Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Der weltweite Preisrückgang wurde gestoppt, die Nachfrage nach Agrarprodukten und Industriegütern nahm wieder zu, und die Währungsproblematik erledigte sich fast von selbst durch große Goldfunde in AlaskaAlaska.

Die Wahlen von 1896 markieren in mehrfacher Hinsicht einen Einschnitt in der Geschichte der USA: Zu den wichtigsten unmittelbaren Folgen gehörte der Zusammenbruch der populistischen Bewegung, die mitsamt der People’s Party People’s Party in der Demokratischen Partei aufging. Der PopulismusPopulismus scheiterte hauptsächlich an seiner ambivalenten Haltung zur Industriegesellschaft, die er teils mit religiöser Inbrunst und antimodernistischer Radikalität ablehnte, teils auf pragmatische Weise reformieren wollte. Politik wurde nun nicht nur insgesamt professioneller betrieben, sondern die beiden großen Parteien gingen auch stark verändert aus dem Wahlkampf hervor: Die Republikaner streiften ihr puritanisch-sozialreformerisches Erbe allmählich ab, öffneten sich der Politik der Interessengruppen und schmiedeten eine Koalition von business and labor . Dafür schlüpfte die Demokratische ParteiDemokratische ParteiGilded Age u. Progressivismus – zumindest in den Nordstaaten – in eine Rolle, die seit Lincolns Zeiten von den RepublikanernRepublikanische ParteiGilded Age u. Progressivismus gespielt worden war: Sie wurde zum Sammelbecken von Reformgruppen, die eine bessere Gesellschaft und eine stärker an moralischen Werten ausgerichtete Politik befürworteten. Innerhalb des Zweiparteien-Systems fand also gewissermaßen ein Austausch der Parteiprofile statt. Das half zunächst hauptsächlich den RepublikanernRepublikanische ParteiGilded Age u. Progressivismus, doch später kam das Reformimage der DemokratischenDemokratische ParteiGilded Age u. Progressivismus Partei den Präsidenten Woodrow WilsonWilson, Woodrow, Franklin D. RooseveltRoosevelt, Franklin D., John F. KennedyKennedy, John F. und Lyndon B. JohnsonJohnson, Lyndon B. zugute. Schließlich vollzog sich auch ein Wandel im öffentlichen Bewusstsein, der allerdings widersprüchlich ausfiel: Einerseits erwartete man von den Regierungen vermehrte Aktivitäten und Mitverantwortung für das wirtschaftliche Wohlergehen und den sozialen Fortschritt; andererseits nahm die Parteienbindung der Bürger ab und begann die WahlbeteiligungWahlbeteiligung zu sinken. Wettgemacht wurde dieses nachlassende parteipolitische Engagement durch die Organisation von Interessen außerhalb der Parteien und das Wiederaufleben von ReformbewegungenReformbewegungen, die den religiös-moralischen Impuls mit bürokratisch-sozialwissenschaftlichen Methoden verbanden. Damit traten die USA als erster Industriestaat in das Zeitalter der pluralistischen Demokratie ein.

Kapitel 5: ImperialismusAußenpolitikImperialismus, progressiveProgressivismus Reformbewegung und Erster WeltkriegErster Weltkrieg, 1897–1920

Der klare Wahlsieg, den die Republikaner 1896 errangen, überwand das fein austarierte Parteiengleichgewicht und damit auch die politische Passivität und den Immobilismus des Gilded Age Gilded Age. William McKinleyMcKinley, William beendete die Reihe der schwachen Präsidenten und fand – gestützt auf die seit dem BürgerkriegBürgerkrieg enorm gewachsene Wirtschaftskraft der USA – ein neues Betätigungsfeld in der AußenpolitikAußenpolitikImperialismus. Dieser expansive Kurs bescherte den USA nicht nur Erfolge, sondern trug ihnen auch Konflikte mit den Nachbarn in Zentralamerika und der KaribikKaribik ein und verwickelte sie in die Großmachtrivalitäten in Europa und AsienAsien. Innenpolitisch wurde die ExpansionAußenpolitikImperialismus durch ein Erstarken des amerikanischen Nationalismus abgesichert, der die Erinnerungen an den BürgerkriegBürgerkrieg endgültig verdrängte und zeitweise missionarische und aggressive Züge annahm. Andererseits blieben antiimperialistische Strömungen in der amerikanischen Bevölkerung einflussreich genug, um die Errichtung eines formalen Kolonialreiches nach europäischem Vorbild zu verhindern. In den USA ging auch – anders als bei den meisten übrigen Großmächten – die imperialeAußenpolitikImperialismus Außenpolitik mit einem angestrengten Bemühen um innenpolitische Reformen Hand in Hand. Diese Eruption von reformerischen Energien sparte allerdings einige gesellschaftliche Bereiche, wie die Rassenbeziehungen, weitgehend aus und zeitigte in anderen, wie dem Kampf gegen den Alkohol, unerwartete und unerwünschte Resultate. Nach dem Eintritt in den Ersten WeltkriegErster Weltkrieg 1917 erlahmte der reformerische Schwung, und unter der charismatischen Führung Präsident Woodrow WilsonsWilson, Woodrow wurden alle Energien in den Dienst einer großen Aufgabe gestellt: das Deutsche Reich und seine Verbündeten zu besiegen und den Weltfrieden dauerhaft zu sichern. Noch im Verlauf des Krieges sahen sich die USA jedoch durch die russische RevolutionRusslandRussische Revolution mit einer neuen politisch-ideologischen Herausforderung konfrontiert, die ihren Führungsanspruch und ihre innere Stabilität in Frage stellte.

1 Der Eintritt der USA in die Weltpolitik

Grundlagen und Motive einer amerikanischen GroßmachtpolitikAußenpolitikImperialismus

In den letzten Dekaden des 19. Jahrhunderts schufen BevölkerungswachstumBevölkerungsentwicklung und IndustrialisierungIndustrialisierungProgressivismus die materiellen Voraussetzungen für ein machtpolitisches Ausgreifen der USA über die „natürlichen“ kontinentalen Grenzen hinaus. Gleichzeitig begann sich – nicht zuletzt unter dem Eindruck der periodisch auftretenden Wirtschaftskrisen – die Auffassung durchzusetzen, dass ökonomische Prosperität und gesellschaftliche Ordnung von der Eroberung und Sicherung überseeischer Märkte abhingen. Dies wiederum erforderte eine starke Handels- und Kriegsflotte und eine zusammenhängende, in sich schlüssige außen- und militärpolitische Strategie.

Zwischen 1865 und der Jahrhundertwende hatte sich die amerikanische Bevölkerung von knapp 37 auf 76 Millionen mehr als verdoppeltBevölkerungsentwicklung, und kurz nach dem Kriegsausbruch in Europa überschritt die Einwohnerzahl der USA 1915 die 100 Millionen-Grenze. Hinter dieser Dynamik blieb selbst die neue europäische Großmacht DeutschlandDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg zurück, deren Bevölkerung zwischen Reichsgründung und Erstem Weltkrieg von 40 auf 70 Millionen stieg. Einen gewichtigen Beitrag zum amerikanischen BevölkerungswachstumBevölkerungsentwicklung leistete wieder die EinwanderungEinwanderungnew immigration, die ab der Jahrhundertwende auf absolute Rekordzahlen kletterte und von 1900 bis 1914 ca. 13 Millionen Menschen in die USA brachte. Im Zeitraum von 1870 bis 1914 nahmen die USA insgesamt 25 Millionen Menschen in einer der größten Wanderungsbewegungen der Weltgeschichte auf. Bei der Volkszählung von 1910 erreichte der Anteil der im Ausland geborenen Amerikaner mit 14,8 Prozent seinen historischen Höchststand. Die sinkenden Reisekosten auf der Atlantikroute eröffneten jetzt die Möglichkeit, nur noch vorübergehend zum Geldverdienen nach Amerika zu kommen und eventuell sogar mehrmals als eine Art „Gastarbeiter“ ( bird of passage ) zwischen Europa und den USA hin- und herzufahren. Während der Zustrom aus den traditionellen Herkunftsländern West- und Mitteleuropas und SkandinaviensEinwanderungEthnienSkandinavierSkandinavien allmählich versiegte – das Deutsche ReichDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg wurde in dieser Zeit selbst zum Einwanderungsland –, stammten die „neuen Immigranten“ vorwiegend aus Süd- und OsteuropaEinwanderungEthnienJuden, Osteuropäer. Die meisten von ihnen bevölkerten bald die Städte im „Dreieck der Hoffnung“, das von den Neuenglandstaaten im NordostenNordosten, MissouriMissouri (Staat) im Mittleren WestenMittlerer Westen und der Hauptstadt WashingtonWashington, D.C., D.C., im Südosten begrenzt war.

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