Hanna Julian - Cys vs. Silvers - River und Armand

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Cys vs. Silvers - River und Armand: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Menschheit ist nach der Invasion der Silvers am Ende. In dieser dystopischen Welt bilden sich Gangs, die weder Recht noch Gesetz kennen. River Ward erleidet als Kind bei einem Initiationsritus fürchterliche Verbren-nungen. Um sein Leben zu retten, wird er in einen Cyborg umgewandelt und gegen die Silvers in den Kampf geschickt. Doch River kann dem Krieg entfliehen und sucht Zuflucht auf dem ehemaligen Kreuzfahrtschiff «Cyborg Horizon».
Dort trifft er auf Armand und sein Glück scheint perfekt. Doch die «Cyborg Horizon» ist nicht das, was sie zu sein scheint.

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Er wartete auf Antwort, doch River schwieg. Sein Herz raste, als wolle es vor all dem davonlaufen. River blickte zum Fenster hinaus und erkannte auf der gegenüberliegenden Seite ein Haus mit einem verfallenen Dach. Ziegel fehlten und eine aus der Verankerung gerissene Satellitenschüssel hing lediglich an einem vollkommen abgewetzten Kabel, das aus einem Draht ohne Ummantelung bestand. Ein seidener Faden, doch stabil genug, um das nun unnütze Teil nicht in die Tiefe stürzen zu lassen. Als Rivers Herzschlag sich ein wenig beruhigt hatte, sagte er: »Ich möchte, dass Sie mit der Arbeit an mir weitermachen.«

*

River hatte sich für das Leben entschieden. Und Phil tat in den folgenden Jahren sein Bestes, um diesem Wunsch gerecht zu werden. Immer wieder musste River für lange Zeiträume das Kinderzimmer verlassen, um im Keller des Hauses neue Operationen und deren langwierige erste Heilungen über sich ergehen zu lassen. Und obwohl es Phil sehr leid tat, musste er ihn doch für Wochen dort behalten, da er im Notfall nur im Labor das erforderliche Equipment zur Hand hatte, um River, der auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod wankte, nicht in die falsche Richtung kippen zu lassen. Jedes Mal, wenn die heikelsten Phasen überwunden waren, und River in Benjamins Zimmer zurückkehren durfte, gestaltete Phil es als kleine Feier. Sie aßen dann gemeinsam Kuchen, den Phil zwar mehr schlecht als recht zusammenbuk, den River aber dennoch liebte. Und mit jeder Rückkehr wurde das Zimmer von Phils Enkel mehr und mehr zu Rivers Zimmer. Als er anfangs den Stoffbären geknuddelt hatte, war Phils Blick voller Wehmut gewesen. Später reichte er ihn ihm jedoch ohne mit der Wimper zu zucken von selbst, obwohl das Stofftier durch Rivers oftmals noch unkontrollierten Umgang mit seinen elektronischen Gliedmaßen tiefe Risse erlitt. Einmal zerteilte Rivers implantierte Mini-Kreissäge das linke Glasauge des Bären. River glaubte, dass Phil ihm die Hölle heiß machen würde, doch der lächelte nur und sagte: »Jetzt sieht er ein wenig aus wie du.«

Phil brachte River einiges an Bildung nahe, in deren Genuss er ansonsten vermutlich nie gekommen wäre. Er lehrte ihn, sich gewählter auszudrücken und beantwortete ihm allerlei Fragen. Manchmal schien er – trotz seines Wissens über dessen Herkunft – erstaunt zu sein, dass River bislang so wenig Ahnung von der Welt, ihren zwischenmenschlichen Regeln und den Naturgesetzen hatte. »Es ist immer gut, sich mit vielen unterschiedlichen Dingen zu beschäftigen, dann ist man auf die meisten Herausforderungen vorbereitet, die das Leben für einen bereithält«, sagte er oft, wenn River zu bedenken gab, dass er mit dem ganzen Wissen vermutlich niemals etwas würde anfangen können. Da er aber spürte, wie gut es Phil tat, über Kultur, die Politik von einst – aber vor allem über Wissenschaft zu sprechen, ließ er den alten Mann reden, auch wenn er oft genug während dessen Monologen einschlief.

Die Jahre vergingen, und als River achtzehn wurde, musste er das geliebte Kinderzimmer, aber auch seinen bislang einzigen Freund Phil verlassen, um seiner Bestimmung als Cyborg nachzukommen. Phil, der mit einigen Leuten aus der früheren Regierung das Abkommen geschlossen hatte, ihnen Cyborgs zu liefern, und im Gegenzug von der Außenwelt unbehelligt sein bisheriges Leben weiterführen zu dürfen, wollte sich zum ersten Mal weigern, einen erfolgreich umgewandelten Menschen auszuliefern.

River vergaß nie seine Worte: »Das ist kein Cy. Es ist ein Kind … River ist MEIN Kind!« Das war kurz bevor einer der Männer Phil mit einer Eisenstange mehrfach auf den Kopf schlug, solange bis seine Hirnmasse aus dem zerbrochenen Schädel quoll. Um seine Tat zu vertuschen, hatte er danach das Haus in Brand gesteckt. Der Mann entkam seiner Strafe jedoch nicht, als herauskam, dass durch seinen Gewaltausbruch nicht nur einer der wichtigsten Hersteller der Cys getötet worden war, sondern auch dessen Aufzeichnungen über die anpassungsfähigen Komponenten in den Flammen verloren gingen.

Für River war jedoch weit mehr als das verloren gewesen, denn mit Phil starb der einzige Mensch, für den er selbst bis zu diesem Zeitpunkt bereit gewesen wäre, zu sterben. Ihm blieb damals jedoch nur wenig Zeit, um seinen Freund zu trauern, der sich zuletzt sogar als sein Vater angesehen hatte. Ein Leben als Phils Sohn hätte sicher ein lebenswertes sein können, doch River wurde gezwungen, andere Wege zu gehen. Gemeinsam mit weiteren unausgebildeten Cys brachte man ihn in ein Camp, wo sie von Eliteeinheiten des einstigen Militärs unterrichtet wurden. Von nun an war River nicht mehr als eine Nummer, die immer dann aufgerufen wurde, wenn er an gefangenen Silvers üben sollte, sie am effektivsten zu vernichten. Niemals hatte er Angst in den Augen der Feinde gesehen, und das bestärkte ihn mit der Zeit darin, dass sie selbst keine solchen Empfindungen hatten, wie die Menschen. Sie waren Killermaschinen, die von den anderen Silvers zurückgelassen worden waren, um ihren perfiden Plan zu überwachen und mit allen Mitteln durchzusetzen. River lernte schon bald, sie so zu hassen, wie diese Invasoren die Menschheit hassen mussten.

Nach seiner Ausbildung wurde er zunächst in ländlichen Gebieten als Späher eingesetzt und kundschaftete mit zwei anderen Cys Silver-Nester aus, die sie in den Olympic Mountains, im ehemaligen Bundesstaat Washington, errichtet hatten. Als sie auf dem Mount Olympus eine Gruppe Silvers ausfindig gemacht hatten, löste sich ein Gletscher; die beiden anderen Cys wurden irreparabel beschädigt. In diesem Moment begriff River, dass Phil ihm nicht das ewige Leben hatte schenken können. Sicher, er war robuster und weitaus ausdauernder als ein Mensch, doch gegen die Gewalten der Natur konnte er nichts ausrichten. Auch seine Begleiter hatten das nicht gekonnt, und sie waren nicht mal im direkten Kampf gegen die Feinde gestorben.

Plötzlich schien es River wenig erstrebenswert, sein Dasein womöglich ebenfalls als Späher zu beenden. Er entschied sich, von nun an im Truppenverband eingesetzt zu werden, weil ihm bewusst war, dass ihn das direkt aufs Schlachtfeld führen würde. Er akzeptierte es als seine wahre Bestimmung. Drei Jahre lang kämpfte er an vorderster Front gegen die Aliens. Es schien ihm, als würde er genau das für den Rest seines Lebens tun. Doch dann geschah etwas, das alles veränderte. Seine Systeme eskalierten in einem beinahe schon verloren geglaubten Kampf auf erschreckende Weise, und River sorgte damit sogar in den eigenen Reihen für tiefes Misstrauen. Von diesem Tag an wollte er sich in keinen Truppenverband und in kein Team mehr aufnehmen lassen. Er äußerte den Wunsch, alleine in Städten agieren zu dürfen. River wollte zurück nach New York, wo sein Dasein als Cyborg mit dem grausamen Gang durchs Feuer begonnen hatte. Man gewährte ihm seinen Wunsch, instruierte ihn was zu tun sei, und ließ ihm etwa ein halbes Jahr lang immer neue Befehle und Ziele zukommen. Doch im Laufe der Zeit wurden diese Informationen stetig weniger, und schließlich hatte man River aus den Augen verloren. Eine Art von Freiheit, mit der er zunächst nichts anzufangen gewusst hatte. Schließlich jedoch hatte er sich mit Jack zusammengetan, der wie er inzwischen ein Cyborg ohne Gruppenzugehörigkeit war. Ihr Ziel, Silvers zu töten, war in den Hintergrund getreten, stattdessen hatten sie eine Gemeinschaft zu zweit aufgebaut, von der River geglaubt hatte, sie hätte denselben Stellenwert in seinem Leben, wie seine Zugehörigkeit zu Phil – vielleicht sogar um einiges mehr. Nun war er jedoch im Zweifel darüber, ob es jemals wirklich so gewesen war, und das machte ihn ebenso entsetzlich wehrlos, wie eine frische Amputation.

3. Kapitel

Als River in der Badewanne lag, dachte er daran, wie er als Junge in Benjamins Bett gelegen hatte. Unbeweglich und wehrlos war er gewesen. Bis Phil ihm die Frage gestellt hatte, ob er leben oder sterben wollte. Er wusste, dass dies auch jetzt wieder die alles entscheidende Frage war. Wenn er weiterhin hier verharrte, würden Männer kommen, die nach den Getöteten suchten. Männer, die ihn nach wie vor zu einem Sexsklaven machen wollten. River entschied, sich ihnen nicht einfach auszuliefern und erhob sich aus der Wanne. Sein linkes Bein tat weh, wie er beinahe schon erleichtert feststellte. Das künstliche übernahm die komplette Gleichgewichtsstabilisierung. Ein zerbrochener Spiegel über dem Waschbecken zeigte River einen schlecht rasierten Fremden, der wirklich zum Kotzen aussah. Aber wen würde das jetzt noch stören, da Jack tot war? Nun, ihn selbst störte es, also entschied er sich dazu, ein wenig Körperpflege zu betreiben. Während er seine menschliche Haut mit dem Wasser wusch, das als Rinnsal aus dem Hahn kam, fasste er weitere Pläne. Er wusste, wohin er zu gehen hatte. Gleich nachdem er mit dem in seine Hand eingelassenen Messer die Bartstoppeln entfernt hatte, zog er seinen Lederanzug an, den er immer zum Kämpfen getragen hatte. Dann packte er einige Dinge in eine Tasche und verließ das Haus. Er hatte lange genug gewartet – lange genug getrauert – sich lange genug selbst wie tot gefühlt. Es wurde Zeit, das Leben wieder neu anzugehen. Ein weiteres Mal, so wie Phil es ihn gelehrt hatte. Und er hatte nicht mehr viel Zeit, denn um Mitternacht würde das Schiff anlegen. Ihm blieben nur knapp zwei Stunden, um sich mit allem auszurüsten, was er für sein neues Leben benötigte. Das Dumme war nur, dass er im Grunde überhaupt keine Ahnung hatte, was das sein könnte. Da Jack sich um alles gekümmert hatte, steuerte River nun einer Zukunft entgegen, von der er nicht das Geringste wusste. Aber Frieden und Freiheit klangen so verlockend, dass er dieser Zukunft mit neuer Zuversicht entgegenfieberte. Mit entschiedenen Schritten steuerte River auf das Fischgeschäft zu, das noch bis vor ein paar Monaten Ware angeboten hatte. Der Fulton Fish Market existierte schon seit der Invasion nicht mehr, und so war der alte Mansfield im Fish-House zu einer ansehnlichen Sammlung von Gegenständen aller Art gekommen, die die Menschen ihm im Austausch für Makrelen, Sardinen und Hummer anboten. Inzwischen war jedoch auch dieses Geschäft verwüstet und alles Verwertbare hatte nach George Mansfields Tod längst den Besitzer gewechselt – das meiste vermutlich sogar mehrfach.

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