Josefine Neu - Märchen und Gedichte für kleine Kinder
Здесь есть возможность читать онлайн «Josefine Neu - Märchen und Gedichte für kleine Kinder» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Märchen und Gedichte für kleine Kinder
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Märchen und Gedichte für kleine Kinder: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Märchen und Gedichte für kleine Kinder»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Märchen und Gedichte für kleine Kinder — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Märchen und Gedichte für kleine Kinder», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Alle Baums liefen ins Haus. Vater Dieter sagte: „Dass dieses Ungetüm uns in den Wald schickt, ist unsere Chance. Wir werden nicht zurückkommen, sondern zu Josef flüchten. Zieht alle Kleider, die ihr habt, übereinander an.“
Früher hatten die Menschen nicht viel Kleidung und Baums waren schnell fertig. Der Vater teilte das letzte Brot durch vier, gab jedem ein Stück und sagte: „Versteckt es, denn wenn dieser Räuber es sieht, holt er es uns weg.“
Dann gingen Baums in den Stall, holten ihre vier Pferde und sattelten sie. Als der Unhold das sah, brüllte er: „Was wollt ihr mit den Pferden?“ Vater Baum antwortete: „Ohne die Pferde können wir dir nur einen Baum bringen, mit den Pferden bringen wir dir vier Bäume.“
„In Ordnung“, antwortete der Riese. Vater, Mutter, Bärbel und Tobias setzten sich auf ihre Pferde und ritten in Richtung Wald davon. Nach zwei Stunden legten sie eine Rast ein. Vater Dieter entrüstete sich: „Habt ihr gesehen, wie er den Schmied auf den Baum geworfen hat? Dieses Ungetüm ist grauenhaft stark. Wenn wir ins Dorf zurückkehren, haben wir keine Chance gegen ihn. Wir haben Zuhause kein Essen mehr. Die Hühner und Schafe wird er sich auch noch holen. Josef hatte eine gute Ernte und wird uns bei sich wohnen lassen. Außerdem müssen wir bei unserem Sohn im Dorf alle Menschen warnen. Der Riese wird wohl von Dorf zu Dorf ziehen und auch dorthin kommen.“
Gertrude, Bärbel und Tobias hatten keine andere Idee und waren einverstanden.
Bei Anbruch der Dämmerung kamen die Baums im Dorf an. Das Hoftor von Josefs Haus war geöffnet und sie ritten in den Hof. Josef sah seine Familie kommen und begab sich zu ihnen. Er freute sich, hatte aber gleich den Eindruck, dass etwas passiert sein musste.
„Ihr schaut so verängstigt aus, was ist geschehen?“, fragte er, während er alle umarmte.
„Ein Riese ist ins Dorf gekommen“, antwortete Tobias. „Ein Mensch, der doppelt so groß ist wie andere“, fügte Dieter hinzu. Und die Mutter beklagte, dass sie ihm alles Essen geben mussten und sie selbst nun hungern müssten. Mittlerweile waren alle in der großen Küche angekommen. Als Josefs Frau hörte, dass die Familie ihres Mannes nichts mehr zum Essen hatte, ging sie direkt in die Speisekammer, holte Brot, kaltes Fleisch, Käse usw. und deckte den Tisch. Während Gertrude, Dieter, Tobias und Bärbel aßen, ging Josef zu zwei Nachbarn und forderte sie auf, in sein Haus zu kommen. Dort hörten die Nachbarn Stefan und Reiner von Dieter, dass ein Riese mit seinem Fuß ein ganzes Fenster eingetreten hat, dass er all ihr Essen und ihre Vorräte verlangt hat, dass dieses Ungetüm einen Nachbar durch die Luft auf einen Baum geworfen hat und dass er gesagt hat: „Wenn ich kein Essen mehr bekomme, verspeise ich euch!“
„Wie ist euch denn die Flucht gelungen?“, wollte Stefan wissen. Tobias erzählte: „Wir hatten das Glück, dass er uns in den Wald geschickt hat, um Bäume zu fällen. Er sagte, er will ein Feuer anzünden, weil es ihm kalt sei.“
„Glück gehabt“, kommentierte Reiner. Dann erzählt dieser, dass der Sohn seiner Schwester ihn im letzten Herbst besucht und gefragt hat, was in Forstdorf passiert ist. Alle Häuser wären zertrümmert und kein einziger Mensch wäre mehr zu sehen.
„Dort war wohl auch der Riese“, sagte Josef, „und wir müssen damit rechnen, dass dieser Zerstörer auch hierherkommt.“
„Wir müssen den Riesen umbringen, sonst bringt er uns alle um“, sagte aufgeregt Stefan.
„Aber wie?“, fragte Reiner.
„Kaputt schlagen“, meinte Stefan.
„Nein“, sagte Dieter, „das ist zu ekelhaft, da mache ich nicht mit.“
„Wie können wir diese Kreatur davon abhalten, uns unser Essen zu nehmen, unsere Häuser zu zerstören und uns umzubringen?“, fragte Reiner. „Wir müssen ihn überlisten“, sagte Dieter.
„Er kann nicht schwimmen. Hier sind wir nicht weit vom Meer entfernt und wenn wir ihn auf die Meloneninsel bringen würden, könnte er uns nichts mehr antun.“
„Richtig“, sprach Josef, „das müssen wir irgendwie hinbekommen. Wir brauchen einen Plan, wie wir uns vor dem Riesen schützen. Er kann jederzeit zu uns kommen.“
Dann schickte er Reiner und Stefan los, um alle Nachbarn in Josefs Hof zu holen. Zu seinen Eltern und seinen Geschwistern sagte Josef: „Im Dachgeschoss sind drei Zimmer, in denen ihr wohnen könnt. Wenn der Riese euer Dorf verlassen hat, gehe ich mit euch zurück und helfe euch, euer Haus zu reparieren.“
Es war schon dunkel, als viele Nachbarn sich im Hof von Josef versammelten. Sie redeten alle durcheinander und hatten Angst. Als Dieter und Josef mit Laternen den Hof betraten, wurden alle still. Josef sprach: „Ihr habt von Reiner und Stefan gehört, dass ein Riese in Vaters Dorf ist und was er anrichtet. Falls er auch hierher kommt, müssen wir uns und unsere Nahrung vor ihm schützen. Am besten bauen wir erstmal einen Wachturm, auf dem immer abwechselnd einer von uns Wache hält und uns warnt, wenn er sich unserem Dorf nähert. Außerdem brauchen wir ein Versteck, in das wir alle unsere Nahrungsmittel bringen und in dem wir uns auch selbst verstecken können.“
„Jawohl, genau, stimmt, richtig“, antworteten einige Nachbarn.
Michael, ein junger Nachbar rief: „Ich habe genug Holz, um einen Wachturm bauen zu können. Wer hilft mir?“
Es meldeten sich einige Männer zum Helfen.
„Morgen früh fangen wir an, den Turm zu bauen, am besten auf dem Marktplatz.“
Anna, eine Nachbarin, sagte: „Ihr müsst eine Glocke am Wachturm befestigen. Wer den Riesen sieht, muss die Glocke läuten, damit alle Menschen sich verstecken können.“
„Wo können wir uns verstecken?“, fragte Dieter. Ein Nachbar, namens Albert rief: „In der Felsenhöhle im Wald, diese ist groß genug für unsere Nahrungsmittel und für uns alle.“
„Gut, sehr gut“, ergriff Dieter wieder das Wort, „es wird wohl eine Weile dauern, bis er hier eintreffen wird. Er wird erst kommen, wenn er bei uns im Dorf alle Nahrungsmittel verzehrt haben wird. Es ist schon spät. Geht nach Hause und überlegt euch, wie wir den Riesen auf die Meloneninsel bringen können. Da er nicht schwimmen kann, kann er von dort nicht mehr weg. Ein Floß oder ein Schiff kann er sich nicht bauen, da auf dieser Insel kein einziger Baum wächst.“
Die Nachbarn verabschiedeten sich. Dieters Familie und Josef und seine Frau legten sich schlafen. Aber viele Leute konnten vor Aufregung nicht schlafen und überlegten, auf welche Weise sie den Riesen überwältigen und auf die Insel bringen könnten.
Am anderen Morgen kamen alle wieder in den großen Hof von Josef und machte ihre Vorschläge. Manche Männer sagten: „Wir könnten vom Wachturm Steine auf ihn werfen, bis er umfällt“, aber ein anderer Mann entgegnete: „Ihr glaubt doch nicht, dass der Riese still stehen bleibt und wartet, bis der nächste Stein angeflogen kommt. Das geht nicht.“
Andere meinten: „Wir könnten ihm ein Lasso über den Kopf werfen und ihn zu Boden zerren.“
Aber andere Nachbarn waren dagegen, weil der Riese das Lasso zerreißen könnte. Dann aber kam eine Idee, die allen gefiel: „Wenn wir wissen, dass er kommt, sollen alle Kinder und Frauen in die Höhle laufen. Wir Männer holen einige Flaschen von unserem Wein und begeben uns zum Marktplatz. Wir öffnen ein paar Flaschen. Wir trinken keinen Wein, damit wir nicht betrunken werden. Wenn der Unhold kommt, werden wir ihn freundlich empfangen und zu ihm sagen: ‚Wie schön, so einen großen Mann wie dich zu sehen. Setz dich zu uns und trinke mit uns.‘
Er ist eine gierige Kreatur und wird wahrscheinlich so lange trinken, bis er betrunken einschlafen wird. Wir sollten ein Floß bauen mit Rädern. Dieses Floß werden wir auf den Marktplatz stellen. Wenn das Ungeheuer müde ist, werden wir zu ihm sagen: ‚Lege dich auf die Karre und schlafe dich aus!‘
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Märchen und Gedichte für kleine Kinder»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Märchen und Gedichte für kleine Kinder» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Märchen und Gedichte für kleine Kinder» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.