Wolfgang Breuer - Volles Rohr

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Sie ist nur ein «Zufallsfang», die Drogenkurierin, die der Bad Berleburger Polizei da ins Netz geht. Und so, wie sie den Beamten vorkommt, ist sie eigentlich auch nur ein kleiner Fisch in einem Verteilernetz, das den Bedarf der Wittgensteiner Kiffer und Fixer seit Monaten nach Belieben deckt.
Doch durch die Festnahme der jungen Frau gelingt es den Kriminalisten, einem Mann im Hintergrund auf die Spur zu kommen, der mit unglaub­licher Brutalität agiert. Und der die Notlage seiner Opfer perfide ausnutzt, um seine Macht zu steigern und seinen Reichtum zu mehren.
"Klaf!" Ein rotes Tuch nicht nur für Chefermittler Klaus Klaiser. Ein Schwerkrimineller, der, wo immer er auftaucht, eine Spur des Verderbens hinterlässt.

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„Was machst Du denn mit ihr?“ Mit fast vorwurfsvoller Stimme nahte Ute, die sich in ihren Morgenrock gewickelt hatte und mit ausgestreckten Armen sofort bereit war, das Brüllkind zu übernehmen. Nur zu gern überließ er ihr Luisa. Und kaum hatte die Süße ihre Mama vernommen, setzte sie ihr Konzert aus und war plötzlich das bravste Kind der Weltgeschichte.

„Ich werde ihr was zu essen geben. Hast Du noch so lange Zeit? Oder musst Du zum Dienst?“, fragte Ute über die Schulter hinweg, während sie es sich in dem eigens angeschafften Stillsessel bequem machte und Luisa an die Brust anlegte. Gierig schmatzend begann das Baby seine Mahlzeit. Und Klaus schmolz dahin. Für ihn offenbarte sich das wunderbarste Bild, das er sich vorstellen konnte. Seine beiden Schätze, die er liebte bis zum Umfallen.

„Nein, Süße, ich muss. Ich hab´ dermaßen viel Arbeit auf dem Schreibtisch liegen. Die erlaubt auch keinen Aufschub mehr. Ich muss. Leider. Kommst Du denn wirklich allein zurecht?“

„Aber natürlich. Mach´ Dir um mich keine Gedanken. Schlaf´ mir aber bitte nicht ein während der Fahrt. Die letzten Nächte waren für Dich ja alles andere als erholsam.“

Tatsächlich hatte der Kriminalhauptkommissar in keiner der letzten gut 15 Nächte mehr als vier Stunden geschlafen.

Jeder kleinste Muckser des Babys hatte ihn aufstehen und zum Kinderzimmer rüberrennen lassen. Um dort mit der weinenden Luisa auf dem Arm herumzuwandern, ihr leise Lieder vorzusingen, sie zu Ute ins Schlafzimmer zu bringen oder einfach ihr Einschlafen zu bewachen. Klaus war platt. Und das sah man ihm auch an.

Als er gegen 13 Uhr die Dienststelle betrat, roch es seltsam in den Fluren des Kommissariats. Irgendwie nach Gras. „Hier muss doch jemand gekifft haben!“, rief er laut und marschierte den Flur entlang. Dem dichter werdenden Geruchsbild folgend. „Stimmt!“, rief´s aus einer offenen Tür. „Ich kiffe hier.“ Es war Kriminalhauptmeister Sven Lukas, der aus einem Büro heraus Laut gab. Aus seinem sogenannten „Labor“.

„Ich glaub´, Dir ist´n bisschen zu warm geworden!“, herrschte Klaiser den Kollegen an, der unter einer milchig blauen Rauchwolke an seinem Schreibtisch saß. „Mmmmann, Du kannst doch hier keine Rauschgifthöhle aufmachen. Mitten im Revier. Mensch!“

„Entschuldige Chef, aber das war jetzt leider nötig. Drüben bei Pattrick hockt zur Zeit ‘ne Dealerin, die dieses Zeug pfundweise mit sich rumschleppt. Und ich bin gerade dabei zu testen, wie gut dieser Scheiß ist, mit dem sie Schulkinder en masse betört hat.“

„Das kann doch wohl nicht wahr sein!“ Klaiser wandte sich kopfschüttelnd ab. „Jetzt kifft Ihr hier schon im Dienste der Qualitätskontrolle. Mitten in der Bullerei. Und jeder darf vermutlich mal ziehen an dem Joint. Oder? Ich glaube, wir sollten dringend mal reden.“

Rumms! Die Tür war zu. Und plötzlich wieder offen, mit einem wütenden Klaiser im Rahmen. „Hör jetzt sofort auf mit dem Scheiß, mach´ die Tüte aus und lüfte! Aber dalli! Ist das klar?“

„Ja.“

„Dann ist´s ja gut.“ Rumms! Tür zu.

Sven, der ‚Freak’ für alle elektronischen Fragen und Rauschgiftgeschichten, war total erschüttert rübergeschlichen zu Jürgen Winter und hatte dem von seinem Erlebnis mit Klaus Klaiser berichtet. „Was ist denn mit dem los? Hat der nicht so ‘ne Art Mutterschutz – oder so? Der Chef ist ja total überdreht, Mensch. Guck mal, wie der aussieht.“

Doch auch der Kollege zeigte wenig Verständnis für den „Drogen-Test“.

„Das kannste doch nicht bringen, Sven. Haste Dir mal überlegt, was einer unserer Kunden denkt, wenn er hier im Kommissariat auftaucht und meint, er wär´ in ‘nem holländischen Coffeeshop? Womöglich noch einer, den wir wegen BTM-Vergehen am Arsch haben. Geh´ doch mit dem Scheiß in den Wald, wenn Du meinst, Du müsstest solche Experimente machen.“

„Ja, ja. Und da fallen dann alle Rehe ins Koma und mich fangen die Bullen“, grinste Sven und verdrehte die Augen. Er hatte begriffen, was er da für einen Bolzen gedreht hatte. „Ich glaub´, ich geh´ jetzt lieber mal lüften.“

Bei Pattrick Born gab´s Lachsbrötchen mit Ei, einen grünen Salat mit Joghurt-Dressing und Cola light zum Mittagessen. Aber nur für ihn. Hatte er sich am Morgen daheim selbst zurechtgemacht. Anna Berg musste derweil mit der kargen Zellenkost Vorlieb nehmen. Aber selbst die hatte in Berleburg noch keinen Insassen am Hungertuch nagen lassen.

Dem frischgebackenen Kriminalkommissar gegenüber saß Klaus Klaiser und ließ sich über die aktuellen Ereignisse informieren. Kauend und gelegentlich Krümel spuckend gab Pattrick bereitwillig Auskunft.

„Kleindealer? Das glaub´ ich nicht. So, wie der Jürgen Winter das beobachtet und auch per Bild dokumentiert hat, mag man das vielleicht auf Anhieb glauben. Sie verschacherte Tütchen an Schüler. Ist ja ohnehin schon schlimm genug. Aber ich fress´ ‘nen Besen, wenn die Frau nicht auch als gut bestallter Drogenkurier unterwegs ist. Oder hast Du schon mal erlebt, dass so´n kleiner Shit-Lieferant mit ‘nem Smartphone in der Schuhsohle durch die Gegend tigert?“

„Wie bitte? Smartphone in der Schuhsohle?“

„Ja“, sagte Born und zeigte den sichergestellten Schuh samt Handy-Versteck vor. „Richtig professionell gemacht.“

„Das ist ja mal abgefahren.“ Fast sprach Bewunderung aus den Worten des Kripo-Chefs, der die Sohle immer wieder hin- und herklappte. „Ich glaube, Du hast recht. Das ist keine Nebenverdienerin. Die Frau hat ordentlich Kasse gemacht. Sonst wäre sie nicht so ausgerüstet. Wo ist´n das Handy?“

„Das hat der ‚Freak’ in Arbeit. Er liest gerade die Daten aus. Wir werden wohl nicht drum herumkommen, dem einen oder anderen Provider ein wenig auf die Füße zu steigen, um an Anschluss-Infos zu kommen.“

„Ach, der ‚Freak’ macht auch richtige Ermittlerarbeiten, neben seinen Selbsterfahrungstrips?“ Klaus mochte den Kollegen nicht bloßstellen. Daher beließ er es bei dieser sibyllinischen Anmerkung. Aber der Kollege hatte schon begriffen.

„Du meinst seine Kifferei?“ Klaus nickte.

„Dreh´ ihm da bitte keinen Strick draus. Das ist mehr oder weniger meine Idee gewesen. Ich dachte bloß nicht, dass er das hier im Haus macht. Hab´s auch eben erst gerochen.“ Klaiser fuhr aus seinem Stuhl hoch. „Sag´ mal, geht´s noch? Du kannst doch Sven nicht damit beauftragen, Joints zu rauchen. Das ist ja Anleitung zu einer Straftat.“

„Mooooment, Chef. Du kennst selbst sehr genau die aktuelle Rechtsprechung: ‚Straffreier Eigenkonsum kommt (nur) infrage, wenn der oder die Konsumierende keine Verfügungsgewalt über das Betäubungsmittel hat. Das liegt z.B. vor, wenn das Betäubungsmittel in verbrauchsgerechter Menge zum sofortigen Verbrauch an Ort und Stelle hingegeben wird’ .

Und so war das ja auch. Ich hab´s ihm gegeben.

„Jaaaa, jaaaa, ist ja schon gut. Kenne ich, kenne ich. Aber so was kann man doch nicht im Polizeidienst bringen.“

„Da kannst Du recht haben. Aber wo steht das?“

„Och Mensch, weißt Du was? Ihr könnt mich alle mal kreuzweise.“ Klaiser war jetzt richtig geladen. „Wenn das so ist, dann lassen wir demnächst mal einen von unseren Kollegen erst ‘ne Flasche Wacholder saufen und dann mit dem Auto durch die Stadt fahren. Vielleicht wird er eine alte Frau über den Haufen fahren. Womit der Beweis erbracht wäre, dass auch ein besoffener Angeklagter angesichts seines Zustands keine andere Chance gehabt hätte. Ihr habt ‘se doch nicht mehr alle.“

Born sprang auf und wollte noch etwas sagen. Aber da war der Chef schon draußen. ‚Mist, das ist ja super gelaufen’, ärgerte er sich. Dabei hätte er doch ganz zufrieden sein können mit dem bisherigen Verlauf des Tages. Immerhin hatte man nicht alle Tage einen Fang mit mehr als einem Kilo Rauschgift, das jetzt in der Asservatenkammer lagerte. Allerdings würde es jetzt langsam Zeit, dass Anna Berg mal ein paar Infos zum Empfänger des Marihuanas rüberwachsen ließe. „Klaf“, was war das eigentlich für ein Name? Tscheche? Vielleicht.

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