Ute Vogell - Blüten gucken auf Malle

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"So eine himmlische Landschaft", flüsterte Ulla. «Wer hätte jemals gedacht, dass hier Verbrechen geschehen?»
Nein, damit hatte wirklich niemand gerechnet, als Ulla und KH ihrer Mutter den Weihnachtswunsch erfüllen, einen unbeschwerten Frühjahrsurlaub auf Mallorca zu verbringen.
Die Sorglosigkeit verpufft noch vor der Abreise: Ullas Mutter, die schon vor ihnen auf die Insel gereist war, hatte offenbar einen Unfall und liegt nun schwerverletzt und bewusstlos im Krankenhaus.
In kurzen Wachphasen spricht sie von einer Leiche. Nachdem weitere Begleiterinnen ihrer Mutter vermisst werden, versuchen Ulla und KH als Amateurdetektive die Hintergründe herauszufinden. Dabei stoßen sie auf das ein oder andere Familiengeheimnis.
Leider geraten auch sie selbst ins Visier der mallorquinischen Polizei …

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„Vielleicht, dass ich sie nett unterhalte. Oder ihr mal ein Fläschchen besorge. Oder zwischen ihr und Jenny vermittele.“

Also brach Mama auf.

Die regelmäßigen Telefonate zeigten Begeisterung über die Schönheit der Landschaft, das gute Wetter und „die netten Leute“.

Über ETA, Jenny und ETAs Söhne, Elmar und Manuel, die irgendwo auf Mallorca ein Restaurant betrieben, fielen Mamas Berichte deutlich knapper aus. Doch sie war munter und gesund.

Aber dann der Anruf heute.

Als Ulla endlich Manuel an der Strippe hatte, murmelte er nur etwas von „ernster Zustand“, „bewusstlos“ und „Unfall“. Falls irgend möglich, solle Ulla am besten sofort kommen.

Es folgten zwei hektische Stunden.

Am schwersten fiel der Abschied von KH.

„Übermorgen sehen wir uns wieder“, versuchte sie ihn zu trösten.

Seine lieben Augen blickten traurig und sie wusste, dass er sich todunglücklich fühlte.

Von jetzt an würde er unter Dauerangst leiden.

„Pass auf dich auf, Liebes!“

Sie versprach es immer wieder.

Noch vom Gate aus hatte sie ihm unzählige telefonische Anweisungen gegeben, nur damit er nicht ins Grübeln kam und sich die nächsten zwei Tage beschäftigte.

Sie versuchte, sich zu beruhigen und ein bisschen zu schlafen. Die Nacht würde lang werden. Doch ihre Gedanken kreisten.

Was wusste sie eigentlich?

ETA war eine Cousine ihres Vaters. Sie hatte nach dem Krieg einen britischen Ex-Major – Uncle Ed – geheiratet und hieß eigentlich Elvira. Weil sie „Tante Elvira“ als altmodisch empfand, hatte sie ETA erfunden.

„Ganz einfach – ElviraTAnte!“, hatte sie der kleinen Ulla erklärt, die hingerissen war von dieser Idee und dem Glamour, den ETAs Besuche in das verschlafene nordhessische Dorf brachten. Schicke Kleider, platinblonde Dauerwellen, hochhackige Stöckelschuhe und Onkel Eds Sportwagen!

Ulla hatte „Uncle Ed“ sehr gemocht; er war immer gut gelaunt, kümmerte sich um die Kinder und zeigte sich freigiebig. Sein Tod vor ein paar Jahren hatte ihr leidgetan, aber damals hatte sie die Familie schon längst aus den Augen verloren.

Eine schöne Kindheitserinnerung – ja, das war die Familie Gordon. Jenny, Manuel und Elmar waren jünger als sie. Sie hatten sich als Urlaubs-Spielkameraden gut geeignet – mehr nicht.

Oder?

Irgendetwas in ihrem Unterbewusstsein meldete sich.

War da nicht noch ein weiteres Kind? Sie versuchte, sich an die Besuche in Bonn-Bad Godesberg zu erinnern, wo die Gordons wohnten. Anspielungen von Mama fielen ihr ein, die irgendwelche tragischen Umstände andeuteten.

Plötzlich schreckte Ulla hoch; Panik überfiel sie.

Was war, wenn sie wieder ihre Pin vergessen würde und ihr Handy nach der Landung nicht mehr einschalten konnte?

Nach der Erfahrung des letzten Males hatte sie sich die Zahlen sicherheitshalber aufgeschrieben; aber wo war der Zettel?

Hektisch fischte sie unter dem Vordersitz nach ihrem Rucksack, wühlte nach der Handtasche, suchte ihr Portemonnaie. Kein Zettel. Vielleicht in der Brieftasche. Wo war die? Ach ja, vermutlich noch im Mantel oben in der Ablage. Trotz der missbilligenden Blicke ihrer Nachbarn versuchte sie, aufzustehen.

Eine Stewardess schob sie sanft, aber bestimmt zurück. „Bitte bleiben Sie angeschnallt. Wir befinden uns im Landeanflug auf Palma.“

Sie fühlte sich hilflos.

2 - Krankenhaus

Der Mann, der im Flughafen das Schild „Ulla Wokkel“ in die Luft hielt, war ihr völlig fremd.

Als sie auf ihn zuging, versuchte sie angestrengt, irgendeine Ähnlichkeit mit dem Kind Manuel zu entdecken.

Vergeblich.

Allenfalls die kurzen weißen Stehhaare erinnerten entfernt an den weißblonden Mecki-Schnitt des Jungen. Sie hatte einen ganz normalen Fünfziger vor sich, von der Perle im linken Ohr und der extravaganten Hornbrille abgesehen.

„Manuel?“

Er nickte. „Herzlich willkommen, Ulla.“

Er umarmte sie kurz und schien keinerlei Zweifel an ihrer Identität zu hegen. Wahrscheinlich hatte Mama die Familienbilder herumgezeigt.

„Schade, dass wir uns unter diesen traurigen Umständen wiedersehen müssen.“

Sie schaute ihn genauer an.

Seine Gesichtszüge fielen sehr regelmäßig aus, fast hübsch. Auch seine hochgewachsene Figur erinnerte mehr an seine Mutter als an den kleinen, rundlichen Onkel Ed mit seinem großzügigen Bauch.

Er blickte sie unsicher an.

Ihre Frage nach Mamas Zustand schnitt er ab. „Komm, ich fahr dich sofort hin.“

Erst als Manuel einen Schritt zur Seite trat, erblickte sie den rosa Buggy. Ein kleines Mädchen, ebenfalls in Rosa, mit aschblonden Locken, nuckelte am Daumen und schlief.

„Deine Enkelin?“, fragte Ulla, froh einen gemeinsamen Gesprächsstoff zu entdecken.

„Nein, meine Tochter.“ Manuel reagierte kurz angebunden.

Ulla verkniff sich einen Kommentar und hastete hinter Manuel her, der mit langen Schritten vorauseilte.

Die Fahrt verlief einsilbig.

Fragen nach Mama überhörte Manuel und konzentrierte sich stark auf den – eigentlich sehr geringen – Autobahnverkehr.

Im schwachen Schein des Halbmondes versuchte Ulla, die Strecke wiederzuerkennen.

Immerhin war sie schon zweimal auf Mallorca gewesen; einmal mit KH allein und einmal mit ihm, Eni und Domi – als Geschenk zu Enis dreißigstem Geburtstag, die nicht den Bremer Rathausplatz als Unverheiratete fegen wollte – zur Schadenfreude ihrer Freunde und Bekannten.

Es fiel Ulla schwer, Bekanntes zu entdecken. Entweder hatte sich vieles verändert oder in der Dunkelheit wirkte die Gegend anders.

Einmal stoppte Manuel auf dem Seitenstreifen, um drei Fahrzeuge der Guardia Civil passieren zu lassen, die sich mit Blaulicht und Sirenen ihren Weg bahnten.

„Ein Unfall“, mutmaßte Ulla.

„Hmm. Vielleicht. Vielleicht haben sie auch den Vermissten gefunden.“ Eher widerwillig gab Manuel diese Information preis.

„Ein Vermisster? Seit wann?“

„Seit vorgestern. Psst.“

Manuel legte den Finger an den Mund. Mit einer Kopfbewegung nach hinten deutete er an, dass sie die Kleine nicht aufwecken sollte.

„Ich wusste gar nicht, dass du verheiratet bist“, flüsterte Ulla, um das Gespräch nicht schon wieder stocken zu lassen.

„Bin ich auch nicht“, sein Mund formte die Worte fast geräuschlos.

„Bitte sei jetzt still. Ich bin froh, dass die Kleine endlich schläft.“

Seufzend fügte sich Ulla in das Schweigen.

Glücklicherweise hatte sie sofort nach der Landung KH erreicht, der offensichtlich schon am Telefon gelauert hatte.

„Schön, dass du dich meldest, Liebes!“

Es hatte gutgetan, seine Stimme und seine Erleichterung zu hören.

Er hatte bereits ihre Schwester Ingrid, ihre Kinder Eni und Björn und auch seine eigene Schwester Hilde informiert.

„Alle sind entsetzt und drücken ganz fest die Daumen. Sie wünschen uns viel Kraft. Ich soll sie sofort anrufen, wenn ich etwas Neues weiß.“

Ja, wenn!

Ulla sehnte den Moment des Wiedersehens mit Mama herbei und fürchtete sich gleichzeitig schrecklich davor.

Wie lange es wohl noch dauern würde? Wo waren sie überhaupt?

Manuel fuhr schnell auf kurviger Nebenstrecke zwischen Steinzäunen und Obstplantagen, die wenig Orientierung zuließen.

Aber sie hatte den Eindruck, dass er viel zu früh von der MA-13 abgebogen war.

Unmöglich konnten sie jetzt schon in Port d’Alcudia sein.

Vor sich sah sie im schwachen Mondlicht massive Felsen, bizarr gezackt.

Das war doch die Tramuntana, nicht das Meer!

Ein Straßenschild, das sie im Vorbeifliegen entzifferte, bestätigte ihre Vermutung: Sóller 13 km.

„Stopp, Manuel, stopp!“

Ihre harte Ansage weckte die Kleine; sie fing an zu weinen.

„Shh, mein Schatz, es ist alles gut. Schlaf schön weiter.“ Er nahm die rechte Hand vom Steuer und versuchte, das Bein seiner Tochter im Kindersitz hinter sich zu tätscheln. „Nimm’s Däumchen!“

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