Thomas Flanagan - Ein Traum von Freiheit

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Sommer 1798, Schauplatz Irland, ein Aufstand: Der historische Roman «Ein Traum von Freiheit» berichtet in detaillierter und facettenreicher Art über die Rebellion in Irland. Während die Bauern in bedrückender Armut leben, geniessen die Grundherren das Leben des Luxus. Doch auch die Grundherren müssen Abgaben leisten nämlich an die englische Krone. In Frankreich hat sich gerade erst die französische Revolution abgespielt, deren ideologisches Gedankengut sich nun auch über Irland ausstreckt. – Mithilfe von verschiedenen Perspektiven beleuchtet der Autor die damaligen Lebensumstände, Phantasien und Wünsche Angehöriger verschiedener Schichten und Religionen und bringt dem Leser auf spielerische Weise die Komplexität der irischen Geschichte näher. -

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Elliott nickte. »Beraten, das ist das richtige Wort. Nicht sie führen, denn sie haben ihre Führer.«

»Und welchen Rat würdet Ihr geben?«

»In Wexford«, antwortete Elliott, »war die Rebellion möglich, weil sich das Volk mit den United Irishmen zusammengeschlossen hat.«

»Und waren das keine törichten Männer, diese Leute in Wexford? Als sie sich nach den United Men umsahen, die ihnen Gewehre geben sollten, da waren keine zu sehen. Ich glaube, Sir, wenn ein Mann verworfen genug ist, um zum Whiteboy zu werden, dann sollte er auf sich und auf die Dunkelheit vertrauen, und sich nicht auf die schönen Versprechungen von Gentlemen verlassen.«

»Der Aufstand in Wexford wurde von einem Gentleman geleitet«, erinnerte Elliott. »Und zwar von Bagenal Harvey.«

Der arme Bagenal Harvey, dachte Elliott. Von einem Mob mit Piken aus Bagenal Castle gezerrt und widerstrebend an ihre Spitze gestellt, verwirrt in Wexford hin und her geführt, halb General und halb Gefangener, der um das Leben von Gefangenen handelte und schmeichelte, der sich mit betrunkenen und prahlerischen Bauern herumschlagen mußte. Und nun war sein Kopf vor dem Gefängnis von Wexford aufgespießt.

»Jeder Wanderer hat uns über diesen Gentleman erzählt«, sagte Duggan. »Der ist wirklich kein großer Ansporn.« Zum erstenmal lächelte Duggan, wobei er abgebrochene und verfärbte Zähne zeigte.

»Hör mal zu, Malachi«, sagte MacDonnell plötzlich. »Ich habe dich nicht mit Mr. Elliott zusammengebracht, damit du dich über ihn lustig machst.«

»Das habe ich mich auch schon gefragt«, erwiderte Duggan. »Nicht, daß es nicht nett ist, den Morgen mit zwei Gentlemen aus der Baronie zu verbringen.«

»Und über mich auch nicht. John Moore bürgt für Elliott, und ich bürge für John Moore. Du weißt genau, warum wir mit dir sprechen wollen.«

»Dennoch«, sagte Duggan. »Sag es mir, Randall.«

MacDonnell gegenüber betrug er sich viel unbefangener und vertraulicher. Das ging wohl auch noch über die Benutzung der Vornamen hinaus. MacDonnell steckte zwischen beiden Welten, halb Gentleman, halb wohlhabender Bauer. Das war kein Problem für MacDonnell, diesen schlichten, umgänglichen Mann, bereit, mit jedem einen zu trinken. Aber zwischen Elliott und dem gerissenen, primitiv wirkenden Duggan lag ein tiefer, unüberbrückbarer Abgrund. Bagenal Harvey mußte dasselbe empfunden haben, als er mit seinen Pikenmännern über die Straßen von Wexford marschierte.

»Du bist ein Whiteboy«, sagte MacDonnell. »Einer der Whiteboys von Killala, wie ihr euch nennt. Wenn die Richter weniger blöd wären als sie sind, dann hätten sie dich ins Gefängnis von Ballina gesteckt. Und Malcolm Elliott und ich sind United Irishmen. Wir haben ihren Eid geschworen. Jetzt hast du deine offene Rede.«

»In der Tat«, sagte Duggan. »In der Tat, Randall. Du warst immer schon ein offener Mann.« Er griff zum dritten, unbenutzten Glas und füllte es mit Punsch. »Als ich ein junger Mann war, hatte ich nur dieses Zeug im Kopf. Ich habe es seit zehn Jahren nicht mehr probiert.« Er hielt es gegen das trübe, wäßrige Licht des Fensterchens. »Wenn ich ein paar Tropfen davon auf die Zunge bekam, gab es für mich keinen Halt mehr.«

»Das weiß ich noch«, sagte MacDonnell. »Du konntest viel Schnaps vertragen. Du hast doch sogar meinem Vater geholfen, den Branntwein von den französischen Schiffen am Strand von Kilcummin zu laden, und beim letzten Zählen fehlten immer ein Faß oder zwei.«

»Und das wußte dein Vater genau. Er war ein freigebiger Mann, ohne damit so anzugeben wie manche anderen.«

»Unten in Munster werden andere Schiffe ankommen«, sagte Elliott. »Aber nicht voll Branntwein.«

Duggan nahm einen langen Schluck und leckte sich dann die Lippen. »Bei Gott, es schmeckt noch genauso. Ich hatte diesen Geschmack vergessen.« Er kippte das Glas über dem Lehmboden aus und stellte es wieder auf den Tisch.

»Und wenn die Franzosen landen«, fuhr Elliott fort, »wird Munster sich erheben.«

»Vielleicht«, sagte Duggan. »Aber Munster ist weit weg von Mayo. So weit wie Wexford.«

»Im Süden und in der Mitte sind die United Irishmen stark«, antwortete Elliott. »Und auch in Galway und Sligo gibt es United Men. Nicht so viele, aber es werden immer mehr. Wenn sich die ganze Insel erhebt, können wir gewinnen.«

»Was gewinnen, Mr. Elliott? Das ist mir ein Rätsel. Ihr seid ein Gentleman und ein Grundbesitzer. Was wollt Ihr denn noch mehr?«

Elliott zögerte und wußte nicht so recht, wie er antworten sollte. »Freiheit«, sagte er schließlich.

»Freiheit wovon?« fragte Duggan, und seine Verwirrung wirkte echt.

»Von England«, antwortete Elliott. »Von einer Regierung und einem Parlament, die tun, was England wünscht.« Freiheit von der Vergangenheit, wollte er hinzufügen, aber das hätte für Duggan keinen Sinn ergeben.

»Für Euch mehr Macht«, sagte Duggan. »Aber das bedeutet nichts für Mayo. Hier haben die Grundbesitzer ihre Hacken auf unseren Nacken gesetzt. Ihr habt doch sicher nicht vor, uns von den Grundbesitzern zu befreien. Ihr seid doch beide Grundbesitzer.«

»Man weiß nie«, antwortete MacDonnell. »Bei einer Revolution weiß man nie. Sie fangen auf die eine Weise an und enden ganz anders.«

Elliott warf ihm einen scharfen Blick zu. MacDonnell lächelte entspannt. »Es gibt Grundbesitzer, und es gibt Grundbesitzer. Nimm doch einen miesen Landraffer wie Cooper oder wie deinen eigenen Gibson. So einem würde es im ganzen Durcheinander wohl nicht zu gut gehen.«

Elliott wollte etwas sagen, riß sich dann aber zusammen. MacDonnell und Duggan starrten einander an.

»Bei einer Rebellion«, sagte MacDonnell, »wären wir auf der einen Seite und Männer wie Gibson und Cooper auf der anderen. Alle wären auf der anderen Seite – Falkiner und Saunders und der ganze Rest. Ihnen würde es übel ergehen, wenn die Männer von Mayo sich erheben würden. Schließlich können die Whiteboys nur Vieh umbringen und hier und da mal hinter einer Hecke einen Schuß abfeuern. Und ihr würdet ziemlich schnell zerschlagen werden, macht euch da nichts vor.«

»Seht Ihr das auch so, Mr. Elliott?« fragte Duggan.

MacDonnell legte seine Hand auf Elliotts Arm und drückte zu.

»Auf meinem eigenen Land gibt es an die zwanzig Burschen«, sagte er, »die keine Zeit für die Whiteboys haben, aber wenn ich ein Wort sage, dann schwören sie den United-Eid, und ich kann sie anführen. Und das weißt du gut. Die Männer auf dem MacDonnell-Land sind immer den MacDonnells gefolgt. Und dasselbe gilt für Corny O’Dowd und Tom Bellew. Ich habe den United-Eid geschworen, und Corny und Tom auch. Wir werden keinen Finger rühren, wenn die Franzosen nicht kommen, aber an dem Tag stehen wir auf der Straße. Und dasselbe gilt für gewisse Männer an der Küste, in Westport, deren Namen dir bekannt sein sollten.«

Duggan rieb sich mit der Hand über seinen steifen, drahtigen Haarschopf, sagte jedoch nichts.

»Wir brauchen deine Männer, Malachi, und wir brauchen dich.«

»Ich bin kein MacDonnell von Ballycastle«, sagte Duggan. »Die Whiteboys sind nur unwissende arme Teufel, und ich bin nur einer von ihnen. Wir haben doch gar keine Anführer. Wir sind nur eine Bande von unwissenden armen Teufeln.«

»Erzähl das deiner Großmutter«, antwortete MacDonnell. Duggan lachte, eine schwere Kette schien aus seiner tiefen, muskulösen Brust hochgezogen zu werden.

»Wenn Ihr den United-Eid ablegt«, mahnte Elliott, »müßt Ihr auf die Anweisungen der United Men hören. Und wir haben kein Interesse daran, Vieh abzustechen oder Steuereinnehmern die Ohren abzuschneiden. Diese Insel interessiert uns, nicht irgendeine Baronie in Mayo.«

»Nun gut, Mr. Elliott«, sagte Duggan. »Ich will Euch sagen, was ich vielleicht tun kann. Ich werde nach Männern Ausschau halten, die Whiteboys sein könnten, und ich werde ihnen mitteilen, was Ihr gesagt habt und mich mit ihnen beraten.«

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