Danyel Reiche - Verrückt nach den Roten
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Mit Geleitworten von Ralf Rangnick (ehem. 96er Trainer), Utz Claassen (ehem. 96er Präsident) und Herbert Schmalstieg (ehem. Oberbürgermeister).
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Ein sehr guter Freund ist auch noch Oli aus Berlin. Er ist Fan des FC 2000 Gütersloh. Diesen westfälischen Oberligisten hat er sich nicht nach Erfolgs- oder Kult-klub-Kriterien ausgesucht; so wie ich in Hannover, ist er in der Bertelsmann-Stadt Gütersloh aufgewachsen. Regelmäßig fährt er von Berlin zu den FC-2000-Spielen. Dabei macht er dann auch zuweilen in Hannover Station. Neben den Treffen mit mir hat er dabei vor allem das Groundhopping im Auge. Noch immer gibt es in Hannover weiße Flecken auf seiner Landkarte der besuchten Stadien. Unvergessen, als ich einst mit ihm ein Kreisliga-Spiel des OSV Hannover besuchte. Völlig aufgekratzt schickte er, der ehemalige Mitarbeiter des Europaparlaments und jetzige Doktorand, an Freunde eine SMS: Eine Gänsehaut habe er, da er jetzt auf der maroden Tribüne des Oststädter Sportvereins sitze – eben jenem Verein, der als damaliger Zweitligist in seinem ersten Panini-Sammelalbum dabei war.
Es gibt weitere gute Freunde in meinem Leben, die an dieser Stelle nicht alle Erwähnung finden können. Allerdings soll eines nicht verschwiegen werden: Zu meinen Freunden zählen leider auch zwei, die Fan von diesem Verein in der Nähe von Vorsfelde sind. Diesen Klub, dessen Name mir regelmäßig entfällt, werde ich noch an anderer Stelle im Buch »würdigen«.
Neben Freunden gibt es auch Familie. Vom prägenden Einfluss meines Vaters Otto-Christian, der die Spiele der Roten überwiegend vor dem heimischen Fernsehapparat verfolgt, war bereits die Rede. Meine Schwester Josephine hat am 31. Juli 2006 Jolanda zur Welt gebracht. Zur Geburt gab es von Onkel Danyel nicht nur einen 96-Strampelanzug, sondern auch noch ein Lätzchen mit der Aufschrift »50 % Mama, 50 % Papa, 100 % Hannover 96«. Leider wohnt Jolanda mit Mama und Papa in Berlin, aber der Onkel hat sich bereits zusichern zu lassen, ab ihrem vierten Lebensjahr mit ihr die Auswärtsspiele der Roten im Olympiastadion besuchen zu dürfen. Zu Weihnachten 2007 gab es von meiner Freundin Fabiola eine selbst gestrickte schwarz-weiß-grüne Mütze geschenkt, um weitere Grundlagen für die zukünftige Karriere als 96-Fan zu legen.
Dann gibt es noch einen anderen Onkel, meinen Patenonkel Heinz, der als versierter Handwerker für das Geschäft meines Vaters Küchen montiert. Er ist wie ich langjähriger Stammkunde und hat seine Dauerkarte nur wenige Reihen unter mir im Block W4. Mit ihm habe ich eigentlich nur eine Meinungsverschiedenheit, und das ist unsere unterschiedliche Auffassung zur Bedeutung von Testspielen. Während er mit Verweis auf die vielen Ein- und Auswechslungen diese tunlichst meidet und selbst um das obligatorische Vorbereitungsspiel in Ilten, nur wenige Kilometer von seinem Wohnort Rethmar entfernt, einen weiten Bogen macht, bin ich wie ein Junkie, der weiß, dass ihm die Ersatzdrogen nicht schmecken, der aber nicht ganz ohne den Stoff auskommen will. (Die Ilten-Spiele verbinde ich zudem traditionell mit Besuchen bei meinen Großeltern im Nachbarort Sehnde. Zudem wohnt der Schwiegervater meines Freundes Ulf direkt neben dem Iltener Sportplatz, so dass ich immer schon mindestens zwei Begleiter habe. Insgesamt also genug Argumente, um auch die Freundschaftsspiele in Ilten zum Pflichttermin zu erklären …).
Das Ende der Sommerpause sehne ich jedenfalls immer herbei, und so besuchte ich dann beispielsweise in der Vorbereitungsphase zur Saison 2007/08 die gewichtigen Testspiele gegen Glasgow Rangers (1:0), Twente Enschede (3:1) und den Sparkassen-Cup, bei dem es die schmachvolle 0:1-Niederlage gegen Eintracht B gab. Dafür, so muss ich beichten, habe ich das Testspiel gegen Real Madrid, das sensationell mit 3:0 gewonnen wurde, verpasst. Ich war mit meiner Freundin Fabiola im Wanderurlaub in der Schweiz. Was während der Saison nahezu undenkbar wäre, nämlich nicht live vor Ort im Niedersachsenstadion zu sein, ist im Testspiel-Reigen durchaus mal möglich – aber ausschließlich mit dem Kalkül, rechtzeitig zum Saisonstart wieder in heimischen Gefilden zu sein …
96-Geschenke
Die schönsten Geschenke, die mir bisher vermacht wurden, haben natürlich mit Fußball im Allgemeinen und mit 96 im Besonderen zu tun. Meine persönliche Hitliste von unvergessenen Geschenken mit 96-Bezug sieht so aus:
Platz 1 belegt das Geschenk von Tobi und Martin – damals ein ganz dicker Kumpel, den ich im Niedersachsenstadion kennen gelernt hatte – zu meinem 18. Geburtstag. Wochenlang suchten die beiden das 96-Training auf, machten Bilder von jedem 96-Profi. Nachdem diese von Tobi eigenhändig entwickelt worden waren, wurden sie jedem Spieler zur Unterschrift in Verbindung mit Geburtstags-Glückwünschen vorgelegt. »Für Danyel zum 18. Geburtstag«, hatte Trainer Michael Krüger geschrieben. Maxi Heidenreich, Karsten Surmann oder Hakan Bicici setzten vor ihre Unterschrift noch ein »Für Danny«, bei anderen wie Torwart Andreas Nagel reichte es nur zur Signatur. Echten Sammlerwert dürfte die Widmung von Frank Pagelsdorf, heute Trainer bei Hansa Rostock, haben.
Darüber hinaus sind auch Unterschriften von zwei Akteuren zu entdecken, die noch heute dabei sind: Unsere Torwart-Legende Jörg Sievers, heute Torwart-Trainer von Robert Enke und seinen Stellvertretern, schrieb »Alles Gute zum 18«. Auch Edward Kowalczuk, unser inzwischen 62 Jahre alter Dauer-Konditionstrainer, signierte und schrieb »Zum Geburtstag Herzlichen Glückwunsch«.
In meiner persönlichen Hitliste auf Platz 2 sind zwei selbstgestrickte 96-Schals, die mir geschenkt wurden. Den Anfang machte meine erste langjährige Freundin, Sabine. Ihr schwarz-weiß-grüner Fanschal sollte mir für mehr als ein Jahrzehnt ein treuer Wegbegleiter bei meinen Spielbesuchen sein. Dann, auf ungeklärte Ursache, verschwand der schöne Schal aus meinem Leben. Er war einfach nicht mehr aufzufinden. Ob bei einem Spielbesuch verloren gegangen, oder, so meine beliebteste Verschwörungstheorie, von Handwerkern bei Renovierungsarbeiten entwendet, dies wird sich wohl nie aufklären lassen.
Meine große Trauer über den Verlust des Fanschals blieb nicht unbemerkt. Meine Freundin Fabiola, mit der ich seit mehr als vier Jahren ein Paar bin, sprang in die Bresche. Was mir zu meinem 35. Geburtstag im März 2007 zunächst nur versprochen wurde, sollte mir nach meiner Rückkehr aus Washington zwei Monate später, im Mai, tatsächlich überreicht werden. Der Schal ist wunderschön: Nicht nur ist ihm anzusehen, dass er in liebevoller Handarbeit gewerkelt wurde, vor allem besticht er durch sein exklusives Design (schwarz, weiß und grün begegnen sich in unterschiedlichen Formationen) und seine nicht enden wollende Länge – 1,50 Meter wollen erst mal um den Hals gewickelt sein.
Was Platz 3 angeht, schwanke ich zwischen zwei Geschenken: Meine damalige Freundin (zwischen Sabine und Fabiola) ging mit mir einst zum 96-Training und machte ein Foto von mir Arm in Arm mit dem Spieler Babacar N’Diaye. Später bekam ich von ihr eine Kaffeetasse, auf dem dieser Schnappschuss verewigt war – noch heute ein von mir bevorzugtes Gefäß für den morgendlichen Tee. Malte hatte eine ähnliche Idee: Er schenkte mir ein T-Shirt, auf dem das Foto von Baba kopiert war. Das Bild war überschrieben mit den Worten »Hier kommt der Alleskönner«. Warum ich Baba so verehrte, warum er für uns ein »Alleskönner« war, darüber werde ich später noch sprechen (siehe Kapitel »Helden« und »Geheimsprache«).
Nachdem ich zweimal Bronze vergeben habe, soll noch ein fünfter Platz benannt werden. Zwar gab es noch viele weitere 96-Geschenke, die Erwähnung finden könnten, doch eines soll unbedingt noch in meiner Hitliste aufgenommen werden: Zu meinem 30. Geburtstag überreichte mir Malte einen großen Bilderrahmen: Dort zu sehen sind alle 96-Mannschaftsposter der vergangenen 36 Jahre. Dieses Bild steht noch immer in meinem heimischen Arbeitszimmer, wie auch ein ebenfalls von Malte geschenktes Bild mit der Elf, die 1954 die Deutsche Meisterschaft an die Leine holte. Jene Helden, von denen Sepp Herberger keinen einzigen für die wenig später in der Schweiz stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft nominierte – was für ein Skandal! Dass kein Spieler aus der Meistermannschaft bei der anschließenden WM dabei war, hat es seither in Deutschland nie wieder gegeben!
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