Wolfgang Breuer - Volles Rohr

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Sie ist nur ein «Zufallsfang», die Drogenkurierin, die der Bad Berleburger Polizei da ins Netz geht. Und so, wie sie den Beamten vorkommt, ist sie eigentlich auch nur ein kleiner Fisch in einem Verteilernetz, das den Bedarf der Wittgensteiner Kiffer und Fixer seit Monaten nach Belieben deckt.
Doch durch die Festnahme der jungen Frau gelingt es den Kriminalisten, einem Mann im Hintergrund auf die Spur zu kommen, der mit unglaub­licher Brutalität agiert. Und der die Notlage seiner Opfer perfide ausnutzt, um seine Macht zu steigern und seinen Reichtum zu mehren.
"Klaf!" Ein rotes Tuch nicht nur für Chefermittler Klaus Klaiser. Ein Schwerkrimineller, der, wo immer er auftaucht, eine Spur des Verderbens hinterlässt.

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Da drüben musste es jetzt besonders ungemütlich sein. Auch wenn auf diese Entfernung mit der Maschinenpistole keine präzisen Treffer zu landen waren, so machten die Einschläge im Acker rechts und links neben dem Baum der Schützin doch alle Ehre. Dann war es verdächtig still. Von der anderen Seite kam kein Schuss mehr. Außer einer Polizeisirene, die sich von der Ortsmitte her näherte, war ohnehin kein Ton zu hören. Aber auch eine Bewegung war nicht auszumachen.

„Sag bloß, Du hast ihn erwischt!“, rief Rüdiger aus sicherer Deckung zu der Kollegin hinüber.

„Kann ich mir nicht vorstellen. Aber er weiß, dass er keine Chance hat. Sobald der die Rübe hinter´m Baum raus streckt, gibt´s Saures. Da müssen wir bloß jetzt rüber und den Typen festnageln.“ Noch immer kniete sie hinter dem Wagen.

„Kommt nicht in Frage. Du bleibst auf alle Fälle hier“, bestimmte Mertz. Plötzlich stoppte ein Streifenwagen neben ihm und Harald Pröger, der mit dankbarem Blick dicht bei ihm geblieben war.

„Bei Euch wird geschossen?“, rief Sam Weinrebe zum Beifahrerfenster hinaus. „Wo denn?“

„Poff!“ Das linke hintere Seitenfenster des Wagens löste sich in seine Bestandteile auf.

„Runter!“, brüllte Mertz. „Und zurück in Deckung vor dem Markt.“

Wieder lag der Kiffer auf dem Bauch. Nur diesmal robbte er zurück in den Schatten des Discounters. Auch der Streifenwagen setzte zurück. Drinnen zwei leichenblasse Polizisten.

„Prrrrrrrrtschuuu, prrrrrrrrtschuuu.“ Die Kollegin hatte ihrerseits den Beschuss des vermeintlichen Verstecks wieder aufgenommen. Nur diesmal folgte auf die zweite Salve ein langgezogener Schrei, der gar nicht mehr aufhören wollte. Irgendwie schrill, laut und kläglich.

„Der verarscht uns doch“, rief die Siegemund zu Rüdiger Mertz rüber. „Wenn ich den getroffen habe, dann fress´ ich einen Besen. Das wäre ein Wunder mit der Knarre hier.“ Aber das Geschrei hörte einfach nicht auf.

„Komm, gib Gas“, rief Weinrebe seinem Kollegen am Steuer zu, als er sich wieder gefangen hatte. „Da vorne geht rechts ein Weg rein, der unter der Bahn durchführt. Den Typen holen wir uns.“

„Und wenn der wieder schießt?“

„Wird er nicht. Weil Claudia uns Feuerschutz gibt, bis wir da sind.“

„Ihr seid ja wahnsinnig“, rief Rüdiger Mertz. „Hierbleiben!“

Aber da war der silber-blau-gelbe BMW schon losgerast und gerade mal hundert Meter hinter dem Markt rechts in den Weg abgebogen.

Claudia schoss zwei, dreimal deutlich am Baum vorbei. Nur um Eindruck zu machen, bei dem Schützen auf der anderen Seite. Aber weil der weiter vor Schmerzen brüllte, musste man nicht annehmen, dass er noch sonderlich wehrhaft wäre.

Vorsichtig näherten sich die beiden Kollegen mit ihrem Streifenwagen. Bis auf etwa 30 Meter. Dann stieg Sam Weinrebe aus. Seinerseits mit der Maschinenpistole bewaffnet. Und auf der Fahrerseite bezog Bernd Kleinheisterkamp mit gezückter Pistole Position hinter der Fahrertür.

Langsam näherte sich Sam dem Baum. Schritt für Schritt sichernd und immer mit der MP im Anschlag. Bis er schließlich schneller wurde und direkt neben dem Baum stehen blieb. Dann winkte er heftig und rief etwas. Aber unter dem Lärm einer gerade einfahrenden Bahn war das nicht zu verstehen.

„Wir brauchen dringend einen Notarzt und einen Rettungswagen“, kam es kurz darauf über den Funk. Die Frau hat zwei Einschüsse im rechten Oberschenkel und verliert sehr viel Blut. Wir binden jetzt ab.“

„Die Frau?“ Rüdiger Mertz stierte erst seine Kollegin, dann Harald Pröger an. „Das war eine Frau, die hier rumgeballert hat?“

„Scheiße, das ist wahrscheinlich Fine.“ Pröger holte tief Luft und streckte sich, als wolle er abheben. Die Arme nach hinten geworfen brüllte er: „Um Gottes Willen, dieses wahnsinnige Weib! Hoffentlich ist das nicht wahr.“

„Wer ist diese Fine? Und was will die von Ihnen?“

„Das ist meine Ex. Josephine Meierling aus Dessau. Wir haben uns schon vor zehn Jahren scheiden lassen.“

„Warum das denn?“

„Hören Sie. Das spielt doch im Moment gar keine Rolle. Helfen Sie ihr bitte. Bitte!“

„Rettungswagen und Arzt sind unterwegs. Die Wache in Berleburg hat ja den Funkspruch der Kollegen mitbekommen.“

Claudia Siegemund hatte sich auf den Beifahrersitz des Mondeo gesetzt. Ihr war etwas schummerig zumute. Eigentlich wollte sie zu der Frau, die sie angeschossen hatte.

„Kommt nicht in Frage“, hatte Mertz beschieden. „Du bleibst hier sitzen, erholst Dich und trinkst etwas von Deinem Tee. Die MP schließe ich schon mal im Kofferraum ein. Du weißt, wegen der Beschlagnahme.

Rüdiger schaute auf den gescheiterten Juristen herunter, der fast einen Kopf kleiner war. Ein richtiger Spargeltarzan, der unruhig geworden war und wohl am liebsten quer über die Bahn zum Tatort gelaufen wäre. Obwohl er seine dämliche Frage nach dem Warum heftig bereute, interessierte Mertz brennend, warum eine Frau auf ihren ehemaligen Ehemann schießt. Zehn Jahre nach der Scheidung.

„Weil sie mir kurz nach der Scheidung schon damit gedroht hat, mich ‚abzuknallen’, wie sie das damals formuliert hat.“

„Und warum kann die Frau so gut schießen?“

„Sie war Scharfschützin bei der NVA.“

„Scharfschützin bei der NVA?“

„Ja, bei der Nationalen Volksarmee. Majorin. Meine Fr…, äääh Fine stammt aus Dessau. Also aus der DDR. Und genau dorthin wollte sie mit mir zurück. Aber mich hätten dort keine zehn Pferde hin bekommen. Ein Umsiedeln in diese Ecke der Republik kam für mich schlicht nicht infrage. ‚Gut, hat sie gemeint. Dann gehe ich eben allein. Dafür musst Du aber bluten, mein Lieber.’

Wissen Sie, damals war ich noch ein gut verdienender Jurist. Als ich aber kurz vor der Scheidung meinen Job verlor und ziemlich mittellos dastand, drehte Fine fast durch. Da war plötzlich nix mehr mit feinem Leben, das sie sich ausgemalt hatte. Arbeiten wollte sie nämlich nicht mehr.“

Von Alt-Aue her kam ein weiterer Streifenwagen angeschossen und bog auf den Parkplatz am Supermarkt ein. Mit knarzenden Reifen hatte er neben dem Trio angehalten. Bernd Dickel war auf der Beifahrerseite herausgesprungen und rasch zu der Gruppe herübergekommen.

„Oh, grüße Sie Herr Pröger. Alles in Ordnung bei Ihnen? Jemand verletzt bei Euch? Wo sind denn die anderen beiden?“

Um den Fragenhagel zu beantworten, hatte sich Claudia Siegemund aus dem Wagen herausgeschält und zu den anderen gesellt. Mertz und sie gaben in jeder Hinsicht Entwarnung und erzählten, was sich da gerade abgespielt hatte. Und der Alt-Kiffer gab unumwunden zu, dass er um ein Haar seine Hosen gestrichen voll gehabt hätte. „Ohne Ihre Bul…, ‘tschuldigung, ohne Ihre Kollegen wäre ich da wohl nicht lebend rausgekommen.“

„Freut mich, wenn Ihnen geholfen wurde. Da wird es Ihnen sicher nicht schwer fallen, uns zu erzählen, auf wen Sie eigentlich an der Haltestelle gewartet haben.“ Nachdem den Kollegen am Vormittag dieser kapitale Marihuana-Fang gelungen war, lag eigentlich für jeden Polizisten der Verdacht nahe, dass auch solch altgedienten Hasch-Konsumenten wie Pröger der Nachschub abgeschnitten wurde, der eigentlich per Bahn hätte kommen sollen. Und vielleicht wartete der ja sogar auf das besondere Päckchen.

„Auf wen ich gewartet habe?“

„Ja. Wer wollte da mit dem Zug kommen?“

„Weiß ich nicht. Ich habe keine Person erwartet.“

„Ja, aber warum haben Sie denn bei diesen unwirtlichen Temperaturen dort herumgesessen?“

„Weil ich nicht auf irgend jemanden gewartet habe, sondern auf den Rothaar-Express.“

„Wie bitte? Wollen Sie mich veräppeln? Wo ist denn da der Unterschied.“

„Kann ich Ihnen erklären. Ich überprüfe derzeit, wie pünktlich die Züge sind. Und ob sie überhaupt fahren. Sie wissen vielleicht, dass es da in der Vergangenheit immer wieder zu beklagenswerten Verspätungen und Zugausfällen gekommen ist. Ich vertrete eine Gruppe von Bürgern, die die Betreibergesellschaft womöglich verklagen wollen. Weil sie wegen dieses Desasters wiederholt zu spät zur Arbeit kamen und ihre Kinder zu spät zur Schule. Und mit dem Nachhausekommen gab es ähnliche Probleme.“

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