Josefine Neu - Märchen und Gedichte für kleine Kinder
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Wenn er schläft, binden wir ihm am Floß fest, schieben ihn gemeinsam ans Meer, heben ihn auf unser Schiff. Aber bevor wir ihn vom Floß heben, müssen wir ihn fesseln. Mit dem Schiff werden wir ihn zur Meloneninsel bringen, ihn dort auf den Boden legen, seine Fesseln entfernen und schnellstens unser Schiff besteigen und nach Hause rudern. Dann sind wir ihn los.“
Diesen Vorschlag machte der älteste Mann vom Dorf. Er war auch der Klügste, weil er viel gelernt hatte. Alle Nachbarn waren von dieser Idee begeistert. Reiner aber gab zu bedenken, dass der Riese vielleicht keinen Wein trinken wolle.
„Was tun wir dann?“, fragte er. Die meisten Männer zuckten mit den Achseln, andere sagten: „Kein Ahnung.“
Josef sagte: „Wir sollten an die Arbeit gehen, einen Wachturm und ein Floß bauen. Derweil können wir uns noch eine weitere Möglichkeit überlegen, wie wir diesen Räuber loswerden.“
Es dauerte nicht lange, da sah man die Männer auf dem Marktplatz den Wachturm und das Floß bauen. Die Frauen und die Kinder brachten ihre Nahrungsmittelvorräte in die Felsenhöhle im Wald. Außerdem hatten sich die Menschen folgendes überlegt: Falls der Riese keinen Wein trinken wollte, dann geben wir ihm Essen. Wenn er müde ist und auf dem Floß eingeschlafen ist, dann binden wir ihn mit ganz vielen Seilen am Floß fest. Es vergingen einige Wochen ohne, dass der Riese zu sehen war. Als dann viele Leute glaubten, dass er nicht kommen würde, läutete die Glocke auf dem Wachturm. Es war schönes Wetter, die Sonne strahlte am blauen Himmel und es war schon etwas warm. Frauen und Kinder flüchteten direkt in die Höhle im Wald. Dieter, Gertrude, Bärbel und Tobias begaben sich ebenfalls in diese Höhle, denn der Riese durfte sie nicht sehen. Jeder Mann schnappte sich ein paar Flaschen Wein und begab sich zum Marktplatz. Dort setzten sie sich auf die Bänke oder auf den Boden, öffneten ihre Weinflaschen. Dann sahen sie ihn kommen. Er machte ein furchtbar böses Gesicht, seine Haare standen zu Berge und er schimpfte vor sich hin. Die Männer lächelten alle freundlich und Josef rief: „He du, sei uns willkommen. Wir haben sehr guten Wein. Willst du davon probieren?“
Der Riese blieb vor dem Marktplatz stehen und schaute ganz verwundert. Er war es nicht gewohnt, freundlich empfangen zu werden. Josef hob eine Flasche Wein in die Höhe und rief: „Komm, trink mit uns.“
„Das lass ich mir nicht zweimal sagen“, antwortete der Riese und stapfte auf die Männer zu. Er setzte sich auf den Boden, nahm die Flasche von Josef und leerte sie in einem Zuge.
„Schmeckt dir der Wein?“, fragte Stefan. Der Riese brummte zurück: „Das siehst du doch!“
Stefan öffnete eine neue Flasche und reichte sie dem unfreundlichen Kerl. „Da hast du noch“, sagte er und freute sich, dass der Plan aufzugehen schien. Gerne gaben ihm die Männer immer wieder eine neue Flasche Wein. Nach einer Stunde wurde der Riese müde. Wenn er den Mund aufriss, um zu gähnen und man seine großen Zähne sah, war das furchterregend. Als er sagte: „Ich will schlafen“, antwortete Reiner: „Du kannst dich gerne auf die große Karre legen, denn wir haben kein Bett, in das du hineinpasst.“
Der Hüne wollte aufstehen, aber seine Beine wackelten durch den vielen Alkohol. Schnell sprangen einige Männer zu ihm, stützten ihn und halfen ihm, sich auf das Floß zu legen. Er räkelte sich, dreht sich mal nach rechts und mal nach links, bis er dann, auf dem Rücken liegend, einschlief. Alle Nachbarn warteten gespannt, bis Josef sagte: „Jetzt schläft er ganz tief, wir binden ihn jetzt auf dem Floß fest.“
Reiner, Stefan und andere Männer holten aus einer Kiste, die sie hinter einer Bank versteckt hatten, Seile heraus. Sie legten diese Seile unter das Floß, zogen rechts und links davon die Enden hoch und banden sie auf dem Riesen fest zusammen. Der Betrunkene merkte nichts. Er schlief tief und fest, auch als die Männer diese Floßkarre vom Marktplatz weg Richtung Meer schoben. Es war ein weiter Weg bis zum Schiff, den Leuten lief der Schweiß von der Stirne. Als sie nun endlich am Meer angekommen waren, drehten sie die Räder ab und hoben das Floß mit dem Räuber darauf auf eines ihrer Boote. Dann befestigten sie dieses Boot mit Seilen an zwei anderen Booten. In diese zwei Boote setzten sich die stärksten Männer und zogen rudernd das Boot, mit dem Riesen hinter sich her. Das war anstrengend, aber alle wussten: „Wenn wir diesen Unhold auf der Meloneninsel haben, sind wir ihn für immer los!“
Sie ruderten und ruderten. Als die Sonne langsam unterging, kamen sie an der Insel an. Der Riese schlief immer noch. Er merkte nicht, dass er samt Floß auf die Insel getragen wurde. Josef sprach: „Jetzt wird’s gefährlich. Wir müssen ihn losbinden, schnell vom Floß kippen und dieses schnell wieder ins Wasser bringen. Alle Männer außer Stefan, Reiner und mir müssen in die Boote. Wir drei lösen die Seile, ziehen das Floß unter ihm weg und schieben es ins Wasser. Dann kommen auch wir schnell in das letzte Boot und rudern sofort los. Hoffentlich wird er nicht wach.“
Die mutigen Leute verteilten sich auf die drei Boote und schauten gespannt zu, wie Josef, Reiner und Stefan die Seile lösten. Dann packten diese drei das Floß an einer Seite und hoben es an, so dass der Riese auf die Erde rollte. Anschließend schoben sie es jetzt ins Wasser. Ohne sich umzudrehen, liefen Josef, Stefan und Reiner ins Meer und stiegen in das Boot, auf dem sie den Riesen transportiert hatten. Der Hüne schlief und schlief, als wäre nichts passiert. Alle Männer ruderten, um ins tiefere Wasser zu gelangen, damit der Fiesling ihnen nicht nachkommen konnte. Es war Nacht, als sie an Land kamen. Am Strand warteten die Frauen und die Männer, die nicht mitgerudert waren. Sie klatschten lange und laut in die Hände, um den Rettern ihre Anerkennung zu zeigen. Alle begaben sich in Josefs Hof und freuten sich über ihre Rettung.
„Am Sonntag gibt’s ein Fest“, rief Reiner, „für alle und für den ältesten Mann im Dorf, denn er hatte die rettende Idee!“
Nach dem Fest begaben sich Josef und einige Nachbarn mit Dieters Familie zurück in deren Dorf. Dort sah es schlimm aus. Fenster und Türen an den Häusern waren kaputt und an zwei Häusern hatte der Riese das Dach abgerissen. Die Leute im Dorf waren alle geflüchtet wie Dieter, kamen aber nach und nach zurück. Als sie hörten, dass der Riese auf der Meloneninsel sei, war die Freude groß.
Bärbel sagte: „Melonen können wir uns nicht mehr von dort holen, aber darauf können wir wohl verzichten. Alle Häuser wurden repariert und die Leute aus Josefs Dorf teilten ihre Nahrungsmittel mit den Menschen in Dieters Dorf, bis zur neuen Ernte. Der Riese wurde nie mehr gesehen.“
Der Maler David und die Zecken
Der Maler David malt gern Flecken,
an die Wände und die Decken:
Gelbe Flecken, blaue Flecken,
rote Flecken, grüne Flecken.
Schön bunt sieht’s aus
in des Malers Haus.
Der Maler kann den Sommer kaum erwarten
und sucht jeden Tag in seinem Garten
nach Steinen, nach großen und nach kleinen.
Diese will er farbig sehn,
denn das findet er sehr schön.
Sind alle Steine bunt bemalt,
vor lauter Glück der Maler strahlt.
Scheint auf die Steine die Sonne,
ist’s für die Augen eine Wonne.
Bald hat er keine Steine mehr
und überlegt: „Wo kriege ich noch welche her?“
Er sagt zu seiner Frau: „Es ist nun nicht mehr kalt,
ich geh’ jetzt in den Wald.
Von dort hol ich mir Steine her,
denn meine Malerei gefällt mir sehr.“
In kurzer Hose
sucht er auf dem Weg und im Moose nach Steinen,
kniet auf der Erde mit den blanken Beinen.
Kraxelt über Sträucher und Hecken
und denkt nicht an die Zecken.
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