Danyel Reiche - Verrückt nach den Roten

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Danyel Reiche, «96er» von Kindesbeinen an, berichtet voller Leidenschaft über sein Leben mit den «Roten» (wie die Mannschaft ob ihrer Trikotfarbe genannt wird). Es geht u.a. um Rituale beim Stadionbesuch, um «Rote im Exil» und die ewige Rivalität mit Eintracht Braunschweig.
Mit Geleitworten von Ralf Rangnick (ehem. 96er Trainer), Utz Claassen (ehem. 96er Präsident) und Herbert Schmalstieg (ehem. Oberbürgermeister).

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Das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Unvergessen bleibt mir da die Derby-Niederlage im Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig. Das war eine brutale Enttäuschung. Die sehr emotionalen Reaktionen waren für mich nachvollziehbar. Die Mannschaft ist aber sehr gut mit der schwierigen Situation umgegangen und hat sich den Fans gestellt. Ich bin vor dem nächsten Spiel in Köln in den Fanblock gegangen und habe mit ihnen diskutiert, sie eindringlich gebeten, uns auch nach der für alle Beteiligten schmerzhaften Pokal-Niederlage zu unterstützen und treu zur Seite zu stehen. Wir haben nicht nur das Spiel in Köln gewonnen, sondern auch die Fans, weil wir einen Schritt auf sie zugegangen sind und ihre berechtigte Enttäuschung sehr ernst genommen haben.

Es war schon bewundernswert, wie viele Fans nach der Pokalniederlage zum Auswärtsspiel nach Köln mitgefahren sind. Auch das war ein Beweis für die enge Verbundenheit. Wer behauptet, Fans, die ihr Leben nach dem Spielplan ihres Lieblingsteams planen, zeugen von wenig Intelligenz, liegt falsch. Nirgends lassen sich Emotionen so stark ausleben wie im Sport, besonders im Fußball. Ein guter Freund von mir, leider viel zu früh an Leukämie verstorben, war hochintelligent und beruflich sehr erfolgreich. Wenn es aber um seinen Lieblingsklub Arsenal London ging, war er ein anderer Mensch. Der Fußball vereint längst alle Gesellschaftsschichten. In Deutschland hatte Fußball viel zu lange das Image eines Sports einfacher Leute. In England, wo Fußball-Fans schon immer einen erheblichen Querschnitt der Gesellschaft abbildeten und ihren Vereinen selbst dann die Treue halten, wenn sie wie Nottingham Forest oder Leeds United nur noch in der dritten Liga spielen, war das von jeher ganz anders.

Zu der Entwicklung bei uns haben sicherlich die neuen Stadien, in denen sich Frauen und Familien ebenso sicher und wohl fühlen wie die sportbegeisterten Hardcore-Fans, und die enorme Medienpräsenz beigetragen. Ein Prozess, der nach dem WM-Titelgewinn 1990 begann und noch immer nicht abgeschlossen ist. Die Zuwachsraten und jährlich neuen Zuschauer-Rekordzahlen belegen das. Heute ist es ja fast schon so, dass man ein Außenseiter ist, wenn man zu Wochenbeginn im Büro die Bundesliga-Ergebnisse nicht kennt.

Auch dass Danyel Reiche mit seinem persönlichen Hintergrund ein Fußballbuch schreibt, ist für mich Ausdruck dieser Entwicklung. Selbst Autoren mit hohem Bildungsgrad werden zu Fußball-Fans und bekennen sich offen dazu. Ich finde das Buch klasse. Ich konnte mich beim Lesen sofort in meine Zeit in Hannover hineinversetzen und hatte viele extrem positive Erinnerungen. »Verrückt nach den Roten« erinnert mich an das Kult-Buch »Fever Pitch« von Nick Hornby. Beide Werke sind eine vergnügliche Lektüre, die auf leichte Art in die Psyche der in positiver Hinsicht verrückten Fußball-Fans eintaucht und sie zu verstehen hilft.

Ralf Rangnick, Trainer bei Hannover 96

vom 23. Juni 2001 bis 7. März 2004

Geleitwort von

Prof. Dr. Utz Claassen

Für Menschen wie Danyel Reiche ist der Fußballplatz eine Bühne, auf deren Brettern sich der Mikrokosmos menschlicher Beziehungen entfalten darf. Die modernen Gladiatoren betreten die Arena und zeigen uns auf 90 Minuten komprimiert das manchmal tragikomische Leben mit seinen dicht beieinander liegenden Möglichkeiten sowohl zum Erfolg als auch zum Misserfolg.

Wir können Zuschauer sein, wie neu eingekaufte Spieler auf der Bank sitzen oder an der Seitenlinie warten, um ungeduldig zu beweisen, dass sich die Investition in sie gelohnt hat. Wir beobachten den gegnerischen Trainer, der nach einer Niederlagenserie schon das Damoklesschwert über sich schweben sieht. Daneben unseren bis zur Unkenntlichkeit bemalten und mit Fanartikeln ausstaffierten Sitznachbarn, der uns bei jeder verpassten Chance seinen Plastikbecher mit Bier (oder Cola light …) über die Hose schüttet. Und so manchen anderen Menschen, der für 90 Minuten unser bester Freund oder unsere Identifikationsfigur auf dem Platz wird. Das Spiel demokratisiert. Und wie im richtigen Leben gewinnt bei scheinbar zufälligen Siegen und Niederlagen am Ende das beste Team – zumindest dann, wenn der Sieger »96« heißt. Berauscht vom Sieg unserer Mannschaft kehren wir zurück in das Leben außerhalb des Stadions – sofern es dieses für eingefleischte Fans (etwa nach einem Sieg gegen »Eintracht B«…) dann noch geben kann.

Danyel Reiche liebt Hannover, und er liebt Hannover 96. Beides ist sehr verständlich, geradezu natürlich, eigentlich sogar eine Selbstverständlichkeit. Ich kann ihn jedenfalls in beiden Punkten voll und ganz verstehen. Wenn er sagt, Hannover sei die »schönste Stadt der Welt«, dann hat er ganz einfach Recht. Und wenn er erkennt, dass man auch dann, wenn man in den USA lebt, ohne Hannover 96 nicht wirklich glücklich sein kann, ist ihm ebenfalls beizupflichten.

Ich selbst kann es jedenfalls gut nachvollziehen: Während ich mich als Michael Wills Scholar zwei Jahre lang am Magdalen College der Universität Oxford aufhielt, kam ich extra für das Zweitligaspiel Hannover 96 gegen Karlsruher SC eingeflogen, um dann das legendäre 8:0 miterleben zu dürfen. Beide Mannschaften stiegen übrigens am Ende der Saison in die erste Bundesliga auf. Wie hätte man jemals wieder glücklich werden können, wenn man ein solches Spiel verpasst hätte? Wie hätte man je wieder ruhig schlafen können, wenn man bei Gregor Grillemeyers Sonntagsschuss zum 2:1-Endstand gegen den FC Bayern im Jahre 1988 nicht im Stadion gewesen wäre? Wie könnte man ein Leben mit Stolz und Selbstbewusstsein führen, wenn man nicht beim Pokalsieg 1992 in Berlin mit dabei gewesen wäre? Siege von 96 geben eben Kraft und Stärke. Während meiner sechs Jahre bei der Sartorius AG in Göttingen konnte ich mich stets auf das 10:0 von 96 gegen Göttingen 05 im Spätsommer 1997 berufen. Und auch während der knapp viereinhalb Jahre bei der Karlsruher EnBW hätte ich im Ernstfall doch jederzeit das grandiose 8:0 ins Feld führen können, auch wenn es inzwischen etwa 20 Jahre zurückliegt. 96-Siege geben schließlich dauerhaft Kraft. Dem intellektuellen 96-Fan Danyel Reiche haben sie ganz offensichtlich Kraft gegeben, ein sympathisches, spannendes und ehrliches Buch zu schreiben. Bleibt nur zu hoffen, dass er beim langen und zeitaufwendigen Schreiben kein wichtiges Tor versäumt hat.

Prof. Dr. Utz Claassen,

1997 Präsident bei Hannover 96

Geleitwort von

Herbert Schmalstieg

96 – diese Zahl ist Fußball-Begriff geworden. Und wenn 96 erwähnt wird, fällt auch der Name Hannover. 96 ist Markenzeichen. Die Stadt und der Verein sind untrennbar miteinander verbunden. 96 ist für viele Menschen in der Region ein Stück Heimat.

Gern schreibe ich für diese erste inoffizielle Autobiografie eines 96-Fans einige Worte zur Begleitung. Was wäre ein Verein, was wäre 96 ohne Menschen wie Danyel Reiche, der »besessen« von den 96ern ist, der leidet, wenn er kein Spiel im heimischen Stadion sehen kann.

Mit Danyel Reiche verbindet mich mehr als die Liebe zu den 96ern. D.R. wurde 1972 geboren, in dem Jahr, in dem ich zum ersten Mal zum Oberbürgermeister unserer Stadt gewählt wurde. Damit war ich fast die gesamten Jahre seines bisherigen Lebens »sein« Oberbürgermeister.

1972 gab es natürlich für den kleinen Danyel und den Vater ein Geschenk besonderer Art. 96 stieg nicht ab!

Eigentlich war alles besiegelt, doch dann das 4:0-Wunder in Wuppertal bei gleichzeitiger Heimniederlage von Eintracht Braunschweig gegen Fortuna Düsseldorf. Die Braunschweiger mussten dran glauben. Ich höre noch heute die spannende Konferenzschaltung des WDR.

Mein erstes Spiel der 96er habe ich noch auf der legendären Radrennbahn an der heutigen Hans-Böckler-Allee gesehen, später Spiele im Eilenriedestadion. Und natürlich habe ich mit meiner Knabenfußball-Mannschaft – wie das damals hieß – des HSC Hannover auch gegen die Jung-96er gekickt.

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