Ute Vogell - Blüten gucken auf Malle

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Blüten gucken auf Malle: краткое содержание, описание и аннотация

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"So eine himmlische Landschaft", flüsterte Ulla. «Wer hätte jemals gedacht, dass hier Verbrechen geschehen?»
Nein, damit hatte wirklich niemand gerechnet, als Ulla und KH ihrer Mutter den Weihnachtswunsch erfüllen, einen unbeschwerten Frühjahrsurlaub auf Mallorca zu verbringen.
Die Sorglosigkeit verpufft noch vor der Abreise: Ullas Mutter, die schon vor ihnen auf die Insel gereist war, hatte offenbar einen Unfall und liegt nun schwerverletzt und bewusstlos im Krankenhaus.
In kurzen Wachphasen spricht sie von einer Leiche. Nachdem weitere Begleiterinnen ihrer Mutter vermisst werden, versuchen Ulla und KH als Amateurdetektive die Hintergründe herauszufinden. Dabei stoßen sie auf das ein oder andere Familiengeheimnis.
Leider geraten auch sie selbst ins Visier der mallorquinischen Polizei …

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***

Denn das Taxi heute Morgen an der Finca La Bassa hatte alles verändert.

Die lila Kugel hatte dem Fahrer ein großzügiges Trinkgeld gegeben und ihn gebeten, in zwei Stunden zurückzukommen. Sie und ihre Freundin würden sich jetzt in Ruhe in dieser vom Reiseführer empfohlenen Sehenswürdigkeit umschauen und wollten natürlich das „rein zufällig, welche Überraschung!“ getroffene Paar nicht stören.

Doch der Künstler und Besitzer (oder wer er auch war) hatte sie zu einem kleinen Imbiss eingeladen: „You and your charming friends.“

Eigentlich hatten auf der Terrasse im Schatten eines großen Oleanderstrauches nur drei Sektgläser neben dem Eiskübel auf einem hohen Bistro-Tisch gewartet und drei Teller für die appetitlich aussehenden Tapas unter einer gläsernen Haube. Nun wurde schnell weiteres Geschirr herbeigeschafft.

Das Essen verlief in Elfis Augen völlig unbefriedigend.

Der Besitzer und Künstler widmete sich mit Hingabe der lila Kugel, die sich völlig unerwartet als Kunstsammlerin auswies. Witterte er ein gutes Geschäft? Oder war er einfach nur höflich?

Und die Graumelierte plauderte auf Miguel ein. Ihr Redeschwall war nicht zu stoppen, nachdem sie herausgefunden hatte, dass er im Schwarzwald als Gastarbeiterkind geboren war. „Was, in Staufen? – Das ist gar nicht weit weg von meinem Wohnort! Mein Mann liebte Staufen! Wir waren häufig dort, als er noch lebte. Das Faust-Haus! – Ach, und kennen Sie …“

Elfi selbst war abgehängt. Niemand kümmerte sich darum, ob ihr Rollstuhl im Schatten stand oder nicht. Ihr Sekt wurde warm in ihrer Hand. Sie räusperte sich. Ohne ihre Rede zu unterbrechen, reichte ihr die Graumelierte die Platte mit den Tapas, damit sie sich bedienen konnte. Es war unbequem, im Rollstuhl zu essen.

Die anderen bewegten sich plaudernd auf der Terrasse und zeigten sich gegenseitig im Stehen „entzückende Ausblicke“ aufs Meer.

Aus ihrer Rollstuhl-Position sah sie nichts.

Der Höhepunkt der Missachtung aber kam, als Miguel mit ihren beiden Bekannten verabredete, dass es doch nett sei, wenn sie alle heute Nachmittag in Valdemossa die sehenswerte Villa, die zum Kauf stand, besichtigen würden.

Über ihren Kopf hinweg!

***

In der Erinnerung an diese demütigende Szene stieg erneut der Ärger in Elfi hoch. Als er sich allmählich in giftige Wut verwandelte, spürte sie kreative Energie in sich aufsteigen.

Eigentlich war das Tatmotiv ganz einfach zu finden.

Vor ihrem geistigen Auge sah sie die Szene … und der Stift flog fast von allein über das Papier.

Als sie nach langer Zeit aufschaute, weil sich Sonne und Wind veränderten, umspielten die Wellen bereits die Räder ihres Rollstuhls. Die Flut lief immer weiter auf. Sollte sie sich selbst befreien? Nein, lieber nicht. Sie beschloss, auf Hilfe zu warten.

***

Valdemossa nachmittags verlief nach Elfis Plan, nachdem sie dem Taxifahrer mit den beiden Freundinnen, der dem Mercedes folgen sollte, eine gehörige Summe zugesteckt hatte, damit er unterwegs eine Panne bekam.

So gehörte die Villa für zwei Stunden nur ihr und Miguel und dem Makler.

Die inzwischen hellblaue Kugel kam erschöpft an, als bereits alles besichtigt war und Miguel den Makler und Elfi gerade im weißen Mercedes zurückfahren wollte.

Das letzte, was sie aus den Augenwinkeln heraus bemerkte, war, wie die nette Graumelierte versuchte, dem kugeligen Hellblau die Enttäuschung auszureden. Sie fühlte Genugtuung.

***

Elfi hatte gewonnen!

Und sie hatte Inspirationen für den Roman bekommen.

Zur Feier des Sieges in der Abenddämmerung hatte sie Champagner mit auf den Steg genommen. Die untergehende Sonne färbte die östlichen Bergzacken rosa. Auch das Meer malte sich rosig-blau. Und zu allem romantischen Überfluss segelten auch noch rosa Wölkchen am zartvioletten Himmel.

Es war doch noch ein gelungener Tag geworden.

Und sie würde wieder kreativ sein können! Sie hatte einen perfekten Plan, um das sicherzustellen.

Sie trank den Rest des Champagners aus und küsste das goldene Etikett zärtlich. Ihr Seelentröster, ihr Buddelschiff!

Danach setzte sie ihre Idee in die Tat um.

Sie hob beide Arme triumphierend über den Kopf und schleuderte die Flasche mit einer heftigen Bewegung weit ins Meer.

1 - Unruhe

Diesen Tag im Februar würde Ulla nie vergessen.

KH und sie hatten lange geschlafen an diesem zehnten Morgen nach ihrer Pensionierung. Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte sie ein wenig Hausarbeit erledigt und war dann zum Bummeln und Einkaufen gefahren.

Als sie mit Körben beladen zurückkehrte, hatte KH sie zärtlich geküsst.

„Schön, dass ich dich schon um vier Uhr zu Hause habe“, hatte er gesagt und war sofort wieder hinter seinem PC im Arbeitszimmer verschwunden.Während sie die Einkäufe verstaute, versuchte sie, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Schließlich sollte er merken, dass sie anwesend war.

„Was gibt’s bei dir Neues?“

„Nichts, nur diese leidigen Anrufe.“

Sie kannte seine Klagen über „Dummenfang bei Rentnern“: angeblicher Gewinn in der Klassenlotterie, angeblich nicht bezahlte Internet-Rechnungen, angeblich getätigte Be-stellungen.

„Heute war jemand besonders hartnäckig. Er hat es wieder und wieder versucht. Mit dem umgekehrten Enkeltrick.“

„Was ist das denn – umgekehrter Enkeltrick?“

Neugierig stellte sie sich neben seinen Schreibtisch und faltete einen Einkaufsbeutel zusammen.

„Nun ja, ein sogenannter Manuel wollte dich sprechen. Im Auftrag deiner Mutter. Sie läge auf Malle im Krankenhaus. Natürlich sollst du Geld überweisen. Das hat er zwar noch nicht gesagt, aber darauf läuft es doch hinaus“. KH als eifriger Zeitungsleser kannte die Betrugsversuche an Senioren.

„Wer wollte mich sprechen?“

Die schrille Betonung des ersten Wortes und der Ton ihrer Stimme irritierten ihn.

„Ein Manuel. Wegen Mama auf Malle.“

KH sah die plötzliche Blässe in ihrem Gesicht und bemerkte, wie sie mit zitternder Hand nach dem Telefon tastete.

„Du meinst doch nicht etwa …? Liebes! Das ist doch nicht echt! Mama ist doch kerngesund!“

***

Viereinhalb Stunden später befand sich Ulla dank der Professionalität von Frau Bachlhubers Reiseboutique über den Alpen. Jedenfalls behauptete dies der Flugkapitän in seiner Zwischeninformation.

Sie sah nichts, sondern nagte an ihrem pappigen Käsebrötchen, eingequetscht zwischen zwei Mitreisenden. Zum hundertsten Mal versuchte sie, ihre Gedanken zu sortieren.

Frau Bachlhuber hatte ihr das letzte Ticket für diesen Flug besorgt und ohne Umstände eine Umbuchung vorgenommen. Genau dies hatte sie schon einmal vor vier Wochen getan, als Mama sich spontan entschlossen hatte, der Einladung ihrer angeheirateten Cousine zu folgen und vor dem gebuchten gemeinsamen Termin nach Palma zu fliegen. KH würde übermorgen wie geplant nachkommen.

Eigentlich war diese Reise zu dritt ein Weihnachtsgeschenk.

„Blüten gucken auf Malle“, hatte Mama im November auf die Frage nach einem Weihnachtswunsch geäußert. „Mandelblüte. Das kann man im Februar. Dann bist du in Pension und KH hat sowieso Zeit.“

Also lagen unter dem Weihnachtsbaum Tickets für die Flüge und zwei nette Hotelzimmer.

Aber nach Silvester hatte ETA bei Mama angerufen. Ihre Tochter Jenny werde im März eine Seniorenresidenz in Port d’Alcudia eröffnen. Sie könnten jetzt schon kostenlos probewohnen – als Test für eventuell notwendige Verbesserungen.

Warum nicht? Mama war rüstig und kam überall zurecht, wieso sollte sie nicht vorausfliegen?

Ulla hatte Bedenken.

„Du kennst ETA doch gar nicht mehr richtig. Und wie du sie immer beschreibst, hat sie sicherlich irgendeinen Hintergedanken.“

Ja klar, Mama sah das auch so. ETA würde Gegenleistungen erwarten. Aber was sollte das schon sein?

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