Heide Braasch - Fenster meiner Kindheit in Lyrik und Prosa

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Ein Buch für Kinder und Eltern, Lehrer, Erzieher und alle, die Kinder lieben. Was fühlen, denken, fürchten und hoffen Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren? Von dem Augenblick an, als sie schreiben lernte, bis zum Eintritt in die Welt der Erwachsenen hat Heide Braasch ihre Gedanken und Gefühle in Form von Gedichten und Geschichten zu Papier gebracht. Nach Jahren des Vergessens ist dieses Sammelsurium an Zetteln wieder aufgetaucht und hat den Weg in dieses Buch gefunden. Es bietet nicht nur tiefgründige Lyrik und spannenden Lesestoff, sondern ist zugleich eine hochinteressante Studie zu der Entwicklung eines jungen Menschen und der zunehmenden Komplexität seiner Welt. Von Phantasiegespinsten bis hin zu Fragen des Seins oder Nichtseins – die Autorin nimmt die Leser mit auf eine Reise durch ihre Kindheit und öffnet damit für jeden das Fenster zur eigenen Kinderseele. – Heide Braasch, Jahrgang 1979, hat in Berlin und Potsdam Soziologie und Philosophie studiert und zusätzlich eine Ausbildung als Erzieherin absolviert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Potsdam und arbeitet zur Zeit als Erzieherin. In ihrer Freizeit ist sie literarisch tätig und liebt es, Lieder für Gitarre zu komponieren und zu texten.

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Dicht am Rande des Dschungels lebte einmal in einer riesigen Höhle ein Saurierweibchen. Das war ein ungewöhnliches Nachttier. Wenn es aus tiefem Schlaf erwachte, ging gerade die Sonne unter. Warum es gerade in diesem Moment erwachte, weiß man nicht. Des nachts aber flog es umher, kam mit reicher Beute zurück und fraß sie. Doch kaum war die Sonne aufgegangen, verfiel es wieder in tiefen Schlaf. So trug es sich einst zu, dass gerade zu dieser Zeit ein Gorilla-Baby geboren wurde. Das geht natürlich eigentlich nicht, denn zur Zeit der Saurier gab es noch keine Gorillas. Aber, wie man so sagt, in Märchen geht alles.

Der kleine Gorilla lief oft an der Saurierhöhle vorbei, und eines Tages beschloss er, hinein zu gehen. Da es heller Tag war, hörte man in der Höhle lautes Schnarchen, was eine dumme Angewohnheit des Saurierweibchens war. Die Eltern und viele andere Gorillas hatten den Kleinen gewarnt, denn es wurde erzählt, der Saurier sei ein böses Ungeheuer. Es half aber nichts, der kleine Gorilla wollte das Saurierweibchen sehen. Er spazierte nun wagemutig in die Höhle hinein. Es war sehr duster in der Höhle. Kein einziges Fünkchen Licht. Doch da sah der kleine Gorilla in der Ferne etwas Helles. Er ging geradewegs darauf zu. Als er näher kam, sah er auf einer großen, mit Lichtern beleuchteten Bank das Saurierweibchen in Nachthemd und Schlafmütze liegen. Der kleine Gorilla rief aus Leibeskräften, doch das Saurierweibchen wollte ihn einfach nicht hören. Da zupfte sich der Kleine ein paar Haare aus und kitzelte das Saurierweibchen damit. Dieses fuhr sofort in die Höhe. Es freute sich sehr, den kleinen Gorilla zu sehen und erzählte ihm seine Geschichte, wie es hier viele Jahre einsam und verlassen gelebt hatte und niemand zu ihm gekommen war. Dem kleinen Gorilla tat das Saurierweibchen leid und er beschloss, es öfter zu besuchen. So wurden sie beide dicke Freunde.

GEDICHTE IM ALTER VON 9 BIS 12 JAHREN

Vergiss die Sorgen und denke daran,

wie später alles fröhlich sein kann.

Ich dichte

Ich dichte ein Lied vom Frühling für dich,

ein Lied voll lauter Sonne,

ein Lied, in dem die Blumen erblühen,

ein Lied voll Freud und Wonne.

Ich dichte ein Lied vom Sommer für dich,

ein Lied voll mit Fröhlichkeit,

ein Lied, in dem wir oft baden gehen,

ein Lied von der schönsten Zeit.

Ich dichte ein Lied vom Herbste für dich,

ein Lied voll lauter Trubel,

ein Lied, in dem all die Blätter fliegen,

ein Lied voll lauter Jubel.

Ich dichte ein Lied vom Winter für dich,

ein Lied voller Schnee und Eis,

ein Lied, in dem wir gern Schlitten fahren,

ein Lied, von dem jeder weiß.

Reime

Zum Fenster gehört der Rahmen,

Die Pflanze hat viele Samen.

Der Baum hat einen Stamm,

das Kilo tausend Gramm.

Der Vogel besitzt Federn,

der Wagen fährt auf Rädern.

Die Ähre hat Körner,

die Ziege ihre Hörner.

Vogelverse

Der Zaunkönig Rumpel

ist ein echter Kumpel.

Amseltante Jette

ist eine ganz Nette.

Käuzchenkücken Pummel

möchte gern zum Rummel.

Buntspechtmutter Minde

sucht Futter unter Rinde.

Elsterfräulein Klimbim

ist frech und eine Diebin.

Starenvater Knauf

passt auf die Kinder auf.

Sperlingsonkel Fritz

erzählt gern einen Witz.

Das Schneckenhaus

Das Schneckenhaus ist gar nicht leer,

doch Tiere kommen immer mehr.

Sie wollen die Schnecke besuchen

und warten auf Schneckenkuchen.

Doch in dem Haus ist nicht mehr Platz.

Dort ist ein großer Schneckenschatz.

Die Schnecke hat nämlich ein kleines Kind,

gratulieren wollen alle geschwind.

Doch die Schnecke hat das Haus zugemacht

und sagt: „Ich muss auf mein Kind geben acht.“

Ein Süppchen für die Püppchen

Ihr, meine guten Püppchen,

alle mal hergehört,

ich koch euch jetzt ein Süppchen,

das sicher ihr begehrt.

Große Püppchen, kleine Püppchen,

ich koch euch jetzt ein Süppchen.

Mit Kräutern und Gemüse,

mit Wurst und Speck,

es ist ein feines Süppchen,

das euch sicher schmeckt.

Große Püppchen, kleine Püppchen,

ich koch euch jetzt ein Süppchen.

Gewürze noch dazu,

das Salz auch nicht vergessen,

das Süppchen ist gar köstlich,

für euch grad angemessen.

Große Püppchen, kleine Püppchen,

ich koch euch jetzt ein Süppchen.

Leute in der Straßenbahn

Hinter mir sitzt ein Mann,

er guckt hierhin,

er guckt dorthin

und schaut ein Mädchen an.

Sein Hose ist dunkelblau,

und die Jacke trägt ein leichtes Grau.

Das Mädchen sitzt auf seinem Schoß

und träumt vielleicht von einem Wald

mit herrlich duftendem Moos.

Die Hose braun, die Schuhe rot,

knabbert sie mit Vergnügen

an einem Kanten Brot.

Und vor mir, die Männer,

Haare weiß und grau,

sehen hinüber zu der Frau.

Sie reden und reden von allerlei,

doch jetzt steig ich aus,

und mein Gedicht ist vorbei.

Reime vom Schaf

Es war einmal ein Schaf,

das kam oft nicht zum Schlaf.

Es hätte gern geträumt,

die Zeit einfach versäumt.

War es doch so dick und schwer,

passte in den Stall nicht mehr.

Das Gewicht musste das Schaf abrennen,

und so konnte es nicht mehr pennen.

Der dumme Heiner

Der dumme Heiner wusste nicht,

war er einer

oder war er auch keiner.

Da sagte seine Frau:

„Du bist meiner“.

Das Ei im Gras

An einem Wintermorgen

fand ein kleiner Has

zu seinem Erstaunen

ein buntes Ei im Gras.

Er hob es auf und dachte:

Ob ich es verloren hab,

als ich im Frühling eifrig

den Kindern Ostereier gab?

So glaubt es der Hase,

der jetzt eine Möhre frisst.

Doch keiner weiß genau,

was wirklich mit dem Ei geschehen ist.

Die Eule

Die Eule macht ein Geheule.

In der stillen, ruhigen Nacht

hat sie das Geheule gemacht.

Die Nacht schleicht auf ihre Weise,

es schlafen Amsel, Fink und Meise,

nur die Eule ruft ihre Töne.

Die Blätter rauschen leise

an den Bäumen groß und alt,

doch der Wald ist kalt.

Die Meise

Es war einmal eine Meise,

die sang ihr Liedchen leise.

Sie saß auf einem Baum

und träumte einen Traum.

Sie träumte von einem Land,

wo sie ganz viel Futter fand,

da kam ein Windstoß herbei,

und der Traum war aus und vorbei.

Schule

Kaum ist man aufgewacht,

gibt’s schon den Frühstücksschmaus.

Dann läuft man mit träumendem Blicke

zu einem bekannten Haus.

Dies ist die alte Schule,

in der ich immer lerne,

manchmal tu ich es ungern

und manchmal auch sehr gerne.

Manche Lehrerinnen sind nett

und können auch oft lachen.

Doch denen, die immer so schimpfen,

mag man keine Freude machen.

Doch ist der Unterricht zu Ende,

bin ich auch etwas froh,

denn Schule ist sehr anstrengend,

da zwickt einen der Floh.

Warum ist die Banane krumm?

Warum ist die Banane krumm?

Warum bin ich nur so dumm?

Warum bloß, woran liegt denn das?

Das macht mir alles keinen Spaß.

Die Banane esse ich gern.

Die Banane wächst sehr fern.

Doch ich möchte wissen warum

ist die Banane krumm.

Gänseblümchen

Gänseblümchen steht in der Sonne,

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