Heide Braasch - Fenster meiner Kindheit in Lyrik und Prosa

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Ein Buch für Kinder und Eltern, Lehrer, Erzieher und alle, die Kinder lieben. Was fühlen, denken, fürchten und hoffen Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren? Von dem Augenblick an, als sie schreiben lernte, bis zum Eintritt in die Welt der Erwachsenen hat Heide Braasch ihre Gedanken und Gefühle in Form von Gedichten und Geschichten zu Papier gebracht. Nach Jahren des Vergessens ist dieses Sammelsurium an Zetteln wieder aufgetaucht und hat den Weg in dieses Buch gefunden. Es bietet nicht nur tiefgründige Lyrik und spannenden Lesestoff, sondern ist zugleich eine hochinteressante Studie zu der Entwicklung eines jungen Menschen und der zunehmenden Komplexität seiner Welt. Von Phantasiegespinsten bis hin zu Fragen des Seins oder Nichtseins – die Autorin nimmt die Leser mit auf eine Reise durch ihre Kindheit und öffnet damit für jeden das Fenster zur eigenen Kinderseele. – Heide Braasch, Jahrgang 1979, hat in Berlin und Potsdam Soziologie und Philosophie studiert und zusätzlich eine Ausbildung als Erzieherin absolviert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Potsdam und arbeitet zur Zeit als Erzieherin. In ihrer Freizeit ist sie literarisch tätig und liebt es, Lieder für Gitarre zu komponieren und zu texten.

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Veilchen auf der Tauwiese

Dies ist eine gar wunderbare Wiese. Vom zeitigen Frühling bis zum späten Herbst blühen dort vielerlei Blumen. Gänseblümchen, Margeriten, Rittersporn, Nelken, Tulpen, Rosen und Maiglöckchen. Doch noch nie sah man Veilchen. An einem schönen Morgen, die Tauwiese war noch mit Tau betropft und die Vöglein sangen wie üblich, guckten kleine grüne Spitzen aus der Erde. Man sah sie zwischen dem Gras kaum. Von Tag zu Tag wurden die Spitzen größer und wurden zu kleinen Stängeln mit Blättern und kleinen Knospen. Die Knospen wurden bald zu Blüten. Zu Veilchenblüten.

Kleine Prinzessin Silberklar

1. Kapitel – Prinzessin Silberklar wird geboren

Tief im Wald auf einer kleinen Lichtung wuchsen viele Blumen. An diesem Morgen öffnete sich eine kleine Rose und ein kleines Mädchen trat heraus. Dies war die Tochter vom Blumenkönig. Der Blumenkönig taufte sie auf den Namen ‚Prinzessin Silberklar’. Sie war wunderschön, hatte helles, blondes Haar, blaue Augen, Lippen rot wie Blut und ein prachtvolles Silberkleid. Der Blumenkönig ließ ein großes Fest veranstalten, zu dem jedes Blumenwesen eingeladen war. Nun begann der erste Lebenstag von Prinzessin Silberklar.

2. Kapitel – Die Kühe auf der Weide

An einem schönen Morgen bat Prinzessin Silberklar ihren Vater: „Bitte lass mich doch auf die Weide! Ich möchte nur einmal schauen!“ Der Blumenkönig war einverstanden, doch sagte ihr noch: „Sei bitte vorsichtig, denn Kühe können für uns Blumenwesen sehr gefährlich sein.“ Prinzessin Silberklar versprach alles und hüpfte von Blüte zu Blüte, von Grashalm zu Grashalm durch den Wald zur Weide. Dort weideten viele Kühe. Sehr viele Kühe. Man konnte sie kaum zählen. Mit einem Sprung hüpfte Prinzessin Silberklar über den Drahtzaun. Überall muhten die Kühe. Das klang ungefähr so: „Muh! Muh! Muhmuh! Muh!“ Doch das wurde Prinzessin Silberklar bald zu langweilig. Sie hüpfte wieder über den Drahtzaun und sagte noch: „Auf Wiedersehen, ihr Kühe!“. Dann hüpfte sie wieder nach Hause zur Wiese.

3. Kapitel – Das ist noch einmal gutgegangen

An einem schönen, sonnigen Tag beschloss der König, mit seiner Tochter Prinzessin Silberklar und ein paar Blumendienerinnen zum Großen Silbersee zu gehen. Dort sollten die Dienerinnen Prinzessin Silberklar beibringen, wie man auf dem Wasser läuft. Sie ließ es sich zeigen und stürzte sich gleich aufs Wasser, doch konnte sie sich nicht halten und kippte um. „Schnell, holt meine Tochter aus dem Wasser!“, rief der Blumenkönig. Schnell zogen die Dienerinnen die Prinzessin aus dem Wasser und legten sie sacht auf grünes Moos. Nach ein paar Minuten hatte sich Prinzessin Silberklar wieder erholt. Das war noch einmal gutgegangen. Von nun an war sie vorsichtiger und lernte doch noch, auf dem Wasser zu laufen. Bald konnte sie es besser als die Dienerinnen.

4. Kapitel – Prinzessin Silberklar und der kleine Prinz

Eines Tages kam ein kleiner Prinz auf die Blumenwiese. Er war nicht größer als Prinzessin Silberklar. Die Prinzessin wachte gerade auf und sah den Prinzen. Sie freundete sich gleich mit ihm an und fragte ihn: „Wie heißt du und woher kommst du, schöner Prinz?“

Der Prinz antwortete: „Ich bin Prinz Tannengrün und komme aus dem Tannenwald.“

Beide erzählten sich viel und verliebten sich. Prinzessin Silberklar zeigte ihrem Vater den schönen Prinzen. Dem Vater gefiel der Prinz mit seinen frischen Wangen und seinem grünen Tannenhut. Er trug eine goldene Krone auf dem Kopf, die der seiner Tochter glich. Er blieb noch ein paar Tage auf der Blumenwiese und verabschiedete sich dann, versprach aber, bald wieder zu kommen.

Der kluge Esel

Es war einmal ein Bauer, der hatte einen Esel. Dieser musste Tag für Tag schuften und bekam nur wenig Futter. Eines Tages kam ein Pferd vorbei und sagte: „Wieso quälst du dich?“

Der Esel antwortete: „Es bleibt mir doch nichts anderes übrig.“

Das Pferd trabte weiter.

Ein paar Tage waren vergangen, da kam ein Schaf vorbei und fragte: „Was quälst du dich so, Esel?“

„Es bleibt mir doch nichts anderes übrig“, antwortete der Esel wieder.

Nach ein paar Tagen kam eine Kuh vorbei und fragte: „Was quälst du dich denn so?“

Der Esel antwortete abermals: „Mir bleibt doch nichts anderes übrig.“ Auch die Kuh ging weiter.

Am nächsten Tag kamen Pferd, Schaf und Kuh mit ihren Herden.

Alle lachten über den Esel und riefen: „Spring doch über den Zaun!“

Der Esel sagte: „Der Zaun ist viel zu hoch! Da breche ich mir die Beine!“ Alle lachten noch lauter und stürzten sich nacheinander auf den Zaun. Aber sie kamen nicht hinüber, sondern prallten jämmerlich ab. So probierten es die nächsten, aber ihnen ging es auch nicht anders. Plötzlich brach der Zaun und der kluge Esel konnte durch. Er trabte fröhlich davon. Inzwischen kam der Bauer, sah die vielen Tiere und freute sich. Er sperrte sie in den Stall, wo sie heute noch sind und an den klugen Esel denken.

Moramie auf Abenteuer

Moramie war ein kleiner Junge. Er lebte mit seiner Mutter auf einer Insel in einem kleinen Haus. Eines Tages schaute Moramie aufs Meer. Es war ein kühler Herbstmorgen. Er sah ein großes Schiff, das immer näher zu der Insel kam. Zwei Männer stiegen aus. Der eine sagte: „Wie ich gehört habe, wohnt hier der kleine Moramie. Er sei ein kleiner tapferer Junge. Darum möchten wir ihn mit auf unsere Reise nehmen.“ Moramie erschrak. Was hatte der Mann da gesagt? Er könnte mit auf die Reise kommen?

Dann sagte er: „Ich muss erst meine Mutter fragen.“ „Tu das nur“, sagte der andere Mann. Moramie fragte seine Mutter. Die Mutter erschrak ebenso wie Moramie. Dann kam sie aber mit aus dem Haus. Dort standen immer noch die beiden Männer. Moramie bettelte die Mutter und zog sie am Arm, bis sie endlich einwilligte. Sie gab ihm noch einen vollen Koffer mit und verabschiedete sich von Moramie. Nun ging die Reise los.

Auf dem Schiff war es sehr schön. Sie fuhren ein paar Tage, bis ein fürchterliches Gewitter aufzog. „Das halten wir nicht durch“, sagte der Kapitän, „wir müssen sofort eine Insel suchen!“ Sie hielten Ausschau und entdeckten auch bald eine. Aber, oh Schreck, auf der Insel wohnte eine riesengroße Maus, die Menschen fraß. Diese Maus wohnte in einem herrlichen Schloss. Alle traten ein. Zum Glück war die Maus noch nicht da. Sie verkrochen sich im Schloss. Nach einer Stunde kam die Maus und schnupperte. „Hier riecht es doch nach Menschenfleisch“, sprach sie und fing an zu suchen. Bald hatte sie alle entdeckt. Bloß Moramie hatte sie nicht gefunden. Sie verspeiste Tag für Tag einen von den Gefangenen. Moramie schlich sich in einer Nacht, als die Maus schlief, aus dem Schloss. Glücklicherweise entdeckte er ein Boot. Er schob es zum Wasser hin und setzte sich hinein.

Das Gewitter war längst vorüber gezogen, und er fuhr ab. Sehr lange fuhr er. Manchmal fing er einen Fisch. Nach zwei Wochen sah er ein Haus auf einer Insel. „Das ist ja unser Haus!“, schrie er. Moramie legte das Boot an der Insel an und klopfte an die Tür. Die Mutter öffnete, und Moramie fiel ihr in die Arme. Die Mutter sah ihn erstaunt an, dann küsste sie ihn und sagte: „Wo kommst du denn her? Ich freue mich so, dass du wieder da bist.“ Moramie hatte der Mutter noch viel zu erzählen, aber das machte er am nächsten Tag.

Das Saurierweibchen

Die Saurier sind schon längst ausgestorbene Tiere. Man liest aber noch oft von ihnen in vielen Büchern und Zeitschriften. Manuela saß an einem schönen Tag ganz aufgeregt in ihrem Kinderzimmer und las ein Saurierbuch. Dort trug sich allerhand zu. Das war so:

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