Ute Vogell - Blüten gucken auf Malle

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"So eine himmlische Landschaft", flüsterte Ulla. «Wer hätte jemals gedacht, dass hier Verbrechen geschehen?»
Nein, damit hatte wirklich niemand gerechnet, als Ulla und KH ihrer Mutter den Weihnachtswunsch erfüllen, einen unbeschwerten Frühjahrsurlaub auf Mallorca zu verbringen.
Die Sorglosigkeit verpufft noch vor der Abreise: Ullas Mutter, die schon vor ihnen auf die Insel gereist war, hatte offenbar einen Unfall und liegt nun schwerverletzt und bewusstlos im Krankenhaus.
In kurzen Wachphasen spricht sie von einer Leiche. Nachdem weitere Begleiterinnen ihrer Mutter vermisst werden, versuchen Ulla und KH als Amateurdetektive die Hintergründe herauszufinden. Dabei stoßen sie auf das ein oder andere Familiengeheimnis.
Leider geraten auch sie selbst ins Visier der mallorquinischen Polizei …

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Ihre Mutter war als Notfall eingeliefert worden.

Bewusstlos.

Nur was sie am Körper trug, war registriert worden.

Falls Ulla es wünschte, konnte sie die Kleidung sofort mitnehmen. Die beiden übereinander getragenen Eheringe waren an Mamas rechtem Ringfinger verblieben, weil sie bei der medizinischen Behandlung nicht störten.

Nein, es gab keine weiteren Gegenstände. Keine Handtasche. Keinen Rucksack. Kein Handy. Keinen Hotelschlüssel.

Nada de nada. Überhaupt nichts.

4 - Verdächtig

„Du musst sofort diese ETA sprechen“, schlug ihr KH am Telefon vor. „Das hört sich doch verdammt seltsam an.“

Wieder im Hotel angekommen, nutzte Ulla KHs kluge Logik, um mit ihm verschiedene Möglichkeiten zu diskutieren.

„Glaubst du, dass Mama vielleicht keinen geeigneten Platz zum Pipi machen auf ihrer Straßenseite gefunden hat und dann beim Überqueren der Straße von einem unbekannten Auto erfasst wurde? ETA hat dies vielleicht nicht bemerkt – laute Musik – oder sie war abgelenkt. Später hat sie dann Mama im Gebüsch gefunden hat, als sie sie suchte, weil die nicht zurückkam?“

Ulla wusste nicht, ob ihre Stimme ihre eigenen Zweifel widerspiegelte.

KH klang skeptisch: „Ich weiß nicht. Genauso gut kann diese ETA aus Versehen den Rückwärtsgang eingelegt und deine Mutter angefahren haben.“

Ulla war erschrocken. „Nein, das hätte sie dann doch im Krankenhaus gesagt. Warum sollte ETA lügen?“

„Und wie erklärst du die Unfallspuren an Manuels Auto?“ KH ließ sich nicht überzeugen. „Schließlich hat der andere Bruder doch angedeutet, dass ETA gefahren ist, oder nicht?“

„Das hätte er aber nicht getan, wenn seine Mutter diejenige gewesen wäre, die Mama angefahren hätte“, wandte Ulla ein.

„Hätte, hätte!“, KH wurde ungeduldig. „Du hast mir doch eben selbst die Dellen beschrieben!“

„Ja, aber – die können doch eine ganz normale Ursache haben. ETA hat einfach ein Hindernis beim Rückwärtsfahren übersehen oder …“ Ullas Stimme verstummte, weil sie kein Argument mehr fand.

„Ich hab’ keine Lust auf weitere Theorien“, schnitt KH einen möglichen weiteren Redefluss ab.

„Am besten sprichst du mit ETA. Oder“, er zögerte nur einen kurzen Moment, „du schaltest gleich die Polizei ein.“

***

Ulla entschied sich gegen die Polizei.

Erstens war alles viel zu unklar; auch der junge Arzt hatte ja nur von „unserer Theorie“ gesprochen. Zweitens wollte sie ihre Verwandten, die Mama immerhin eingeladen hatten, nicht verärgern. Drittens sprach sie kein Spanisch.

Nein, es würde sich alles aufklären. Falls nicht, könnte sie sich immer noch an die Polizei wenden.

Eigentlich hätte sie wissen müssen, dass dies die falsche Entscheidung war.

***

Weder Manuel noch Elmar gingen an ihre Handys. Von ETA hatte sie keine Nummer, erst recht nicht von Jenny.

Also, was nun?

Ulla beschloss, ihren Balkon auszuprobieren.

Ja, der Blick war wie im Urlaubsprospekt angezeigt: Pools unter Palmen, Sonnenliegen zwischen blühenden Blumen, dahinter weißer Sandstrand; zum krönenden Abschluss von türkis bis dunkelblau schattierendes Meer.

Ulla wählte die Nummern aufs Neue. Wieder keine Antwort. Sie verbot sich schlechte Gedanken.

Nochmal wählen – wieder kein Ergebnis.

Ulla fröstelte. Ihr Balkon lag gegen Osten, also erreichte ihn keine frühe Nachmittagssonne.

Sie beschloss, ihre weiteren Anrufversuche unten im Garten auf einer der Sonnenliegen durchzuführen.

Als sie ihr Zimmer eilig verließ, wäre sie fast mit einem der Zimmermädchen zusammengestoßen, die ihren Putzwagen vorbeischob.

Ach nein, Room-Service hieß das ja heutzutage.

Ulla entschuldigte sich und fing einen merkwürdigen Blick ein.

Als sie am Fahrstuhl wartete, hatte sie den Eindruck, dass die junge Frau ihr nachkam und sie prüfend anschaute.

Quatsch, nun fang nicht an, zu spinnen, wies sie sich selbst zurecht. Du hast ja nichts Unrechtes getan. Selbstverständlich kannst du nachmittags allein aus einem Hotelzimmer kommen!

Aber auch die Sonnenliege hatte Tücken.

Zwar erwärmte sich Ulla schnell, aber nun blendete das Display ihres Handys. Wieder keine Antwort.

Ulla beschloss, ihre Nachrichten zu überprüfen.

Sie seufzte. Nichts von Manuel oder Elmar, dafür drei Hinweise auf Anrufe von KH – offenbar als sie sich noch im Flugzeug befunden hatte.

Mehrfach Werbung von Vodafone bezüglich günstiger Tarife in Spanien.

Und zwei Nachrichten von Eni.

Ulla freute sich. Wenigstens ihre Tochter war zuverlässig.

Die erste Botschaft stammte bereits von Sonntagabend, als sich Ulla und KH noch völlig unwissend am Konzert in der Alten Oper erfreut hatten.

Ulla stolperte über einen Satz und las noch einmal:

Domi hat Schnupfen, besonders im rechten Nasenloch. Sonst geht’s uns gut. Uroma ist ungezogen. Haben euch lieb Eni und Domi.

Eine typische Eni-Nachricht: „besonders im rechten Nasenloch“!

Natürlich konnte ein Vierjähriger Schnupfen haben, vor allem im norddeutschen Februar. Kein Grund zur Besorgnis, sogar nicht für Oma Ulla, die den kleinen Dominic fest in ihr Herz geschlossen hatte.

Seltsam war eher die Bemerkung über Uroma.

Normalerweise ließ Eni nichts auf ihre Oma, Ullas Mutter und Domis Uroma, kommen.

Aber Enis Zorn war leicht zu erregen; anscheinend hatte es jetzt sogar die geliebte Uroma erwischt.

Allerdings: „Komische Wortwahl – ungezogen. Mama ist doch kein Kind mehr.“

Offenbar hatte Ulla laut vor sich hingeredet, denn sie bemerkte die sonderbaren Blicke eines jungen Gärtners, der in ihrer Nähe ein Beet harkte.

Nerven behalten, Ulla!

Sie baute sich selbst auf, bevor sie Manuels und Elmars Nummern erneut wählte. Wieder nichts.

Die zweite Nachricht Enis stammte vom Dienstagvormittag, war also erst vor wenigen Stunden gesendet worden: Domi musste ein Knopf aus dem rechten Nasenloch entfernt werden. Dein Knopf. Sonst geht’s uns gut. Grüß Uroma. Haben dich lieb Domi und Eni.

Offenbar war der Streit mit Uroma nicht so schlimm gewesen oder Eni hatte ihn angesichts des Unfalls vergessen.

Oder sie hatte ihren Ärger nun auf Ulla verlagert – dein Knopf deutete darauf hin.

Ulla verdrängte weitere Gedanken und wählte erneut.

„Hola“, sagte eine vergnügte Kinderstimme.

Ulla schaltete schnell: „Hallo, ich meine, Hola. Hola, Veronica. Du bist doch Veronica, oder?“

„Si, und wer bist du?“

„Ich bin Ulla. Du hast mich gestern mit deinem Vater vom Flughafen abgeholt. Aber du hast mich nicht gesehen, du hast geschla …“

Veronica protestierte plötzlich lautstark und Ulla hörte Manuels Stimme.

„Hola. En que puedo ayudarie? Was kann ich für Sie tun?

„Manuel, ich möchte gern ETA sprechen.“

Keine Reaktion.

„Hier ist Ulla. Es ist wichtig.“

Ulla hörte schnelle Schritte, dann räusperte Manuel sich.

„Du kannst ETA nicht sprechen. Das geht nicht. Sie schläft.“

„Dann weck’ sie auf, es ist wirklich sehr dringend. Wegen Mama.“ Ulla spürte, wie ihre Empörung ihr fast die Stimme abschnitt.

Mama lag bewusstlos im Krankenhaus und ETA hielt ein Mittagsschläfchen, als ob nichts geschehen sei!

In Manuels Telefon knatterte ein Motorrad vorbei. Offensichtlich war er nach draußen gegangen.

„Hör zu, Ulla“, er schrie beinahe, „lass uns endlich in Ruhe! Wir haben unsere eigenen Sorgen. Deine Mutter interessiert uns nicht. Verstanden?“

Einzig Ullas Zorn verhinderte, dass sie sprachlos auflegte. „Entweder ich kann jetzt mit ETA sprechen oder ich informiere die Polizei!“, drohte sie, über sich selbst erstaunt.

Manuel seufzte. „Du kannst ETA nicht sprechen. Sie ist bewusstlos. Der Arzt hat ihre eine Spritze gegeben.“

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