Anand Buchwald - Öko-Habitate – Eine Zukunft für die Zukunft

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Öko-Habitate – Eine Zukunft für die Zukunft: краткое содержание, описание и аннотация

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Spätestens seit das Konzept der Klimakatastrophe die Zone andauernden Zweifels verlassen hat ist jedem Menschen klar, dass sich etwas Grundsätzliches ändern muss, wenn nicht nur die älteren Generationen überleben sollen, sondern auch die unzähligen Generationen, die nach uns kommen könnten. Und ebenso ist klar, dass von einer Politik, die von Machtstreben, Grabenkämpfen, Lobbyismus, Aussitzen und Desinteresse geprägt ist und die von veränderungsunwilligen und perspektivelosen Bürgern gestützt wird, nichts Hilfreiches erwartet werden kann.
Dieses Buch ist für jene Menschen geschrieben, die sich damit nicht zufrieden geben, sondern anfangen, darüber nachzudenken, wie sich diese verfahrene ­Situation langfristig ändern lässt. Es geht hier nicht um Verweigerungshaltung und Aussteigermentalität, sondern darum, in ein dynamisches, zukunftsorientiertes Leben einzusteigen. Es wendet sich an die Abenteurer, die erkannt haben, dass die Rettung nicht nur in biologischer Landwirtschaft oder der Sonnenenergie zu finden ist, sondern darüber hinausgehend ein neues Gemeinschaftsleben und einen Wandel, ein neues Bewusstsein in ALLEN Bereichen des Lebens erfordert.
Es beschreibt, wie dieser Einstieg in ein neues Leben aussehen könnte und gibt Einblick in die Dinge, die beachtet werden sollten, wenn man sich auf dieses Abenteuer einlassen möchte. Dabei ist es aber keine minuziöse Bauanleitung, keine exklusive Bibel, sondern betont die Eigenverantwortung aller am Aufbau eines Öko-Habitats Beteiligten. Es ist eher ein Handbuch für angehende Bürger der ersten Inseln des Lichts. (mit vielen Abbildungen)

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Mit dem Menschen entfaltete sich eine neue Form des Bewusstseins und überschritt dabei eine Art kritische Masse, einen Wendepunkt in der Bewusstseinsentwicklung. Das menschliche Bewusstsein ist nicht mehr nur zur bloßen Wahrnehmung und zu mechanischen Reaktionen fähig, wie beim tierischen und pflanzlichen Bewusstsein, sondern ist seiner Natur nach aktiv. Seine Wahrnehmungen werden gespeichert und verknüpft und zueinander in Relation gesetzt, woraus ein wachsendes Bild der Welt entsteht. Und der Beobachter nimmt sich dabei selbst als Beobachter und Akteur wahr. Er hat ein Bewusstsein seiner selbst entwickelt, was es bisher noch nicht gab.

Aber diese Grenzüberschreitung findet bisher nur partiell statt, das heißt, dass einzelne Bewusstseinsbereiche weiter entwickelt sind als andere. Die Bewusstseinsfelder, die dazu nötigen, Kriege zu führen, Reichtümer anzuhäufeln, nur an sich selbst zu denken oder auch nur den Menschen dazu bringen, sich apathisch dem täglichen Alltagstrott zu ergeben, ohne den aktiven Wunsch nach wirklichem Fortschritt, sind über das Bewusstsein der Tierebene noch nicht hinausgewachsen. Der Mensch hat ein Mentalwesen, das ihn dem Tier in vielen Bereichen überlegen macht, aber ein Bewusstsein, das noch teilweise im Tier verwurzelt ist. Der Verstand des Menschen ist ein Werkzeug des Bewusstseins. Die Ergebnisse der Verstandestätigkeit sind darum abhängig vom Bewusstsein, das hinter ihm steht. Wäre der Verstand für sich alleine ausreichend, gäbe es die heutigen Probleme nicht, denn der Verstand kennt letztlich die Problematik. Aber der Verstand entscheidet nicht. Er ist unvollkommen und beschäftigt sich mit dem, was das Bewusstsein, das größer ist als er, ihm vorgibt. Der Verstand ist ein Organisator und kann Krieg wie Frieden gleichermaßen organisieren. Aber es ist das Bewusstsein, das den Ausschlag dazu gibt und Entscheidungen trifft.

Ein Bewusstsein, das die kritische Grenze überschritten hat, wird nicht mehr nur über Äonen hinweg von der Natur weiter entfaltet, sondern strebt selbst nach Entwicklung, zuerst nur ganz langsam und zögerlich, aber mit zunehmender Komplexität, mit zunehmender Individualisierung und Weite immer zügiger und begeisterter.

Allerdings gibt es dabei Stolpersteine. Es gibt im Bewusstsein zwar verschiedene Bereiche, die unterschiedlich entwickelt sind, aber letztlich ist das Bewusstsein eine Einheit. Und so kommt es, dass die leuchtenderen Teile begeistert voranstürmen und versuchen, die unentwickelten, unter- und unbewussten Teile, die sich womöglich sogar dagegen sträuben, mitzuziehen. Das führt zu einem Ungleichgewicht, zu einem Hin und Her, zu Unentschlossenheit, inkongruentem Verhalten, Zerrissenheit, Schizophrenie, Selbsttäuschung... Aber die Zukunft braucht entschlossene, ganze Menschen. Also ist eine umfassende Bewusstseinsentwicklung unabdingbar. Die entwickelteren Bewusstseinsteile müssen sich mit den weniger entwickelten Elementen befassen und deren Entwicklung fördern; und die weniger progressiven Teile sollten diese Hilfe annehmen. Sicher wird es nicht immer möglich sein, jegliche Unbewusstheit sofort und umfassend auszumerzen, und bei jedem Menschen werden die Schwerpunkte des Bewusstwerdungsprozesses naturgegeben anders ausgeprägt sein, aber es ist wichtig, sich seiner Schwächen bewusst zu werden, damit man auftauchende Gelegenheiten bemerken und nutzen, und damit das Bewusstsein stetig wachsen kann.

Ein gut entwickeltes Bewusstsein umfasst alle Teile des Wesens und des Lebens. Es ist integral und lässt nichts aus. Die Gärtnerhöfe sind letztlich an ihrem Gärtnerhofbewusstsein gescheitert, das nur sich selbst als zentral betrachtet und das Konfliktpotenzial der übrigen Bewusstseinsteile ignoriert hat. Eine neue Welt kann nicht auf einem Bein stehen. Je mehr (Bewusstseins-) Beine sie zur Verfügung hat, desto sicherer steht sie. Und so geht es in den Öko-Habitaten jeder Größe letztlich nicht nur, und vor allem nicht ausschließlich, um Ökologie und Energieeinsparung, sondern auch um alle Fragen des Zusammenlebens, um Fragen der Kultur, der Wirtschaft, der Politik, des geistigen und seelischen Lebens, der Sexualität... Man sollte sich darüber klar sein, dass ökologisches Denken ein Ausdruck des Bewusstseins ist und erst durch dieses ermöglicht wird. Die Kraft und Tiefe des ökologischen Gedankens und seine Umsetzung gewinnen somit erst durch die Ausweitung und Vertiefung des Bewusstseins an Schwungkraft und Substanz. Und wir sollten auch nicht vergessen, dass die Erde das größte Öko-Habitat darstellt. Als Bewohner dieses Habitats benötigen wir auch ein entsprechend weites Bewusstsein, das uns auch bei den kleineren Öko-Habitaten zugutekommt.

Die Bewusstseinsentwicklung, –forschung und –konsolidierung ist darum für jeden Menschen eine vordringliche Angelegenheit. Und erst wenn man ein einheitliches Bewusstsein hat, kann man die kritische Grenze komplett und klar überschreiten, und dem bewussteinsimmanenten Streben nach Fortschritt ungehindert folgen. Erst dann kann das menschliche Bewusstsein sein Potenzial entfalten und sich ausweiten und der Mensch zu einem wahren Menschen, zu einem Zukunftsmenschen werden, der das Werkzeug Verstand optimal einsetzt.

Das geht natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Das ist eine lange Entwicklung, und es gibt keine Instanz, welche die Bewusstseinsentwicklung auf eine straffe Tagesordnung setzt und durchdrückt, und auch keine Autorität, die sie für alle verbindlich lehren könnte. Die Entwicklung und Ausformung des Bewusstseins ist eine individuelle Aufgabe und Herausforderung, deren Notwendigkeit man selbst erkennen muss. Die Bemühung darum wird in absehbarer Zeit sicherlich nicht zu einem Massenphänomen werden.

Und darum ist es die vornehmste und vordringlichste Aufgabe der ersten Öko-Habitanten, an ihrer Bewusstseinsentwicklung zu arbeiten, denn das Bewusstsein verbreitet sich nicht durch Werbung, sondern durch Überzeugung. Und Überzeugung ist am wirkungsvollsten durch das gelebte Beispiel. Die Öko-Habitanten sind sozusagen die Speerspitze des neuen Bewusstseins. Sie machen das neue Bewusstein sozusagen sicht- und greifbar. Außerdem sorgen viele und vor allem engagierte Bewusstseinsforscher dafür, dass die Entwicklung zum einen nicht wieder rückläufig wird, und zum anderen, dass sich das Streben nach innerer Vervollkommnung – auch ohne direkten Kontakt und persönliches Beispiel – langsam und vielleicht sogar unmerklich, aber global ausbreitet. Dies geschieht durch die Morphogenetischen Felder, welche gemachte und etablierte Fortschritte festigen und der ganzen Welt zugänglich machen. Die Morphogenetischen Felder wurden entdeckt, als man feststellte, dass verschiedene Primatengruppen eine Sache umso schneller lernten, je mehr andere Gruppen diese Sache vorher schon gemeistert hatten. Und man kann ihr Wirken auch beobachten, wenn neue Ideen oder Erfindungen plötzlich fast gleichzeitig und anscheinend voneinander unabhängig überall auf der Welt auftauchen. Die ersten Öko-Habitanten, die ersten Bewohner dieser Inseln des Lichtes in der Dunkelheit des Unbewussten, bringen somit den ersten Stein ins Rollen, der gemächlich einen weiteren Stein zum Mitrollen anregt, langsam an Schwung gewinnt und irgendwann eine Lawine lostritt. Der Öko-Gedanke alleine hat diese Kraft nicht, das integrale Bewusstsein, das sich in dem Öko-Gedanken ausdrückt, schon. Das Bewusstsein, nicht der Gedanke, stößt das globale Wachstum an.

Bewusstsein bedeutet Gewahrsein, umfassend bewusst sein, BEWUSST sein, bewusst SEIN. Über den Erfolg des ökologischen Gedankens und der Öko-Habitate entscheidet in erster Linie die Ganzheitlichkeit und Intensität des Bewusstseins. Ein entwickeltes und im Einklang befindliches Bewusstsein ist wie ein Laser, bei dem alle Lichtteilchen im Einklang schwingen: Es ist stark, zielgerichtet und unüberwindlich.

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

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