Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Die Parteiloyalitäten erwiesen sich als erstaunlich stabil, und das Kräfteverhältnis war so ausgeglichen, dass für Kongress- und Staatenwahlen kaum sichere Prognosen gestellt werden konnten. Auf der höchsten Ebene, der Präsidentschaft, waren die Whigs Whig-Partei jedoch vom Pech verfolgt. Zweimal gelang es ihnen, in diese Domäne der DemokratenDemokratische ParteiAntebellum einzubrechen: Bei den Wahlen von 1840, die ganz im Zeichen der wirtschaftlichen Depression standen, siegte ihr Kandidat William Henry HarrisonHarrison, William Henry aus OhioOhio über JacksonsJackson, Andrew Nachfolger Van BurenVan Buren, Martin. Kennzeichnenderweise verhalf ihm das JacksonJackson, Andrew-Image zu diesem Erfolg, denn seine Anhänger porträtierten ihn als Kriegshelden und abgehärteten Mann von der Frontier Frontier, der in einer Blockhütte aufgewachsen sei und sich als einzigen Luxus hin und wieder ein Glas Cider gönne. HarrisonHarrison, William Henry starb aber schon einen Monat nach seiner Amtseinführung, und Vizepräsident John TylerTyler, John, der an seine Stelle trat, schwenkte auf die politische Linie der DemokratenDemokratische ParteiAntebellum um. 1848 nominierten die Whigs Whig-Partei General Zachary TaylorTaylor, Zachary, der sich im Krieg gegen Mexiko Verdienste erworben hatte. Auch er starb jedoch im Amt, und sein Nachfolger Millard FillmoreFillmore, Millard konnte die Partei in der Krise der 1850er Jahre nicht mehr zusammenhalten. Er beendete seine Karriere 1856 als Präsidentschaftskandidat der populistischen, fremdenfeindlichen American Party American Party.

Die Integrationskraft des Parteiensystems wurde insbesondere durch den starken Zustrom an EinwanderernEinwanderungJahrhundertmitte (19.Jh.) und die wachsenden wirtschaftlichen und mentalitätsmäßigen Unterschiede zwischen dem Norden und dem SüdenSüden auf die Probe gestellt. Ein Symptom dieser Unruhe war das Aufkommen neuer Parteien, die gelegentlich spektakuläre Wahlerfolge erzielten. Dazu gehörte die Anti-Masonic Party , deren Anhänger in New YorkNew York gegen Van BurensVan Buren, Martin Albany Regency kämpften, hinter der sie eine freimaurerische Verschwörung vermuteten. 1840 unterstützten die Anti-FreimaurerAnti-Freimaurerpartei die Kandidaten der Whigs Whig-Partei, was wesentlich dazu beitrug, dass Harrison über Van BurenVan Buren, Martin siegte. Vier Jahre später trat erstmals eine abolitionistischeAbolitionisten Gruppierung an, die Liberty Party unter James G. BirneyBirney, James G. aus KentuckyKentucky, für die allerdings lediglich 3 Prozent der Wähler votierten. Ihre Stimmengewinne in einigen Staaten gingen zu Lasten von Henry ClayClay, Henry und ebneten dem expansionistischen DemokratenDemokratische ParteiAntebellum James K. PolkPolk, James K. den Weg ins Weiße Haus. Nach dem Krieg gegen MexikoMexikoMexikanisch-Amerikanischer Krieg sammelten sich die Anti-SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner)-Kräfte 1848 in der Free Soil Party Free Soil Party und stellten Van BurenVan Buren, Martin als Präsidentschaftskandidaten auf. Mit ihrem Wahlslogan „Free soil, free speech, free labor, and free men“ nahmen sie den DemokratenDemokratische ParteiAntebellum im Norden verhältnismäßig viele Stimmen ab, so dass sich überraschend der Whig -Bewerber General Zachary TaylorTaylor, Zachary durchsetzte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war unübersehbar, dass die territoriale Ausdehnung bis zum Pazifik und eine neue Welle der Westwanderung es immer schwieriger machen würden, die Sklavereifrage aus der nationalen Politik herauszuhalten. Sobald dieses Tabu brach, stand aber nicht nur das Parteiensystem, sondern die Union selbst auf dem Spiel.

Abb 8 Die Entwicklung der großen Parteien 17921854 4 Territoriale - фото 12

Abb. 8: Die Entwicklung der großen Parteien (1792–1854)

4 Territoriale ExpansionTerritoriale Expansion und Sklavereiproblematik

Manifest Destiny Manifest Destiny

In den 1840er Jahren erlebten die USA, deren Territorium sich erst 1803 durch den Louisiana Purchase FrankreichLouisiana PurchaseLouisiana Purchase verdoppelt hatte, einen neuen Expansionsschub, der einen Zuwachs von 1,5 Millionen Quadratkilometern brachte und den Aufstieg zur kontinentalen Macht vollendete. Die wirtschaftlichen Erfolge, das rasche BevölkerungswachstumBevölkerungsentwicklung und die religiösen Erweckungsbewegungen schufen eine Stimmung, die ihren besten Ausdruck in dem Schlagwort von der Manifest Destiny Manifest Destiny fand. Der Begriff stammt aus der Feder des New Yorker Publizisten John L. O’SullivanO’Sullivan, John L., der 1845 in der Democratic Review schrieb, es sei die „schicksalhafte Bestimmung“ der Amerikaner, sich über den Kontinent auszubreiten, „den uns die Vorsehung für die freie Entwicklung unserer Jahr für Jahr sich vermehrenden Millionen zugewiesen hat“. Wie ein Baum den Boden und die Luft beanspruchen könne, die er zur vollen Entfaltung brauche, so hätten die USA das Recht, ihr „großes Experiment der Freiheit und föderativen Selbstregierung“ voranzutreiben. O’Sullivan fasste damit eine Vision in Worte, die sich der Phantasie der Amerikaner bereits bemächtigt hatte und die aus einer Mischung von anglo-protestantischem Nationalismus und Fortschrittsgläubigkeit erwuchs. Nur wenige, wie Henry ClayClay, Henry und sein jugendlicher Bewunderer Abraham LincolnLincoln, Abraham, lehnten solche Ideen grundsätzlich ab, und sie waren machtlos gegen die Popularisierer und Romantiker, die den Geist der Manifest Destiny im politischen Diskurs, der Literatur und der bildenden Kunst verbreiteten. Als säkularisierte Form der puritanischen Heilserwartung durchtränkte Manifest Destiny die gesamte Kultur der Epoche, verlieh den Erfahrungen von Demokratisierung, Westwanderung und Aneignung der Natur einen tieferen Sinn und prägte sich dauerhaft in das kollektive Geschichtsbewusstsein ein. Die Vorstellung einer zivilisatorischen Mission war untrennbar mit materiellen Interessen verbunden, die vom Wunsch nach Siedlungsland und zusätzlicher Anbaufläche für BaumwolleBaumwolle über die Ausbeutung von Bodenschätzen im Westen bis zur Öffnung neuer Märkte im pazifischen Raum reichten. Dabei blieben die geographischen Grenzen der „offenbaren Bestimmung“ und die Methoden ihrer Realisierung vorerst recht vage: Bezog sie sich nur auf Texas und Oregon, oder gehörten auch Kanada, Mexiko und die Karibikinseln dazu? Würde die Expansion friedlich vonstatten gehen, oder durfte bzw. musste auch Waffengewalt angewendet werden?

Die Westausdehnung, wie sie dann tatsächlich erfolgte, war in doppelter Hinsicht ein paradoxer Vorgang. Zum einen bedeutete die Expansion des Empire of Liberty in der Praxis auch eine Expansion der SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) und lief damit dem Prozess der Emanzipation entgegen, der 1793/94 in HaitiHaiti begonnen und in den 1820er Jahren LateinamerikaLateinamerika, im Jahrzehnt darauf die britischenGroßbritannien KaribikinselnKaribik erreicht hatte. Zum Zweiten war es gerade der Zugewinn an neuen Gebieten im WestenWesten, mit dem das „amerikanische Experiment“ nach außen abgesichert werden sollte, der die Vereinigten Staaten in die innere Krise und schließlich in den BürgerkriegBürgerkrieg trieb.

TexasAußenpolitikTexasfrageTexas und OregonOregon

Nach der Unabhängigkeit von SpanienSpanienKolonien hatte MexikoMexikoTexas Siedler aus Europa und den Vereinigten Staaten in die Nordprovinz TexasTexas eingeladen, deren Zahl bis Mitte der 1830er Jahre ca. 35.000 erreichte. Seit dem Verbot der SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) 1829 schwelte aber ein Konflikt zwischen der mexikanischenMexikoTexas Regierung und den Siedlern, der 1836 offen ausbrach, als unter Präsident Antonio López de Santa AnaSanta Ana, Antonio López de eine neue, zentralistische VerfassungVerfassung in Kraft trat. Noch im selben Jahr erklärten die texanischen Siedler ihre Unabhängigkeit und verabschiedeten eine eigene Verfassung, die den Besitz von Sklaven legitimierte. In dem KriegMexikoMexikanisch-Amerikanischer Krieg, der daraufhin zwischen Mexiko und der abtrünnigen Provinz ausbrach, blieben die USA offiziell neutral, unterstützten die Siedler aber auf privater Basis mit Freiwilligen, Waffen und Geld. Der Kampf um die Alamo-Garnison in der Nähe von San AntonioSan Antonio, Texas, bei dem 200 Unabhängigkeitskämpfer, unter ihnen David CrockettCrockett, David, von 3000 Mexikanern aufgerieben wurden, weckte patriotische Gefühle und verklärte sich in der Erinnerung („Remember the Alamo!“) zum Gründungsmythos. Als die Texaner durch den Sieg in der Schlacht von San Jacinto im April 1836 de facto die Unabhängigkeit errangen, baten sie die USA um Anerkennung und Aufnahme in die Union. Präsident JacksonJackson, Andrew, der sich zuvor vergeblich bemüht hatte, den Mexikanern Texas und KalifornienKalifornien abzukaufen, zögerte nun aber aus Sorge vor internationalen Verwicklungen und nicht zuletzt auch deshalb, weil im Norden während des Wahlkampfes Opposition gegen die Eingliederung eines riesigen Sklavengebiets laut wurde. Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt erkannte JacksonJackson, Andrew 1837 die Republik Texas an, aber im folgenden Jahr scheiterte ein texanischer Aufnahmeantrag im Kongress, wo John Quincy AdamsAdams, John Quincy das Gespenst einer Verschwörung der Sklavenstaaten ( slave power conspiracy ) gegen den Norden an die Wand malte.

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