Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Nach der ungefährdeten Wiederwahl gegen Henry ClayClay, Henry stand JacksonsJackson, Andrew zweite Amtszeit von 1833 bis 1837 ganz im Zeichen des „BankkriegesBankkrieg“ ( bank war ), in dem sich die politischen und ideologischen Gegensätze der Zeit dramatisch verdichteten. JacksonsJackson, Andrew Finanzminister Roger B. TaneyTaney, Roger B. verfügte gegen den Widerstand des Kongresses, dass die Gelder der Regierung aus der Second Bank of the United States Bank of the United StatesSecond Bank of the United States abgezogen und in Einzelstaats-Banken deponiert wurden. Die Direktoren der Second Bank Bank of the United StatesSecond Bank of the United States wiederum versuchten, mit einer Verknappung des Kredits Druck auf JacksonJackson, Andrew auszuüben. Der Präsident blieb jedoch unerbittlich: Obwohl der Senat warnte, dass der republikanische Charakter des Gemeinwesens durch „die Konzentration aller Macht in den Händen eines Mannes“ auf dem Spiel stehe, erlosch die Charter 1836, und die Second Bank Bank of the United StatesSecond Bank of the United States, zur Privatbank reduziert, musste 1841 Konkurs anmelden. Schon 1837 brach jedoch der Spekulationsboom zusammen, der den BankkriegBankkrieg begleitet hatte, und die USA glitten in eine fünfjährige Depressionsphase ab. JacksonsJackson, Andrew Kreuzzug gegen die Reichen und Mächtigen war daran nicht schuldlos, denn er schirmte im Grunde nur die Kräfte der Marktwirtschaft von bundesstaatlicher Regulierung ab. Der Supreme CourtSupreme Court unter Marshalls Nachfolger Roger B. TaneyTaney, Roger B. (1836–1864) setzte JacksonsJackson, Andrew dezentrale, antimonopolistische Wirtschaftspolitik in verfassungsrechtliche Doktrin um und behielt diesen Kurs bis in die Zeit des BürgerkriegsBürgerkrieg bei. Als JacksonJackson, Andrew 1837 das Weiße Haus verließ, war er sicherlich der populärste Amerikaner seiner Zeit. Auch von heutiger Warte aus sind – ungeachtet aller Schattenseiten – die Tatkraft und Entschlossenheit bemerkenswert, mit der er die Demokratisierung der USA vorangetrieben, die Einheit der Union verteidigt und die konstitutionellen Befugnisse des Präsidenten voll ausgeschöpft hat. In der Verbindung von Zielstrebigkeit, Machtbewusstsein, moralischer Selbstgerechtigkeit und materiellem Erfolgsstreben verkörperte er einen neuen Typus des Amerikaners, der sich anschickte, die Autonomie des Individuums zu einer umfassenden politischen und wirtschaftlichen Kraftentfaltung zu nutzen.

Die Whigs Whig-Partei als neue Oppositionspartei

Die Bank-Kontroverse förderte die Neuformierung der politischen Kräfte und das Wiedererstehen eines nationalen Zweiparteien-Systems. Nach dem Scheitern der elitär-altmodischen National Republicans bauten die Gegner JacksonsJackson, Andrew ab 1832 eine neue unionsweite Koalition auf, die den Bedingungen der Parteiendemokratie besser Rechnung trug. An die Spitze traten der unverwüstliche Henry ClayClay, Henry, Senator Daniel WebsterWebster, Daniel aus MassachusettsMassachusetts als Sprecher der neuenglischen Wirtschaftsinteressen und für einige Jahre auch John C. CalhounCalhoun, John C., den die erbitterte persönliche Feindschaft mit JacksonJackson, Andrew von den DemokratenDemokratische ParteiAntebellum trennte. Auf lokaler und regionaler Ebene fanden die Oppositionsgruppen unter dem Parteinamen Whigs Whig-Partei zusammen, der Erinnerungen an die Glorious Revolution GroßbritannienGlorious Revolution von 1688 und den amerikanischen Unabhängigkeitskampf weckte. Das wichtigste verbindende Element war in mancher Hinsicht die Abneigung gegen JacksonJackson, Andrew, den die oppositionelle Propaganda als King Andrew fortwährend mit dem absolutistischen Gebaren europäischer Monarchen assoziierte. Ideologisch schufen die Whigs Whig-Partei aus der Mischung traditioneller und fortschrittlich-reformerischer Ideen eine moderne Variante des KonservatismusKonservatismus. Einerseits hielten sie Gemeinschaftswerte und Bürgerpflichten gegen hemmungslosen IndividualismusIndividualismus und Demagogie hoch; andererseits gaben sie sich noch technikbesessener und fortschrittsgläubiger als die zuversichtlichsten DemokratenDemokratische ParteiAntebellum. Zur Begeisterung über den wirtschaftlichen Aufstieg der USA gesellte sich ein religiös und moralisch motivierter Reformwille, dem es um die Beseitigung der Missstände in Fabriken, Gefängnissen und Krankenhäusern, generell um die „Zivilisierung“ der Gesellschaft ging. Was die Whigs Whig-Partei am meisten von den DemokratenDemokratische ParteiAntebellum unterschied, war ihre Überzeugung, dass die Bundesregierung die Pflicht habe, auf die „progressive Verbesserung der Lebensbedingungen der Regierten“ hinzuwirken.

Ähnlich den DemokratenDemokratische ParteiAntebellum fand die neue Partei Anhänger in allen Regionen und erhielt Zulauf aus allen Gesellschaftsschichten. Charakteristisch war die Allianz zwischen den Wirtschaftseliten des Nordens, unternehmerisch eingestellten Südstaatlern, den protestantischen ReformbewegungenReformbewegungen der Mittelschicht und benachteiligten Gruppen, die sich von ökonomischem Wachstum eine Verbesserung ihrer Lage versprachen: im Norden die Arbeiterschaft und die freien Schwarzen, im SüdenSüden Teile der Farmbevölkerung, die unter der Bevormundung durch die Pflanzeraristokratie litten. Die Masse der amerikanischen Farmer und Pflanzer blieb allerdings der Demokratischen Partei treu, die nach der Wahl Van BurensVan Buren, Martin zum Präsidenten 1836 auch verstärkt die städtische Arbeiterschaft umwarb und dabei vor allem bei den katholischen Neueinwanderern Erfolge erzielte. Hinsichtlich der Parteipräferenzen und individuellen Wahlentscheidungen verwoben sich also auf komplexe Weise Klassenzugehörigkeit mit ethnischen und religiösen Faktoren. Beide großen Parteien erwuchsen aus der Konfrontation mit der Marktwirtschaft, die althergebrachte republikanische Werte und Überzeugungen in Frage stellte. Die DemokratenDemokratische ParteiAntebellum betonten die Autonomie, Freiheit und Rechtsgleichheit des Einzelnen, und sie glaubten zunehmend in der territorialen Expansion einen Ausweg aus den Schwierigkeiten der Zeit zu erkennen. Die Whigs Whig-Partei stellten wirtschaftliches Wachstum und moralische Vervollkommnung über Gebietserweiterungen im WestenWesten und fanden damit Rückhalt bei den aufstrebenden Mittelschichten. Beide Parteien vermieden es bewusst, die SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) zu thematisieren, weil dies nicht nur die Union, sondern ihren eigenen inneren Zusammenhalt gefährdet hätte. Bis in die 1850er Jahre hinein wirkte das Zweiparteien-System deshalb als Klammer, die ein weiteres Auseinanderdriften der Regionen verhinderte.

Das zweite nationale Parteiensystem

Die Konkurrenz von DemokratenDemokratische ParteiAntebellum und Whigs Whig-Partei politisierte das öffentliche Leben der USA in einem bis dahin kaum vorstellbaren Ausmaß. Wahlkämpfe wurden zu Massenspektakeln, die das Volk durch Paraden, Debatten der Kandidaten, Pressekampagnen, griffige Slogans und anschauliche Symbole in ihren Bann zogen. 1836 lag die WahlbeteiligungWahlbeteiligung bei 55 Prozent, 1840 gaben schon 80 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, und danach sank die Beteiligung nur einmal (1852) unter 70 Prozent, um 1860 mit 81,2 Prozent einen neuen Höhepunkt zu erreichen. Seit den 1830er Jahren erfolgte die Nominierung der Präsidentschaftskandidaten nicht mehr hinter verschlossenen Türen durch den caucus der Kongressfraktionen, was nun als elitär und undemokratisch galt, sondern auf einem nationalen Parteikonvent, wie es erstmals die kurzlebige Anti-FreimaurerparteiAnti-Freimaurerpartei in New YorkNew York praktiziert hatte. Obwohl die Parteiführungen meist geschickt Regie führten, verstärkte diese Innovation das Gefühl, jeder Bürger könne auf die Kandidatenkür und das Parteiprogramm, die platform , unmittelbar Einfluss nehmen. Für die weißen amerikanischen Männer, zum Teil auch für die freien Schwarzen des Nordens, war damit – anders als für die Europäer – das Verlangen nach politischer Demokratie in Erfüllung gegangen, noch bevor die Industrielle Revolution ihren Höhepunkt erreichte.

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