Iris W. Maron - Liebe in den Augen des Wolfs

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Lukas arbeitet als Journalist bei einer Lokalzeitung im Schwarzwald. Da sein Sozialleben de facto nicht existiert, nimmt er einen Hund aus dem Tierheim auf und knüpft in der Hundeschule tatsächlich schon bald neue Kontakte. Angetan hat es ihm vor allem Hundetrainer Chris, der allerdings sämtliche Annäherungsversuche abblockt – obwohl es zwischen ihnen durchaus knistert. Als in der Gegend wiederholt ein Wolf gesichtet wird, ist die kleine Stadt bald in Aufruhr und Lukas hat mit der Berichterstattung alle Hände voll zu tun. Während die Lage sich zuspitzt, kommt Lukas auch allmählich dem Geheimnis auf die Spur, warum Chris sich so dagegen sträubt, der gegenseitigen Anziehung nachzugeben…
Band 1 der «Wolfsaugen»-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.

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»Hallo, Schatz!«, schallt mir ihre vertraute Stimme entgegen. »Wie geht es dir?«

»Gut, danke.«

»Fein. Morgen ist der große Tag, nicht wahr?«

»Ja, genau.«

»Bist du schon aufgeregt?«

Ich muss lachen, weil ich momentan tatsächlich aufgeregt bin, jedoch nicht aus dem Grund, an den sie denkt. »Ein bisschen.«

»Hast du denn schon alles vorbereitet?«

»Ja, schon längst.«

»Und du bist sicher, dass du nichts vergessen hast?«

»Ja, bin ich. Ich habe zwei unterschiedlich lange Leinen besorgt, ein Bettchen, Näpfe, Futter, Decken, was man eben so braucht.«

»Eine Sicherung fürs Auto?«

»Klar.«

»Spielsachen? Bürsten? Eine Nagelschere?«

»Spielsachen und eine Bürste, ja. Mit der Pediküre warte ich, bis wir uns besser kennen.«

Sie lacht auf. »Hast ja recht. Ich bin nur auch schon so aufgeregt. Ein bisschen ist es doch, als würde ich morgen ein Enkelkind bekommen. Wenn auch ein sehr haariges.«

»Ähhh…« Ich winde mich unwohl. Meine Mutter wünscht sich Enkelkinder, das weiß ich, und es tut mir weh, dass ich ihr diesen Wunsch wohl nicht erfüllen werde.

Meine Mutter beachtet meine Reaktion nicht. Sie macht direkt weiter mit ihrem Fragenkatalog. »Wie soll er denn heißen, der Kleine? Hast du dir das schon überlegt?«

»Natürlich. Ich habe ihn Sputnik genannt. Das habe ich dir doch schon erzählt.«

»Ah ja, richtig.« Sie lacht. »Wie bist du nur auf diesen Namen gekommen?«

»Hm, ich habe recht lange überlegt. Ursprünglich hieß er Justin.« Ich gebe ein würgendes Geräusch von mir. »Den Namen wollte ich auf keinen Fall behalten. Ich wollte etwas, das besser zu ihm passt – und das nicht so furchtbar ist. Die zündende Idee hatte ich erst, als ich mich mal mit einer Tierpflegerin über ihn unterhalten habe. Sie hat seinen Namen deutsch ausgesprochen. Das klang echt verstörend. Aber ich habe mal gelesen, dass man, wenn man Hunden einen neuen Namen gibt, am besten die alten Vokale beibehält. Ja, und da schoss mir dann eben Sputnik durch den Kopf. Der Name passt perfekt zu ihm. Er sieht einfach aus wie Sputnik.«

»Und du hast dir das wirklich gut überlegt? So ein Hund aus dem Tierheim… Da weiß man nie, was man bekommt.«

»Mama, wir hatten doch schon immer Hunde«, entgegne ich genervt. Die Entscheidung, mir einen Hund zu nehmen, habe ich mir schließlich nicht leicht gemacht. Ich habe viel recherchiert, unendlich viele Bücher gewälzt und lange darüber nachgedacht, welcher Hund der richtige für mich sein könnte. Rasse oder Mischling, Züchter oder Tierheim, Welpe oder Erwachsener, Hündin oder Rüde. Letztlich ist es ein erwachsener Mischlingsrüde aus dem Tierheim geworden.

»Sicher, aber das waren alles Rassehunde.«

»Auch die können ganz schön bekloppt sein. Denk nur an Fee.«

Meine Mutter seufzt. »Die gute Fee.«

»Sie war ein lieber Hund«, stimme ich zu. »Aber auch ganz schön schwierig.«

»Ja, nun, da hast du schon recht.«

»Und Sputnik ist toll. Wirklich. Wir werden perfekt zusammenpassen.«

Bei den Gedanken an den lustigen Hund muss ich lächeln. Ich bin Sputnik verfallen, als ich vor Wochen das erste Mal ins Tierheim gekommen bin. Ich glaube, er ist der hässlichste Hund der Welt. Nicht groß, nicht klein, zottig und mit undefinierbarer Fellfarbe hat er mich angegrinst – ich schwöre, er kann wirklich grinsen! – und um mich war es geschehen. Verrückterweise scheint diese Liebe auf Gegenseitigkeit zu beruhen, denn nachdem wir uns ein bisschen beschnuppert hatten – oder eher: er mich – war da sofort irgendwie eine Verbindung zwischen uns.

»Na schön«, meint meine Mutter. Ich kann nicht einschätzen, ob ich sie wirklich überzeugt habe. Doch meine Entscheidung steht fest. »Und mit deiner Arbeit ist alles geklärt?«, will sie noch wissen.

»Ja, ich kann Sputnik mitnehmen. Meine Chefin mag Hunde und ist schon ganz begeistert von der Idee, dass wir einen Bürohund haben werden. Sie überlegt sogar, ihm eine eigene Kolumne zu geben. Und meine Kollegen haben auch nichts dagegen.«

»Schön. Das ist wirklich viel wert.«

»Ja, ist es.«

»Woran arbeitest du denn momentan?«

»Ich habe einen Artikel über die partielle Mondfinsternis heute Nacht geschrieben.«

»Die was?«

»Den Blutmond«, seufze ich mit Grabesstimme. Ich hasse dieses Wort. Es ist so unnötig dramatisch.

»Ah, ja. Davon habe ich gehört.« Für einen Moment herrscht Stille. Ich wappne mich für das, was jetzt unweigerlich folgen wird. Und richtig, meine Mutter enttäuscht mich nicht. »Ich verstehe wirklich nicht, wieso du für dieses Käseblatt arbeitest.«

»Es ist kein Käseblatt«, widerspreche ich automatisch. »Die Schwarzwald-Presse ist eine seriöse Lokalzeitung.«

»Aber du wolltest so hoch hinaus! Du wolltest für eine wichtige Zeitung schreiben. Etwas bewegen.«

Ich klemme mir das Handy zwischen Ohr und Schulter und rupfe ein paar Grashalme aus. »Ich hab es doch versucht. Und es hat nicht geklappt.«

»Du hättest nicht so schnell aufgeben dürfen und es weiter versuchen müssen! Irgendwann hätte es schon noch funktioniert.«

Ich zerpflücke einen Grashalm in kleinste Stückchen und sage nichts. Meine Mutter hat einfach überhaupt keine Ahnung, was es bedeutet, einer von zahllosen Jungjournalisten zu sein, die sich alle um dieselben Jobs prügeln.

»Schau, Lukas, ich meine es doch nur gut mit dir…«

»Ich weiß, Mama.« Ich seufze. »Aber es ist ein guter Job, wirklich. Auch wenn es nicht das ist, was ich ursprünglich wollte. Ich kann auch hier etwas bewegen.«

»Indem du über die Mondfinsternis oder über Kaninchenzüchtertreffen schreibst?«

»Ich habe noch nie über Kaninchenzüchtertreffen geschrieben!«, werfe ich vehement ein. Gut, gestern habe ich über die Eröffnung des Streichelzoos geschrieben, den sich Kindergarten und Altenheim teilen, und ja, es gab Kaninchen. »Und selbst wenn, wäre daran nichts verwerflich. Tatsächlich aber plane ich eine große Artikelserie über Klimaschutz in der Region. Angefangen habe ich mit einem Bericht über das neue Solarzellenprojekt. Das ist das Prestigeprojekt des Bürgermeisters, aber es gibt auch einige kritische Stimmen. Das werde ich ausweiten. Was wird schon für den Klimaschutz getan, was kann man besser machen? Das ist so ein wichtiges und vielseitiges Thema. Es passiert ja schon viel im Kleinen, das möchte ich aufzeigen. Und gleichzeitig müsste so viel mehr passieren. Und größer. Mit der Solaranlage fängt es an, aber es gibt so viel mehr. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs zum Beispiel, der in der letzten Wahl versprochen wurde. Passiert ist aber nichts. Stattdessen wird eifrig an der Bundesstraße gebaut. Und dann möchte ich über die Forstwirtschaft hier schreiben, immerhin sind wir doch mitten im Schwarzwald. Generell finde ich die Art, wie wir Natur nutzen, ein wichtiges Thema.«

»Hmm«, macht meine Mutter nachdenklich. »Das klingt gut.«

»Ja. Es ist wichtig.« Dass Regina, meine Chefin, dem Projekt noch nicht zugestimmt hat, verschweige ich wohlweislich. Sie ist generell skeptisch, wenn ich mir – wie sie meint – zu viel vornehme oder Themen vorschlage, die unsere Leserschaft angeblich nicht interessieren. Oder wenn ich Themen in den Blick nehme, die wichtigen Leuten unangenehm werden könnten. In solchen Fällen gibt sie mir gerne das Gefühl, dass ich die Zusammenhänge hier nicht verstehe. Nach drei Jahren fühle ich mich dann noch immer fremd im Ort.

Laute Stimmen lassen mich aufsehen. Die wettergegerbten Frauen sind dazu übergegangen, Karten zu spielen. Offenbar geht das nicht ohne lautstarke Zwischenrufe und Spötteleien.

»Wo bist du denn?«, erkundigt sich meine Mutter. Die Stimmen sind wohl bis zu ihr durchgedrungen.

»Am See.«

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