Eckhard Frick - Zwischen Spirit und Stress

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Was sind die Ressourcen und Belastungen der in der Seelsorge Tätigen? Angesichts des großen Wandlungsprozesses, in dem sich die katholische Kirche befindet, spielt diese Frage eine wichtige Rolle.
Darum ging es in der Seelsorgestudie, die von 2012 bis 2014 in 22 von 27 deutschen Diözesen durchgeführt wurde: um die Zufriedenheit der Seelsorgenden und ihr Engagement, ihre Ressourcen und ihre Spiritualität, ihre Gesundheit und ihren Stress, um ihren Bindungsstil, um Beziehungen und Einsamkeit, Intimität und Sexualität.
In diesem Band werden die Ergebnisse einem interessierten Publikum vorgestellt. Die Studie zeigt, wie sich Anforderungen und Belastungen bei den Seelsorgenden in ihren Tätigkeitsfeldern wechselseitig beeinflussen. Als Ressourcen erweisen sich Lebenszufriedenheit, persönlich wahrgenommene Wirksamkeit, Wertschätzung – und vor allem spirituelle Erfahrungen sowie eine Kraft der Verankerung, die das Leben als verstehbar, gestaltbar und bedeutsam erleben lässt.

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7.15. Still vor und in Gott

8. Résumee

Autoren

1. Vorwort

Die katholische Kirche befindet sich im Wandel. Dabei spielen die Seelsorgenden eine wichtige Rolle.

Weit mehr als andere Organisationen lebt die Kirche aus ihrem „Spirit“, der sich in Leadership, Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Engagement zeigt. Mehr noch: Die Nachfolge Jesu, das biblische Fundament und die lange Kirchengeschichte sind zentrale Voraussetzungen unseres heutigen SpiritualitätsVerständnisses. Immer wieder stand und steht lebendige Spiritualität in einer Spannung zu der konkreten institutionellen Gestalt der Kirche und den geistigen Strömungen der jeweiligen Epochen. Diese Spannung macht auch einen Teil der Belastungen („Stress“) der Männer und Frauen im pastoralen Dienst der Kirche aus.

Die Seelsorgestudie untersucht Ressourcen und Belastungen von pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deutschen Diözesen. Der größere Teil der Seelsorgestudie ist eine quantitative Untersuchung mit bewährten gesundheits-, arbeitspsychologischen und psychosomatischen Fragebögen. Einige der auf schriftliche Fragen der Studie antwortenden Seelsorgenden nahmen an einem persönlichen Interview teil, in dem es um die Lebens- und Berufungsgeschichte sowie um den Bindungsstil ging. In diesem qualitativen Teil der Seelsorgestudie sollen die individuellen Haltungen, Wünsche, Kraftquellen und Probleme der Gesprächspartner erkundet werden.

Priester, Diakone, Frauen und Männer in den anderen Seelsorgeberufen der Kirche zu befragen konfrontierte die Autoren der Seelsorgestudie mit einer Reihe von Unsicherheiten und Herausforderungen: Wie können aus den zunächst ausgewählten fünf Diözesen möglichst viele von ihnen für die Teilnahme an der Seelsorgestudie gewonnen werden? Unter welchen Umständen würden uns die Frauen und Männer der Kirche diese persönlichen Informationen anvertrauen? Würden sich die Bischöfe und die Personalverantwortlichen mit dieser unabhängigen Studie einverstanden erklären, die sie auch nicht selbst initiiert haben? Würde sich angesichts der umfangreichen Fragebögen überhaupt eine ausreichende Anzahl des vielbeschäftigten pastoralen Personals Zeit für das Ausfüllen nehmen?

Außerdem: Die Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent/inn/en haben eine theologische und pastorale Ausbildung. Sie denken und fühlen theologisch und pastoral – bei der Predigtvorbereitung ebenso wie beim Begleitungsgespräch, in der Sakramentenkatechese, in Leitungs- und Planungsaufgaben. Für manche von ihnen ist ein empirisch-humanwissenschaftlicher Ansatz ungewohnt, der Kirche und Seelsorge mit säkularen Arbeitsfeldern in Wirtschaftsunternehmen, Bildungseinrichtungen und sozialen Institutionen vergleichbar macht. So stellte sich uns Autoren die Frage: Würden die möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einerseits unseren empirisch-humanwissenschaftlichen Ansatz und andererseits unsere Absicht akzeptieren, als Forscher Informationen zu sammeln?

Unsere anfänglichen Unsicherheiten wurden schnell zerstreut. Im Gegenteil: Viele Diözesen, die nicht zu unserer ursprünglich zur Erreichung von Repräsentativität geplanten Stichprobe gehörten, wünschten ausdrücklich, auch an der Studie teilnehmen zu können. Unsere Fragen trafen den Nerv der Seelsorgenden und auch vieler Personalverantwortlicher. Das Design der Studie war flexibel genug, diesen Wünschen Rechnung zu tragen, wenn sie auch die Organisation, Zeitplanung, Mitarbeitenden und Personalkosten erheblich belasteten.

Als Forscher und Hochschullehrer sind wir einerseits der wissenschaftlichen Objektivität verpflichtet. Dies zeigt sich z. B. in der anonymisierten Begutachtung von Forschungsergebnissen, bevor diese zur Veröffentlichung in einer anerkannten Fachzeitschrift angenommen werden. Andererseits entspringt unsere eigene Motivation, die Seelsorgestudie anzustoßen und durchzuführen, nicht nur einem interdisziplinären wissenschaftlichen Interesse, sondern mehr noch unserer Solidarität mit der katholischen Kirche und unserem Engagement als Priester und Laien in dieser Kirche. Wegen dieses Engagements wünschen und hoffen wir, dass von der Seelsorgestudie mit ihren Ergebnissen Denk- und Veränderungsanstöße im Interesse der Kirche und ihrer Seelsorge ausgehen.

Wir hoffen, dass die Ergebnisse möglichst breit diskutiert werden. Dabei geht es um eine Diskussion in der kirchlichen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit, vor allem aber mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern selbst, die ja Experten in eigener Sache sind. So viel war schon vor Beginn der Seelsorgestudie klar: Wir würden als Forschergruppe weder Ratschläge noch Rezepte bezüglich der Seelsorge in den deutschen Diözesen aussprechen. Wir würden auch viele Antworten auf Fragen schuldig bleiben, die wir wegen der unvermeidlichen Grenzen jeglicher empirischer Studie nicht zu geben in der Lage sind. Deshalb wird in diesem Buch nicht nur von den Ergebnissen der Seelsorgestudie die Rede sein, sondern auch von ihren Grenzen. Eine deutliche Grenze unserer Studie besteht darin, dass sie als Querschnittsuntersuchung lediglich eine Momentaufnahme ermöglicht.

Anders gewendet: In der Seelsorgestudie geht es sowohl um die faktische Situation der pastoralen Berufe als auch um die Realität der verschiedenen Berufungen innerhalb der Kirche. Die professionelle Situation der Seelsorgenden kann im Hinblick auf ihre Ressourcen und Belastungen genauso untersucht werden wie die work-life-balance von Ärztinnen, Lehrern, Krankenschwestern und Erziehern. Die Besonderheit der verschiedenen Charismen und Berufungen innerhalb der Kirche wird häufig mit einer theologischen Begrifflichkeit diskutiert, z. B. kirchliche Sendung, sakramentaler Charakter bestimmter kirchlicher Dienste. Bisweilen werden bei dieser theologischen Reflexion humanwissenschaftliche Gesichtspunkte wenig berücksichtigt, z. B. Beziehungsgestaltung, Gesundheit, Macht- und Kontrollfragen. Die besondere Herausforderung der Seelsorgestudie besteht darin, Beruf und Berufung nicht auseinanderzureißen, sondern gemeinsam in den Blick zu nehmen, und zwar in der Interaktion von Institution(en) und Personen. Hierzu stellen sich viele Fragen, wie z. B.: Welche Anforderungen formuliert die Kirche in Ausbildung, Dienstrecht, Planung an die Seelsorgenden? Welche Impulse wirken umgekehrt aus den individuellen Lebens- und Arbeitswirklichkeiten auf die Kirche zurück? Die letztgenannte Richtung betrifft in besonderer Weise Lebensstil und Lebensgestaltung: Wie prägen die Eheleute unter den Seelsorgenden, zölibatär oder in Gemeinschaft Lebende auf unterschiedlichen Ebenen auch die kirchliche(n) Institution(en) und die Art und Weise, wie die Kirche seelsorgliche Dienste anbietet? Wie werden einerseits äußere Anforderungen und Ressourcen, andererseits innere Anforderungen und Ressourcen von den Menschen in Berufen der Kirche miteinander zusammengebracht, verarbeitet, erlebt?

Wir fragten uns also vor Beginn der quantitativen Erhebungen: Würde unser doppeltes Interesse an den Fragestellungen der Studie – als Wissenschaftler und als mit der Kirche fühlende Priester und Laien – bei den Seelsorgenden auf ‚Gegenliebe‘ stoßen? Würden sie unseren empirisch-humanwissenschaftlichen Ansatz als Beitrag zu einem innerkirchlichen und interdisziplinären Dialog akzeptieren?

Inzwischen können wir, nach Abschluss unserer quantitativen und qualitativen Erhebungen und nach Auswertung und Diskussion wichtiger Teilergebnisse, unsere anfänglichen Fragen und Unsicherheiten vor dem Hintergrund der deutschlandweiten Resonanz auf die Seelsorgestudie einschätzen. Es gab einige grundsätzliche Bedenken, theologische Einwände, Zweifel an der Angemessenheit unserer Erhebungsinstrumente. Ganz im Vordergrund stehen jedoch eine breite Zustimmung zur Studie und eine Kooperationsbereitschaft, die sich in der sehr ordentlichen Fragebogen-Rücklaufquote von gut 40% zeigt. Damit befinden wir uns in derselben Größenordnung wie vergleichbare freiwillige Befragungen ohne zusätzliche Teilnahmeanreize.

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