die du für ein erfolgreiches Leben benötigst. Außerdem solltest du dir im Klaren sein, dass ein kranker und ausgepowerter Körper niemals die Ergebnisse liefern kann, die ein gesunder Körper voller Kraft zustande bringt.
Was bringt dir nun also der perfekte Plan im Leben, wenn du mit einer Krankheit ans Bett gefesselt bist oder dich vor lauter Schlappheit nicht auf die Sache konzentrieren kannst?
Wenn es also um ein erfolgreiches Leben geht, denke auch immer daran, deinen Körper fit zu halten!
Mentale Entwicklung
Hiermit sind dein Wissen und deine Fähigkeiten gemeint. Im Gegensatz zur körperlichen Komponente wirst du hierbei ein wenig Zeit benötigen, um Fortschritte feststellen zu können. Denn nur weil etwas in deinem Kurzzeitgedächtnis gelandet ist, heißt es nicht auch automatisch, dass es in dein Langzeitgedächt-nis übergeht.
Die mentale Entwicklung erfordert also nicht nur Motivation und Disziplin, sondern auch Zeit. Nimm dir nicht nur vor ein Buch zu lesen, statt einer Serie zu schauen, sondern mach es auch! Wenn Bücher nicht dein Ding sein sollten, umgib dich wenigstens mit geistig wertvollem Inhalt und lasse dich nicht mit weniger sinnvollem Inhalt berieseln, um zu entspannen und dich vom Alltag zu lösen. Deine mentale Entwicklung ist für deinen Erfolg nämlich ausschlaggebend!
Nehmen wir an dieser Stelle ein Beispiel aus dem materiellen Erfolg: Hier ist deutlich zu erkennen, dass erfolgreiche Menschen immer diejenigen mit einem Nutzen für die Gesellschaft sind.
Das liegt ganz einfach daran, weil sie durch ihr Wissen ein Problem lösen konnten, von dem andere profitieren und ihnen daher viel Geld dafür bezahlt wird.
Wenn ich nun von mentaler Entwicklung spreche, meine ich nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch die Fähigkeit etwas umzusetzen. Auch das muss erlernt, sowie geübt werden und fängt mit der Theorie an.
Denkst du etwa, ein erfolgreicher Marathonläufer ist so erfolgreich, nur weil er mal bei einem Marathon zugesehen hat? Ganz sicher nicht, denn die meisten Menschen würden ohne Training nicht einmal die ersten fünf Kilometer schaffen. Mit diesem Beispiel will ich jetzt aber nicht das körperliche Training illustrieren, das würde in den Bereich körperliche Entwicklung gehören. Hierbei geht es eher um die Techniken, die erlernt und geübt werden müssen.
Theoretisches Wissen bringt dir nämlich im Endeffekt nichts, wenn du nicht weißt, wie du es anwenden kannst. Daher ist es besonders wichtig, regelmäßig deine mentale Entwicklung zu fördern.
Ein sinnvoller Ablauf wäre es, immer mit der Theorie zu beginnen und zeitnah in die Praxis einzusteigen. Die Weiterentwicklung danach erfolgt immer parallel und sollte entsprechend des Wissensstands angepasst werden. Vernachlässige jedoch nie eines dieser Gebiete, wenn du wirklich in einer Sache erfolgreich werden willst!
Emotionale Entwicklung
»Lass deinen Emotionen freien Lauf«, ist zwar ein gut gemeinter Rat, aber ein völlig falscher Ansatz. Um dich emotional zu entwickeln, musst du die verschiedenen Emotionen zwar wahr-nehmen, aber du musst ihnen nicht die komplette Kontrolle über deinen Körper geben.
Deine Gedanken beeinflussen deine Emotionen sehr stark. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, auch mal über seine Gedanken aktiv nachzudenken. Wenn du deine Gedanken sowie deren enthaltene Emotionen erkennen und interpretieren kannst, ist auch eine aktive Steuerung möglich.
Nur, weil du eine Emotion verspürst, muss diese nicht automatisch richtig oder gar sinnvoll sein. Fährst du also immer völlig aus deiner Haut, wenn du wütend bist und denkst dir danach: »Das war gerade nicht ich«, fehlt dir auf diesem Gebiet leider noch die nötige Entwicklung. Du musst in diesem Fall an deinen Emotionen arbeiten. Im Fachjargon wird diese Fähigkeit »Disidentifikation« genannt und beschreibt das Entkoppeln von Emotionen und Gefühlen. Um dies aktiv zu trainieren, solltest du beim nächsten Mal, wenn dich deine Gefühle überrumpeln, darüber nachdenken, wie du vielleicht alternativ hättest handeln können. Wende diese Alternative beim nächsten Mal an. Am Anfang erscheint es fast unmöglich. Mit der Zeit wirst du aber merken, wer wirklich die Kontrolle über deinen Körper hat
– nämlich du!
Lerne Verluste oder Niederlagen zu akzeptieren und dein Leben einfach weiterzuleben, denn nichts hält dich mehr vom Erfolg fern als ein durch unnötige und überdramatisierte Emotionen blockierter Geist.
Spirituelle Entwicklung
Die Spiritualität beschreibt das Unterbewusste, auch Seele oder Geist genannt. Hier dreht es sich in erster Linie um die wirkliche Erfüllung. Dieses Thema ist sehr individuell und kann wieder nur von dir selbst erarbeitet werden.
Um deinen »inneren Frieden« zu finden, musst du die Konflikte mit dir selbst klären und deine Seele entdecken. Das klingt zwar im ersten Moment ziemlich komisch, aber derjenige, der dies wirklich verstanden hat, findet auch den Schlüssel zum Erfolg.
Was bringt es dir, etwas zu erreichen, wenn es dich am Ende nicht glücklich macht? Deshalb würde ich dir auch niemals empfehlen etwas zu machen, das dich unglücklich macht, um irgendwann das zu tun, was dich glücklich macht. In den meisten Fällen wirst du es nämlich nie so weit bringen, wie wenn du von Anfang an eine Sache gemacht hättest, die dich wirklich erfüllt, denn dort ist Leidenschaft dein Antrieb!
Für einen Denkanstoß habe ich aber noch einen kleinen Tipp für dich: Meistens ist es nicht das viele Geld und die teuren Autos, die einen Menschen glücklich machen. Glücklich ist der, der weiß, dass er damit etwas Gutes bewirkt. Die Kraft von innen ist jene, die dich kämpfen lässt und sollte nicht vernachlässigt werden.
Es gibt viele Methoden, um diese innere Kraft zu finden und in sich hineinzukehren. Die bekannteste ist wohl die Meditation. Probiere es doch einfach mal aus und höre auf deine Seele!
Kapitel 2.4: Erfolgsgeschichte mit rotem Faden
Im Großen und Ganzen betrachtet, besteht dein komplettes Leben aus einer Erfolgsgeschichte. Das ist kein Zufall, denn viele verschiedene Phasen und Veränderungen ziehen sich wie ein roter Faden durch dein Leben. Jede dieser Phasen beeinflusst dein tägliches Handeln und formt deine Persönlichkeit.
Die bekanntesten Forscher, deren Methoden noch heute relevant sind und auf modifizierte Art auch noch verwendet werden, sind Sigmund Freud und Erik Homburger Erikson. Beide haben ein Stufenmodell zur Entwicklung des Menschen vorgestellt, die in ihrem Grundgerüst dasselbe aussagen, aber trotz allem unterschiedliche Sichtweisen und Ausprägungen aufzeigen.
Der große Unterschied der beiden besteht darin, dass Freud eher auf der psychosexuellen Ebene argumentiert, wohingegen Erikson eher die psychosoziale Entwicklung anspricht. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass Freud der Meinung ist, der Mensch als Erwachsener sei voll entwickelt und eher die frühkindlichen Ereignisse eine Rolle spielen würden. Die Theorie von Erikson hingegen besagt, dass der Mensch sich stetig weiterentwickelt und die Phasen sich bis an sein Lebensende ziehen. Bei einer Sache sind sie sich aber einig: Alle Phasen sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung.
Erikson unterteilt alles in acht Phasen, welche aufeinander aufbauen und erst abgeschlossen sind, wenn ein Konflikt durchlebt und verarbeitet wurde. Jeder dieser Konflikte ist also ein Wendepunkt deiner Entwicklung.
Hierbei geht er davon aus, dass jeder Konflikt entweder eine psychologische Stärkung hervorruft oder als eine ungenutzte Chance zurückbleibt. Dein Potenzial für persönliches Wachstum liegt also genauso hoch, wie das Potenzial daran zu scheitern. Eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit den entsprechenden Konflikten baut positive Erfahrungen auf und lässt dich nachhaltig fürs Leben dazu lernen.
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