Ursula Isbel - Reiterhof Dreililien Sammelband

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Reiterhof Dreililien Sammelband: краткое содержание, описание и аннотация

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Spannende Abenteuer rund um Teenager Nell und ihre Freunde auf dem Reiterhof Dreililien. Alle 10 Geschichten gibt es hier im Sammelband! Mit dem Umzug aufs Land ändert sich Nells Leben komplett: Neue Umgebung, neue Freunde, neue Liebe. Auf dem Reiterhof Dreililien entdeckt der Teenager ihre Leidenschaft für Pferde und findet in Jörn, dem Sohn des Reiterhofbesitzers, ihre erste große Liebe. Im Laufe der zehn Bände, die sich über vier Jahre erstrecken, erlebt Nell so manche Abenteuer, Hindernisse und Turbulenzen auf Dreililien. -

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Wir bürsteten und fegten wie besessen, wirbelten eine Staubwolke auf, die jeder Wüstenstraße Ehre gemacht hätte, und niesten abwechslungsweise wild. Von Zeit zu Zeit spritzte Matty mit dem Gartenschlauch, damit wir nicht ganz im Staub erstickten.

Nachdem wir fast zwei Stunden geschuftet hatten, tauchte Herr Moberg im Türrahmen auf und beobachtete uns kritisch. Ich hätte am liebsten Besen und Schaufel fallen lassen und mich aus dem Staub gemacht. Dann aber fiel mir ein, daß ich schließlich für Jörn und Matty und die Pferde arbeitete. Also versuchte ich ihn zu übersehen, und fegte verbissen weiter.

„Ihr seid ja reichlich spät dran mit eurer Säuberungsaktion“, sagte Herr Moberg nach einer Weile.

Jörn richtete sich auf. „Sicher“, gab er kühl zu. „Wir haben ja auch sonst gar nichts zu tun. Nichts als Schule und Pferde und Stallarbeit; das ist wirklich alles nur ein Klacks!“

Sein Vater murmelte etwas und hinkte davon. Matty verdrehte die Augen und fuhr sich mit dem Arm übers Gesicht. Er war schon ganz schwarz um die Nase.

„Ich glaube, jetzt können wir’s so lassen“, sagte er. „Wo sind die Säcke mit dem Sägemehl, Jörn?“

„Draußen auf dem Heuwagen. Ich helfe dir abladen.“

Als wir den Boden mit Sägemehl bestreut hatten, sah die Halle aus wie die Wüste Gobi bei Sandsturm. Die Luft war voll von weißem Staub. Ich hatte Sägemehl zwischen den Zähnen, in der Nase, den Haaren und in den Ohren. Das Zeug juckte fürchterlich auf der bloßen Haut, weil ich von der Arbeit ganz verschwitzt war.

Wir flüchteten ins Freie. „Du hast ja ganz graue Haare!“ sagte Jörn zu mir und grinste zum erstenmal seit Tagen.

„Und du siehst aus wie ein Bäckerjunge, der in den Mehltrog gefallen ist.“

Wir kicherten.

„Jetzt nichts als unter die Dusche!“ sagte Matty. „Später können wir dann weitermachen.“

Ich lief zum Kavaliershäusl, duschte, wusch mir die Haare und zog frische Shorts und ein ärmelloses T-Shirt an. Als ich wieder nach Dreililien kam, hatte sich der Staub „In den Kartoffeln“ gelegt. Zusammen mit Matty putzte ich die vielen Fenster eilig, aber nicht allzu gründlich. Inzwischen kletterte Jörn auf der Trittleiter herum und kehrte mit einem langen Reisigbesen die dicksten Spinnweben von den Wänden.

Das Ergebnis war wirklich sehr zufriedenstellend. Der alte Lagerraum, der zuerst wie ein schmutziges Kellerloch gewirkt hatte, war plötzlich hell und freundlich. Durch die geöffneten Fenster kam würziger Stallgeruch und der Duft des Waldes. Sonnenstreifen brachten das frische Sägemehl zum Glitzern. Es fühlte sich wunderbar weich unter meinen nackten Füßen an. Unsere Arbeit konnte sich sehen lassen.

„Wir hängen noch ein paar alte Pferdebilder an die Wände“, beschloß Matty. „Das macht sich gut.“

Er verschwand, um auf dem Dachboden nach den Bildern zu stöbern. Inzwischen war es fast elf Uhr. Mikesch tauchte mit einem Aktenordner unter dem Arm auf.

„Hier heften wir die Unterlagen für die Reitschule ab“, sagte er. „Hoffentlich bringen die Leute gleich ihre ausgefüllten Anmeldeformulare mit. Seid ihr mit der Reithalle schon fertig?“

Jörn nieste statt einer Antwort. „Schon ist gut nach vier Stunden Schufterei“, sagte ich. „Sieh’s dir doch mal an.“

Mikesch lachte. „O Verzeihung, da bin ich dir wohl auf sämtliche Hühneraugen getreten!“

„Ich habe keine Hühneraugen“, sagte ich würdevoll. „Schon eher eine Staublunge.“

Um ein Uhr mittags saßen wir gestiefelt und gespornt auf dem Rand des alten Ziehbrunnens im Innenhof und warteten auf die ersten Reitschüler. Jörn trug eine beigefarbene Reithose, während er sonst eigentlich immer nur in Jeans ritt. „Man muß Eindruck machen“, erklärte er. Sogar die indianische Weste aus Rehleder, die Carmen ihm gemacht hatte, trug er zur Feier des Tages; dazu ein passendes Stirnband mit Perlstickerei.

Carmen war auch gekommen. Sie hatte sich an den Schläfen zwei kleine Zöpfe geflochten und ihre Wimpern schwarz getuscht, was ihr Gesicht erstaunlich veränderte, weil sie von Natur eigentlich sandfarbene Wimpern und Augenbrauen hatte.

Matty hatte seine blonden Haare ungewöhnlich sorgfältig zurückgebürstet und mit Wasser angefeuchtet, damit sie nicht wie sonst nach allen Seiten abstanden. Auch er trug eine Reithose und sauber polierte Reitstiefel. Ich hatte ihn noch nie so gepflegt gesehen.

Da ich keine Reithose besaß, trug ich meine besten Jeans und eine karierte Bluse, die mit einem Volant verziert war und einen kleinen Stehkragen hatte. Ich fand, daß sie mir gut stand. Als ich damit aufgetaucht war, hatte Mikesch anerkennend gepfiffen und gesagt:

„Nell sieht wie ein Mädchen aus einem Wildwestfilm aus. Fehlen bloß noch die Cowboystiefel.“

Mikesch selbst war natürlich der absolute Glanzpunkt. Er erinnerte mich an eine Reklamefigur für sportliches Rasierwasser, wie er da saß, braungebrannt, mit den strahlend blauen Augen und schwarzen Locken und der lässigen Kleidung. Dabei war ich sicher, daß er sich gar keine Mühe gegeben hatte, besonders gut auszusehen.

Als das erste Auto über die Auffahrt kam, verkrümelte ich mich mit Matty und Carmen in die Sattelkammer. Dort beobachteten wir vom Fenster aus, wie ein Ehepaar und ein etwa dreizehnjähriges Mädchen ausstiegen und sich erwartungsvoll umsahen.

„Das ist sicher der Rechtsanwalt“, stellte Matty fest. „Wetten, daß es die Mayreders sind!“

Ich nickte. „Ja. Sabine mit der besorgten Mutter. Jetzt wird Frau Mayreder gleich mit einem Wortschwall über Mikesch und Jörn herfallen.“

Sabine im brandneuen Reitdreß hielt sich im Hintergrund, während ihre Eltern mit Mikesch redeten. Herr Moberg ließ sich überhaupt nicht sehen. Er schien entschlossen zu sein, wirklich alles uns zu überlassen, was mit der Reitschule zusammenhing.

Ehe Frau Mayreder richtig loslegen konnte, kam wieder ein Wagen. Diesmal war es ein sportlich-eleganter Landrover, in dem ein bebrillter Mann und zwei kleine Mädchen saßen.

„Die Zwillinge“, sagte Carmen. „Zum Glück sind sie sich nicht so ähnlich, daß man dauernd Schwierigkeiten hätte, sie auseinanderzuhalten.“

„Die zwei sehen nett aus“, murmelte ich.

Matty sagte: „Mir wird schon ganz mulmig.“

Während Jörn und Mikesch mit den neuen Reitschülern und ihren Eltern über den Hof zum Stall gingen, kam jemand mit wildem Geknatter auf einem Moped angefahren.

„Das wird Christian aus Rosenheim sein“, sagte Matty.

„Wenigstens einer, der ohne seine Eltern kommt!“

„Schau erst mal, ob er seine Großmutter nicht auf dem Rücksitz mitgebracht hat“, erwiderte Carmen kichernd.

„Er sieht lustig aus“, sagte ich und beobachtete, wie er seinen Motorradhelm absetzte. „Ein bißchen wie Rod Stewart mit seiner spitzen Nase und dem schmalen Gesicht.“

Roddy, wie ich den Jungen aus Rosenheim insgeheim nannte, wirkte ziemlich schüchtern. Er blieb bei seinem Moped stehen, sah sich unschlüssig um und schien nicht zu wissen, was er jetzt tun sollte.

„Los“, sagte Carmen, „gehen wir zu ihm.“ Und sie öffnete die Hintertür der Sattelkammer, die auf den; Innenhof führte.

Roddy versuchte lässig zu wirken, als wir zu dritt auf ihn zukamen, doch er konnte mich nicht täuschen. Ich mochte ihn gerade wegen seines schüchternen Gesichtsausdrucks.

„Hallo“, sagte Matty und streckte die Hand aus. „Ich bin Matty. Und das sind Carmen und Nell.“

„Hallo“, sagte auch Roddy und wurde rot. „Ich heiße Chris.“ Er war noch etwas im Stimmbruch. „Seid ihr auch Reitschüler, oder wohnt ihr hier?“

Ich gab ihm die Hand. „Ich wohne gleich nebenan und lerne erst seit kurzem Reiten. Besonders berühmt sind meine Reitkünste jedenfalls noch nicht.“

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