Wolfgang Breuer - Durchgeknallt

Здесь есть возможность читать онлайн «Wolfgang Breuer - Durchgeknallt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Durchgeknallt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Durchgeknallt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Klaus Klaiser will eigentlich nur seinen Wagen aus der Werkstatt abholen und Feierabend machen. Doch da fährt direkt vor ihm ein offenbar durchgedrehter Verkehrsrowdy fast zwei Rollerfahrer über den Haufen. Für den Hauptkommissar der Berleburger Kripo ist das kein Kavaliersdelikt. Er will den Raser zur Rede stellen und aus dem Verkehr ziehen. Doch dabei gerät er nicht nur selbst in echte Lebensgefahr. Er steckt unversehens in einem Kriminalfall, der im Wittgensteiner Land und anderswo hohe Wellen schlägt. Keine Frage, dass der junge Beamte scharf darauf ist, den oder die Täter zu ermitteln und fest zu setzen. Doch dabei begegnen ihm, seiner Kollegin Corinna Lauber und den Leuten von der SOKO Menschen, die alle irgendwie zufällig auf eine abartig schiefe Bahn geraten sind. Mit fatalen Konsequenzen.

Durchgeknallt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Durchgeknallt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Als er schon im „Sauseifen“ war, sah er plötzlich weiter hinten eine Staubwolke aufsteigen. Kurz nur. Dann war sie wieder weg. Und direkt danach kam ihm ein dicker Lkw entgegen. Verdammt schnell für diese doch recht schmale Straße. Vermutlich war der Brummi auf‘s unbefestigte Bankett am Straßenrand gekommen und hatte richtig Staub aufgewirbelt. Das musste echt knapp gewesen sein. Hier kann man nämlich schnell mal im Tal auf der Seite liegen, wenn man mit einem solchen Truck nicht aufpasst und bei Gegenverkehr ein bisschen mehr nach rechts ziehen muss.

Doch was ein Lkw kann, das kann ein Porsche schließlich auch. Perfekter sogar noch. Klaiser traute seinen Augen nicht, als er den Panamera auf dem Dach liegen sah. Direkt am Rand der Straße nach Rinthe. Mit immer noch drehenden Rädern. Das war also der Grund für die Staubfontäne gewesen.

Langsam rollte er näher und konnte seine klammheimliche Freude kaum verbergen. Hatte es diesen Vollidioten einfach so auf‘s Kreuz geschmissen. Mann, Mann, Mann.

Aber was war mit dem Fahrer? Hatte er das überlebt? War er verletzt? Und, falls er bei Bewusstsein wäre, wie würde der Schwerbewaffnete wohl reagieren, wenn er noch im oder in der Nähe des Wagens ist?

„Wieland 14/01 von Wieland 14/23 kommen.“ „Wieland 14/01 hört.“ Schnell informierte der Hauptkommissar die Wache in Berleburg. Kurzer Lagebericht. Dann schaltete er den Funk weg. Weil er fürchten musste, dass man das da draußen hören konnte.

Vorsorglich sperrte der Hauptkommissar die Straße, indem er seinen Wagen zurück setzte und auf die rechte Fahrbahn stellte. Mit eingeschaltetem Blaulicht und noch deutlich vor dem Abzweig, von dem rechts eine Straße um eine scharfe Kurve herum bergauf nach Birkefehl führt.

‚Wahrscheinlich ist genau das dem Irren zum Verhängnis geworden‘, schoss es ihm durch den Kopf. Er war sich sogar sicher. Es konnte gar nicht anders sein. Der Porschekutscher wollte wohl mit Schmackes nach Birkefehl abbiegen, als er im letzten Moment den Lkw von oben herunter um die Kurve kommen sah. Das hätte für beide nebeneinander nie und nimmer gereicht. Also musste der Porschefahrer das Steuer nach links gerissen haben, um weiter auf der Talstrecke zu bleiben. Doch das war dann zu knapp. Genau auf der Spitze der Gabelung beginnt eine nach rechts ansteigende Böschung. Und die hatte dem Sportwagen die entsprechende Links-Drehung um die Längsachse verpasst. Er war also auf‘s Dach geknallt und nach einer ordentlichen Rutschpartie einfach liegen geblieben. Und der Lkw-Fahrer? Der musste das doch gesehen haben. ‚Einfach abgehauen, der Sausack‘, dachte sich der Kripo-Mann. Aber wer weiß, wofür das gut war.

Er verharrte drei, vier Minuten im Wagen und beobachtete das Tal und die Straße vor sich. So weit er sie einsehen konnte. Nichts rührte sich. Aber es half alles nichts. Klaiser musste nach dem Fahrer schauen. Also stieg er aus.

Langsam und so geräuschlos wie möglich marschierte der Polizist in Richtung Unfallwagen. Dessen Räder waren längst zum Stillstand gekommen. Nur ein regelmäßiges Knacken verriet, dass Motor und Auspuff ziemlich heiß waren und jetzt abkühlten. Und es roch nach Motorenöl.

Dem Kriminalisten schoss in diesen Sekunden alles Mögliche durch den Kopf. ‚Du bist nicht bewaffnet, sei vorsichtig.’ Und ‚Ute hast du noch nicht informiert, dass es später wird.’ Hätte er allerdings auch nicht tun können. Womit denn?

Irgendwie stieg ein irrationales Angstgefühl in ihm auf, das er so noch nicht kannte. Denn eigentlich wollte er ja gar nicht in das Wrack schauen. Aber er musste ja.

Doch da vorne bewegte sich nichts. Überhaupt nichts. Doch das besagte gar nichts. Am besten wäre es, dachte Klaus, wenn er auf der gegenüberliegenden Seite die Straßenböschung hinunter steigen, durch die Wiese den Porsche umkreisen und dann weiter vorne wieder hoch klettern würde. Um aus der Deckung heraus knapp über die Fahrbahn hinweg in das demolierte Auto schauen zu können. Das müsste eigentlich klappen und wäre womöglich am ungefährlichsten. Also los. Ab, die Böschung hinunter.

Mist, da waren Brennnesseln, über die er hinabschlidderte. Und dann noch ein Stacheldrahtzaun. Macht nichts. Nichts passiert. Ein Zaunpfosten hatte als Rutschbremse fungiert. Und an dem Zaun konnte er jetzt entlang laufen. ‚Bleib besser auf der Straßenseite‘, dachte er sich. Meter für Meter arbeitete er sich vor.

Aber eins war komisch. Bisher war nicht ein einziges Auto vorbei gekommen. Nicht mal ein Landwirt mit seinem Trecker. Nicht von Rinthe her, nicht von Birkefehl und nicht von Berghausen. Das war doch nicht normal. Auch wenn hier selten richtig viel Verkehr herrschte. Klaus fühlte einen dicken Kloß in seinem Hals. Jetzt müsste er eigentlich an dem Porsche vorbei sein. Jetzt könnte er in den Wagen hinein schauen.

Langsam wollte er sich schon im Schutz eines Baumes die Böschung hocharbeiten. Da traf es ihn wie ein Stromschlag. Denn plötzlich stand er da. Dieser Unmensch. Zwei, drei Meter oberhalb von ihm. Direkt am Straßenrand. Mit Kanone im Anschlag. Aufgetaucht wie Phoenix aus der Asche.

Zum Glück standen zwei Büsche schützend zwischen ihnen. Mit dichtem Blattwerk verdeckten sie wohl die Sicht des Gangsters. Und plötzlich wusste Klaus wieder, was es heißt, seinen eigenen Pulsschlag im Kopf zu hören. „Wupp-wupp, wupp-wupp, wupp-wupp“, dröhnte es. Pulsfrequenz bei mindestens 180.

Langsam, ganz langsam ließ er sich auf den Boden gleiten. Und dabei schwitzte und fror er gleichzeitig zum Gotterbarmen. Der Polizist zitterte wie Espenlaub. ‚Lieber Gott‘, dachte er, ‚bitte lass‘ diesen Typen nur ein paar Schritte weitergehen. Damit ich mal wieder richtig Luft holen kann.’

Ein leichter Windhauch strich durch das wunderschöne Tal. Und drüben machte ein Eichelhäher auf sich aufmerksam, die so genannte „Polizei des Waldes“. ‚Hallo Kollege‘, dachte er.

Wieder und wieder krächzte der Eichelhäher los. ‚Es ist so bizarr‘, schoss es ihm durch den Kopf. ‚Diese unglaubliche Idylle um uns herum. Und da steht der Mann, der mir in wenigen Sekunden ein Loch in den Schädel jagen kann.’ Und dies auch tun würde. Davon war er fest überzeugt.

Plötzlich riss der Gangster da oben den demolierten Kopf herum und schaute talaufwärts. Ein Wagen war von weiter weg zu hören. Und auch von Berghausen kam plötzlich ein Auto heran. Recht schnell sogar. Offenbar bereitete sich dieser Fiesling jetzt darauf vor, einen von denen anzuhalten und zu kidnappen.

Das Fahrzeug, das von Berghausen her kam, blieb drüben hinter seinem Audi stehen. ‚Wegen der Sperre‘, dachte Klaus. Eine Tür schlug zu. Und irgendjemand rief: „Hey, brauchen Sie Hilfe?“

„Ja, brauche ich“, erwiderte der Muskelmann. Sein Nuscheln war unüberhörbar.

„Sind sie verletzt? Soll ich einen Krankenwagen rufen?“ „Nein danke, nicht nötig.“

Aber dann passierte nichts. Eine ganze Weile nicht. Nur ein Sportflugzeug störte die Stille. Offenbar gestartet in Schameder.

„Was ist denn jetzt?“, hieß es von dort hinten. „Sie müssen schon herkommen. Ich fahre mir doch in diesem Trümmerfeld nicht die Reifen platt.“

Das hatte er wohl akzeptiert und setzte sich langsam in Richtung Straßengabelung in Bewegung. Die Knarre hatte er hinten in den Hosenbund gestopft. Wohl, um nicht sofort erkannt zu werden. Das hatte Klaiser noch gesehen. Dann war der Typ aus seinem Sichtfeld verschwunden.

Eine ganze Weile lang hörte man nur das Gluckern des Mühlbaches und Vogelzwitschern. Dann kam schließlich der Wagen von Rinthe her in schneller Fahrt heran.

‚Du musst den Mann da hinten unbedingt warnen‘, dachte der Kriminalpolizist noch. ‚Der hat womöglich gleich eine Pistole am Kopf. Aber wie komme ich dann ungeschoren hier raus? Das ist Wahnsinn, so ganz ohne Waffe.’

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Durchgeknallt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Durchgeknallt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Vanessa Liebstöckel - Manche mögen's durchgeknallt
Vanessa Liebstöckel
Wolfgang Breuer - Gnadenlos
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - Volles Rohr
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - Windbruch
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - Mords-Stünzel
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - Eine Tote im Fluss
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - In aller Stille
Wolfgang Breuer
Wolfgang Breuer - Am Fenster
Wolfgang Breuer
Отзывы о книге «Durchgeknallt»

Обсуждение, отзывы о книге «Durchgeknallt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x