Rainer Maderthaner - Begriffe der Psychologie

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In diesem Nachschlagewerk werden die Kernbegriffe der Psychologie von A wie «Abhängige Variable» bis Z wie «Zwei-Komponenten-Theorie» anschaulich erklärt und definiert. Die Themenbreite der Begriffe reicht von den Methoden der Psychologie, Psyche und Bewusstsein, Wahrnehmung und Interpretation, Lernen, Gedächtnis und Wissen über Problemlösung, Denken, Intelligenz, Emotion, Motivation bis hin zu sozialen Prozessen, Sexualität, Gesundheit und Krankheit. Die Ausgangsbasis für dieses Buch stellt das UTB «Psychologie» von Rainer Maderthaner dar – Pflichtliteratur zum Aufnahmeverfahren Psychologie der Universitäten Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz. Die «Begriffe der Psychologie» ermöglichen ein rasches Auffinden der zentralen Begriffsdefinitionen und sind somit eine wichtige Lernhilfe zum Buch, können aber auch unabhängig davon als Nachschlagewerk verwendet werden.

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(Bedürfnislage) anspricht und eine Steigerung der Aktivierungslage im Zentralnervensystem auslöst (»Orientierungsreaktion«).

Aktivierungsmanagementsiehe S. 109

Einem sinnvollen »Aktivierungsmanagement« für den Alltag kommt große Bedeutung zu, da die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit des Menschen entscheidend von der Bewusstseinslage abhängt.

»Aktivierungsmanagement« | Maßnahmen gegen Müdigkeit:

Stark wirksam:

1. Koffeinhaltige Genussmittel (Kaffee, Tee, Softdrinks, Schokolade, Wirkung von 15 Minuten bis 5 Stunden)

2. Kurzschlafphasen (»Schläfchen«, die 10–15 Minuten, maximal aber 45 Minuten dauern sollten)

3. Kernschlaf (mindestens 4 Stunden Schlaf stabilisiert den Biorhythmus und fördert die geistige und körperliche Regeneration)

Begrenzt wirksam:

1. Nikotin (schnelle Aktivierungswirkung, je nach Dosis eventuell bis 30 Minuten; reduziert Schlafqualität)

2. Temperaturreduktion und Ventilation (nur bei Sauerstoffmangel effektiv)

3. Bewegungsübungen (maximal 30 Minuten wirksam)

4. Hintergrundmusik, Konversation u.Ä. (reduziert kurzfristig vorhandene Monotonie)

(Ergebnisse einer Untersuchung des U.S. Department of Transportation an Beschäftigen im Transportwesen; McCallum et al., 2003)

Aktivierungssystemsiehe S. 171

Bei den meisten höher entwickelten Lebewesen befindet sich im Stammhirn ein entsprechendes Aktivierungssystem (engl. »activating system«), welches sowohl auf Veränderungen in der Umwelt (Wahrnehmungssituation) als auch auf Änderungen im Organismus (Bedürfnislage) anspricht und eine Steigerung der Aktivierungslage im Zentralnervensystem auslöst (»Orientierungsreaktion«). Eine elektrische Stimulation dieses Aktivierungszentrums bewirkt eine Verschärfung der Wahrnehmung, Steigerung der Aufmerksamkeit, Beschleunigung der Informationsverarbeitung und eine Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit, während eine Schädigung (z. B. als Folge von Encephalitis lethargica) oder Zerstörung (z. B. durch Verletzung) befristete bzw. dauerhafte Schlafzustände auslöst (Guttmann, 1972).

aktuelles Wohlbefindensiehe S. 375, 391

Gesundheit hat viel mit Wohlbefinden zu tun. Die subjektive Befindlichkeit des Menschen spiegelt jedoch nicht nur seinen physischen und psychischen Zustand, sondern auch seine soziale und ökologische Lebensumwelt wider. Während sich in Äußerungen zum aktuellen Wohlbefinden eher die momentan vorherrschenden Emotionen der Person niederschlagen, ist das → habituelle Wohlbefinden als Bewertung des Befindens über einen längeren Zeitraum hinweg, zumeist von kognitiven Einschätzungen der eigenen Lebenslage bestimmt (Abele & Becker, 1991).

akustische Wahrnehmungsiehe S. 154

Wie die visuelle Wahrnehmung zählt auch die akustische Wahrnehmung zu den »Fernsinnen«, das heißt, sie vermittelt Informationen über körperferne Umweltbereiche. Sie dient somit einer frühzeitigen Orientierung und bahnt sehr effektiv (oft reflexartig) die Aufmerksamkeit durch »Richtungshören«.

Alkoholsiehe S. 410

Die legale Droge Alkohol ist nicht zu unterschätzen, und zwar auch in ihren Folgewirkungen, wie Verkehrsunfällen, Arbeitsunfällen, Ehekonflikten oder Gewaltakten. Von Schädigungen dieser Art sollen etwa 10 bis 20 % der deutschen Bevölkerung betroffen sein. Bis eine bereits alkoholabhängige Person einer effektiven Therapie zugeführt wird, vergehen durchschnittlich sechs bis zehn Jahre. Die Sterberate ist bei Alkoholkranken verglichen mit der Normalbevölkerung um das Zweibis Fünffache erhöht (ebenso die Selbstmordrate).

Alternativhypothesensiehe S. 80

Da die praktische Bedeutsamkeit eines signifikanten Ergebnisses auch von dessen → Effektstärke abhängt, müssen abgesehen von der → Nullhypothese auch Alternativhypothesen statistisch getestet werden. Der Vorteil einer solchen Vorgangsweise besteht vor allem darin, dass man nicht nur vage auf »Überoder Unterzufälligkeit« von statistischen Ergebnissen schließt, sondern sogar die Wahrscheinlichkeit bestimmen kann, mit der die Daten für die Alternativhypothese sprechen.

altgriechische Seelenlehresiehe S. 17

• Zu einem Körper gehört nur eine Seele (die Seele kann den Körper kurzzeitig verlassen: Schlaf, Ekstase).

• Eine Seele kann nacheinander verschiedenen Körpern angehören – Seelenwanderung.

• Die Seele existiert nach dem Tode (des Körpers) weiter – Unsterblichkeit.

• Seelen können auch ohne Körper leben (z. B. auf der »Insel der Seligen«). Rohde, E. (1898/1980; zit. aus Schönpflug, 2000, 52)

Amnesiesiehe S. 213

Gedächtnisverlust, der durch Verletzung, Krankheit, Drogenmissbrauch oder andere Gehirnbeeinträchtigungen hervorgerufen werden kann.

Amygdalasiehe S. 301 f.

Diese paarigen Kerne des Zwischenhirns verarbeiten Informationen sowohl aus dem Körperinneren, aus der Umwelt als auch aus den Speichersystemen des Gehirns und sind daher für eine bewertende Istwert-Sollwert-Analyse von Erlebnissituationen besonders prädestiniert. Als Resultat dieser Analyse bewirken sie durch ihren Output an den Kortex (bewusst erlebte) positive oder negative Gefühlsregungen sowie bedürfnisgerechte Handlungsimpulse, außerdem sorgen ihre Verbindungen mit dem Hypothalamus und dem Hirnstamm für schnelle motorische, vegetative und hormonale Affektreaktionen.

Analogietendenzsiehe S. 257 f.

Wenn sich für einen Aufgabentyp eine Lösung bereits bewährt hat, dann tendieren wir dazu, in ähnlichen Situationen wieder die gleiche Strategie zu verwenden. Dies oft sogar dann, wenn sich kein Erfolg damit einstellt oder wenn es einfachere erfolgreiche Vorgangsweisen gibt. Diese funktionale Gebundenheit an einen bestimmten Lösungsvorgang ergibt sich durch die Gebundenheit an eine spezielle Sichtweise der Problemsituation, bei der sich bestimmte Lösungsmethoden entweder sichtbar anbieten oder als bewährte Lösungsmethoden automatisiert sind. So beeindruckend manche Denkfehler auch sein mögen, die aus dieser Analogietendenz resultieren, so erspart doch immerhin die Bevorzugung bereits bewährter Problemlösestrategien unnötigen Aufwand und entspricht somit dem psychischen Ökonomieprinzip.

analytischsiehe S. 47

Hier ist die analytische Methode gemeint, bei der zur Aufklärung psychischer Phänomene diese in Einzelheiten zerlegt werden dürfen (z. B. Wahrnehmungen, Vorstellungen, Einstellungen, Emotionen, Motive). Es ist kaum zu bestreiten, dass mit dieser Methode in der Physik, Chemie, Biologie, aber auch in der Biologischen Psychologie, Wahrnehmungspsychologie, Lernpsychologie und Denkpsychologie bahnbrechende Leistungen erzielt wurden (s. etwa Anderson, 1996). Eine zergliedernde Forschungsmethodik scheint sich in der Psychologie immer dann zu bewähren, wenn Systeme untersucht werden, die in weitgehend autonome Untersysteme unterteilbar sind, welche miteinander entweder parallel oder seriell interagieren.

ängstlich-ambivalenter Bindungsstilsiehe S. 421

Frühkindlicher Bindungsstil. In einer Labor-Testsituation nach Ende des ersten Lebensjahres – die Mutter verlässt für maximal drei Minuten den Raum, sobald eine fremde Person eintritt – wird das Verhalten des Kindes beobachtet und drei »Grundmustern« zugeordnet (Ainsworth et al., 1978). Ein Kind mit ängstlich-ambivalentem Bindungsstil (»insecure-anxious/ambivalent«) ist während der Trennung sehr verängstigt und wechselt nach Rückkehr der Mutter zwischen aggressiver Ablehnung und der Suche nach Nähe. Das Kind ist nach der Trennung ganz mit der Beziehung beschäftigt und unfrei für andere Aktivitäten (→ sicherer Bindungsstil , → vermeidender Bindungsstil ).

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