Witte Wittkamp - Rauch auf Rügen

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Rauch auf Rügen: краткое содержание, описание и аннотация

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Auf der Strandpromenade von Binz kreuzen sich die Wege von Danbi Park und Roland Schiller. Sie, eine junge, hübsche Koreanerin, die gemeinsam mit den Brüdern Lenz als Taschendiebin an touristischen Hotspots unterwegs ist, er ein Ex-Knacki, der mit seiner neuen Komplizin auf Rügen einen Kunstdiebstahl plant. Ziel ist die Sommerresidenz eines Hamburger Managers. Ihre Zufallsbegegnung dauert nur zwei Augenblicke, doch sie hat einen fatalen Ausgang … Am Ende einer warmen Sommernacht liegt ein junger Mann tot am Strand. Kriminalhauptkommissar Fabian Radegast aus Altefähr muss diesen Mord aufklären und einen weiteren verhindern, bevor sich am Ende noch alles in Rauch auflöst. Aber wird es ihm gelingen, im Zuge der Ermittlungen auch seine Kollegin Annekatrin Struve zu beschützen, der aus ganz unterschiedlichen Richtungen Gefahr droht? Und dann ist da auch noch Radegasts Privatleben und der Versuch, eine alte Liebe wieder aufblühen zu lassen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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»Und das Zimmer?«, fragte er schließlich, »So weit okay?«

Ihre Antwort war ein Achselzucken. Dann griff sie nach ihrem Glas.

»Also, auf gute Zusammenarbeit.«

»Stimmt, darauf sollten wir trinken«, sagte Schiller. Er griff ebenfalls nach seinem Glas, um mit ihr anzustoßen, aber da klemmte der dicke schwarze Trinkhalm schon zwischen ihren rotgeschminkten Lippen. Schiller konnte sehen, wie der Spiegel der rötlichen Flüssigkeit in ihrem Glas sank. Michaela Harms hatte einen guten Zug. Er selbst nahm erst einmal nur einen Anstandsschluck.

»Zu viel Eis, wie meistens«, sagte Michaela, als sie ihr Glas abstellte und nach ihrem Smartphone griff. »Also: Was hat Oliver Ihnen gesagt?«

»Ich soll Sie ganz herzlich grüßen«, erklärte Schiller. Das mit dem Kuss behielt er lieber erstmal für sich.

»Ich meine, von unserer Sache«, gab sie etwas bissig zurück und nahm noch einen Schluck Aperol.

»Nicht viel«, sagte Schiller. »Man weiß ja nie, in so einer JVA. Da haben die Wände Ohren.«

Das war zwar Quatsch, aber er fand, es klang halbwegs professionell. Und man konnte ja nicht vorsichtig genug sein. Angesichts der Feriengäste, die sich auf der Promenade dicht an ihrem Tisch vorbeischoben, näherte er sein Gesicht dem von Michaela Harms und fing fast an zu flüstern.

»Ich weiß, dass es um ein paar Bilder geht, die in einer Ferienwohnung hängen und nach Celle gebracht werden sollen.«

Während er sprach, wich Michaela etwas zurück. Hatte er Mundgeruch? Schiller nahm noch einen kleinen Schluck Aperol. Michaela Harms griff ebenfalls nach ihrem Glas und hielt ihm mit der linken Hand ihr Smartphone hin.

»Von wegen Ferienwohnung. Das ist eine Residenz. Sie gehört einem Fondsmanager aus Hamburg.«

Das grelle Sonnenlicht brach sich auf dem mit Strass besetzten Smartphone und spiegelte sich auf dem Display. Mit zusammengekniffenen Augen erkannte Schiller das Foto eines blendend weißen, strohgedeckten Hauses.

»Nicht übel«, sagte er. »Und wie kommen wir da rein?«

»Ich habe einen Schlüssel«, erklärte Michaela Harms. »Die nächsten Fotos sind die Gemälde von Neo Rauch. Um die geht es.«

»Aha. Sehr gut«, sagte Schiller und beugte sich wieder zu Michaela Harms hinüber, während sie über das Display wischte. Mit dem Namen des Künstlers konnte er so wenig anfangen wie mit den Abbildungen. Er sah nicht viel mehr als einen dunkelfleckigen Hintergrund, auf dem sich jetzt sein eigenes, sonnenbestrahltes Gesicht spiegelte. Der kurze rote Oberlippen- und Kinnbart, die dünnen Strähnen, die an seiner Stirn klebten, die kleinen, tiefliegenden Augen. Sah er tatsächlich so fertig aus? Die JVA hatte ihn in dreieinhalb Jahren um mindestens zehn Jahre altern lassen. Und alles nur wegen Struve. Annekatrin Struve. Schiller musste die Augen schließen, um den Gedanken an die Polizistin loszuwerden. Als er sie wieder öffnete, entfernte sich Michaela Harms vom Tisch, ihr leeres Aperol-Glas in der Hand.

Schiller beugte sich noch einmal über das Telefon und wischte zurück zu der Aufnahme des weißen Hauses. Das sah tatsächlich nach einem lohnenden Objekt aus. Vielleicht könnte man noch etwas mehr als nur Bilder mitnehmen, wenn man schon mal drin war.

Ein fruchtiger Duft ließ Schiller aufschauen. Er sah eine großgewachsene, schlanke Frau im Sommerkleid die Promenade entlanggehen. Und sofort überfiel ihn eine sehr lange vergessene Sehnsucht nach weiblicher Nähe. Die Frau entfernte sich. Er sah sie leider nur von hinten. Sie ging nicht, sie schritt. Hohe Schuhe, die passende Handtasche, pechschwarze Haare unter einem großen Sonnenhut. Eine Chinesin? In jedem Fall eine Ausnahmeerscheinung unter all den rothäutigen Feriengästen.

Schiller wandte sich wieder dem Smartphone zu, aber das Display hatte sich inzwischen selbsttätig abgeschaltet. Er griff nach seinem Drink und nahm noch einen Schluck. Es schmeckte bitter.

Im nächsten Augenblick war eine Stimme direkt über ihm, jede Silbe extra betont.

»Wo ist meine Tasche?«

Schiller schaute überrascht hoch in das Gesicht von Michaela Harms. Weil er nicht gleich antwortete, wiederholte sie: »Wo ist meine Tasche?« Diesmal schneller, lauter und wie aus einem Guss.

»Ich denke, die hatten Sie …« – weiter kam Schiller nicht.

»Sie blöder Idiot«, keifte sie über ihm, ein neues Glas Aperol Spritz in der Hand.

»Hey, hey«, sagte Schiller und stand auf. »Seit wann bin ich für Ihre Tasche verantwortlich?«

»Ich habe sie hiergelassen. Da auf dem Hocker.«

Roland Schiller versuchte nachzudenken. Aber er kam nicht weiter als bis zu der hübschen Asiatin, die auch eine Tasche gehabt hatte, so ähnlich wie die von Michaela Harms.

»Ich will meine Tasche. Und zwar sofort.«

Michaela Harms sprach jetzt so laut und schrill, dass Leute auf der Strandpromenade stehen blieben und herüberschauten. Auch das Personal im Rundpavillon war aufmerksam geworden. Ihr schien das nichts auszumachen. Es war also an Schiller, die Ruhe wiederherzustellen.

»Ich kann Ihre Aufregung verstehen«, sagte er. »Aber das ist bestimmt nur ein Missverständnis.«

»Gar nichts können Sie! Überhaupt nichts. Sie können mich allerhöchstens …«

Statt einer Fortsetzung der Beschimpfungen landeten jetzt Eiswürfel und klebriger Aperol in Schillers Gesicht. Und rutschten von dort abwärts auf sein Hemd. Das war zu viel. Er holte aus und schlug sie mit der flachen Hand ins Gesicht. Da war sie fürs Erste ruhig.

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