Michael Lindenberg - Zwang in der Sozialen Arbeit

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Zwang in der Sozialen Arbeit: краткое содержание, описание и аннотация

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Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter üben in ihrer beruflichen Tätigkeit Zwang aus & das wird aber häufig aus dem beruflichen Selbstbild verdrängt. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass Zwang und Zwangsmittel im Arbeitsalltag eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Für das berufliche Selbstverständnis in der Sozialen Arbeit ist es deshalb unumgänglich, über den eigenen Umgang mit Zwang nachzudenken. Das Buch liefert in einem ersten Schritt eine kritische Einordnung des Zwangsbegriffs. In einem zweiten Schritt wird die Verquickung von Zwang und Sozialer Arbeit vor dem Hintergrund der Renaissance des Zwangs sowie der Kontrollfunktion Sozialer Arbeit erörtert. Abschließend werden der professionelle Umgang mit Zwang sowie alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und erörtert.

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Exkurs 2: Zwang und Zwangskontexte im Fachdiskurs – Differenzierungen und Unschärfen

Diese Definition von Zwangskontexten erscheint uns auch deshalb notwendig, weil die Begriffe Zwang und Zwangskontext in den aktuellen Debatten um die Legitimität von Zwang in der Sozialen Arbeit teilweise unscharf verwendet werden (bspw. EthikJournal 2/2015: »Soziale Arbeit in Kontexten von Zwang«). Zum Teil werden nur die Zugänge zur Sozialen Arbeit als Zwangskontext gefasst, die auf engem Zwang beruhen, also wenn »konkrete Einzelne (von Dritten) dazu genötigt werden, bestimmte Lebensumstände zu erdulden und/oder bestimmte Handlungen zu vollziehen bzw. zu unterlassen« (Kaminsky 2015, S. 6). Zum Teil werden die Begriffe Zwang, Zwangsmaßnahmen und Zwangskontexte nicht klar voneinander abgegrenzt und auch organisatorische Rahmenbedingungen und Settings als Zwangskontexte bezeichnet. So argumentieren Zobrist und Kähler (2017) in der dritten Auflage ihrer Auseinandersetzung mit Sozialer Arbeit in Zwangskontexten für eine Ausweitung des Begriffs »Zwangskontext« auf institutionelle Settings, um »Zwangskontexte von Zwang im engeren Sinn abzugrenzen« (ebd., S. 14).

Die mit dieser Ausweitung verbundene Unschärfe lässt sich am Beispiel der Freiheitsentziehung in der Kinder- und Jugendhilfe verdeutlichen. So kann zunächst sowohl die Genehmigung einer Freiheitsentziehung und die Zuweisung eines Platzes in einer geschlossenen Einrichtung als Zwangskontext gefasst werden: als unfreiwilliger Zugang zu einer Maßnahme der Sozialen Arbeit. Dies entspricht dem oben ausgeführten Begriff. Andererseits könnte gemäß dieser Definition auch der Freiheitsentzug selbst als Zwangskontext für die darin lebenden jungen Menschen wie für die darin tätigen Professionellen gefasst werden – als Kontext, der die konkreten Interaktionen und den Alltag rahmt. Letzteres bezeichnen wir jedoch nicht als Zwangskontext, sondern als strukturellen Zwang ( картинка 32 Kap. 2.4.3), zu dem der Freiheitsentzug gehört.

Wir sprechen von Zwangskontext daher ausschließlich mit Blick auf den Zugang zu Sozialer Arbeit, also die mehr oder minder freiwillige Inanspruchnahme (weiter Zwang) oder die erzwungene Inanspruchnahme (enger Zwang). Die institutionelle und organisatorische Ausgestaltung fassen wir davon unabhängig als strukturellen Zwang (der ebenfalls eng oder weit sein kann).

картинка 33Weiterführende Literatur

Goffman, Erving (1994): Interaktionsrituale. Über Verhalten in direkter Kommunikation. Frankfurt/Main: Suhrkamp

Widersprüche, Heft 113 (2009): Grenzen des Zwangs? Soziale Arbeit im Wandel. Münster: Westfälisches Dampfboot

Zobrist, Patrick/Kähler, Harro Dietrich (2017): Soziale Arbeit in Zwangskontexten – Wie unerwünschte Hilfe erfolgreich sein kann (3., vollständig überarbeitete Auflage). München, Basel: Reinhardt

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