David Falk - Athanor 3 - Die letzte Bastion

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Athanor 3: Die letzte Bastion: краткое содержание, описание и аннотация

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Nachdem Athanor das Volk Dions vor der Vernichtung durch die Drachen bewahrt hat, findet er sich auf dem Thron des Reiches wieder. Doch die Verehrung seiner Untertanen ist ihm lästig und die Menschheit dem Untergang näher als je zuvor. Denn die Toten geben keine Ruhe.
Uralte Kreaturen, die schon zu Lebzeiten so bedrohlich waren, dass die Götter ihnen den Tod sandten, erheben sich aus Ozeanen und Gebirgen. Auf der Suche nach Antworten erkennt Athanor, was ihnen den Frieden raubt. Aber wie kann er sie für immer in ihre Gräber bannen?

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Das Zeitalter des Dunklen. Athanor versuchte, den Gedanken zu verscheuchen, doch es gelang ihm nicht. In den letzten Jahren hatte der Tod so reiche Ernte gehalten, dass Athanor der Mythos vom täglichen Sieg Aurades’ über seinen dunklen Zwilling Hadon wie Hohn erschien. Wenn die Sonne aufging, wurde es hell – sonst nichts. Gestorben wurde trotzdem. Und die Toten erhoben sich nun schon bei Tag, als wollten sie Aurades’ Angesicht am Himmel verspotten.

»Was, wenn es nicht nur um die Nekromanten geht?«, fragte er. »Was, wenn nun jeder zum Wiedergänger wird, der eine Rechnung offen hat?«

Akkamas rieb sich nachdenklich das Kinn. »Fürchtest du die Rache jener, die du getötet hast?«

Tue ich das? An die Zauberer hatte er noch gar nicht gedacht. Nur an Davaron, und der war ein Elf. Doch bislang hatten sich nur Menschen aus ihren Gräbern erhoben.

»Sollte mir Vaters Mörder als Wiedergänger begegnen, werde ich ihn jedenfalls mit Freuden in ein Häufchen Asche verwandeln«, verkündete Akkamas.

Athanor nickte. Dieser Sethon hatte nicht umsonst den Titel Großmeister geführt. Er war der Schlimmste von allen gewesen. Selbst im Angesicht der Vernichtung durch die Drachen hatte er seine Untoten auf das eigene Volk gehetzt, um die Regentin, Nemera, zu entführen. Er hatte es mit ihrem Dolch in der Brust bezahlt. Athanor schreckte auf. »Wir müssen zurück! Wenn Sethon aufsteht, ist Nemera in Gefahr!«

2

Orkzahn grunzte zufrieden in seinen verfilzten Bart. Reglos lagen die Gegner vor ihm im alten Laub. Das Blut der Orks leuchtete so rot wie die Kappen der Pilze, die vom nahenden Herbst kündeten. Der Anblick erinnerte ihn an eine Zeit, die seltsam fern schien, obgleich sie erst einige Monde zurücklag. Er war ein Sklave gewesen, ein Knecht seiner eigenen Angst. Wie ein Ochse hatte er sich unter das Joch der Elfen gebeugt und die Drecksarbeit für sie verrichtet. Alle Trolle hatten es getan. Wäre Athanor nicht gewesen, würde er noch heute vor diesen Schwächlingen kriechen.

Knurrend wischte er das Blut von der klaffenden Wunde in seinem Schenkel. Die Axt eines Orks hatte die zähe Haut gespalten, doch der Muskel darunter schien unversehrt. Er würde ein paar Jagdkäfer von einer Eiche pflücken und den Spalt mit ihren Zangen zusammenkneifen. Die dummen Biester bissen in alles, was fressbar roch. Hingen sie erst einmal fest, musste er sie nur noch töten, indem er ihnen den Rumpf vom Kopf brach. Orkzahn grinste. Im Grunde ähnelten sie den Orks.

Er schulterte seine Keule, packte einen der Orks beim Knöchel und schleifte ihn achtlos hinter sich her. Die anderen ließ er für die Aasfresser zurück. Sie würden ihm doch nur verderben, und es mangelte nicht an Nachschub. Hier im Grenzland zwischen den Trollhügeln und dem einstigen Menschenreich Theroia stieß er in letzter Zeit immer öfter auf Orks. Seit ihnen durch die Untoten keine Gefahr mehr drohte, kehrten sie in das leere Menschenland zurück und drangen bis in die Heimat der Trolle vor. Sollten sie nur. Jeder tote Ork war ein guter Ork. Kein Troll wusste das besser als er.

Seine Beute glitt durch das raschelnde Laub. Ihr Bein ruckte im Takt der Erschütterungen in seiner Hand, wenn der in einen Lederharnisch gehüllte Leib über Steine und Wurzeln holperte. Hatte er sie erst einmal erlegt, unterschieden sich Orks nicht mehr von Elfen – und Menschen nicht mehr von anderem Wild. Alle waren nur noch schmackhaftes Fleisch.

Plötzlich spürte er ein Anspannen, eine Bewegung der Sehnen unter seinen Fingern. Mit erhobener Keule fuhr er herum. Der Ork hatte ein Messer gezogen und bäumte sich auf, stach blitzschnell nach Orkzahns Hand. Doch der steife Harnisch behinderte ihn. Die Klinge ging fehl. Noch während der Ork ins Laub zurückfiel, ließ Orkzahn ihn los und schwang seine Keule. Mit einem dumpfen Laut landete der Knüppel auf dem schwarzfelligen Arm. Unter Haut und Fleisch knackten brechende Knochen. Der Ork ächzte. Das Messer entglitt seinen Fingern. Hektisch versuchte er, sich umzudrehen, zugleich davonzukriechen und auf die Füße zu kommen.

Orkzahn stieß ihn mit der Keule vor die Brust und hielt ihn am Boden fest, indem er sich ein wenig auf die Waffe lehnte. Ein wenig mehr, und die Rippen des Orks würden splittern wie dürres Geäst. Hasserfüllt starrte seine Beute zu ihm auf. Die Flügel der platten Nase zitterten.

»Weißt du, warum ich eure Schweinefratzen nicht ausstehen kann?«, fragte Orkzahn und wunderte sich über den eigenen Gleichmut.

Die schwarzen Brauen des Orks zogen sich noch enger zusammen. Hatte er die Worte begriffen? Da beide Völker von den Riesen abstammten, war Trollisch mit der Sprache der Oger verwandt, und die meisten Orks konnten sich mit Ogern verständigen.

»Ich werd’s dir zeigen, bevor du stirbst.« Orkzahn nahm die Keule von der Brust des Gegners, der hastig den Kopf reckte. Beinahe sanft zog der Troll ihm den Knüppel über den Schädel. Leblos sackte der Ork ins Laub. Falls er nun doch schon tot war, konnte er seine Götter für ihre Gnade preisen.

Orkzahn packte ihn erneut beim Knöchel und stapfte weiter. Es war nicht weit zu der Höhle, von der aus er seine Streifzüge unternahm. Sie spendete Zwielicht, wenn die Sonne seinen Augen zusetzte, und bot bei Regen ein Dach über dem Kopf. Vor dem Eingang hatte er einen freien Platz für seine Feuerstelle geschaffen. Zu beiden Seiten der Asche ragten Astgabeln aus dem Boden, auf denen sein Bratspieß lag – ein angespitzter Stecken, der einem Menschen gute Dienste als Speer geleistet hätte.

Menschen . Orkzahn hatte sie nicht vermisst. Nachdem die Drachen sämtliche Menschenvölker ausgerottet hatten, war ihr Vieh eine willkommene Beute geworden. Niemals hatte er geglaubt, dass er einmal Freundschaft mit einem Menschen schließen würde. Und nun ertappte er sich ständig dabei, an Athanor zu denken. Athanor, der ihn gerettet hatte, als er einem Trupp Orks in die Hände gefallen war.

Von kaltem Zorn erfüllt sah Orkzahn auf seinen Gefangenen hinab. Mit seiner eigenen Keule hatten sie auf ihn eingeschlagen. Hatten sich dafür gefeiert, obwohl er gefesselt und tödlich verwundet am Boden lag.

»Trolle brauchen keine Stricke«, beschied er dem bewusstlosen Ork. »Wir töten unsere Beute, statt uns an ihren Qualen zu erfreuen.« Und was tue ich gerade? Knurrend wandte er sich ab, um das Feuer neu zu entfachen. Freude sah jedenfalls anders aus. Er wollte dem Ork eine Lektion erteilen. Und was nützt das, wenn er danach stirbt? Erneut brummte Orkzahn unwillig in seinen Bart. Rotwange hat recht. Ich denke zu viel. Fehlte ihm deshalb der Mensch an seiner Seite?

Aus dem Augenwinkel sah er, dass sich der Ork regte und die Augen aufschlug. Ohne Fesseln war lebende Beute wirklich lästig. Wieder musste er zur Keule greifen und zuschlagen. Der schwere Knüppel fuhr nieder und zertrümmerte ein Schienbein des aufbrüllenden Orks.

»Halt einfach still, dann ist es schneller vorbei!«, fuhr Orkzahn ihn an. Gereizt stocherte er mit einem angebrannten Ast in den auflodernden Flammen, und die verkohlte Spitze fing rasch wieder Feuer. Seine Beute atmete hastig und schwer. Es verriet Orkzahn, dass sie ihre Kräfte sammelte. Im nächsten Augenblick sprang der Ork auf. Doch als das gebrochene Bein den Boden berührte, ging er wimmernd in die Knie.

Orkzahn stieß ihn mit der Keule auf die Erde zurück, in der Linken hielt er noch immer den brennenden Ast. Breitbeinig baute er sich über dem keuchenden Ork auf und wies mit dem Kinn auf den eigenen Unterarm. »Siehst du das?«

Sein Gefangener gab nicht zu erkennen, ob ihm etwas auffiel. Weiße Narben hoben sich von der schmutzigen Haut des Trolls und den schütteren schwarzen Haaren ab. Einst waren es weniger Narben und mehr Haare gewesen. »Sie sind nie wieder richtig nachgewachsen!«, blaffte Orkzahn. Er ließ die Keule fallen und riss den Ork am gesunden Arm empor. Seine Beute zappelte und schrie. Er glaubte, einzelne Worte wie Nein zu verstehen, doch er schenkte ihnen keine Beachtung. Seine Peiniger hatten ihn damals auch nicht erhört.

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