Da hier ein erhöhter Energie- und Risikoaufwand entsteht, setzt dein Körper zuerst auf den Schutzreflex der Angst. Beim Übergang von der Komfortzone in die Wachstumszone werden nämlich nicht nur kleine, sondern auch schwerwiegende Fehler gemacht, da du dich in einem Territorium bewegst, von dem du entweder keine Ahnung hast oder einfach keine passende Routine besitzt. Eine leicht optimistische aber durchaus realistische Einstellung zum Geschehen ist hier das Schlüsselwort.
Fehler, die nun in diesem Übergang passieren, sollten aber niemals in die negative Sparte subsumiert werden, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil deiner Entwicklung und wichtig für deinen bevorstehenden Erfolg!
Panikzone
Wenn du jetzt aber der Meinung bist, rauszurennen und einfach alles zu ändern, weil die Wachstumszone doch dein ganzes Leben verändert und es keine Komfortzone geben sollte, dann sei an dieser Stelle gewarnt. Die Schwelle beim Übergang von der Komfortzone in die Wachstumszone ist klein. Bei übergroßen Zielen und ungewohnten Arbeiten kannst du schnell in die Panikzone abrutschen. Diese löst negativen Stress und Unsicherheit aus, die dich an der Sache scheitern lassen. Dies kann im schlimmsten Fall dein Selbstwertgefühl senken und deine Komfortzone schrumpfen lassen.
Das bedeutet, dass du noch weniger Fähigkeiten hast, mit denen du dich isolieren kannst und eher einen Rückschritt, statt eines in Richtung Erfolg gemacht hast. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass positive Ergebnisse dir deine Angst nehmen, ein Sicherheitsgefühl vermitteln und damit deine Komfortzone vergrößern beziehungsweise deine Panikzone damit verkleinern. Daher ist eine kontrollierte Gratwanderung zwischen Wachs-tumszone und Panikzone die richtige Vorgehensweise, um nicht zu große Herausforderungen bestreiten zu wollen, aber auch nicht in dem täglichen Trott stecken zu bleiben.
In der Psychologie spricht man hier von einer Konfrontations-therapie namens Flooding, die zu den Techniken der Ver-haltenstherapie gezählt werden. Diese wird häufig bei Patienten mit Phobien eingesetzt. Hierbei wird dafür gesorgt, dass der Patient, in diesem Fall bist du das, in eine angstauslösende Situation versetzt wird und in dieser so lange verweilen muss, bis er feststellt, dass die Angst eigentlich unbegründet ist oder er sich mit der Situation vertraut macht. Das können Ängste wie das Sprechen vor größeren Gruppen, Höhenangst und sogar Tierphobien sein.
Wichtig hierbei ist es, sich eine vertraute Basis zu schaffen und die Panikzone Schritt für Schritt in Richtung Wachstumszone zu ziehen, bis diese schlussendlich in der Komfortzone landet und ein vertrautes, nicht kraftaufwendendes Ereignis für dich darstellt.
Viele Menschen scheuen aber die Veränderung oder haben einfach nur Angst, an der Herausforderung zu zerbrechen. Aus diesem Grund wagt es der Großteil einfach nicht, aus seiner Komfortzone herauszukommen und sich zu entwickeln. Vor dem Tellerrand lebt es sich halt auch um einiges entspannter, meinen zumindest die Leute, die es nicht schaffen, darüber hinauszuschauen.
Leider wissen diese aber gar nicht, wie schön es doch sein kann, hinter den Barrieren zu stehen und nicht täglich an den Kleinigkeiten des »bösen Lebens« zu zerbrechen.
Das Problem an der Sache ist aber, wenn man diesen Menschen versucht zu erklären, dass diese Angst zum Großteil unbegründet ist, dann zeigen sie dir den Vogel und bleiben bei ihrem täglichen Ritual, ihr Leben Stück für Stück »abzuarbeiten«.
Diese Gedanken musst du aber irgendwie loswerden! Oft kann diese Methode viel Zeit, auch mal über Jahre hinweg, in Anspruch nehmen. Hier kommt es natürlich auch auf die Art, Belastung und Vorgeschichte des Einzelnen an. Du musst schauen, dass du dies regelmäßig und vor allem zielorientiert angehst, um wirkliche Fortschritte zu erzielen.
Jetzt aber genug von psychologischen Theorien und Vorstellungen der einzelnen Modelle. Die Rede war vom Verlassen der Komfortzone und stetig in der Wachstumszone zu arbeiten, sowie ab und zu einen kleinen Abstecher in die Panikzone zu machen, um deine Grenzen zu testen.
Doch wie genau sollst du das Ganze anstellen? Das ist gar nicht so schwer, wie du vielleicht vermuten magst. Wenn du die Barrieren erst einmal durchbrochen hast, wirst du über die Vergangenheit lachen und dich fragen, was dich so lange zurückgehalten hat.
Da deine Komfortzone aus eigenen allein von Gedanken erschaffenen Grenzen der Psyche besteht, heißt es natürlich an der Wurzel, nämlich deinen Gedanken, zu beginnen. Aus diesem Grund wird das folgende Unterkapitel genau dort beginnen, nämlich tief in deinem Kopf und bei deiner Grundeinstellung!
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