Stefan Bouxsein - Das tödliche Spiel

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Innerhalb kürzester Zeit werden mehrere alleinstehende Frauen ermordet. An jedem Tatort wird ein Buch gefunden: Die Anekdoten des Philipp von Mahlenburg. Darin beschrieben sind die Affären zwischen dem Verfasser und den Mordopfern. Doch dann wird auch der Verfasser dieser Anekdoten umgebracht.
Die Mordserie entpuppt sich als ein tödliches Spiel. Gespielt wird es von zwei hochintelligenten, jungen Frauen, die sich spinnefeind sind und vor keiner Intrige halt machen. Aber welche von den beiden ist die skrupellose Mörderin? Erst in einem fulminanten Finale gelingt es den Kommissaren Siebels und Till diese Frage zu beantworten und das Spiel zu beenden.

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»Sehr gerne«, sagte Till und Siebels nickte zustimmend.

»Beate ist Witwe«, erklärte Sarah Fischer, während sie an der Kaffeemaschine herumhantierte. »Ihrem Mann gehörte ein mittelständisches Unternehmen. Dort werden irgendwelche Spezialwerkzeuge gefertigt. Viel kann ich dazu nicht sagen. Jedenfalls wurde das Unternehmen kurz vor seinem Tod an eine amerikanische Firma verkauft und als er starb, erbte Beate ein beachtliches Vermögen. Und natürlich das Haus hier. Den kleinen Laden habe ich vorher allein betrieben. Beate ist nach dem Tod ihres Mannes eingestiegen.«

Die Kaffeemaschine blubberte vor sich hin und Sarah Fischer setzte sich an den Tisch zu Siebels und Till. Siebels legte das Buch auf den Tisch. »Was hat es mit diesem Buch auf sich?«

Sarah Fischer verdrehte die Augen. »Das hat ihr ehemaliger Liebhaber geschrieben. Ich habe sie immer gewarnt vor diesem Mann. Aber Beate konnte die Finger nicht von ihm lassen. Er war nur auf ihr Geld aus gewesen, aber Beate war völlig blind. Sie dachte, sie hätte noch einmal die große Liebe gefunden. Dass er fast zwanzig Jahre jünger war als sie, fand sie ganz großartig. Dass er angeblich Vermögensberater war und einige schwerreiche Klienten zu seinen Kunden zählte, glaubte sie ihm aufs Wort. Dass er sich ständig von ihr beschenken und aushalten ließ, machte sie auch nicht stutzig. Erst als er von einem auf den anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden war, wachte sie auf. Aber da war es zu spät. Vor einigen Wochen bekam sie dann dieses Buch geschickt. Auf dem Päckchen stand kein Absender. Die Anekdoten des Philipp von Mahlenburg. Darin beschreibt er seine Liebschaften zu verschiedenen Frauen. Das erste Kapitel war gleich seiner Liaison mit Beate gewidmet. Dieser Mistkerl hält sich für einen ganz raffinierten Hochstapler. Dabei ist sein Geschreibe nichts weiter als pubertärer Unfug.«

Sarah Fischer schob angewidert das Buch von sich und schenkte den frischgebrühten Kaffee ein.

»Hat er von Frau Sydow größere Geldbeträge bekommen?«

»Zum Glück nicht. Hauptsächlich ging es um Geschenke. Aber die waren nicht gerade billig. Mal eine Rolex, mal ein Bademantel von Joop. Die Mitgliedsgebühr beim Tennisclub oder die Karten für die Oper. Ein Anzug von Armani, eine Sonnenbrille von Porsche. Und so weiter und so fort.«

»Wer liest denn so ein Buch?«, fragte Till, der jetzt auch mal seinen Beitrag leisten wollte und die fesche Anna Lehmkuhl langsam aus seinem Kopf verbannte.

Sarah Fischer zuckte mit den Schultern. »Beate hat es gelesen. Leider. Danach war sie erst zu Tode betrübt, dann unheimlich wütend und anschließend depressiv.«

Sarah Fischer entzündete eine Duftkerze und Siebels verkniff sich die Frage, die ihm auf der Zunge gelegen hatte. Zigarettenrauch war hier anscheinend nicht so gefragt, vermutete er und betrachtete sich wieder das Buch. »Verlag Anton Hubertus Möllenbeck«, las er von der Rückseite des Hardcovers ab. »Ist das ein bekannter Verlag?«

»Ich habe noch nie davon gehört«, sagte Sarah Fischer achselzuckend.

»Wissen Sie, wo wir diesen Herrn von Mahlenburg finden können?«

»Wahrscheinlich im Bett einer dummen Frau«, sagte Sarah Fischer spöttisch.

Till hätte fast gesagt, dass er dann vielleicht im Bett seiner ehemaligen wilden Simone zu finden wäre, riss sich aber am Riemen.

Siebels hielt weiter das Buch nachdenklich in den Händen. »Das hat draußen auf dem Tisch gelegen? Glauben Sie, dass Frau Sydow es dort hingelegt hat, bevor sie in den Pool gegangen ist?«

»Das glaube ich nicht. Das hier ist nicht das Buch, das Beate bekommen hat. Das habe ich nämlich vor ihren Augen verbrannt, weil ich ihre Jammerei darüber nicht mehr hören konnte.«

»Vielleicht hat sie sich ein Neues gekauft?«, mutmaßte Till.

Sarah Fischer trank nachdenklich ihren Kaffee. »Das wäre möglich. Aber ich wüsste nicht, warum es draußen auf dem Tisch gelegen haben soll, als sie im Pool ihr Leben verlor.« Bei den letzten Worten begann Sarah Fischer laut zu schluchzen. Bis dahin hatte sie sich im Griff gehabt, nun heulte sie ohne Scheu.

»Sollen wir das Gespräch ein andermal fortsetzen?«, fragte Siebels behutsam und legte ihr seine Hand tröstend auf den Arm.

»Nein, es geht schon wieder. Ich kann mir das ja auch alles nicht erklären. Irgendjemand muss Beate abgrundtief gehasst haben und das Buch ist eigentlich keine Erklärung dafür.«

»Vielleicht ist es ja nur ein dummer Zufall, dass das Buch ausgerechnet heute dort lag. Vielleicht hat sie sich wirklich ein Neues gekauft, gestern Abend noch darin gelesen und es dann auf dem Tisch liegen gelassen.«

»Ja, vielleicht«, schluchzte Sarah Fischer.

»Mit wie vielen Frauengeschichten prahlt dieser von Mahlenburg in seinem Buch?«, fragte Till.

Sarah Fischer schaute ihn mit großen Augen an. »Glauben Sie, die sind auch in Gefahr?«

»Wir werden wohl oder übel mit ihnen sprechen müssen. Aber noch sehe ich keinen Zusammenhang zwischen dem Buch und dem Mord an Ihrer Freundin.«

Sarah Fischer nickte und wischte sich die Tränen aus den Augen. Sie nahm Siebels das Buch aus der Hand und blätterte darin. »Beate war das erste Kapitel gewidmet. Weder Beate noch die anderen Frauen sind mit vollem Namen erwähnt. Daher dürfte es schwierig sein, sie ausfindig zu machen. Da werden Sie schon Herrn von Mahlenburg persönlich um Auskunft bitten müssen. Außer Beate hat er noch eine Hanni, eine Betti und eine Kati in seinen Anekdoten verarbeitet. Ich nehme an, dass diese Namen die Kurzform für ihre richtigen Vornamen sind. Nachnamen hat er keine erwähnt.«

»Was können Sie mir über Nadja sagen?«, fragte Siebels. Till las gerade die ersten Seiten des Buches und war nun auch neugierig auf Nadja geworden.

»Nadja ist die Tochter aus erster Ehe von Beates verstorbenem Mann. Ihre Mutter starb an Krebs, als Nadja sieben Jahre alt war. Beate war die Personalleiterin in der Firma von Nadjas Vater. Jürgen Sydow hat vierzehn Jahre später Beate geheiratet. Zuvor hatten die beiden schon einige Jahre lang mehr oder weniger eine heimliche Affäre. In der Firma wusste niemand davon. Nadja studierte schon, als ihr Vater sich offiziell zu Beate bekannte und sie heiratete. Beate und Nadja wurden nie richtig warm miteinander. Aber es herrschte auch kein Krieg zwischen ihnen. Nadja ist eine merkwürdige junge Frau. Sie ist hochbegabt, müssen Sie wissen. Sie hatte in der Schule nur hervorragende Noten. Im nächsten Jahr will sie ihr Studium beenden. Psychologie. Ihr menschliches Verhalten ist allerdings etwas sonderbar. Sie können es ja nachlesen. Herr von Mahlenburg hat sie schon ganz gut beschrieben. Vielleicht liegt es auch daran, dass so durchschnittlich begabte Menschen wie Beate oder ich nicht interessant genug sind für Menschen wie Nadja.«

»Wo liegen denn ihre Stärken?«, wollte Siebels wissen.

»Oh, fragen Sie mich lieber, wo ihre Schwächen liegen. Die liegen im zwischenmenschlichen Bereich, wie ich bereits sagte. Ihre Stärken sind schon bewundernswert. Sie spricht fließend englisch, französisch spanisch und russisch, spielt hervorragend Klavier und hat schon als Fünfjährige alle Freunde ihres Vaters im Schach geschlagen. Sie ist mit fünfzehn zum ersten Mal alleine in die Oper gegangen und wurde mit sechszehn erwischt, als sie einen Joint auf der Schultoilette geraucht hat.«

»Sie wissen aber einiges von ihr.«

»Beate hat viel von ihr erzählt. Sie war schon ein wenig stolz auf dieses Wunderkind, auch wenn sich die beiden nicht so nahe waren und Beate sie auch erst kennen gelernt hat, als Nadja schon auf der Uni war.«

»Ich muss mal kurz telefonieren«, sagte Siebels und wollte das auf der Terrasse erledigen.

»Er muss mal eine rauchen«, erklärte Till, als Siebels die Küche verlassen hatte.

Auf der Terrasse zündete sich Siebels eine Zigarette an, telefonierte aber auch. Er rief im Präsidium bei Charly an. »Hey Charly, ich brauche mal deine Unterstützung.«

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