Mica Scholten - Die Seele im Unterzucker

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Ein Leben strikt nach einem vorgegebenen Plan? Was ist schon hundertprozentig vorhersehbar in einer Welt wie dieser? Es ist jederzeit mit allem zu rechnen. Immerfort und überall. Nichts verspricht eine Garantie und ist vollkommen planbar. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Der eine trägt leichter, der andere schwerer. Wie massiv die eigenen Probleme ins Gewicht und vor allem auch ins Gemüt fallen, ist ebenfalls individuell. Die Schmerzgrenze liegt bei jedem wo anders.
Ist es eine Art der Ironie, dass die Seele nicht durchgehend auf der Höhe ist, wenn der eigene Körper zum größten Feind mutiert? Sich ununterbrochen selbst zerstört, obwohl es keinerlei Veranlassung gibt?
Alles, was ich jemals wollte, war «normal» zu sein. Aber was ist das schon? Normal …

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Frühe Kindheit

Im Jahr 1992 erblickte ich das Licht der Welt. Ich war das erste und einzige Kind meiner beiden Eltern, welche sich kurz vor der Wende in Ost-Berlin kennenlernten. Nach der Wende zog meine Mutter, welche ursprünglich aus Thüringen stammt, zu meinem Vater nach Baden-Württemberg, wo dessen Wurzeln lagen.

Voller Fürsorge boten mir meine Eltern, ja eigentlich meine ganze Familie, alles, was ich brauchte. Sie sorgten dafür, dass ich immer gut zu essen hatte, mein Sortiment an Kleidung und Spielzeug war ausgiebig und auch sonstige Aktivitäten wie Ausflüge, schöne Ferien und Familienfeste gehören zu den schönsten Erinnerungen, welche ich noch immer bei mir trage.

Zu meinen frühesten Erinnerungen zählen die gemeinsamen Ferien bei meiner Oma in Thüringen. Dort wurde viel gemeinsam unternommen. Deren Mann, mein Opa starb als ich ein dreiviertel Jahr alt war. Also kann ich mich nicht mehr wirklich an ihn erinnern. Ich kenne ihn nur aus vielerlei bunten Erzählungen, Bildern und Videofilmen.

Ich denke bis heute sehr gerne an die gemeinsamen Stunden im Gartenhäuschen, auf dem Campingplatz oder im Freibad zurück. Ich kannte und mochte die einfachen und bescheidenen Menschen in der kleinen Ortschaft. Auf Unternehmungen jeder Art freute ich mich regelmäßig.

Stundenlang spielte ich mit meiner Oma Kartenspiele wie Mau-Mau, Skip-Bo und UNO. Auch ausgiebige Puzzlespiele kamen nicht zu kurz. Ich hatte immer einen enormen Spaß an den Stunden des Spiels.

Ich spielte weiterhin gerne Gesellschafts- und Brettspiele mit meinem Vater, welcher die Spielrunde meist noch etwas bunter gestaltete. Spielten wir zu zweit ein Spiel, welches eigentlich für vier Personen gedacht war, wie „Mensch-ärgere-dich nicht“ oder „Fang-den-Hut“, so nahm mein Vater noch zwei Handpuppen von meinem Kasperletheater dazu, setzte sie auf den Tisch, teilte ihnen eine Farbe zu, „vertonte“ sie während des Spiels und ließ sie auf diesem Wege an der Runde teilhaben. Bis heute erinnere ich mich an die witzigen Stimmen, welche er für den König oder das Krokodil imitierte.

Mein geliebtes Abendritual in Form einer Gute-Nacht-Geschichte ist meiner Mutter zu verdanken. Jeden Tag saß sie an meinem Bett und las mir einige Seiten aus diversen Kinderbüchern vor. Einige dieser Geschichten hatte ich auch als Hörspiel in Form von Radio-Kassetten für meinen Walkman, welche mein Vater in seinem Geschäft zum Verkauf anbot. Im Kindergarten wurden sie auch des Öfteren im Stuhlkreis vorgelesen.

Ich war ein sehr kuschelbedürftiges Kind. Jede Nacht drückte ich mich fest an eines meiner Plüschtiere, welche den Rand meines Kinderbettes zierten.

Mein Vater führte über viele Jahre ein Geschäft, welches Unterhaltungselektronik zum Verkauf anbot und Reparaturen vornahm. Direkt darüber lag unsere Wohnung. Wir brauchten nur die Treppen herunter zu steigen und schon waren wir mitten im Laden. Jener war bereits in dritter Generation in seinem und meiner Tantes Besitz, nachdem sie ihn von meinen Großeltern übernommen hatten, als diese Mitte der Neunziger in Rente gingen. Mein Vater war in unserer kleinen Stadt eine angesehene Persönlichkeit und hatte einen Meister als Radio-Fernsehtechniker. Meine Tante, seine Schwester, fungierte im Geschäft als Kauffrau.

Ich liebte es als Kind mit Konsolen zu spielen. Mein Favorit war die Nintendo 64, von welcher ich aufgrund meines Vaters Status beinahe alle Mario-Spiele besaß und auch beherrschte. Gefühlte hunderttausend Stunden verbrachte ich damit zu spielen, ganz gleich ob zuhause oder im Laden direkt, in welchem eine Testkonsole für Kunden aufgebahrt stand. Jene war meistens durch mich belegt, ich war definitiv einer seiner besten Kunden, hihi. Zu meinem 5. Geburtstag im Jahre 1997 bekam ich meine erste eigene Nintendo 64 und einige Lieblingsspiele dazu. Zu Weihnachten folgte ein schwarz-weißer Gameboy 64. Hach, das waren noch echte Retro-Klassiker…

Meine Großeltern väterlicherseits hatten ein großes Haus mit einem schönen Garten, welcher auch ein eigenes Schwimmbad beinhaltete. Regelmäßig war ich dort zugange, lernte schon sehr früh das Schwimmen und tobte ausgelassen im Garten herum. Gemeinsame Grillabende mit der ganzen Familie waren im Sommer an der Tagesordnung. Ich war eine regelrechte „Wasserratte“, wie man mich damals gerne titulierte. Regelmäßig musste man mich ermahnen, nun endlich den Pool zu verlassen, nachdem vom langen Aufenthalt im Wasser meine Lippen schon ganz blau waren. Mit meinem Vater und meinem Opa lieferte ich mir regelrechte Atem-Anhalt-Wettbewerbe. Auch auf unserem Balkon wurde im Sommer immer ein großes Planschbecken aufgeblasen, in welchem sich an heißen Tagen abgekühlt werden konnte. Gelegentlich waren auch Freunde von mir zu Besuch, welche den Badespaß mit mir teilten.

Meine Großeltern hatten einen kleinen Zwergschnauzer, welchen ich sehr gerne mochte. Er war ihr absoluter Liebling, meine Großeltern hatten im Gesamtbild ein sehr großes Herz für Tiere aller Art. Auch Vögel, Igel und Wildkatzen wurden regelmäßig mit Futter im Garten versorgt. Ich schätze, dass ich meine bedingungslose Liebe zu Tieren zum Großteil ihnen zu verdanken habe.

Worauf ich mich als Kind immer am meisten freute, waren die Schützenfest- und Jahrmarktbesuche mit meinen Eltern. Mein Vater war ein leidenschaftlicher Fahrgeschäft-Abenteurer, keine Fahrt war ihm zu wild.

Ab einem gewissen Alter bereitete es auch mir die größte Freude, an den aufregenden Fahrten teilzunehmen. Meine allererste Fahrt verlief mit dem Schnee-Express. Zuerst hatte ich Bedenken, doch als diese Hürde überwunden war, konnte ich von den Fahrten nie mehr genug bekommen. Nach dem Schnee-Express folgten erste Fahrten mit der Achterbahn, dem Break Dancer (bis heute mein Lieblingsfahrgeschäft), dem drehenden Oktopus und vielen mehr. Hierbei fällt mir ein, dass ich stets wahnsinnig enttäuscht und frustriert darüber war, dass ich einige Bahnen damals noch nicht fahren durfte, da man für diese eine Körpergröße von mindestens 1,40 m haben musste. Ich fühlte mich diskriminiert und ausgeschlossen. Dass es sich nur um eine Vorsichtsmaßnahme handelte, kam mir nicht in den Sinn. Natürlich wollte ich ALLE aufregenden Fahrgeschäfte sofort ausprobieren, ganz besonders die angebetete Überschlagbahn Top Spin, welche mein Vater schon häufiger bestiegen war. Anfangs leider noch ohne mich.

Mein Vater war von Natur aus ein sehr lebhafter Mensch. Er pflegte viele Freund- und Bekanntschaften, mit welchen regelmäßig etwas unternommen wurde. Er war unter anderem Mitglied bei den Segelfliegern, in einem Kochclub und auch gern gesehener Kamerad beim Stammtisch, zu welchem ich ihn in Kindertagen gelegentlich begleiten durfte.

Zu Weihnachten und Geburtstagen waren die Tische für mich prall gefüllt mit diversen Geschenken in Form von Spielsachen, Geld, Gutschriften und Kleidung. Nicht nur meine expliziten Kinderwünsche wurden erfüllt, sondern auch stets dafür gesorgt, dass es mir anderweitig an nichts fehlte.

Zu Ostern wurden liebevolle Nester zusammengestellt, welche ich jedes Jahr am Ostersonntag in den frühen Morgenstunden suchen durfte. Das war ein jährliches Highlight für mich, wie es wohl für die meisten Kinder eines darstellt. Ich erinnere mich noch heute an die unendliche Vorfreude auf die ersehnte Suche, als ob es gestern gewesen wäre. Wie ich morgens in die Betten meiner Eltern kletterte, hibbelig wartete, bis jene sich endlich „erbarmten“ aufzustehen und die aufregende Suche beginnen konnte. Ostern mochte ich dank der stets so aufregend gestalteten Suche immer am liebsten. Sogar noch lieber als Geburtstage und Weihnachten, obwohl es da meist die „größeren“ Geschenke zu erwarten gab. An Ostern überwiegten doch meist die Süßigkeiten.

Ich war von der Konfirmation katholisch. Als Kind war ich lange sehr gläubig, betete sogar eine Zeit lang jeden Abend das Vater-Unser und redete mit Jesus. Ich erzählte ihm von meinem Tag und teilte ihm meine sonstigen Kindersorgen mit. Ich bat ihn um Frieden und Gesundheit in der Welt und ganz besonders darum, dass es allen Tieren gut gehen sollte. Im Grunde spielte das Thema Religion niemals eine größere Rolle in meiner Familie. Wir gingen nicht jeden Sonntag – ja eigentlich so gut wie gar nie – in die Kirche. Noch nicht mal zu Weihnachten oder zu Ostern. Das Einzige, an das ich mich konkret erinnere, ist, dass am Karfreitag kein Fleisch gegessen wurde. Meist kochte mein Vater ein Gericht mit Fisch.

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