Danyel Reiche - Verrückt nach den Roten
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Mit Geleitworten von Ralf Rangnick (ehem. 96er Trainer), Utz Claassen (ehem. 96er Präsident) und Herbert Schmalstieg (ehem. Oberbürgermeister).
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Fasziniert war der damals elfjährige Herbert Schmalstieg, wie die Lauterer mit 5:1 vom Platz gefegt wurden, und natürlich war ich dabei, als Werner Müller, der Kapitän, zusammen mit der Meistermannschaft am Bahnhofsvorplatz ankam. 200.000 Menschen waren auf den Beinen. Das Spiel hatte ich am Radio verfolgt. Übrigens: Fußballreportagen finde ich spannender als manchen Fernsehbericht. Dass ich später viele Meisterspieler persönlich kennen lernen würde, konnte ich damals nicht ahnen.
Danyel Reiches Buch weckt Erinnerungen bei jedem, der es liest, und es lohnt sich, es zu lesen.
Man erlebt Höhen und Tiefen, sicher geglaubte Siege, die sich in Niederlagen wandeln, Auf- und Abstieg, rauf und runter wie im Fahrstuhl, traurige und schöne Stunden, Trainerwechsel am laufenden Band, finanzielle Miseren.
1971 – ich war schon Kandidat, aber noch nicht OB. 96 stand erneut vor dem finanziellen Ruin, das Land strich Steuerschulden, die Stadt sollte 900.000 DM Zuschuss geben. Ich intervenierte, und aus dem ursprünglichen Zuschuss wurde ein zinsloses Darlehen, das 96 über viele Jahre zurückzahlen musste.
Ich habe 96 begleitet, in vielen Spielzeiten in der 1., der 2. Liga, in der Regionalliga, gleich ob sie »oben« oder »unten« standen. Da konnte man sehen, wer »nur« kam, wenn die Mannschaft Erfolge hatte, die wahren Freunde erkennen. Und was war das für eine Zeit als mit 96, Arminia und dem OSV drei hannoversche Mannschaften in der 2. Liga spielten. Mein Versuch, die Vereine in eine Kooperation zu bringen, gemeinsam Nachwuchs zu fördern und die Führungsrolle von Hannover 96 anzuerkennen, scheiterte in Gesprächen mit den damaligen Präsidenten.
Und natürlich habe ich 1979 das 0:1 der 96er gegen den OSV erlebt, wobei mein Herz als Oststädter bei diesem Derby für die Bothfelder schlug.
Danyel beschreibt in unnachahmlicher Weise die Spieler, immer wieder gab und gibt es Spielerpersönlickeiten, die die Herzen der Fans erobern. Carsten Linke, der mit 37 sein Debüt in der ersten Liga gab. »Carsten Linke Fußballgott«; Walter Rodekamp, der im Schatten von Uwe Seeler stand; der »Lange«, mein Freund Dieter Schatzschneider, der ein echter Oststädter war (Fortuna, HSC, OSV) und bei 96 immer richtig stand, wenn Tore fallen mussten. Wer steht heute so wie er? Siggi Reich, Hans Siemensmeyer, Karsten Surmann oder Gerald Asamoah, der in meinem Büro die deutsche Staatsbürgerschaft bekam, damit er für die Junioren-Nationalmannschaft spielen konnte. Und den es immer wieder nach Hannover zieht, weil er sich hier zu Hause fühlt. Seine Initiativen zusammen mit Altin Lala, Steven Cherundolo, Robert Enke, Per Mertesacker gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sind beispielhaft.
Gern habe ich mit Fiffi Kronsbein, Max Lorenz und Hänschen Rosenthal in der NDR-Fußballmannschaft gespielt (ich wurde im Braunschweiger Eintracht-Stadion für Pelé eingewechselt), habe miterlebt wie wir im 96er Bus ins Niedersachsenstadion fuhren, um beim Spiel der 96er gegen die Eintracht das Vorspiel gegen den Rat der Stadt Braunschweig zu machen, von Eintracht-Fans bespuckt wurden. So sind sie – diese Fans. Es sind nicht die, über die Danyel schreibt.
Im Juni 1985 beendete ich eine Reise nach Taschkent vorzeitig, um das 2:0 gegen Hertha mitzuerleben und damit den erneuten Aufstieg. Und wenn ich über 96 schreibe, gehört der 23. Mai 1992 dazu. Olympiastadion Berlin. Zwei- oder dreimal durfte ich live im NDR das Spiel kommentieren. Und dann der Jubel, als Michael Schjönberg zum 4:3 traf. Der zweite Krimi nach dem 7:6 im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen im Niedersachsenstadion. Die anschließende Feier im Hotel der Mannschaft und am 24. Mai am Rathaus. Eintragung in das Goldene Buch, noch heute unvergessen für Spieler, Trainer, Betreuer und Präsidium.
Was wäre Fußball ohne Fans, die Mannschaft ohne Trainer, Arzt, Therapeuten, der Verein ohne Vorstand und Präsidium? Viele Präsidenten habe ich kennen und schätzen gelernt. Mit vielen war ich eng verbunden. Richard Lehners, Fritze Willig, die in schwierigen Zeiten den Verein wieder flott machten. Nur die beiden will ich nennen und Martin Kind, der ein Glücksfall für den Verein und die Stadt war und ist. Es ist sein »Kind«, dass wir heute in der ersten Liga spielen, nicht nur 96, sondern auch das Stadion. Ohne den Ausbau des Stadions zur FIFA-WM 2006 wäre Hannover bei den Stadien zweite Liga. Doch das soll es in Hannover nie wieder geben. Für Fans wie Danyel Reiche und für uns alle. Viel Spaß beim Lesen
Herbert Schmalstieg,
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
von 1972 bis 2006
Prolog
Ich weiß nicht, ob es die krude Mischung aus Bier und dem Cocktail »Sex on the Beach« war, die ich am Vorabend bei der Hochzeit meiner Cousine zu mir genommen hatte. Auf jeden Fall sagte ich zu meiner Freundin Fabiola an jenem Sonntagmorgen, dass ich ausnahmsweise mal nicht von ihr, sondern etwas ähnlich Wichtigem in meinem Leben geträumt hätte: »Ich habe geträumt, ein Buch über 96 zu schreiben«, sagte ich ihr mit leicht verunsicherter Stimme. Sie war noch müde und sagte nur ganz trocken: »Mach doch.« Wir waren danach im Bett noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt, als vor meinem geistigen Auge schon diese eine Idee zu reifen begann: ein 96-Fanbuch.
Kaum jemand war eingeweiht in meine gewichtigen Aktivitäten. Meine Freundin Fabiola ja, auch mein Dauerkartennachbar Malte. Nachdem schnell erste Ergebnisse sichtbar wurden, bemerkte er treffend: »Du hast es dir von der Seele geschrieben.«
Also ein Buch, das verfasst werden musste. Wie könnte ich meinen Enkeln sonst gegenübertreten, wenn ich nach einem Dutzend Sachbüchern zu Themen der Umweltund Energiepolitik nicht auch ein solches Herzensbuch geschrieben hätte?
Es wäre klasse, wenn dieses Druckerzeugnis vielen Gleichgesinnten, für die die Roten die angenehmste Freizeitbeschäftigung und Hannover die schönste Stadt der Welt sind, viel Freude beim Lesen macht – und Erinnerungen an eigene Fan-Erlebnisse hervorruft.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen wünscht
Danyel Reiche
Hannover, im Januar 2008
Wie alles begann
Es gibt Menschen, die suchen sich ihren Lieblings-Fußballklub nach ganz rationalen Kriterien aus. Die sind Bayern-München-Fan, weil Uli Hoeneß abgesehen von seinem Elfmeter im 1976er EM-Finale, der statt im Tor irgendwo im Nachthimmel Belgrads versank, vieles im Leben richtig gemacht und mit dem »Stern des Südens« das deutsches Fußball-Imperium schlechthin aufgebaut hat. Das sind die Erfolgsfans.
Dann gibt es Menschen, die finden den FC St. Pauli gut, weil sie mit deren Fans eine bestimmte Weltanschauung teilen. Spiele der Paulianer sind ohne Frage ein großer Spaß: Bei einem zweifelhaften Strafstoß für ihr eigenes Team rufen die Fans vergnügt zum Schiedsrichter »Schieber«, und selbstironisch wird die Mannschaft mit dem Lied »Auf geht’s ihr Zecken, schnorrt ein Tor« angefeuert. Zu den Kultklub-Fans zählen auch die Anhänger von Mainz 05, die wegen ihres fairen Verhaltens auf den Rängen einst ihren Spielern auf dem Platz zur Teilnahme am UEFA-Cup verhalfen. Die DFL hatte die Mainzer kurzerhand zum Sieger der Fair-Play-Wertung erkoren, obwohl eine ganz andere Mannschaft die wenigsten gelben und roten Karten nach Ablauf der Saison 2005/06 auf dem Sündenkonto hatte: Hannover 96.
Und damit sind wir auch schon beim dritten Typus Fan angelangt: dem Lokalpatrioten. Er hat sich seinen Klub nicht ausgesucht. Er wurde für ihn geboren. Zu dieser in den Augen der Erfolgs- und Kultklub-Fans provinziellen Spezies zähle ich, Danyel Reiche, Jahrgang 1972. Geboren wurde ich in der Stadt, die ich und andere 96-Fans als »die schönste Stadt der Welt« besingen. Ich hatte keine Wahl: Die Roten zu unterstützen, für sie ihr Herz schlagen zu lassen, etwas anderes stand bei uns zu Hause nie zur Diskussion. Mein Vater schaffte es schon in jungen Jahren, mir den 96-Bazillus einzuimpfen. Er selbst hatte sich schon als Elfjähriger mit dem Zug von Sehnde nach Hannover aufgemacht und dabei nicht nur Spiele der 96-Profimannschaft, sondern auch des Amateurteams der Roten gesehen, das 1960, 1964 und 1965 deutscher Amateurmeister wurde. Meine Mutter lässt hingegen bis heute nicht davon ab, unseren Fanatismus mit abfälligen Seitenhieben zu belegen – obwohl sie mit mir hochschwanger im Stadion Camp Nou in Barcelona war und deshalb vielleicht an allem schuld ist …
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