Ursula Isbel - Reiterhof Dreililien Sammelband

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Reiterhof Dreililien Sammelband: краткое содержание, описание и аннотация

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Spannende Abenteuer rund um Teenager Nell und ihre Freunde auf dem Reiterhof Dreililien. Alle 10 Geschichten gibt es hier im Sammelband! Mit dem Umzug aufs Land ändert sich Nells Leben komplett: Neue Umgebung, neue Freunde, neue Liebe. Auf dem Reiterhof Dreililien entdeckt der Teenager ihre Leidenschaft für Pferde und findet in Jörn, dem Sohn des Reiterhofbesitzers, ihre erste große Liebe. Im Laufe der zehn Bände, die sich über vier Jahre erstrecken, erlebt Nell so manche Abenteuer, Hindernisse und Turbulenzen auf Dreililien. -

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Die Stalltür wurde geöffnet. Eine Stute wieherte schrill. Ich hörte Jörn sagen: „Vorsicht hinter Julka! Abstand halten!“

Dann erklang Frau Mayreders besorgte Stimme: „Die armen Kinder sind so erschöpft. Sie werden sie doch jetzt nicht auch noch absatteln lassen?“

„Keine Sorge“, sagte Mikesch. „Abgesattelt wird heute nicht mehr, das besorgen wir schon selbst. Wir bringen die Pferde nur in ihre Boxen, Für heute war’s genug, würde ich sagen.“

Die Zwillinge protestierten. Eine Boxtür knarrte, und die Stimmen gingen im Hufgeklapper, im Stampfen und Schnauben der Pferde unter.

Nach einiger Zeit wurde es wieder still im Stall. Die Tür schloß sich. Dann entfernten sich die Stimmen.

Plötzlich erschien Jörn auf der Türschwelle zur Sattelkammer. Er musterte mich und sagte: „Hier sitzt du also. Warum bist du so plötzlich verschwunden? Hast du’s nicht mehr ausgehalten?“

Ich schüttelte stumm den Kopf. „Was ist los?“ fragte er. „Hast du geweint?“

„Nein“, sagte ich. „Mir ist bloß etwas ins Auge geflogen.“

Er lächelte. Dann setzte er sich neben mich, schob sein Stirnband zurecht und sagte: „Hör auf zu lügen. Mir kannst du nichts vormachen. Seit wann bist du so verschlossen?“

„Verschlossen?“ wiederholte ich und musterte ihn anklagend. „Das mußt ausgerechnet du sagen! Seit einer Woche läufst du herum wie ein einsamer Wolf, sagst nicht, was dir nicht paßt, machst ein Gesicht, als hätten wir dir wer weiß was getan . . . Ich dachte, wir wären Freunde.“

„Natürlich sind wir das.“ Unsere Blicke begegneten sich. „Wenn ich nicht sage, was mit mir los ist, dann ist das nicht gegen dich gerichtet. Ich hab’s mir eben nur angewöhnt, vieles für mich zu behalten, weißt du. Bei meinen Eltern hab ich gelernt, daß es sinnlos ist, sich gegen gewisse Dinge aufzulehnen oder Verständnis bei ihnen zu suchen. Deshalb mußte ich alles mit mir selbst abmachen. Und jetzt kann ich mich oft gar nicht mehr anders verhalten, selbst wenn ich möchte. Es ist, als wäre alles in mir wie zugeschnürt.“

„Aber du hattest doch Matty! Warum hast du nicht mit ihm geredet, wenn sonst keiner da war?“

Er erwiderte: „Zwischen Matty und mir war’s nicht immer so wie jetzt. Wir haben früher nicht viel miteinander anfangen können. Das war wohl wegen des Altersunterschieds so.“

Ich nickte. Wir schwiegen einige Zeit und lauschten auf die Motorengeräusche, die sich langsam über die Auffahrt entfernten.

„Sie sind weg“, sagte ich dann. „Es ist gut gelaufen, nicht? Aber . . . weißt du, es tut mir richtig weh, wenn du mich wie eine Fremde behandelst, so, als könntest du mir nicht vertrauen. Wenn’s wegen Hazel war, hätte es uns beiden gutgetan, miteinander zu reden.“

„Sicher“, erwiderte Jörn. „Das ist mir schon klar, Nell. Aber es war auch wegen der Reitschule. Ich hatte wohl Angst vor all dem Neuen. Plötzlich war ich nicht mehr sicher, ob wir es schaffen können. Die viele Arbeit, die Verantwortung, dazu noch die Schule – ich dachte, es wächst mir alles über den Kopf. Ich muß mich doch jetzt vor dem Abitur richtig hineinknien, sonst geht alles in die Binsen. Es ist so wichtig für mich, daß ich bald mit meiner Ausbildung fertig bin, daß ich selbständig werde. Und das mit Hazel . . . das ist auch für dich schlimm, ich hätte daran denken müssen.“

„Es war schlimm“, verbesserte ich. „Aber jetzt ist alles in Ordnung. Ich habe mit deinem Vater gesprochen.“

Er starrte mich ungläubig an. „Du hast mit meinem Vater gesprochen? Soll das ein Witz sein? Vater würde sich nie beeinflussen lassen, schon gar nicht . . .“ Er stockte.

Ich mußte lachen. „Schon gar nicht von mir, meinst du. Nein, das sicher nicht. Aber trotzdem kann man mit ihm reden. Man darf ihm nur nicht mit Gefühlen kommen.“

„Du hast’s erfaßt“, sagte Jörn.

„Jedenfalls, ich hab Hazel gekauft.“

Seine Miene war so verdutzt, daß ich wieder lachen mußte. Ich wurde plötzlich richtig übermütig. „Ja“, wiederholte ich voller Stolz. „Ich hab sie gekauft. Ich zahle deinem Vater dreihundert Mark für sie. Das ist wohl die Summe, die er von der Abdeckerei bekommen würde.“

„Dann wollte er sie also wirklich dorthin bringen lassen? Ich hab’s befürchtet. Aber wieso . . .“

Wieder unterbrach ich ihn. „Das hab ich auch. Und deshalb bin ich zu ihm gegangen. Ich habe Geld gespart, weißt du. Für . . . na ja, das ist jetzt nicht wichtig. Jedenfalls habe ich das Geld, und heute abend bringe ich es ihm. Damit ist das Geschäft abgeschlossen.“

Jörn sagte: „Herrgott! Ich werd verrückt, Nell! – Aber die Kosten für das Futter, die Hufpflege, den Tierarzt – das ergibt monatlich eine ganz schöne Summe. Hast du dir das überlegt?“

„Eigentlich nicht“, gab ich zu. „Weißt du, ich hab gar nicht viel nachgedacht. Ich wollte nur einfach, daß Hazel nicht . . . daß sie hierbleiben kann. Das mit den laufenden Unkosten wird schon irgendwie gehen. Ich bekomme ja Taschengeld, und mein Vater läßt mich bestimmt nicht hängen, wenn’s Schwierigkeiten gibt.“

Jörn nickte langsam. „Und wie steht’s mit dem Stallplatz?“ fragte er. „Was hat mein Vater dazu gesagt?“

„Er hat gesagt, daß Hazel bei euch im Stall bleiben kann, wenn ich weiter wie bisher bei der Arbeit helfe“, erwiderte ich triumphierend.

„Ich will verdammt sein! Das hat er gesagt? Mir scheint, du hast bei meinem Vater einen Stein im Brett, Nell.“

„Ich?“ Jetzt starrte ich ihn an. „Blödsinn! Er kann mich nicht leiden.“

„Wenn er dich nicht leiden könnte, hätte er sich ganz anders verhalten, das kannst du mir glauben.“ Jörn sah mich unverwandt an. „Das ist schön, daß du das für Hazel getan hast“, sagte er dann. „Ich find’s gut, daß du etwas unternommen hast, ganz auf eigene Faust. Sie hat es wirklich verdient.“

Ich nickte nur. Es tat gut, seinen Blick zu spüren, der so voller Achtung und Freundschaft war. Sanft fügte er hinzu: „Aber es ist dir doch klar, daß Hazel nie wieder ein vollwertiges Reitpferd sein wird? Daß du nur Unter bestimmten Bedingungen mit ihr reiten kannst? Ein Pferd mit Hufrehe braucht einen Spezialbeschlag und darf nur vorsichtig und auf weichem Untergrund geritten werden.“

„Das weiß ich alles. Es ist aber nicht wichtig. Ich habe sie ja nicht gekauft, um ein eigenes Pferd zu haben. Wenn ich reiten möchte, kann ich das doch sicher auch mit einem von euren Pferden. Ich habe Hazel gekauft, damit sie weiterleben kann und es gut hat. Sie gehört für mich zu Dreililien, verstehst du?“

„Ich verstehe“, sagte Jörn. „Natürlich. Das war eine dumme Frage.“

Wir lächelten uns an. Plötzlich war wieder alles, wie es sein sollte – so, als hätte es die letzte Woche nie gegeben. Aber nein, es gab diese letzte Woche mit all ihren Schwierigkeiten; und vielleicht hatte sie uns einander sogar ein Stück nähergebracht.

Auf dem Hof erhob sich plötzlich lautes Gekläff, Dann wurde die Hintertür aufgerissen. Diana kam hereingestürmt. Sie sprang an Jörn hoch, als hätte sie ihn mindestens ein Jahr lang nicht mehr gesehen. In der Türöffnung stand Matty. Hinter ihm tauchte Carmen auf.

Matty sagte: „Hier seid ihr! Habt ihr Geheimnisse?“ Es klang vorwurfsvoll.

Carmens Blick ging zwischen mir und Jörn hin und her. Rasch erwiderte ich: „Geheimnisse? Blödsinn. Jörn kam nur gerade zufällig herein, als ich allein hier saß. Und da hab ich ihm erzählt, daß ich Hazel gekauft habe.“

„Du hast Hazel gekauft?“ fragten Matty und Carmen im Chor.

Da mußte ich die ganze Geschichte noch einmal erzählen, und später, als wir die Pferde zusammen mit Mikesch absattelten, auch noch ein drittes Mal. Die Reitschule rückte angesichts der „Rettungsaktion Hazel“ in den Hintergrund.

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