Anke Ortlepp - Geschichte der USA
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Abb. 14: Inbetriebnahme einer neuen Fertigungsstraße in Detroit, Michigan, 1913
Die Hinwendung zu einer kraftvollen, machtbetonten Außenpolitik wurde psychologisch erleichtert durch den StimmungswandelGesellschaftProgressivismus, der sich in der weißen amerikanischen Mittelschicht seit den 1880er Jahren vollzog und der auch Teile der Arbeiterschaft erfasste. Die tiefe Kluft, die der BürgerkriegBürgerkrieg zwischen Norden und SüdenSüden aufgerissen hatte, begann sich nun allmählich zu schließen und machte einem Gefühl der Zusammengehörigkeit und nationalen Einheit Platz. Eine neue Generation von Historikern, zu denen James Ford RhodesRhodes, James Ford, Edward ChanningChanning, Edward und John Bach McMasterMcMaster, John Bach gehörten, stellten das allen Regionen und Klassen Gemeinsame über das Trennende der Vergangenheit. Sie deuteten die amerikanische Geschichte als einen Prozess fortschreitender Verwirklichung freiheitlicher Prinzipien in Politik, WirtschaftWirtschaft und Gesellschaft, der durch den BürgerkriegBürgerkrieg kurzfristig behindert, aber nicht unterbrochen worden war. Im Süden formulierte der spätere Präsident Woodrow WilsonWilson, Woodrow das Credo des new nationalism , als er die Niederlage der Konföderation zur schmerzlichen, aber im höheren Sinne notwendigen Voraussetzung für den Aufstieg der USA erklärte. In der Literatur begann eine Romantisierung des Südens als Hort traditioneller Tugenden, die bewusst oder unbewusst zur Kompensation der erlittenen Demütigungen und des fortbestehenden wirtschaftlichen Rückstands diente. Immer häufiger stellte man nun Präsident LincolnLincoln, Abraham und den Südstaaten-General Robert E. LeeLee, Robert E. als amerikanische Helden Seite an Seite. Gleichzeitig erlangten nationale Feiern und nationale Symbole wieder einen höheren Stellenwert im öffentlichen Leben. Der Memorial Day Memorial Day zur Erinnerung an die Kriegstoten und Lincolns Geburtstag wurden feste Bestandteile der amerikanischen civil religion civil religion. Mit der Forderung der Veteranenverbände der Union, allen Schulkindern einen täglichen Eid auf das Sternenbanner abzunehmen ( pledge of allegiance ), begann in den 1880er Jahren ein regelrechter Fahnenkult. Auch die neuen Schlachtschiffe sollten den Patriotismus fördern, indem sie die Namen amerikanischer Staaten wie „MaineMaine“ und „OregonOregon“ trugen. Der Glaube an die VerfassungVerfassung und die republikanischen Prinzipien, der seit der Gründung der Union als American Creed das wichtigste Bindemittel für die heterogene Bevölkerung bildete, fand nun seine Ergänzung in einem konkreteren, populären Nationalbewusstsein. Die wichtigsten Ikonen dieser neu geschaffenen nationalen Identität waren neben der Flagge und der Hymne die Figur des Uncle Sam Uncle Sam, die nun unübersehbar Gestalt und Züge LincolnsLincoln, Abraham annahm, und die weibliche LiFreiheitsstatueberty, deren 46 Meter hohe Statue seit 1886 im Hafen von New YorkNew York City zu bewundern war. Während sich Karikaturisten mit Uncle Sam in immer neuen Variationen dem amerikanischen „Nationalcharakter“ anzunähern suchten, verkörperte die Liberty nicht nur die Verpflichtung der Amerikaner auf universale Werte wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, sondern stand im Grunde für die multiethnische Einwanderergesellschaft der USA, für das amerikanische Volk insgesamt. Im Zeichen des „neuen Nationalismus“ eigneten sich diese Symbole dazu, die nationalen Interessen mit dem Wohl der Menschheit in eins zu setzen und eine politisch-militärische Führungsrolle der USA zu rechtfertigen. Nach außen demonstrierten die Amerikaner ihr steigendes Selbstbewusstsein durch die Weltausstellungen in ChicagoChicago 1893 und St. LouisSt. Louis, Missouri 1904, die zahlreiche europäische Besucher anzogen und in den meisten Fällen gehörig beeindruckten.
Wenn der amerikanische Nationalismus auch nicht die extremen Formen annahm, die dieses Phänomen im Europa der Vorkriegszeit kennzeichneten, so hatte er doch durchaus problematische Seiten. Beispielsweise deutete der viel gelesene Historiker John FiskeFiske, John die Idee der Manifest Destiny Manifest Destiny in den Auftrag um, die ganze Welt zu „anglisieren“ und die Segnungen der Zivilisation global zu verbreiten. In Verbindung mit sozialdarwinistischenSozialdarwinismus Ideen ging dieser Anglo-Saxonism White Anglo-Saxon Protestants (WASPs) von der inhärenten Überlegenheit einer „angelsächsischen Rasse“ aus, die berufen war, andere Völker zu missionieren und politisch zu „erziehen“. Die populäre Tagespresse, die durch technische Verbesserungen und neue Verkaufsmethoden einen enormen Aufschwung erlebte, steigerte den Nationalismus gelegentlich zum Chauvinismus oder jingoism Jingoism (die Wortschöpfung jingo wurde aus einem englischen Gedicht von 1877 übernommen, bisweilen aber sogar gegen BritenGroßbritannien und Kanadier verwendet). Die Auflage von billigen Massenblättern wie Joseph PulitzersPulitzer, Joseph New York World und William Randolph HearstsHearst, William Randolph New York Journal , für deren Sensationsjournalismus man den abschätzigen Begriff yellow press prägte, überschritt gegen Ende des Jahrhunderts die Millionengrenze. Sie heizten die expansionistische Stimmung mit Beschwörungen von nationaler Ehre und Prestige auf, die angeblich ein weltweites Engagement der USA erforderten. SpanienSpanien, Frankreich und selbst GroßbritannienGroßbritannienVergleich galten als „alte“, verbrauchte Mächte, die den Höhepunkt ihrer Machtentfaltung bereits überschritten hatten. Gefahr drohte den USA aus dieser Perspektive hauptsächlich von den „jungen“, aufstrebenden Staaten DeutschlandDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg und JapanJapanImperialismus. Das Schlagwort von der „gelben Gefahr“, das Kaiser Wilhelm II.Wilhelm II. häufig benutzte, um die USA auf seine Seite zu ziehen, fand in den Warnungen der amerikanischen Presse vor der yellow peril seine Entsprechung. Hier wurde es allerdings selten mit der Erwartung verbunden, die USA und das Deutsche Reich könnten auf außenpolitischem Gebiet erfolgreich zusammenarbeiten. Der Respekt vor den militärischen Leistungen PreußensPreußen und die Bewunderung der deutschen Kultur waren seit dem Rücktritt Bismarcks 1890 in weiten Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit einer Abneigung gegen das autokratische Regime des Kaisers gewichen. Daran änderten die weiterhin recht zahlreichen Aufenthalte amerikanischer Studenten in DeutschlandDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg ebenso wenig wie der regelmäßige Professorenaustausch zwischen deutschen und amerikanischen Spitzenuniversitäten, der nach der Jahrhundertwende von deutscher Seite mit großem Propagandaaufwand initiiert wurde.
Der spanischSpanienSpanisch-Amerikanischer Krieg-amerikanischeAußenpolitikSpanisch-Amerikanischer Krieg (1898) Krieg von 1898
Unter Präsident William McKinleyMcKinley, William, der im März 1897 sein Amt antrat, gewannen die Befürworter der Expansion spürbar an Einfluss. Die Administration konnte sich auf klare Mehrheiten im republikanisch beherrschten Kongress stützen und wusste die Industrie und die Großbanken hinter sich. Mit einem gestrafften und reorganisierten diplomatischen Dienst, vor allem aber mit der verstärkten Flotte gebot sie erstmals über wirksame Instrumente der Außenpolitik. Der tatsächliche, ungemein schnelle Durchbruch zur Großmachtstellung erfolgte aber nicht „geplant“, sondern eher spontan und resultierte aus der krisenhaften Zuspitzung der Lage auf KubaKuba. SpanienSpanienKolonien hatte die Insel halten können, weil sich die Ambitionen GroßbritanniensGroßbritannien und der USA hier gegenseitig neutralisierten. Die Unabhängigkeitsbestrebungen der kreolischen Oberschicht, die immer wieder zu Unruhen und Revolten führten, waren zwar von amerikanischer Seite auf verschiedene Weise gefördert worden, aber McKinleyMcKinley, William arbeitete ebenso wenig wie sein Vorgänger ClevelandCleveland, Grover bewusst auf einen Krieg gegen Spanien hin. Angesichts der harten spanischenSpanienKolonien Repressionsmaßnahmen, insbesondere der als reconcentration bezeichneten Zwangsumsiedlungen ganzer Bevölkerungsgruppen, breitete sich in der amerikanischen Öffentlichkeit jedoch eine anti-spanische Stimmung aus, die von den Massenblättern angeheizt wurde. Aus der Sicht Washingtons begann die politische Instabilität auf der Insel die wirtschaftlichen und strategischen Interessen der USA ernsthaft zu gefährden. Der mangelnde Wille oder die Unfähigkeit der Spanier, Reformen durchzuführen, spielten den Befürwortern einer InterventionAußenpolitikSpanisch-Amerikanischer Krieg (1898) in die Hände. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und MadridMadrid hatten sich bereits drastisch verschlechtert, als das amerikanische Schlachtschiff „MaineMaine“, das zu einem Höflichkeitsbesuch in den Hafen von HavannaHavanna eingelaufen war, am 15. Februar 1898 nach einer schweren Explosion sank. In den USA versetzte diese Katastrophe, bei der 260 Seeleute ums Leben kamen, die Menschen in Kriegsstimmung. Als eine Untersuchungskommission den Untergang der „Maine“ auf einen Bombenanschlag zurückführte (nach neueren Erkenntnissen handelte es sich um einen Unfall), entschlossen sich McKinleyMcKinley, William und seine Berater, Stärke zu demonstrieren und den Konflikt zu eskalieren. Die spanische Regierung war verhandlungsbereit, konnte aber aus ihrer Sicht die ultimative Forderung des amerikanischen Präsidenten nach Unabhängigkeit für Kuba nicht erfüllen. Daraufhin ließ sich McKinleyMcKinley, William am 11. April vom Kongress die Ermächtigung zur Anwendung militärischer Gewalt geben. Als Begründung nannte er die Verletzung der Menschenrechte auf Kuba, die Gefahr für die dort lebenden amerikanischen Staatsbürger, die Schädigung der amerikanischen Wirtschaftsinteressen und die allgemeine Bedrohung des Friedens und der Sicherheit. Eine förmliche Anerkennung der kubanischen Revolutionäre lehnte McKinleyMcKinley, William ab, weil er die volle Handlungsfreiheit behalten wollte. Auf Antrag von Senator Henry M. TellerTeller, Henry M. fügte der Kongress aber einen Passus hinzu, mit dem die USA jegliche Absicht bestritten, Kuba annektieren zu wollen. Anschließend traf die amerikanische Regierung militärische Vorbereitungen, überließ es aber den SpaniernSpanienSpanisch-Amerikanischer Krieg, am 24. April 1898 den Krieg zu erklären. Ein von Kaiser Wilhelm II.Wilhelm II. initiierter diplomatischer Vorstoß der europäischen Mächte zu Gunsten SpaniensSpanien blieb ergebnislos, da eine offene Parteinahme Deutschlands oder Englands gegen die USA nicht zu befürchten stand. McKinleysMcKinley, William Entscheidungen waren vorwiegend machtpolitisch und militärstrategisch motiviert. Es flossen aber auch innenpolitische und ökonomische Überlegungen ein, denn 1898 war ein Wahljahr, und das Ende der spanischenSpanienKolonien Kolonialherrschaft versprach neue Märkte für die amerikanische WirtschaftWirtschaft. In der Bevölkerung herrschte weitgehender Konsens darüber, dass die Kubaner vom (katholischen) „spanischenSpanien Joch“ befreit werden mussten, und es gab die Hoffnung, Amerika selbst könne sich durch solch eine Tat moralisch erneuern.
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