Wolfram Letzner - Berlin - eine Biografie

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Sie ist Politzentrum, Kulturmetropole, Touristenmagnet – eben eine echte Perle an der Spree. Berlin – eine Stadt mit einem besonderen historischen Schicksal, geprägt durch ungewöhnliche Menschen und umwälzende Geschehnisse. Wie die heute über drei Millionen Einwohner zählende Stadt wurde, was sie ist, erzählt dieses etwas andere Berlin-Buch. Entstanden als Fischer- und Kaufmannsnest an der einzigen Furt durch die Spree zwischen den Städten Köpenick und Spandau wurde Berlin binnen weniger Jahrzehnte zum Zentrum der Mark Brandenburg. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts Residenz der Hohenzollern, wurde es in den letzten 300 Jahren zum Zentrum preußischer und deutscher Politik. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs der Stadtorganismus zur Metropole von Weltrang, um dann zerstört und geteilt in dessen zweiter Hälfte zum Symbol des weltweiten „Kalten Krieges“ zu werden. Nach dessen friedlichem Ende 1989/90 schickt sich Berlin erneut an, die Metropole von Weltgeltung im Zentrum Europas zu werden.

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Die ersten Bewohner Berlins dürften Siedler aus den askanischen Stammlanden am Nordosthang des Harzes um Quedlinburg und Aschersleben gewesen sein. Andere, vor allem wohl Kaufleute, kamen vom Niederrhein, worauf auch der Name Cölln hindeutet. Der Name Berlin hingegen kommt aus dem Slawischen und bedeutet Morast oder Sumpf. Das belegt aber wohl nur, dass auch den bislang die Mark beherrschenden Slawen der Ort der Furt bekannt war. Auf den fehlenden slawischen Anteil an der Entstehung der Doppelstadt weist hin, dass der slawische Ursprung des Namens Berlin bereits im Laufe des 13. Jh. bei der deutschsprachigen Bevölkerung in Vergessenheit geriet. Hier vermutete man eher eine Verbindung zum Bären, vielleicht auch zu Albrecht dem Bären.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen Cöllns (1237) und Berlins (1244) fallen in die Regierungszeit der Markgrafenbrüder Johann I. und Otto III. (1231 – 67), die im Laufe ihrer Herrschaft etwa 30 Städte im Havel- und Spreeland gründeten, allerdings nicht Berlin und Cölln. Jedoch dürften sie beiden Orten das Stadtrecht verliehen haben. 1251 wird Berlin erstmals als »Stadt« erwähnt, Cölln hingegen erst 1261. Die Markgrafenbrüder gewährten den Kaufmannsstädten bereits 1251 die Zollfreiheit. Das älteste Berliner Stadtsiegel datiert von 1253 zeigt ein dreitürmiges Stadttor und davor den Adler, das Wappentier der markgräflichen Landesherren. Vermutlich ist in dieser Zeit auch die erste steinerne Stadtmauer Berlins entstanden. 1271 errichteten die Franziskaner in Berlin ein erstes Kloster. Für die Bedeutung, die die Doppelstadt bereits zu dieser Zeit in der Mark Brandenburg erlangt hatte, spricht auch, dass Markgraf Otto IV. 1280 den ersten märkischen Landtag als Versammlung des gesamten brandenburgischen Adels nach Berlin einberief.

1307 schlossen sich Berlin und Cölln erstmals zu einer Stadtunion mit gemeinsamem Rathaus auf der Langen Brücke über der Spree zusammen. Die Doppelstadt schloss nun auch Bündnisse mit anderen märkischen Städten zum Schutze ihrer Handelswege, aber auch zur Abwehr landesherrlicher Begehrlichkeiten. Auf der anderen Seite entdeckte auch Markgraf Woldemar sein Interesse an Berlin und ließ dort 1310 ein »Hohes Haus« als landesherrlichen Sitz errichten. 1317 gewährte Woldemar dann der Doppelstadt auch ihre eigene Gerichtsbarkeit. Als 1320 die Askanier ausstarben, beendete dies zwar für ein Jahrhundert die weitere gedeihliche Entwicklung der Mark Brandenburg als landesherrliches Territorium, nicht aber die Berlin/​Cöllns und anderer märkischer Städte als Handelszentren und weitgehend selbständig agierende Kommunen.

Auch wenn Berlin/​Cölln nach dem Lynchmord an Propst Nikolaus von Bernau 1325 für über 20 Jahre dem päpstlichen Kirchenbann unterlag, erlebte es in dieser Zeit eine erste wirtschaftliche Blüte. Begünstigt durch die Zollfreiheit entwickelten sich Handelsbeziehungen bis nach Hamburg. Neben märkischem Holz und Bier exportierte man dorthin vor allem Roggen aus den Anbaugebieten des Barnim und Teltow. Schließlich wurde Berlin um 1350 zusammen mit anderen märkischen Städten auch Mitglied der Hanse.

Die Herrschaft der Wittelsbacher in der Mark war von einem weitgehenden Verfall der landesherrlichen Macht gekennzeichnet. Dies begünstigte den weiteren Ausbau der städtischen Machtposition Berlins, das mit der Zeit nahezu alle eigentlich landesherrlichen Einnahmequellen an sich brachte. 1376 und 1380 wurde die Doppelstadt Berlin/​Cölln von zwei verheerenden Stadtbränden heimgesucht. Der letztere betraf vor allem die Berliner Stadthälfte und vernichtete nahezu deren gesamten Fachwerk- und Holzhausbestand. Gleichwohl bedeutete auch diese Katastrophe nicht den Ruin der Stadt. Der einsichtige Landesherr erließ der Stadt für drei Jahre die Steuern und ermöglichte so ihren Wiederaufbau. Als Konsequenz aus dem Brand wurden nun alle Eckhäuser in Steinbauweise errichtet. Die Straßen wurden verbreitert und ihre wichtigsten gepflastert. Um 1400 hatte Berlin/​Cölln etwa 8.000 bis 8.500 Einwohner.

Die Schwäche der landfremden Landesherren versuchten Familien des brandenburgischen Landadels für sich zu nutzen. Hier sind vor allem die Quitzows zu nennen, die ab 1399 die Vormachtstellung in der Mittelmark anstrebten. Es kam zu wechselseitigen Kämpfen und Bündnissen zwischen Berlin/​Cölln und den Quitzows. Diese Auseinandersetzungen mündeten schließlich im September 1410 in eine vollständige Berliner Niederlage ein. Dietrich von Quitzow trieb den Berlinern und Cöllnern das vor den Mauern ihrer Stadt weidende Vieh fort und bereitete den ihn verfolgenden Berliner Stadtreitern bei der Tegeler Mühle einen Hinterhalt. Schließlich besetzte er die den Städten gehörenden Dörfer und blockierte die Zugangswege nach Berlin und Cölln, ohne dass sich die Städte hiergegen wehren konnten.

1411 betraute König Sigismund den Nürnberger Burggrafen Friedrich VI. von Hohenzollern zunächst mit der Verwaltung der Mark. Nachdem dieser die Verhältnisse in der Mark wieder geordnet und einen allgemeinen Landfrieden verkündet hatte, belehnte ihn Sigismund 1415 auf dem Konzil zu Konstanz als Friedrich I. mit der brandenburgischen Kurwürde, womit die 500-jährige Herrschaft der Hohenzollern in der Mark Brandenburg begann.

1434 nahm letztmalig ein Berliner Vertreter an einem Hansetag teil. Angesichts seiner Binnenlage hatte Berlin/​Cölln innerhalb der Hanse ohnehin nie eine größere Bedeutung besessen.

Nach dem Ableben Friedrichs I. 1440 konzentrierte sich sein Nachfolger Friedrich II. auf die Stärkung seiner Landesherrschaft und die Schwächung der Städte, unter denen Berlin/​Cölln die größte und bedeutendste war. 1442 nutzte er Streitigkeiten zwischen den städtischen Patriziern und den Handwerkerinnungen, um die Doppelstädte wieder voneinander zu trennen. Er nahm das bisherige gemeinsame Rathaus in Besitz, um hier ein landesherrliches Gericht unterzubringen und entzog den Städten die Gerichtsbarkeit wie auch andere Privilegien. Auch ließ er 1443 in Cölln mit dem Bau eines Schlosses beginnen. Der Versuch der Bürgerschaft, die kurfürstliche Macht 1448 durch einen offenen Aufstand, den »Berliner Unwillen«, wieder abzuschütteln, scheiterte. Berlin verlor nun seine städtische Selbständigkeit und wurde zur Residenzstadt der brandenburgischen Kurfürsten.

Albrecht der Bär (um 1100 – 1170) –

Kolonisator der Mark Brandenburg (ab 1134)

Albrecht entstammte dem Geschlecht der Askanier, das nach dem lateinischen Namen der Grafschaft Aschersleben (Ascharia) benannt wurde. Belegt sind die Askanier seit dem 11. Jh. als Grafen von Ballenstedt. Ihre Stammlande lagen zwischen dem Ostharz und der Saale. Der Aufstieg der Askanier begann unter Albrechts Vater, Graf Otto dem Reichen (1075 – 1123), der durch Heirat mit Eilika (1081 – 1142), einer erbberechtigten Tochter des Billunger Sachsenherzogs Magnus († 1106), Teile des reichen Billunger Eigenbesitzes erlangte. Ihr einziger Sohn Albrecht wurde um 1100 auf der Bernburg/​Bärenburg an der Saale geboren und erhielt später nach seinem Geburtsort den Beinamen »der Bär«.

Als Graf von Ballenstedt herrschte Albrecht nach dem Tode seines Vaters 1123 über die askanischen Stammgebiete um Aschersleben. 1125 heiratete Albrecht Sophie von Winzenburg (1105 – 60), mit der er drei Töchter und sieben Söhne, darunter als ältesten Sohn Albrechts Nachfolger Otto I. (1128 – 84), hatte. Schon zu dieser Zeit pflegte Albrecht freundschaftliche Beziehungen zu dem letzten Hevellerfürsten Pribislaw, der unter dem Taufnamen Heinrich zum Christentum übergetreten war und seit 1127 das nördlich der Mark Lausitz gelegene hevellische Herrschaftsgebiet zwischen Elbe und Havelland regierte. Schon vor 1130 trat Pribislaw das Ländchen Zauche, südöstlich der heutigen Stadt Brandenburg als Patengeschenk für Albrechts ersten Sohn Otto an die Askanier ab.

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