David Falk - Athanor 3 - Die letzte Bastion

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Athanor 3: Die letzte Bastion: краткое содержание, описание и аннотация

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Nachdem Athanor das Volk Dions vor der Vernichtung durch die Drachen bewahrt hat, findet er sich auf dem Thron des Reiches wieder. Doch die Verehrung seiner Untertanen ist ihm lästig und die Menschheit dem Untergang näher als je zuvor. Denn die Toten geben keine Ruhe.
Uralte Kreaturen, die schon zu Lebzeiten so bedrohlich waren, dass die Götter ihnen den Tod sandten, erheben sich aus Ozeanen und Gebirgen. Auf der Suche nach Antworten erkennt Athanor, was ihnen den Frieden raubt. Aber wie kann er sie für immer in ihre Gräber bannen?

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Ungerührt sengte er das schwarze Fell vom Arm des Orks, dessen Tritte und Schläge er kaum wahrnahm. Der Gestank verbrannter Haare stach ihm in die Nase, weckte Erinnerungen an die lachenden Folterer von einst. Sie widerten ihn an. Das Kreischen des Orks bereitete ihm kein Vergnügen, nur Abscheu vor dieser Memme und sich selbst. Und doch war er auf ewig mit ihnen verbunden. Sie hatten ihn gezeichnet – unwiderruflich.

»Weißt du, warum man mich Orkzahn nennt?«

Als er den brennenden Stock sinken ließ, verstummte das Geschrei seines Opfers. Der Ork sank in sich zusammen. Schlaff hing er an dem versengten Arm, den die Trollpranke gepackt hielt. Er atmete hörbar, doch die Augen waren geschlossen. Obwohl Orkzahn das Handgelenk umfasste, reichte sein Zeigefinger mühelos zu den leblosen Fingern des Orks empor und drückte Ring- und Mittelfinger nach oben. Nun ragten sie über die anderen hinaus. Mit einem Ruck hob der Troll den nur halb so großen Ork noch höher, schob die beiden Finger zwischen seine Zähne und biss sie mühelos ab.

Erneut heulte sein Opfer auf. Er ließ es fallen, und der Aufprall trieb dem Ork die Luft aus den Lungen.

»Deshalb!« Orkzahn spuckte das Wort mitsamt der blutigen Glieder aus und hielt der Beute seine rechte Hand vor die Nase. Von den beiden mittleren Fingern waren nur narbige Stümpfe geblieben, weshalb die beiden äußeren aus seiner Pranke ragten wie die Hauer aus dem Unterkiefer eines Orks. Der Gefolterte sah ihn mit geweiteten Augen an und fragte sich wohl nur, was ihm als Nächstes bevorstand. Orkzahn fielen die Fingernägel ein, die sie ihm ausgerissen hatten. Ihm fehlte die nötige Zange, aber er konnte es mit den Zähnen tun. Der Ork würde schlimmer schreien denn je oder einfach ohnmächtig werden. So wie er damals. Wollte er einer von ihnen werden? Wenn die anderen Trolle ihn sehen könnten, würden sie ihn einen Oger schimpfen. Außerdem hatte er Hunger. Daran war der Blutgeschmack schuld. Seufzend packte er den Ork und brach ihm das Genick.

* * *

Als Sarna in Sicht kam, ging über dem Ozean bereits die Sonne auf. Akkamas flog so schnell, dass Athanor beinahe das Atmen vergangen war, doch der Weg aus den Tiefen der Wüste an die Küste war weit, und sie hatten noch bis in die Nacht hinein Leichen in den Thronsaal geschleppt. Nach dem Massaker an den Nekromanten waren die Wiedergänger zu Boden gesunken wie gewöhnliche Tote. Aber Athanor hatte dem Frieden nicht getraut. Die Leichen in der Halle anzuhäufen, war eine widerliche Schufterei gewesen. Der Verwesungsgestank hing ihm noch immer in den Kleidern. Es war nötig , redete er sich ein. Erst jetzt, da sie alle in Akkamas’ magischem Feuer verbrannten, würden ihre Knochen für immer dort bleiben. Als er vom Rücken des Drachen aus zurückgeblickt hatte, war der Rauch des Totenfeuers aus dem Krater aufgestiegen wie eine Erinnerung an den einst feuerspeienden Berg.

Nun lag der Ozean vor ihm, über den er vor nicht einmal zwei Monden gekommen war. Zwei Monde, seit Davaron Elanya ermordet hat. Es war lächerlich wenig Zeit, und doch kam es ihm vor, als seien Jahre vergangen. In der glutheißen Einöde schienen die Wälder Ardareas wie ein verblassender Traum. Ein Traum, in dem er eine Elfe geliebt hatte. Doch er sah ihre großen, grünen Augen nicht mehr – nur noch ihren Tod: das marmorweiße Gesicht mit den geschlossenen Lidern, umrahmt vom rotbraunen Haar.

Aus den Ruinen Sarnas tönte der Klang eines Horns herauf. Die Wächter auf den zerstörten Mauern warnten vor dem nahenden Drachen. Seit der Schlacht um die alte Ordensburg hatte sich zwar erst ein Mal ein Verbündeter Rakkathors zurück nach Dion gewagt, aber ohne Akkamas’ Hilfe hätte dieses eine Ungeheuer genügt, um die wenigen Überlebenden zu töten. Deshalb hatte Athanor einige Männer zu Wächtern bestimmt. Sobald ein Horn erklang, sollten die Menschen in die Kavernen unter der Stadt fliehen. Diese Gewölbe dienten als Zisternen, um den Winterregen für die trockenen Monde zu speichern, aber sie taugten auch als sicheres Versteck. Als die Drachen Sarna in Schutt und Asche gelegt hatten, waren ihnen dort unten einige Familien entgangen.

Akkamas beschrieb einen Kreis über der Stadt, damit ihn die Wächter erkennen konnten, während er immer niedriger flog. Kein anderer Drache leuchtete im Morgenlicht wie polierte Bronze. Erneut bliesen die Wächter ein Hornsignal. Gefahr vorüber.

Je tiefer der Drache ging, desto deutlicher sah Athanor die Zerstörung. Wenig mehr als einen Mond war es her, dass sich die Bewohner Sarnas in den Straßen gedrängt und auf den flachen Dächern ihrer Häuser gestanden hatten, um Vindur, ihm und ihren elfischen Begleitern zuzujubeln. Sie waren für ihren Sieg über eine Handvoll Nekromanten gefeiert worden, als hätten sie den Tod selbst bezwungen. Schon damals hatte Akkamas heimlich Gerüchte gestreut, dass Athanor der Kaysar, der rechtmäßige Herrscher aus der Alten Heimat über dem Ozean sei. Nichts hätte Athanor an jenem Tag ferner liegen können. Er war nur ein Rächer auf der Suche nach Elanyas Mörder gewesen. Und nun lag die Stadt in Trümmern, und die Menschen warfen sich vor ihm in den Staub.

Akkamas landete vor dem einst breitesten Stadttor. Es war das Einzige, durch das sie noch gehen konnten, ohne über einen Schuttwall zu steigen. Als sich Athanor vom Rücken des Drachen gleiten ließ, entdeckte er Mahanael auf den Resten der Stadtmauer. Einen besseren Wächter konnte Sarna nicht haben, denn der Elf besaß Augen wie ein Adler. Leichtfüßig kam er von den Trümmern herab, um sie zu begrüßen. Selbst für einen Elf war er ungewöhnlich groß und schlank. Seine fast schon durchsichtig wirkende Haut verriet das Blut der Abkömmlinge Heras, die ein besonderes Talent für Luftmagie besaßen. Athanor versuchte, aus Mahanaels Zügen zu lesen, ob etwas Wichtiges vorgefallen war, doch sein Freund lächelte nur.

»Ein guter Morgen«, rief der Elf. »Er bringt euch wohlbehalten zurück. Zumindest fast«, fügte er hinzu, als er den Spalt im Kettenhemd bemerkte. Darunter leuchtete der Verband zwischen blutgetränkten Stoffrändern hervor.

»Deinem scharfen Blick entgeht wirklich nichts«, stellte Athanor anerkennend fest.

»Sieht er aus wie eine Leiche?«, fragte Akkamas mit Drachenstimme.

Verblüfft musterte Mahanael Athanor. »Sollte er?«

»Er will mich bloß aufziehen«, wehrte Athanor ab. »Ich bin wohl noch mal davongekommen.«

»Dann habt ihr noch Nekromanten gefunden?«

»Fast zwei Dutzend. Die meisten davon in ihrer Festung, etliche Tagesritte von hier. Sind hier noch Untote umgegangen?«

Der Elf schüttelte den Kopf. »Nein, wir hatten die ruhigsten Tage, seit ich in Dion angekommen bin.«

Trotz seiner Erleichterung erkannte Athanor die Ironie in Mahanaels Worten. Von den sechs Elfen, die Dion betreten hatten, war nur noch Mahanael am Leben. Sich ruhigere Tage vorzustellen, fiel nicht schwer. »Dann wollen wir hoffen, dass mit den Magiern auch die Seelen ihrer Diener zum Dunklen gefahren sind.«

»Klingt, als ob ich hier eine Weile nicht gebraucht werde«, schätzte Akkamas.

»Willst du nicht noch ein paar Tage bleiben?«, fragte Athanor. Es fiel ihm schwer, sich an das unerwartete Kommen und Gehen des Drachen zu gewöhnen, denn sobald Akkamas verschwunden war, vermisste er das stille Einvernehmen unter Kriegern. »Du bist uns stets ein willkommener Gast.«

»Ihr habt schon ohne mich kaum noch genug zu essen«, erwiderte sein Freund. Die schwindenden Vorräte waren nicht zu leugnen. »Ich werde anderswo ein paar Gazellen jagen und den Himmel dabei im Auge behalten.«

»Es wird uns ruhiger schlafen lassen«, versicherte Athanor.

Akkamas entblößte die schwertlangen Drachenzähne zu einer Art Grinsen. »Wenn die Regentin dich schlafen lässt …«

Ist das zu fassen? In gespieltem Zorn drohte er dem Drachen mit dem Speer. »Verschwinde, bevor ich dich Respekt vor dem Kaysar lehre!«

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