Josefine Neu - Märchen und Gedichte für kleine Kinder

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Josefine Neu war lange Zeit Kindergärtnerin. Mit ihren Geschichten möchte sie den Kindern unter anderem vermitteln, dass Tiere auch Lebewesen sind. Ihre Gedichte und Geschichten sind bestens zum Vorlesen geeignet.

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und schreit: „Juchhe, juchhe,

ich brauche die Juliana nicht,

mir wird was Feines aufgetischt.“

Es fragt der Cowboy die Juliana:

„Was bekommt der Indianer??“

Die Prinzessin sagt: „Es gibt Eis

und das ist meine Lieblingsspeis’.“

„Mmmh“, macht der Cowboy, „meine auch“,

und reibt sich schon den Bauch.

Der Cowboy rennt so schnell er kann

und kommt als erster in der Küche an.

Dann kommt die Juliana, gefolgt vom Indianer.

Es ruft die Heike alle Narren her:

Den Zauberer, den Vampir und die Fee,

diese trinken eben Tee,

den Pirat, der seinen Säbel verloren hat,

die Hexe und den Clown,

diese wollen sich grad’ verhauen,

den König, der seine Krone verbogen hat.

Heike sagt: „Mein Opa Klaus,

teilt in der Küche Eis für alle aus.“

Gleich geh’n alle Kinder zum Opa Klaus

und suchen sich ihr Lieblingseis aus.

„Ei, wie lecker, ei wie fein,

es müsste jeden Tag Kinderkarneval sein.“

Nach dem Essen kommt die Mareike.

Sie ist die Oma von der Heike.

Sie sagt: „Für heute ist die Party aus

und alle Narren geh’n nach Haus.“

März

Ich bin der März,

das ist kein Scherz.

Ich darf 31 Tage bleiben

und seh’n, wie die Pflanzen ins Wachstum treiben.

Wie in jedem Jahr bestellt

der Bauer jetzt sein Feld.

Schon blüht so schön der Löwenzahn,

schaut ihn euch doch mal genauer an.

Der kluge Gaul

Es suchte einst der Herr von Raul

auf dem Markt nach einem Gaul.

Er wollt’ ihn für die Arbeit auf dem Feld,

denn damit verdiente er sein Geld.

ein Händler sprach: „Grüß Sie, Herr von Raul,

ich hab für Sie den richtigen Gaul.“

Herr von Raul blieb stehen

und sprach: „Lassen Sie mich sehen.“

Der Händler sagte: „Dies ist der Gaul,

der ist kein bisschen faul.

er ist stark und gesund,

damit läuft die Arbeit rund.“

Herr von Raul bezahlte den Gaul,

stieg in die Bügel, nahm die Zügel

und ritt nach Hause.

Dort machte er erst mal eine Pause.

Er sprach: „Von heut an heißt du Ferdinand,

mit dir bestelle ich mein Land.“

Empört öffnete der Gaul

sein großes Maul: „Das fällt mir im Traum nicht ein,

ich will doch nicht dein Sklave sein!“

Es schaute der Herr verwundert drein:

„Ein Pferd, das spricht, das kann nicht sein.“

Es antwortete: „Doch, doch,

hör zu, ich rede immer noch.

Heute will ich nichts mehr tun,

sondern erst einmal bis morgen ruh’n.“

Es fasste der Herr sich an die Stirn

und sagte: „Ich glaub, ich hab ein krankes Hirn.“

Dann sprach der Gaul zum Herrn von Raul:

„Red’ nicht so dumm, sitz nicht so faul herum.

Gib mir mein Futter und ’ne Decke

und im Stall ’ne gute Ecke.“

Herr von Raul

gab dem Gaul,

was der begehrte

und murmelte: „Welch’ ein außergewöhnliches Pferd!“

Tags drauf sprach Herr von Raul

zu seinem Gaul:

„Steh auf Ferdinand,

heut bestellen wir das Land.“

„Ich bestelle nicht dein Land

und heiße auch nicht Ferdinand.

Ich werd’ spazieren gehen,

um mir die Landschaft anzusehen.

Mach deine Arbeit du allein,

oder hol dir für den Pflug ein Schwein.“

Da sprach der Herr:

„Du missfällst mir sehr.

Womit verdiene ich denn Geld,

wenn nicht mit der Arbeit auf dem Feld?

Wovon soll ich denn dann leben

und dir auch noch dein Futter geben?“

Da sprach der Ferdinand:

„Ich bin das klügste Pferd im Land,

denn ich kann reden

und verblüffe damit jeden.

Häng doch ein Schild am Stalltor auf

und schreibe dann darauf:

‚Hier wohnt der Ferdinand,

das klügste Pferd im ganzen Land –

es kann reden

und unterhält sich gern mit Jedem.

Eintritt: 20,00 €.‘“

Herr von Raul

sprach zum Gaul:

„Ich häng das Schild noch heute auf,

geb’ noch ’ne Anzeige in der Zeitung auf.

Kommt kein Geld damit herein,

kauf ich ein anderes Pferd mir ein.“

Drei Tage später fing es an,

ein Mensch kam nach dem anderen an.

Jeder wollt zum Ferdinand

und gab dem Herrn 20 € in die Hand.

Es sprach sich rum im ganzen Land

und jeder kam zum Ferdinand.

Nach einem Jahr ward Herr von Raul

durch seinen Gaul

ein reicher Mann.

Er schaffte sich ’nen Traktor an

und hängte seinen Pflug daran.

Da sprach das Pferd: „Das gefällt mir sehr,

für einen Traktor ist der Pflug nicht schwer,

für einen Gaul dagegen sehr.“

Der böse Riese

Vor langer, langer Zeit lebte eine Familie Baum zusammen mit zwanzig anderen Familien in einem Dorf. Vater Dieter Baum war schon sechzig Jahre alt, hatte graues Haar und war der kleinste Mann im Dorf. Gertrude, seine Frau, war auch schon alt und war größer als Dieter. Ihre erwachsenen Söhne, der Josef und der Alfons, waren verheiratet und wohnten in den Nachbardörfern. Nur die Bärbel und der Tobias, fünfzehn und neunzehn Jahre alt, lebten noch bei Gertrude und Dieter. Beide waren sie größer als ihre Eltern, hatten braune Haare und graue Augen. Sie waren fleißig und arbeiteten mit ihren Eltern zusammen in dem großen Garten und auf den Feldern. Zu dieser Zeit gab es noch keine Geschäfte. Alles, was die Menschen zum Leben brauchten, mussten sie selbst besorgen. Salat und Gemüse wuchsen in ihrem Garten, auf ihren Feldern bauten sie Getreide und Kartoffel an. Damit sie Eier, Milch, Fleisch und Wolle hatten, hielten sie sich Tiere.

An einem Morgen, es war noch nicht ganz hell, hörten die Baums ein lautes Gebrüll. Als Dieter Baum zum Fenster rausschaute, sah er einen Mann, nicht weit vom Haus auf dem Boden sitzen. Dieser Mensch war riesengroß und brüllte fortwährend: „Ich habe Hunger!“

„Ein Riese“, flüsterte der Vater zu seiner Frau, die gerade in die Küche kam. Dann stand der Riese auf, kam auf das Haus von Baums zu, trat mit seinem Fuß ein Fenster kaputt und rief: „Kommt raus, ihr Zwerge, kommt alle raus!“

Voller Angst gingen Vater und Mutter vor ihr Haus, Bärbel und Tobias ebenfalls. Der Riese schimpfte: „Habt ihr nicht gehört? Ich habe Hunger! Ihr bringt mir jetzt sofort all euer Essen hierher!“

Ganz zittrig vor Angst, gingen Dieter und Gertrude ins Haus, legten ihre Nahrungsmittel in zwei Körbe und brachten sie zum Riesen. „Soll ich davon satt werden?“, keifte dieser, und: „Bringt mir alle eure Vorräte aus eurem Keller!“

Tobias, ein starker und mutiger Bursche, sagte: „Aber dann haben wir doch nichts mehr zu essen!“

Da lachte der Reise und sagte: „Na und? Die Hauptsache ist, dass ich satt werde. Wenn ich kein Essen mehr bekomme, dann verspeise ich euch!“ Schnell begaben sich die Eltern in den Keller und holten ihre Vorräte, um sie dem Riesen zu geben. Mittlerweile war es ganz hell geworden und es kamen einige Nachbarn gelaufen, dabei auch der Schmied, der immer für die Hufe der Pferde sorgte.

Er stellte sich vor den Riesen und fragte: „Wer bist du?“

„Das siehst du doch!“, antwortete der Hüne barsch.

„Bist du über die Berge oder über das Meer gekommen?“, fragte der Schmied weiter. Da lachte der Riese und sagte: „Sehe ich aus wie ein Fisch? Ich kann doch nicht schwimmen!“

Dann packte er den Schmied am Nacken und am Po und warf ihn durch die Luft auf einen Apfelbaum. Vor Schmerz schrie der Mann laut auf. Die Nachbarn halfen ihm schnell vom Baum hinunter. Dann liefen alle Menschen schnell in ihre Häuser, sperrten ihre Türen zu und schlossen ihre Fensterläden. Der Riese kümmerte sich nicht weiter drum, sondern brüllte zu den Baums: „Ihr geht jetzt in den Wald, sägt ein paar Bäume ab und bringt sie hierher. Ich will mir ein Feuer anzünden. Es ist März und ich habe kalt!“

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