Bo Balderson - Der Mord in Harpsund

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Der Mord in Harpsund: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein neuer Fall für den «Staatsminister»: Fabrikdirektor Adolg Lindberg liegt an seinem 80. Geburtstag tot in seinem Bett. Schnell steht fest, dass Lindberg keines natürlichen Todes gestorben ist, sondern ermordet wurde. Diagnose: Arsenvergiftung. Einer der zehn Geburtstagsgäste, darunter auch der Staatsminister und dessen Schwager Vilhelm Persson, muss der Mörder sein. Als Justizminister und oberster Chef der Polizei macht sich der Staatsminister schnell an die Ermittlungen, um dem Killer höchstpersönlich das Handwerk legen zu wollen.Rezensionszitat"Man lacht sich durch den Roman" – Kvällsposten"Von skurrilen Figuren wie der des Staatsministers oder der Therese Carlsson-Doolck, «Kriminalschriftstellerin in sackartigen Kleidern», und der bissig-humorvollen Sprache lebt der Roman, mehr als er von Spannung lebt, aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch – Ganz im Gegenteil!" – Literaturportal schwedenkrimi.deBiografische AnmerkungUnter dem Pseudonym Bo Balderson hat ein schwedischer Schriftsteller von 1968 bis in die 1980er Jahre hinein eine lange Reihe beliebter Romane und Krimis um den schrulligen «Staatsminister» und seinen Schwanger herum veröffentlicht. .-

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Hier verstummte sie, als seien ihr alle Wege versperrt.

Im Verlauf der restlichen Mahlzeit bemühte ich mich, belanglose und neutrale Gesprächsthemen zu finden, doch es glückte mir nie, Olivia ins Gespräch einzubeziehen. Und wenn Mommy angelegentlich Fragen direkt an sie richtete, bekam sie kurze, fast einsilbige Antworten.

In dem Augenblick, da ich Messer und Gabel aus der Hand legte – Mommy hatte nur ein paar Kekse gegessen –, schaute Olivia Lindberg auf ihre Uhr und rief aus: »Ich hätte ja Ejnar vor zehn Minuten an der Bank treffen sollen!«

Dann hauchte sie Mommy einen Kuß auf die Wange, schnell, flüchtig, wie ein Mensch mit Bazillenphobie einen unausweichlichen Hund streichelt, und murmelte ein »Verzeih, liebe Tante« und fehlte bei Kaffee und weiterer Geselligkeit.

Als wir dann allein im dunklen, aber gemütlichen Wohnzimmer saßen und Mommy den Kaffee eingeschenkt hatte, war scheinbar etwas von der angespannten und bedrückenden Atmosphäre verflogen, und sie begann, von sich und den ihren zu erzählen, und ich stellte fest, daß es für sie eine Erleichterung war, darüber sprechen zu können.

»Hätten Sie, Herr Persson, vielleicht lieber eine Tasse Tee gehabt? Ja, aber von Kaffee wird man doch etwas munterer. Wie schade, daß Olivia keine Tasse getrunken hat! Ich frage mich, warum sie so ... Ich bin so traurig, wissen Sie, Herr Persson, ich werde so schwer warm mit ihr. Manchmal scheint sie mir so unnahbar und so ... hart. Aber ich komme ihr bestimmt schrecklich alt vor, und das bin ich ja auch, bald fünfundsiebzig. Und wir haben nicht so oft die Gelegenheit, uns etwas näher kennenzulernen. Es ist erst zwei Jahre her, daß sie und Ejnar geheiratet haben. Nein, sie ist ein Stockholmer Mädchen. Sie haben sich kennengelernt, als Ejnar sich ein Bein gebrochen hatte und in das Krankenhaus eingeliefert wurde, in dem Olivia Krankenschwester war. Und wir, Adolf und ich, haben uns so gefreut und ich, daß Ejnar endlich jemanden gefunden hat, den er liebgewinnen konnte. Aber jetzt finden Sie bestimmt, ich bin eine gemeine, alte Frau, wenn Sie mich so reden hören, aber ich kann nicht finden, daß sie die richtige Ehefrau für Ejnar ist. Über das Verhältnis zwischen Eheleuten können sich Außenstehende kein Urteil erlauben, aber sie ist so ironisch und ... ja, manchmal richtig höhnisch ihm gegenüber und verunsichert ihn, und das ist nicht gut, ganz und gar nicht gut. Wissen Sie, Ejnar ist schon immer ein verunsicherter Mensch gewesen, schon seit seiner frühesten Kindheit. Seine Mutter ist gestorben, als er erst fünfzehn Jahre alt war, und Adolf hat so große Ansprüche an ihn gestellt. Immerzu sollte er der Beste und Fleißigste sein. Manchmal denke ich, er ist Bankdirektor geworden, nur um sich selbst und seinem Vater zu beweisen, daß er tatsächlich etwas leisten kann. Doch im Grunde seines Herzens ist er nach wie vor ein unsicherer und recht schwacher Junge, das ist oft ganz deutlich zu spüren. Aber das hat Adolf ja nie eingesehen. Er hat geglaubt, er sei so, wie er nach außen wirkt: sicher, ruhig und geschäftsmäßig. Olivia ist viel stärker, und sie könnte ihm durchaus das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben, das er braucht. Aber sie treibt ihn an, will, daß er eine glänzende Figur macht, sich Auszeichnungen erwirbt und Geld verdient. Und gelingt es ihm nicht immer, dann ist sie gemein und nörgelt an ihm herum, wenn andere es hören, und das finde ich so abscheulich.«

Mommy ließ die große, graue Katze auf ihren Schoß springen, wo sie sich zusammenrollte und einschlief.

»Olivia ist stark«, murmelte sie. »Aber heute war sie nicht wie sonst. Aber das ist wohl niemand von uns, nehme ich an ...«

Ich fragte, ob ihr Bruder jener mittellose Handwerkersohn sei, der im Alter von achtzehn Jahren mit einer bescheidenen Produktion von Wäscheklammern begonnen hatte, die er durch Fleiß und Begabung ausgebaut und in einen geradezu industriellen Betrieb verwandelt hatte, der auf seinem Gebiet zum führendsten im Lande gezählt hatte, als er ihn vor zehn Jahren verkaufte.

Es schien ihr alles andere als schwerzufallen, über ihren Bruder zu sprechen; die Augen strahlten vor Stolz und Bewunderung, und in die Stimme legte sie Gefühl und Lebendigkeit. Sie war wieder glücklich, in der Welt der Vergangenheit.

Doch dann holten sie die Ereignisse des Morgens ein und damit die Tränen.

»Ja, es ist dumm von mir, daß ich weine, aber er war der einzige, den ich hatte, und ich hatte ihn so gern. Ich selbst habe ja nie die Gelegenheit gehabt, zu heiraten und Kinder zu bekommen, dazu ist nie Zeit, wenn man sich um anderer Leute Kinder kümmert, und als Adolf nach Ellas Tod Witwer war und ich hierher gekommen bin, um ihm den Haushalt zu führen, da war ich zu alt, um hier noch richtige Freunde zu finden. Und Ejnar und Olivia haben so viel zu tun und wohnen so weit fort. Und andere nahe Verwandte habe ich nicht. Natürlich konnte Adolf zu anderen unfreundlich und ... hart sein, er war schließlich Geschäftsmann, aber zu mir war er immer so lieb und aufmerksam. Nicht, daß ich ihm in tieferem Sinn so viel bedeutet hätte, er hat schließlich seinen geliebten Ejnar gehabt, aber er war es gewohnt, daß ich da war, und es war ihm sehr recht, daß ich mich um die praktischen Dinge kümmerte. Als ich hier eingezogen bin, ja, das ist nun schon dreißig Jahre her, da hat er gesagt, ich solle das Haus hier als mein eigenes Heim betrachten und in allem nach meinem Gutdünken schalten und walten. Und das habe ich während all der Jahre auch getan. Und heute abend hätte ich wie immer als Gastgeberin am Tisch gesessen, ja, damit hat es mein Bruder ganz genau genommen. Nicht, daß wir so oft Abendessen geben würden, Adolf und ich haben einige Bekannte, und wir machen es gern.«

Sie streichelte den glänzend grauen Pelz.

»Aber was sitzt Frauchen hier rum und redet, und du hast dein Futter noch nicht bekommen, meine keine Missan! Und Pelleman, der Ärmste, liegt natürlich in der Küche und wartet vor dem Freßnapf. Ja, ja, es kommt jetzt viel Arbeit auf uns zu. Aber trotz allem ist es ein Trost zu wissen, daß ich alle Hände voll zu tun haben werde, bis ... bis die Beerdigung vorbei ist. Und verzeihen Sie mir, lieber Herr Persson, daß ich so viele Dinge erzählt habe, die Sie bestimmt nicht interessieren, aber es ist eine solche Erleichterung, sich an so einem Tag die Dinge von der Seele reden zu dürfen.«

Sie war aufgestanden und begann die Tassen zusammenzustellen.

»Ja, mein Junge war so lieb und hat sich angeboten, noch ein paar Tage hier zu wohnen, und ich hoffe natürlich, Sie auch. Ejnar und Olivia fahren schon morgen nach Stockholm zurück, er hat so viele Geschäfte zu tätigen, dafür muß man Verständnis haben, dennoch wird es schwer werden, diese Tage ganz allein hier zu sein. Ich habe natürlich Lotta, das Mädchen, das mir im Haushalt hilft, aber sie ist ja noch ein Kind.«

Mit gemischten Gefühlen versprach ich zu bleiben.

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