Melanie Lane - Von Flammen & Verrat

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Nach und nach beginnt Lilly ihre Rolle in der Anderswelt zu akzeptieren, nicht aber ohne Veränderungen anzustoßen. Doch die Intrigen gegen sie werden konkreter und fordern weitere Opfer. Gemeinsam mit ihren Verbündeten stellt sie sich den Gefahren, die nicht nur in Arcadia auf sie lauern. Dabei kämpft sie nicht nur gegen alte, längst überholte Traditionen, sondern auch gegen ihre eigenen Emotionen. Denn seit sie von ihrer einzigartigen Verbindung zu Lucan Vale – dem Assassinen-König – weiß, spielen ihre Gefühle komplett verrückt…

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Bei unserer Ankunft hatte er das komplette Personal aus der Küche gejagt. Seitdem machte er Kaffee, räumte Geschirr hin und her und versuchte irgendwie, sich zu beschäftigen. Wir alle gingen mit dieser neuen … Entwicklung auf unsere eigene Art und Weise um. Nick beobachtete mich und Duncan mit leicht glasigen Augen. Ich fragte mich, was mein Bruder jetzt wohl dachte. Immerhin wurde sein Weltbild schon wieder erschüttert. Wären meine eigenen Emotionen nicht so wirr gewesen, hätte ich durch unser Geschwisterband spüren können, was in diesem Moment in ihm vorging. Der Schmerz und auch die Angst in seinen Augen sagten mir jedoch genug. Von unserer kleinen Runde waren King und Duncan mit Abstand am ruhigsten. Die beiden Assassinen behielten nicht nur einen klaren Kopf, sie wirkten nahezu unbeeindruckt. Beherrscht und diszipliniert, das waren zwei Adjektive, die mir spontan durch den Kopf gingen. Wie oft hatten sie mit solchen oder ähnlichen Situationen schon zu tun gehabt? Duncan war noch jung, nicht einmal fünfzig, aber King? Der Krieger war nicht nur Lucans Stellvertreter, sondern auch seit mehr als dreihundert Jahren ein Teil der Sieben – der tödlichsten und fähigsten Assassinen der gesamten Gilde. Des Königs beste Krieger. Die Assassinen, der Legende nach einst erschaffen, um die Anderswelt zu beschützen und sie im Gleichgewicht zu halten, blieben normalerweise unter sich. Kein Wunder, dass Kjiel und die anderen der Sieben mich nicht ausstehen konnten. Die letzten beiden Tage waren der beste Beweis dafür, dass ihr Leben durch mich gehörig auf den Kopf gestellt wurde. Erst erfuhren sie, dass ich die vom Schicksal bestimmte Gefährtin ihres Königs war – eine Tatsache, mit der ich selbst noch zu kämpfen hatte – und jetzt hatten wir es nicht nur außerhalb der Palastmauern mit Unsterblichen zu tun, die mir an den Kragen wollten, sondern auch innerhalb eben dieser Mauern, die eigentlich unüberwindbar und absolut sicher sein sollten.

Eigentlich. Was für ein dehnbarer Begriff. Was für ein … schwammiges Wort. Eigentlich waren wir sicher. Eigentlich konnte man einen Unsterblichen nur durch Abschlagen seines Kopfes töten. Eigentlich wollte Lucan keine romantische Beziehung zu mir, aber irgendwie waren wir dennoch vom Schicksal miteinander verbunden, irgendwie waren unsere Feinde uns extrem nahegekommen und definitiv war der Minister jetzt tot. Ich lehnte mich schwer an Duncan und genoss die tröstende Wärme seines Körpers. Es brachte mich nicht weiter, so zu denken. Selbst in meinem eigenen Kopf schwamm ich auf einer Welle der Unsicherheit. Im Hause des Ministers, als ich Jace und Laura mit mir genommen hatte, hatte ich erkannt, was für eine Art Prinzessin, was für eine Art Regentin, ich sein wollte. Ich hatte meine Magie kontrolliert und mich stark und selbstbewusst gefühlt, und jetzt? Jetzt tanzten Wörter wie eigentlich und irgendwie in meinem Kopf und machten meine Unsicherheit erneut perfekt.

Als ich heute Morgen mit einem Kater der Größe von ganz Alliandoan aufgewacht war, hätte ich niemals damit gerechnet, dass dieser Tag innerhalb von nicht mal einer Stunde völlig den Bach runtergehen würde.

Stimmen hallten den Korridor vor der Palastküche entlang und ich erkannte die aufgebrachten Rufe meiner Freundinnen.

»Wo ist sie?« Das war Alina.

»Geht uns aus dem Weg, ihr hirnverbrannten Vollidioten.« Und das Cora. Offensichtlich hatten sie Probleme damit, an den Wachen vorbei, in die Küche zu gelangen.

»Olli«, wies Nick unseren Hausherrn an. »Hol sie rein, ja?« Seufzend lehnte mein Bruder sich auf seinem Stuhl zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. »Bevor Cora für weitere Tragödien sorgt.«

Duncans Arme lösten sich von mir. Er wusste ganz genau, was jetzt kam, und war schlau genug, sich vorher in Sicherheit zu bringen. Olli öffnete die Tür und sofort stürmten meine Freundinnen an ihm vorbei. Duncan wurde unsanft aus dem Weg geschoben und ich atmete erleichtert auf, als Alina und Cora ihre Arme fest um mich schlangen. Letztere, so gut es ihr bereits enormer Babybauch zuließ.

»Heilige Balance, Lilly, als die Wachen vor unserer Tür standen…« Alinas Stimme zitterte leicht und ihre Arme umschlangen mich fester. »Ich hatte solche Angst um dich.«

»Wir beide.« Cora richtete sich auf und tätschelte mir die Schulter, während Alina noch immer halb in meinem Schoß lag.

»Ist jemand verletzt worden?«

Irritiert sah ich auf und direkt in Coras blitzende, grüne Augen.

»Nein. Aber jemand ist tot.«

»Jemand außer dem Minister«, korrigierte sie sich und schielte möglichst unauffällig zu Nick. Sie musste sich jedoch keine Sorgen machen, dass Nick ihr ihre fehlende Anteilnahme krumm nahm, denn es schien, als hätte er ihre Worte nicht einmal registriert. Die Augen meines Bruders lagen auf Alina, und zwar nur auf ihr. Eine Ader an seinem Hals begann sanft zu pochen und ich fragte mich, wie viel Anstrengung es ihn kostete, nicht aufzuspringen und Alina an sich zu reißen. Allerdings war ich noch nicht bereit, die Umarmung meiner Freundin aufzugeben. Alinas Körperwärme und ihre besonnene, starke Aura waren genau das, was ich jetzt brauchte. Sie beruhigte mich und nach ein paar weiteren Minuten löste ich mich von ihr und atmete tief durch. Mein Kopf nun wesentlich klarer als zuvor.

»Erzählt uns was passiert ist«, verlangte Cora zu wissen und meine Freundinnen setzten sich zu uns an den Tisch. Während Nick und Olli den beiden abwechselnd erzählten, was in der letzten Stunde, seitdem ich diese Küche betreten hatte, passiert war, lehnte ich mich auf meinem Stuhl zurück und arbeitete daran, das noch immer zu schnelle Schlagen meines Herzens unter Kontrolle zu bekommen. Lucan, Malik und die anderen Wachen waren da draußen am See und kümmerten sich um die Leiche des Ministers.

Ich sollte bei ihnen sein.

Dies war mein Königreich und die Botschaft galt mir, also sollte ich bei ihnen sein. Theoretisch. Praktisch bewegte ich mich keinen Zentimeter.

Lucan?

Keine Antwort. Entweder er hörte mich nicht – ich wusste nicht, wie weit unsere schicksalhafte Leitung reichte – oder aber er zog es vor, mich zu ignorieren. Beides war möglich. Keins davon half mir weiter.

»Und das Blut …« Alina schluckte. »Hat sich bewegt?« Sie schüttelte sich. »Das ist ja widerlich.«

»Vor allem ist es verboten.« Ich sah genau in dem Moment auf, als sich alle Augen auf Cora richteten. Sie zuckte mit den Schultern. »Was denn? Ich mag die letzten Jahrzehnte in der Welt der Menschen gelebt haben, aber ich bin weder dumm noch naiv. Ich habe in meiner rebellischen Phase viel über die alte Welt vor dem Clash und ihre Magie, auch ihre verbotene Magie, in der Bibliothek meiner Eltern gelesen.« Sie beugte sich vor, um nach einem der Wassergläser zu greifen. Sofort war Olli da, um sie zu unterstützen, bevor sie mit ihrem dicken Bauch den ganzen Tisch verschob.

»Blut, das sich bewegt, um dann eine Botschaft zu senden? Insbesondere das Blut eines Toten? Definitiv alte Magie und ganz definitiv verboten.«

»Sowas Ähnliches hat Malik auch gesagt«, murmelte Duncan.

Cora nickte. »Malik ist, mit Ausnahme einiger Minister, vielleicht der älteste Engel in ganz Arcadia. Es wundert mich nicht, dass er die Botschaft lesen konnte.«

»Was ist mit dem Adel?«, fragte King und fixierte Cora.

»Das sind arrogante Sesselpupser. Die sind einfach nur alt und verstaubt. Aber Laurenti und die Minister wären definitiv im Stande, solch einen Zauber auszuführen. Ihre Magie ist nicht sonderlich stark, aber es gibt Mittel und Wege. Allein in Dhanikans kann man sich auf dem Schwarzmarkt alles Mögliche kaufen.«

»Das würde Midas nicht zulassen.«

Cora schaute zu Nick. Eine ihrer fein geschwungenen Augenbrauen wanderte in die Höhe. »Auch der oberste Zauberer von Dhanikans kann nicht überall gleichzeitig sein, Nick. Und wenn eins sicher ist, dann dass es immer irgendwo ein Schlupfloch gibt. Auch in unserer Welt.«

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