Hanna Julian - Cys vs. Silvers - River und Armand

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Cys vs. Silvers - River und Armand: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Menschheit ist nach der Invasion der Silvers am Ende. In dieser dystopischen Welt bilden sich Gangs, die weder Recht noch Gesetz kennen. River Ward erleidet als Kind bei einem Initiationsritus fürchterliche Verbren-nungen. Um sein Leben zu retten, wird er in einen Cyborg umgewandelt und gegen die Silvers in den Kampf geschickt. Doch River kann dem Krieg entfliehen und sucht Zuflucht auf dem ehemaligen Kreuzfahrtschiff «Cyborg Horizon».
Dort trifft er auf Armand und sein Glück scheint perfekt. Doch die «Cyborg Horizon» ist nicht das, was sie zu sein scheint.

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*

»Sie wollten mir erzählen, was das für ein Zimmer ist.« River hatte geduldig gewartet, bis der alte Mann zu ihm zurückkehrte. Es hatte lange gedauert, und nun trug Phil einen Verband ums Handgelenk.

»Das scheint dich ja wirklich sehr zu beschäftigen. Mehr, als dein jetziges Aussehen?«

River überlegte. »Ich glaube, ich überlebe die Nacht nicht, wenn ich weiß wie ich jetzt aussehe. Also, wenn ich später alleine im Dunkeln hier liegen muss«, gab River zu.

»Du meinst, du könntest dich vor dir selbst wegen deines Aussehens gruseln?«, fragte Phil überrascht. River nickte nur. »Verstehe … aber du musst dir wegen der Dunkelheit keine Sorgen machen, es gibt ein Nachtlicht. Das hat Benjamin – mein Enkel – auch immer gebraucht. Dies war sein Zimmer.«

»Wo ist er jetzt?«

»Er ist tot.« Phil sagte es ohne Emotion, aber seine Kiefer traten unter den Wangen hervor, als er die Zähne fest zusammenbiss.

»Wie alt ist er geworden?«

»Er war vierzehn, als er starb.«

»Vierzehn? Und da hat er noch in Bettwäsche mit Dinosauriern geschlafen?«, erwiderte River. Er war froh, ein Gespräch führen zu können, denn es lenkte ihn zumindest ein wenig von den Schmerzen und seiner eigenen Situation ab.

»Benjamin war nicht wie andere Kinder. Er war geistig zurückgeblieben. Geistig und körperlich hat er sich nach seinem sechsten Lebensjahr kaum weiterentwickelt.«

»Wieso nicht?«

»Das lag daran, weil er während der Geburt eine Zeit lang keinen Sauerstoff bekommen hat. Meine Tochter Jane – Benjamins Mutter – starb während der Entbindung. Sein Vater hat sich, nachdem er die Diagnose kannte, auf und davon gemacht. Das war der Grund, warum meine Frau Kate und ich uns wie Eltern um den kleinen Benjamin gekümmert haben. Die Ärzte haben ihm damals nur acht bis zehn Jahre gegeben, weil zudem ein Genschaden vorlag.«

»Aber er hat dann doch länger gelebt«, stellte River fest.

»Ja. Benjamin hat vierzehn Jahre geschafft und meiner Frau und mir viel Freude bereitet. Als er starb, hat es Kate das Herz gebrochen. Sie war so deprimiert, dass es ihr nicht mal viel ausgemacht hat, von den Silvers das Todesurteil zu bekommen. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, sie war dankbar dafür, dass sie ihr Leben nicht mit dieser Leere in ihrem Herzen weiterführen musste. Nun ist es an mir, mit den Verlusten klarzukommen. Und ich gebe zu, dass ich es nicht geschafft habe, Benjamins und Kates Sachen wegzuräumen. So kommt es mir ein wenig so vor, als gäbe es die beiden noch.«

»Aber jetzt liege ich in Benjamins Bett. Stört Sie das nicht?«

»Nein. Anfangs dachte ich, es würde mich stören, aber ich stelle fest, dass es mich sogar tröstet.«

River dachte darüber nach, dann sagte er ebenso leise wie bestimmt: »Aber ich bin nicht Benjamin, das dürfen Sie nicht vergessen. Ich war nie ein kleiner, behüteter Junge.«

»Richtig, das warst du ganz bestimmt nicht. Doch nun werde ich auf dich aufpassen.«

»Und mich weiterhin verwandeln? Von einem Menschen in einen Cyborg?«

»Ja, genau das werde ich tun, denn wenn ich es nicht tue, wird dein Herz-Kreislaufsystem zusammenbrechen. Du lebst nur noch, weil dein internes Stromnetz alles im richtigen Maße versorgt.«

»Dann bin ich froh drüber«, entgegnete River so abgeklärt, dass er Phil damit ein trauriges Lächeln entlockte.

»Bist du nun bereit, mir von dir zu erzählen?«, fragte der alte Mann.

»Da gibt’s nicht viel zu erzählen. Ich kenne meine Eltern nicht. Mein Vater hat mich wohl nur gezeugt, aber er hatte keine Beziehung mit meiner Mutter. Glaube ich jedenfalls, weil sie mich mit vierzehn Jahren bekommen und zur Adoption freigegeben hat. Ich war allerdings meist in Heimen. Dann kamen die Silvers und ich habe mich so durchgeschlagen, bis ich bei Derk und seinen Männern landete. Mehr gibt’s eigentlich nicht über mich zu erzählen.«

»Wie alt bist du jetzt?«, fragte Phil.

»Ich weiß nicht genau, aber ich war zehn, als die Silvers kamen. Ich bin jetzt elf oder zwölf. Keine Ahnung, welchen Monat oder Tag wir haben«, gab River zu. Phil nickte und strich sich über den Bart. »Ich kann verstehen, dass du unter diesen Umständen das Zeitgefühl verloren hast. An welchem Tag hast du Geburtstag?«

»Am 22. April.«

»Dann bist du inzwischen zwölf Jahre alt. Heute ist der 5. Mai. Wir sollten deinen Geburtstag nachfeiern.«

River zuckte mit den Schultern, als wäre es ihm gleich, aber Phils Lächeln sagte ihm, dass der alte Mann verstanden hatte, wie sehr er sich in Wahrheit darüber freuen würde. Doch es gab leider andere Dinge, die wichtiger waren. Mit entsprechend ernster Miene sagte Phil:

»Du bist wirklich noch sehr jung, um Eingriffe dieser Größenordnung vorzunehmen. Andererseits kann dein Körper sich vielleicht besser den Veränderungen anpassen, als ein bereits ausgewachsener. Tatsache ist jedoch, dass im Laufe deines Wachstums weitere, unzählige Operationen anstehen. Es wird eine schreckliche Zeit für dich sein. Für mich wird sie ebenfalls körperlich und seelisch sehr anstrengend werden. Daher möchte ich eine Entscheidung von dir.«

»Welche Entscheidung?«, fragte River erstickt. Phils Worte hatten ihm Angst gemacht, und er wusste, dass man diese Furcht in seiner Stimme nur zu gut hören konnte.

»Ich möchte wissen, ob es dir ernst damit war, dass ich dich lieber hätte sterben lassen sollen. Denn wenn du wirklich so empfindest, sollten wir dafür sorgen, dass du ein so schmerzfreies Leben wie möglich führen kannst, solange es unter diesen Umständen eben währt.«

»Aber Sie sagten, dass mein Herz-Kreislaufsystem zusammenbrechen würde, wenn Sie mich nicht weiter durch Technologie am Leben halten.«

»Ja, das ist richtig. Ich würde diese Systeme so lange in Betrieb lassen, wie es ohne weitere Eingriffe möglich ist. Du hättest ein recht schönes Leben, sofern du damit zufrieden bist, als Gesellschaft nur einen alten Mann um dich zu haben. Aber deine Lebenszeit wäre sehr begrenzt. Vermutlich hättest du nicht so viel Glück wie Benjamin, der Zeit mehr abzuluchsen, als sie dir gewähren will.«

»Was denken Sie, wie lange das wäre?«

»Ein paar Wochen, mehr nicht. Solltest du dich jedoch entscheiden, den eingeschlagenen Weg der Verwandlung weiter zu beschreiten, wirst du dich vom Menschsein so weit entfernen, dass man dich als einen Cy betrachten wird. Und du wirst ein Leben führen müssen, das du in den Dienst der Menschheit stellst. Die Elemente für deine Verwandlung werden mir nämlich von der Army bereitgestellt. Die Komponenten sind ansonsten nicht mehr zu finden, und meine Dienste sind eigentlich anderen zukünftigen Kämpfern vorbehalten. Ich habe aber die Erlaubnis, die Zeit für dich aufzuwenden, obwohl es viele Jahre dauern wird. Aber die werden sich lohnen – auch für die Army, denn die sind ebenfalls an den anpassungsfähigen Komponenten interessiert, die ich für dich entwickeln werde.«

»Warum? So viele Kinder wird’s wohl bis dahin nicht mehr geben, bei denen man die einsetzen könnte.«

»Das ist richtig. Aber man wird sie auch bei Cys verwenden, die schon lange in Betrieb sind. Es werden dann weniger Operationen für Austauschteile anfallen, und die Cyborgs werden vermutlich sogar eine längere Lebensdauer haben als bisher. Aber um das genau sagen zu können, werde ich forschen müssen.«

»An mir«, schlussfolgerte River, seine Stimme klang matt. Phil nickte.

»Ja, an dir. Das ist der Job, dem ich mich verpflichtet habe. Aber du bist für mich trotzdem ein ganz anderer Fall, als die Cyborgs, die ich sonst erschaffe. Ich fühle für dich ganz anders – ich will dich beschützen, verstehst du?« River nickte, doch er konnte darauf nichts erwidern.

Nach einer kurzen Pause räusperte sich Phil und sagte mit härterer Stimme: »Dennoch muss dir klar sein, dass du den gleichen Weg wie die anderen gehen musst, da ich mich dazu verpflichtet habe, dich am Ende deiner Verwandlung der Army zu überlassen. Andererseits weiß niemand was wird. Möglicherweise sieht die Welt in ein paar Jahren schon ganz anders aus, obwohl ich nicht weiß, wie das ohne Kinder, und damit unserem Fortbestand, ein gutes Ende nehmen sollte. Dennoch könnte es sein, dass du dann in einer Welt lebst, die dir gefällt. Ich finde, das sollte man nicht außer Acht lassen. Und nicht zuletzt bedeutet die Fortführung der Verwandlung, überhaupt ein Leben zu haben.«

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