Antje Szillat - Rache@

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Ben war schon immer ein Außenseiter, doch seitdem er mit seinen Eltern in die Kleinstadt umgezogen ist, ist alles noch schlimmer für ihn geworden. Von seinen neuen Mitschülern wird er wie Luft behandelt, während Johannes und seine Clique ihn mobben und tyrannisieren. Genauso wie sein Mathematiklehrer Herr Seidel, der es scheinbar ganz besonders auf
ihn abgesehen hat.
Einzig der etwas sonderbare Marcel, gibt sich mit ihm ab und sorgt sogar dafür, dass Johannes und seine Clique ihn in Ruhe lassen.
Als Ben sich wieder einmal ganz besonders über den verhassten Mathematiklehrer ärgert, schmieden Marcel und er via Internet einen verhängnisvollen Racheplan.
Doch Ben bekommt es mit der Angst zu tun und beichtet dem jungen Sozialpädagogen Justus Brandt die miese Internet-Mobbing-Aktion gegen Herrn Seidel.
Die beiden Achtklässler werden vom Unterricht suspendiert. Ben ist sich sicher, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann. Doch wie sehr er sich getäuscht hat, muss er kurze Zeit später schmerzhaft erfahren.
Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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Vor der Apotheke beendete Marcel das Schweigen. „Weißt du eigentlich, wem der Laden hier gehört?“, fragte er und grinste Ben an.

Ben schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung. Irgendeinem Pillendreher eben.“

„Das solltest du aber wissen.“ Marcel tat geheimnisvoll.

„Und warum?“

Marcel antwortete nicht gleich. Stellte sein Rad in den Ständer und forderte Ben auf, es ihm nachzutun.

„Warum sollte es mich denn interessieren, wem diese Apotheke hier gehört?“ Ben war nun wirklich neugierig.

„Das wirst du gleich sehen. Komm mit rein.“

Marcel drückte den Notdienstknopf und wartete. Ein paar Sekunden später kam eine blonde Frau aus einem der hinteren Räume in den Innenraum der Apotheke geeilt. Im Gehen zog sie sich ihren weißen Kittel über. Als sie Marcel durch die Glasscheibe erkannte, erschien ein feines Lächeln auf ihren Lippen und sie schloss die Tür auf.

„Ach, hallo Marcel. Lange nicht gesehen. Kommt rein.“

Sie hielt ihnen die Tür auf und verschloss sie wieder, nachdem die beiden Jungs eingetreten waren. Den Schlüssel ließ sie im Schloss stecken.

„Und, was kann ich für dich tun?“, fragte sie Marcel und ging hinter den Tresen.

„Meiner Mutter geht es nicht so gut. Sie hat schon ein paar Tage echt übel mit ihrer Migräne zu kämpfen.“

„Verstehe“, sagte die Apothekerin, warf Marcel einen wissenden Blick zu und verschwand für einen kurzen Moment zwischen den Regalen hinter dem Verkaufstresen.

Ben starrte Marcel an und verstand überhaupt nichts mehr. Migräne? Seit Tagen? Und dann dieser sonderbare Blick, den die Apothekerin Marcel zugeworfen hatte. Die Apotheke lag fast fünf Kilometer von der, die sich ganz in der Nähe von Marcels Wohnung befand, entfernt. Da war es doch mehr als verwunderlich, dass er jedes Mal hierher fuhr, wenn er etwas aus der Apotheke benötigte.

Er kannte Marcel zwar schon eine ganze Weile. Dennoch hatte er immer wieder das Gefühl, im Grunde nichts über ihn zu wissen.

Die Apothekerin riss Ben aus seinen Gedanken. Sie trat wieder hinter den Tresen und reichte Marcel eine Packung Tabletten.

„Was macht das?“, fragte Marcel, nachdem er sich bei ihr bedankt hatte.

„Ist schon okay. Sende deiner Mutter einen lieben Gruß von mir.“

Erneut dieser komische Blick. Ben hätte echt gerne gewusst, was da gerade zwischen der Apothekerin und Marcel ablief.

„Und – in der Schule alles gut?“ Sie strich sich mit einer langsamen Bewegung eine lange Haarsträhne aus der Stirn und klemmte sie hinter ihr Ohr.

„Mit mir schon ...“, sagte er gedehnt und mit einem sonderbaren Unterton. Plötzlich wirkte die Apothekerin wie alarmiert. Ihre Stimme klang schrill und aufgeregt, als sie Marcel fragte: „Ist was mit Johannes?“

„Hat er mal wieder nix erzählt?“ Marcel spielte den Überraschten. „Sicher schämt er sich. Ich habe ihm sogar angeboten, mit ihm zu Frau Schnuppe-Keller zu gehen. Aber er hat abgelehnt. Meinte, dass er mit dir sprechen und du die Sache dann klären würdest.“

Du? Warum duzte Marcel die Frau?

Marcel schüttelte langsam den Kopf. „Verdammt, jetzt mache ich mir echt Vorwürfe.“ Er fuhr sich mit beiden Händen durch seine hellblonden Haare.

Ben begriff absolut nichts mehr. Johannes? War die Apothekerin etwa die Mutter von Johannes? Von dem Johannes? Die blonden Haare passten. Auch die blauen Augen. Obwohl ihre wesentlich freundlicher aussahen. Aber was redete Marcel denn da? Und wenn das wirklich Johannes’ Mutter war, woher kannte er sie so gut? So gut, dass er sie sogar duzte. In Bens Kopf schwirrten tausend Fragen auf einmal herum und jede wollte zuerst beantwortet werden.

„Ist es wieder dieser Ismael?“ Die Stimme der Apothekerin drohte wegzubrechen. Ihre Augen schimmerten verdächtig.

„Ismael und Ali! Ich dachte wirklich, er hat es dir erzählt. Marlene, das tut mir echt leid.“

„Unsinn ...“ Sie rang sichtbar nach den richtigen Worten. „Du kannst ja nichts dafür. Du beklaust und erpresst meinen Sohn ja schließlich nicht.“

„Und schlägst ...“, ergänzte Marcel.

„WAS? Sie haben ihn diesmal sogar geschlagen?“ Mit ihrer Beherrschung war es nun endgültig vorbei. „Das darf ja wohl nicht wahr sein! Diese verdammten Mistkerle! Und Johannes sagt nichts. Nicht ein Sterbenswörtchen. Lässt sich von denen traktieren und schweigt. Vor lauter Angst. Oh Gott, ich darf darüber gar nicht weiter nachdenken, was mein armer Junge durchmachen muss.“

Jetzt weinte sie – ganz offen und ohne sich dafür zu schämen. Marcel räusperte sich verlegen und erklärte ihr, dass er nun leider wieder zurück zu seiner Mutter müsse.

„Es tut mir wirklich leid. Grüß Johannes von mir und mach dir nicht so viele Sorgen. Das wird schon wieder.“

Dann standen sie wieder vor der Apotheke. Ben konnte nicht fassen, was sich soeben abgespielt hatte. Sie nahmen ihre Räder aus dem Ständer und schoben sie nebeneinander ein Stückchen den Fußweg entlang.

Als sie außer Sichtweite der Apotheke waren, schlug sich Marcel klatschend auf seine Oberschenkel und fing lauthals an zu lachen.

„Was war das?“ Ben hätte Marcel am liebsten geschüttelt, damit er endlich aufhörte zu lachen und ihm antwortete.

„Das war die nächste Dresche für Superarsch Johannes. Davon wird er mehrere Wochen was haben“, gluckste Marcel. „Jetzt nur noch schnell die richtige Info bei Schüler-Talk ins Netz gestellt und die Sache ist geritzt.“

Ben stand noch immer auf der Leitung.

„Spinnst du? Das ist doch alles erstunken und erlogen. Und das wird der seiner Mutter auch sagen. Dann bekommst du garantiert mächtigen Ärger mit dem. Du hast ihm ja sogar noch Grüße von dir bestellt. Bist du lebensmüde? Die machen dich doch alle!“ Bens Stimme überschlug sich fast vor Aufregung.

Marcel schaute Ben einen kurzen Moment nachdenklich an. Dann sagte er mit ernster Stimme: „Seine Mutter glaubt ihm kein Wort. Sie glaubt mir. Sie hat mir schon immer mehr geglaubt. Mach dir keine Sorgen. Ich kenne sie.“ Er holte tief Luft.

Ben nutzte die kurze Pause, um zu fragen: „Aber die Typen haben ihm doch nichts getan, oder? Was bringt das Ganze also?“

Marcel erklärte es ihm. „Johannes’ Mutter wird als erstes bei den Eltern von Ismael und Ali aufkreuzen. Das macht sie immer. Die bekommen dann tierischen Ärger mit ihren Alten, weil die angesehene Frau Apothekerin da war und gesagt hat, ihre Söhne hätten den armen Johannes vermöbelt. Johannes kriegt dafür bei nächster Gelegenheit von denen ordentlich was aufs Maul. Außerdem wird sie gleich morgen in die Schule rennen und Frau Schnuppe-Keller, das ist Johannes’ Klassenlehrerin, die Hölle heiß machen. Die wird sich dann Ismael und Ali schnappen und mit denen zum Rektor rennen. Da gibt es dann den nächsten fetten Anschiss ... und die nächste saftige Abreibung für Johannes, den Arsch. Den Rest besorgt die Gerüchteküche im Netz bei Schüler-Talk. Ganz easy. So läuft das!“

Marcel wirkte sichtlich zufrieden mit sich und seinem Plan. Aber Ben war nicht überzeugt. Nervös fuhr er sich mit der Zungenspitze über die Lippen und versuchte seine Gedanken und das, was Marcel ihm gerade gesagt hatte, zu sortieren.

Schließlich würgte er unsicher hervor: „Aber Johannes wird doch Ismael und Ali sagen, dass du das behauptet hast und nicht er. Dann fliegst du doch auf. Und seiner Mutter wird er doch auch sagen, dass du dir alles nur ausgedacht hast. Und seiner Klassenlehrerin auch. Mensch, Marcel, das ist doch totaler Schwachsinn, den du da verzapft hast. Und Schüler-Talk – was willst du damit denn bezwecken?“ Ben schüttelte fassungslos den Kopf. „Und außerdem“, fügte er etwas bestimmter als zuvor hinzu, „hat er doch genug Kumpels, die sich für ihn an dir rächen können.“

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