etwas verblichenes T-Shirt. Um die Hüften hat er eine Bauchtasche geschnallt, in der vermutlich Leckerlis sind.

»Fein! Ich bin Christopher und ich freue mich, dass ihr da seid! Das ist der Einsteigerkurs und es wird uns hier vor allem darum gehen, Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Zusammenleben mit dem Hund zu fördern. Bevor wir anfangen, möchte ich euch alle bitten, dass ihr euch und eure Hunde kurz vorstellt. Rasse, Alter und so weiter. Sagt bei den Hunden bitte auch dazu, wenn es irgendwelche Besonderheiten gibt, also wenn sie mit anderen Hunden nicht gut verträglich sind oder Ähnliches.«

Wiederum allgemeines Nicken, doch keiner wagt es, sich als Erstes vorzustellen.

»Fangt ihr bitte an?«, wendet Christopher sich kurzerhand an ein Paar zu seiner Rechten. Beide tragen die volle Hundeplatz-Montur inklusive dieser fürchterlichen Westen, die beinahe nur aus Taschen zu bestehen scheinen.

»Ist gut. Ich bin Fritz, das ist Attila und das ist meine Frau Edeltraud«, sagt der ältere Mann und ich komme nicht umhin, die Reihenfolge dieser Vorstellung bezeichnend zu finden. »Attila ist ein Deutsch-Drathaar und zweieinhalb Jahre alt.«

»Irgendwelche Besonderheiten?«

»Nein.«

»Gut, die Nächsten bitte.«

»Hallo«, ergreift Hanno das Wort. »Ich bin Hanno und das ist Ernst. Ernst ist ein Mops und er ist zwei Jahre alt. Mitten in der Pubertät. Er hat nur Flausen im Kopf. Andere Hunde findet er ganz toll, er rennt immer auf alle zu und dass jemand vielleicht keine Lust auf ihn haben könnte, ist ihm unbegreiflich. Menschen findet er auch super. Er findet eigentlich alles super.«

Allgemeines Lachen, dann bin ich dran.

»Ähm, hi. Das ist Sputnik. Er ist ein bisschen älter als die anderen, glaube ich, aber so genau weiß man das nicht, weil er aus dem Tierheim kommt. Er wurde da auf etwa vier Jahre geschätzt. Bei ihm ist auch nichts Besonderes zu beachten. Mit Hunden kann er gut, mit Menschen auch.«

»Danke«, meint Christopher und lächelt mich an. »Und dein Name?«

»Hö?«

»Du hast vergessen, dich vorzustellen.«

»Ach so«, ich kratze mich verlegen an der Wange. »Ich bin Lukas.«

»Hallo, Lukas.«

»Hi.«

»Dann bin ich jetzt dran, oder?«, fragt die junge Frau, die links von mir steht. Ihr langes blondes Haar trägt sie zu einem Dutt zusammengebunden und insgesamt wirkt sie ein bisschen zu hip für einen Hundeplatz. Sie und der Hund neben ihr scheinen mir das perfekte Beispiel für die Binsenweisheit zu sein, wonach Hund und Halterin einander gleichen. Der Hund hat schneeweißes, flauschiges Fell und ist einfach nur wunderschön.

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