Hanna Julian - Cys vs. Silvers - River und Armand

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Die Menschheit ist nach der Invasion der Silvers am Ende. In dieser dystopischen Welt bilden sich Gangs, die weder Recht noch Gesetz kennen. River Ward erleidet als Kind bei einem Initiationsritus fürchterliche Verbren-nungen. Um sein Leben zu retten, wird er in einen Cyborg umgewandelt und gegen die Silvers in den Kampf geschickt. Doch River kann dem Krieg entfliehen und sucht Zuflucht auf dem ehemaligen Kreuzfahrtschiff «Cyborg Horizon».
Dort trifft er auf Armand und sein Glück scheint perfekt. Doch die «Cyborg Horizon» ist nicht das, was sie zu sein scheint.

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Zwar hatte Derk schallend gelacht, als River ihm seine Bitte vortrug, doch schließlich hatte er gesagt: »Wenn der Knabe unbedingt zum Mann gebrannt werden möchte, dann errichtet die Feuerwände!« Und so war es geschehen. River hatte die flammende Hölle überstanden – nur um jetzt in einem Kinderzimmer zu erwachen? War das vielleicht ein grausamer Scherz der Männer, um ihn trotz seines Mutes wieder zum Knaben abzustempeln? River verspürte einen neuerlichen Schmerz, der durch seinen gesamten Körper schoss. Das Auge, das er nicht öffnen konnte, brannte fürchterlich. Er hob den Arm, um danach zu tasten. Als seine Hand ins Blickfeld des intakten Auges geriet, keuchte River vor Schreck auf. Was war aus seiner Hand geworden? Statt ihr erkannte er ein Skelett aus Metall, das wie eine Hand mit Fingern geformt war, und doch ganz anders aussah. In die künstliche Handfläche waren Werkzeuge eingelassen, die im wilden Wechsel herausschnellten. Ein Messer klappte auf und schnappte in die künstliche Hand zurück, eine kreisrunde Säge im Miniformat gab daraufhin einen sirrenden Laut von sich, während sie rotierte, und verschwand dann wieder. Mehrere feine Gebilde – manche seltsam gebogen – schlossen sich dem chaotischen Treiben an. Zuletzt verschwand alles unter einer Metallplatte, die sich schloss und den Inhalt der Hand verbarg. Auch der komplette Unterarm bestand aus Metall, wie River mit Ekel vor sich selbst erkannte. Er starrte immer noch auf das Grauen, als sich die Tür öffnete und derselbe Mann ins Zimmer trat, den er schon zuvor gesehen hatte. »Ah, du bist wieder wach. Und wie ich sehe, hast du bereits deine Hand inspiziert.«

»Das ist nicht meine Hand«, brachte River kraftlos hervor.

»Von nun an ist sie es. Deine richtige Hand war leider unrettbar. Ich musste sie samt Unterarm amputieren. So, wie einige andere Körperteile ebenfalls.« Diese Worte verursachten bei River eine Panikattacke. Er konnte plötzlich kaum noch atmen, und obwohl es unerträglich schmerzte, hob er den Kopf und blickte an sich hinab. Da er jedoch unter einer Decke mit bunten Dinosauriern lag, musste er seinen Versuch stöhnend abbrechen.

»Ich kann verstehen, dass du nun Gewissheit haben möchtest, was mit dir geschehen ist. Vielleicht ist es aber zu viel für dich wenn …«

»Was ist mit meinem Auge?«, unterbrach River den Mann.

»Es ist durch ein künstliches ersetzt worden. Die Prozedur ist noch nicht ganz abgeschlossen, daher ist es bislang nicht an den Stromkreislauf deines Körpers angeschlossen. Andere Elemente müssen zu einem späteren Zeitpunkt justiert werden, bevor sie durch deinen integrierten Stromerzeuger versorgt werden können. Aber das geht erst, wenn dein Körper die schlimmsten Strapazen überstanden hat. Dein Leben stand auf Messers Schneide, mein Sohn.«

»Ich bin nicht Ihr Sohn! Und sagen Sie mir nicht, ich wärs aber jetzt!«, herrschte River ihn in seiner Verzweiflung an. Er wollte diesem Mann nicht glauben, aber er spürte, dass er die Wahrheit sagte. Das also war Frankenstein – der Mann, der ihn vom Jungen in ein Monster verwandelt hatte. »Keine Sorge, ich werde dich nicht mehr meinen Sohn nennen, vorausgesetzt, du verrätst mir deinen Namen. Die, die dich brachten, wussten ihn nicht. Überhaupt wussten sie rein gar nichts über dich. Erzähle mir von dir.«

»Ich … ich … bin River.« Tränen traten River in sein menschliches Auge; er hasste es, diese Schwäche zu demonstrieren.

»River also«, brummte der Mann zufrieden. »Hallo River, mein Name ist Phil. Ich weiß, dass man mich da draußen Frankenstein nennt, aber wenn du mit mir auskommen willst – und ich fürchte, dir wird für lange Zeit nichts anderes übrig bleiben – dann nenne mich Phil.«

River versuchte zu nicken, aber der Kloß in seinem Hals war immer größer geworden, sodass er ein Geräusch von sich gab, das sich wie von einem geschundenen Tier anhörte.

»Vielleicht ist es doch besser, wenn ich dir erst ein wenig von mir erzähle, damit du dich nicht so anstrengen musst«, entschied Phil. »Vermutlich wunderst du dich, dass du in diesem Zimmer liegst. Nun, ich hoffe, du bist nicht beleidigt, denn mir ist bewusst, dass du nicht mehr wie ein Kind behandelt werden willst. Immerhin hast du das schreckliche Ritual auf dich genommen, das diese Bestie Derk und seine Bande eingeführt haben. Die meisten Jungen überleben die Prozedur nicht, was die Männer nicht stört, denn sie füttern niemanden freiwillig durch. Aber sie sehen es gerne, wenn jemand leidet – das lenkt sie von ihren eigenen Dämonen ab. Also machen sie ein Spiel daraus und rechtfertigen es mit den vermeintlichen Privilegien, die die Erfolgreichen erhalten. Es gibt aber kaum überlebende Anwärter. Um ein Haar wärst du ein weiteres Opfer dieser unmenschlichen Spiele geworden. Aber du hattest Glück – nun, vielleicht auch Pech, das wird sich erst noch herausstellen müssen. Doch bleiben wir bei mir. Mein vollständiger Name ist Phil Raven. Ich habe mein halbes Leben als plastischer Chirurg gearbeitet, bevor das Militär mich abgeworben hat, damit ich in streng geheimen Labors an Cyborg-Technologie arbeite. Als der große Angriff kam, war ich bereits im Altersruhestand, aber die Umstände haben dafür gesorgt, dass ich mich der Erschaffung von Cyborgs verschrieben habe, die dazu bestimmt sind, die Menschheit vor den verbliebenen Silvers zu verteidigen. Normalerweise bekomme ich Freiwillige, die sich dieser Aufgabe widmen möchten. Es sind erwachsene Männer, denn im Grunde ist es unverantwortlich, und zudem sehr kompliziert, diese Verwandlung bei einem Kind vorzunehmen.«

»Aber bei mir haben Sie es gemacht? Ich bin jetzt ein … Cyborg?«

»Du bist dabei, einer zu werden.« Phil schwieg nun, da er sehen konnte, wie erneut Tränen über Rivers Gesicht strömten.

»Warum haben Sie das getan? Scheiße, warum haben Sie mich nicht einfach sterben lassen?«, fragte River erstickt.

Der alte Mann seufzte schwer, dann räusperte er sich. »Weil ich mir sicher war, dass du nicht sterben möchtest. Du bist ein Kämpfer, das war mir klar.«

»Ach, und wie zur Hölle kommen Sie darauf? Sie kennen mich doch gar nicht.« River hatte es laut und zornig sagen wollen, aber seine zugeschnürte Kehle ließ nicht viel mehr als einen halblauten Protest zu.

»Nun ja, du hast dich Derk angeschlossen. Dazu muss man schon ein echter Kämpfer sein. Insbesondere wenn man so jung ist wie du. Und du bist durchs Feuer gegangen, um vollends dazu zu gehören.«

»Hat aber nicht geklappt«, bemerkte River und musste die Nase hochziehen. Phil holte ein Stofftaschentuch aus seiner Hosentasche und wischte ihm damit die Nase ab. Als River mit der mechanischen Hand nach dessen Gelenk griff und ihn drohend ansah, erkannte er Schmerz in den Augen des Mannes.

»Wenn du mir nicht die Hand brechen willst, solltest du jetzt loslassen. Denn wenn du sie mir brichst, wirst du lange hilflos hier liegen, und vermutlich in diesem Bett sterben.«

River begriff, dass der Alte recht hatte. Er bemühte sich, seinen Griff zu lösen, was anfangs nur dazu führte, dass die Hydraulik sich noch fester um Phils Gelenk schloss. Als es ihm endlich gelang, betrachtete Phil den Schaden an seiner Hand und sagte so gefasst wie möglich: »Ich werde das kühlen müssen. Und ich schlage vor, dass wir morgen mit den Kontrollübungen beginnen, denn ich meine es ernst, River, wenn du mich verletzt, kann ich nicht weiter an dir arbeiten. Aber es ist viel Aufwand nötig, bis du als Cyborg leben kannst. Denn an dir entwickle ich zum ersten Mal einige Komponenten, die sich deinem Wachstum anpassen werden. Den größten Teil muss ich jedoch während deiner Entwicklungsphasen selbst jeweils neu implementieren. Es steht uns viel Arbeit bevor, und ich möchte, dass du dich mit diesem Gedanken in Ruhe auseinandersetzt.« Damit drehte er sich um und ließ River allein.

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