Heide Braasch - Fenster meiner Kindheit in Lyrik und Prosa

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Ein Buch für Kinder und Eltern, Lehrer, Erzieher und alle, die Kinder lieben. Was fühlen, denken, fürchten und hoffen Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren? Von dem Augenblick an, als sie schreiben lernte, bis zum Eintritt in die Welt der Erwachsenen hat Heide Braasch ihre Gedanken und Gefühle in Form von Gedichten und Geschichten zu Papier gebracht. Nach Jahren des Vergessens ist dieses Sammelsurium an Zetteln wieder aufgetaucht und hat den Weg in dieses Buch gefunden. Es bietet nicht nur tiefgründige Lyrik und spannenden Lesestoff, sondern ist zugleich eine hochinteressante Studie zu der Entwicklung eines jungen Menschen und der zunehmenden Komplexität seiner Welt. Von Phantasiegespinsten bis hin zu Fragen des Seins oder Nichtseins – die Autorin nimmt die Leser mit auf eine Reise durch ihre Kindheit und öffnet damit für jeden das Fenster zur eigenen Kinderseele. – Heide Braasch, Jahrgang 1979, hat in Berlin und Potsdam Soziologie und Philosophie studiert und zusätzlich eine Ausbildung als Erzieherin absolviert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Potsdam und arbeitet zur Zeit als Erzieherin. In ihrer Freizeit ist sie literarisch tätig und liebt es, Lieder für Gitarre zu komponieren und zu texten.

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Doch als er in die Karten schaut,

er nicht mehr seinen Augen traut.

Der Schweiß tropft Johnny von der Stirn,

der Wind pfeift ihm durch’s Spatzenhirn.

Die Röte steigt ihm ins Gesicht,

die Welt gleicht einer grünen Gicht.

Verloren hat er all sein Geld.

Ein furchtbar Grauen ihn befällt.

Eben hatte er noch volle Taschen,

jetzt sind sie wie leer gewaschen.

Langsam geht er in Gedanken,

die müden Beine heftig wanken.

Betrunken, überquert bei Rot,

ein Auto brachte ihm den Tod.

Die Bücherwand und die Wanduhr

Es sprach die Bücherwand zur Wanduhr:

„Warum hängst Du denn an der Wand nur?

Ich meinerseits jedoch

trage Bücher noch und noch,

trage Bücher jeder Sorte,

aller Tiere, Pflanzen, Orte.

Die Menschen haben Nutzen von mir,

aber wie steht es nun mit dir?“

Da tickte die Wanduhr nur:

„Ich bin eben eine Uhr.“

Der Mensch und die Natur

Der Mensch verdrängt die Natur,

er schiebt sie beiseite,

er zerstört sie nur,

nimmt ihr alles weg!

Wer sonst hat aus einem Affen

einen Menschen geschaffen,

außer der Natur?

Das Schlaraffenland

Sieben Meilen von hier fort

liegt ein unbekannter Ort,

der heißt Schlaraffenland,

da fliegen die Bonbons in die Hand.

Die ersten Häuser tragen Würstchen,

an den Wänden hängen Eierkuchen,

und jeder, der gern isst,

möchte das Schlaraffenland besuchen.

Die Blumen bestehen aus Lutschern,

die Seen aus süßem Kakao,

es erhält eine Faulheitsprämie

jede zweite faule Frau.

Die Bäume sind von Semmeln krumm,

gebratene Schweine laufen herum,

aber die Schlaraffenländler sind dumm,

denn sie faulenzen den ganzen Tag herum.

Die Rose

In unsrem Garten steht sie,

die Rose ganz allein

auf einem kleinen Beet,

die Rose, sie ist mein.

An einem Frühlingstag

habe ich sie gepflanzt.

Die kleinen Spatzen sind

um sie herum getanzt.

Ich habe sie gut gepflegt,

ich habe sie gegossen,

sie wurde groß und stattlich,

bald Knospen aus ihr sprossen.

An einem Sommertage

begann sie dann zu blühn,

doch weiß ich es genau,

im Herbst wird sie verglühn.

Im Winter steht sie dann

ganz sanft bedeckt vom Schnee,

wartet auf den Frühling,

dass sie ihn wiederseh.

Das Schwein und das Meerschwein

Es sprach das Schwein zum Meerschwein:

„Ich möchte so wie du sein,

so wuschelig und klein

und niedlich obendrein,

nicht so dick und groß und fett,

ach, wenn ich doch Haare hätt,

ein ganz weiches Fell,

dunkel oder hell,

ach, wenn ich doch wäre wie du“.

Da sprach das Meerschwein weise:

„Ärgere dich nicht,

du bist so wie du bist.

Keiner hat nur Vorteile!“

Hase und Wolf

Einst gingen Hase und Wolf

gemeinsam Seite an Seite,

und niemand sah sie je

in irgendeinem Streite.

Das Häslein verstand nie

anderer Meinung vom Wolf,

denn diese hielten ihn

für einen gemeinen Strolch.

Doch eines Tages kam es

am Schäfchen-Stall vorbei

und sah dort eine gemeine,

hinterhältige Plünderei.

Doch traute es seinen Augen nicht,

das war doch der Wolf, der Bösewicht.

Hinterlistiger Kerl, dachte der Hase

und rümpfte verächtlich seine Nase.

Nun lud ihn aber am nächsten Tag

Der Wolf zu einem Festtagsschmaus

mit Wein und Sekt gar in sein Haus.

Der Hase sprach: „Ja, Wolf, ich mag.“

„Du bist wohl doch ein ehrlicher Mann.

Es täuschten mich meine Augen,

sie werden wohl nichts mehr taugen.“

So kam der Hase zum Schmause an.

Sie feierten und aßen

Und tranken darauf,

doch der Wolf fraß am Ende

den armen Hasen auf.

Sterne

Tausend Sterne stehen am Himmel,

tausend Sterne funkeln hell und froh.

Tausend große und kleine Sterne

glänzen lichterloh.

Ach, vielleicht sind es auch mehr,

kann sie niemals zählen,

unendlich viele Sterne,

man kann den schönsten nicht wählen.

Wie so alle beisammen stehen,

ihr seid gar eine Pracht.

Ihr steht und funkelt in der Nacht,

beisammen vom Mond bewacht.

Der Bücherwurm

Es war einmal ein Bücherwurm,

der kam vom Lesen nicht mehr los.

Und nahm man ihm das Buch mal weg,

machte er sich gleich in die Hos’.

Er liest unterwegs,

er liest zu Hause,

liest im Supermarkt,

liest ohne Pause.

Er liest auch wirklich überall,

es macht ihm großen Spaß,

liest unter der Dusche, auf dem Klo,

liest ohne Unterlass.

Sogar wenn er schläft,

ja, dann liest er auch,

er liest beim Träumen.

Welch Bücherverbrauch!

Er liest und liest und liest,

liest in das Buch ein Loch,

und wenn er was zu lesen hat,

dann liest er heute noch.

Geld

Wer es hat, dem reicht es nicht,

will noch immer mehr,

jeder will es haben,

wünscht es sich so sehr.

Überall gibt’s Geld,

Geld regiert die Welt.

Was manchmal für Geld die Menschen tun,

ist unbeschreibbar sagenhaft,

schon mancher hat sich durch üble Sachen

sein großes Geld beschafft.

Geld macht blind, dumm, töricht,

doch jeder liebt das Geld,

denn ohne Geld gibt’s kaum was

auf unserer großen Welt.

Money, Money, Geld,

Geld regiert die Welt.

Vorsommer

Die Tage werden immer länger,

und wärmer ist nun auch die Luft,

wohl überall vernimmt man jetzt

den süßen Blütenduft.

Der Kirschbaum blüht in unsrem Garten,

Holunder findet man im Wald,

kein Frost kann sie nun mehr erschüttern,

nein, jetzt wird’s nicht mehr kalt.

All Schnee und Eis sind hingeschmolzen,

überall wächst das junge Grün,

und kommt die Esche vor der Eiche,

dann wird der Sommer noch einmal so schön.

Der Winter ist schon längst vergangen,

er musste warmen Tagen weichen,

erst eine lange Zeit vergeht,

bis diese Tage auch verbleichen.

Und dann kommt auch der Winter wieder

mit seiner kalten Zeit,

jetzt aber kommen Sommertage,

der Winter ist noch weit, sehr weit.

Heiße Sommersonne

Wie ein glühend heißer Ball

am Horizont die Sonne steht.

Der Tag wird lang, es ist noch weit,

bis dass sie wieder untergeht.

Sie trocknet alles aus,

all das, was sie erreichen kann.

Das Gras wird dürr, die Blätter welk.

Kein Tröpfchen Regen rann.

Die heiße Sommersonne,

sie brennt auf alles nieder,

nichts kann sie mehr erschüttern,

denn sie kehrt immer wieder.

Doch langsam wird es Abend,

und langsam macht sie halt

und wendet sich dem Westen zu,

und es wird wieder kalt.

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