[132]
Bechtold/Bosch /Brinker Art. 102 AEUV Rn. 46 m.w.N.
[133]
EuGH 6.9.2017 Rs. C-413/14 P – Intel.
[134]
KOMM ABlEG Nr. L 10/50 v. 13.1.1989, 65 – BPB.
[135]
KOMM ABlEG Nr. L 284/41 v. 19.10.1988, 56 – British Sugar.
[136]
Näher zu Rabattsystemen vgl. insbesondere Langen/Bunte/ Bulst Art. 102 AEUV Rn. 340 ff. sowie Grabitz/Hilf/Nettesheim/ Deselaers Art. 102 AEUV Rn. 435 ff.
[137]
KölnKomm/ Busche § 19 GWB Rn. 107 m.w.N.
[138]
Vgl. Langen/Bunte/ Nothdurft § 19 GWB Rn. 388 m.w.N.
[139]
Vgl. Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 45 m.w.N.
[140]
Vgl. Langen/Bunte/ Nothdurft § 19 GWB Rn. 400 f.
[141]
KölnKomm/ Busche § 19 GWB Rn. 122 ff.
[142]
BGH 21.2.1995 – KVR 11/94 Rn. 26 – Arzneimittelimporteure; 13.11.1990 – KZR 25/89 Rn. 18 – Zuckerrübenanlieferungsrecht II.
[143]
Vgl. KOMM ABlEG Nr. L 15/8 v. 18.1.1994 – Sealink II; ABlEG 1994 Nr. L 55/52 v. 26.2.1994 – Hafen von Rødby; EuGH 6.4.1995 – verb. Rs. C-241/91 Ρ und C-242/91 Ρ Rn. 48 ff. – RTE (Magill).
[144]
Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 69 m.w.N.
[145]
Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 69 m.w.N.
[146]
MK-KartR/ Wolf § 19 GWB Rn. 154.
[147]
So zum Beispiel die Häfen von Rødby und Holyhead, vgl. KOMM ABlEG 1994 Nr. L 15/8 v. 18.1.1994 – Sealink II; ABlEG 1994 Nr. L 55/52 v. 26.2.1994 – Hafen von Rødby.
[148]
BKartA 30.8.1999 – B 8-40100 – Berliner Stromdurchleitung; 14.2.2003 – B 11-45/01 – TEAG; OLG Düsseldorf 11.6.2003 – VI-Kart 7/03 (V) – Stromcontracting; BGH 28.6.2005 – KVR 27/04 – Arealnetz.
[149]
BKartA 21.12.1999 – B 9-199/97 – Fährhafen Puttgarden; BGH 11.12.2012 – KVR 7/12 – Fährhafen Puttgarden II;
[150]
OLG Düsseldorf 24.3.2004 – VI-U (Kart) 35/03 – SIM-Karten in GSM-Gateways.
[151]
KG 26.6.2003 – 2 U 20/02 Kart – Gera-Rostock.
[152]
OLG Hamburg 19.6.2002 – 5 U 28/02 – Online-Ticketshop.
[153]
Vgl. Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 74.
[154]
Das Fehlen ausreichender Kapazitäten ist im Grundsatz allgemein als Rechtfertigungsgrund anerkannt, vgl. BGH 11.12.2012 – KVR 7/12 Rn. 32 – Fährhafen Puttgarden II.
[155]
Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 77.
[156]
Zu den einzelnen Abwägungsinteressen im Rahmen der Zumutbarkeit vgl. Bechtold/Bosch § 19 GWB Rn. 79 ff.
[157]
Langen/Bunte/ Nothdurft § 20 GWB Rn. 39 m.w.N.; Ausschussbericht zur 2. GWB-Novelle 1973 – BT-Drucks. 7/765, 9.
[158]
BGH 12.12.2017 – KZR 50/15 Rn. 19 – Rimowa; 30.6.1981 – KZR 19/80 Rn. 12 ff. – Sportschuhe (Adidas); 20.11.1975 – KZR 1/75 Rn. 21 f. – Rossignol.
[159]
Loewenheim/Meessen /Loewenheim § 20 GWB Rn. 21 ff.; BGH 17.1.1979 – KZR 1/78 Rn. 23 ff. – Fernsehgeräte I (Allkauf/Nordmende); 9.5.2000 – KZR 28/98 Rn. 21 ff. – Designer-Polstermöbel; 4.11.2003 – KZR 2/02 Rn. 16 – Depotkosmetik im Internet; OLG Düsseldorf 29.10.2003 – VI-U (Kart) 30/00, U (Kart) 30/00 Rn. 92 – R-Uhren; LG Nürnberg-Fürth 21.5.2010 – 4 HK O 3670/09 Rn. 53 ff. – JPG LeMale.
[160]
Loewenheim/Meessen /Loewenheim § 20 GWB Rn. 30 ff.; BGH 26.1.2016 – KZR 41/14 Rn. 30 m.w.N. – Jaguar Vertragswerkstatt.
[161]
BGH 23.2.1988 – KZR 20/86 Rn. 18 f. – Opel Blitz; 21.2.1995 – KZR 33/93 Rn. 29 – KFZ-Vertragshändler; 28.6.2005 – KZR 26/04 Rn. 20 – Qualitative Selektion; BKartA 8.5.2006 – B 9-149/04 – Praktiker Baumärkte.
[162]
Häufig auch als Sonderfall der unternehmensbedingten Abhängigkeit aufgefasst.
[163]
Loewenheim/Meessen/ Loewenheim § 20 GWB Rn. 35 ff.
[164]
Loewenheim/Meessen /Loewenheim § 20 GWB Rn. 33 ff.; Langen/Bunte/ Nothdurft § 20 GWB Rn. 50 f.
[165]
Näher hierzu Langen/Bunte/ Nothdurft § 20 GWB Rn. 66 ff.
[166]
Zum Anzapfverbot vgl. Rn. 59.
[167]
Näher hierzu Bechtold/Bosch § 20 GWB Rn. 29 m.w.N.
[168]
Näher hierzu Langen/Bunte/ Nothdurft § 20 GWB Rn. 154 ff.
[169]
Vgl. insbesondere die Verfahren der Europäischen Kommission gegen Google ( KOMM 27.6.2017 – Case AT.39740 – Google Search (Shopping); 18.7.2018 – Case AT.40099 – Google Android; 20.3.2019 – Case AT.40411 – Google Search (AdSense) (noch nicht veröffentlicht); die Entscheidung des BKartA gegen CTS Eventim ( BKartA 4.12.2017 – B 6 – 132/14-2 – CTS-Eventim) und Facebook ( BKartA 6.2.2019 – B6-22/16 – Facebook); das Verfahren gegen Amazon (B2 – 88/18) hat das Bundeskartellamt am 17.7.2019 nach informellen Zusagen von Amazon eingestellt; vgl. zum Überblick der bisherigen Rechtsprechung Hoffer/Lehr NZKart 2019, 10.
[170]
Vgl. Esser/Höft NZKart 2017, 259.
[171]
Vgl. Podszun/Kersting ZRP 2019, 34.
[172]
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD“, „Ein neuer Aufbrauch für Europa, Eine neue Dynamik für Deutschland, Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, Rn. 2755 ff.
[173]
Schweitzer/Haucap/Kerber/Welker Modernisierung der Missbrauchsaufsicht für marktmächtige Unternehmen, 2018.
[174]
Der Abschlussbericht wurde am 9.9.2019 übergeben. Er ist auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums ( www.bmwi.de) abrufbar.
[175]
Vgl. Bischke/Brack NZG 2019, 58.
1. Teil Besondere materiell-rechtliche Risikofelder der Kartell-Compliance› Kartellrecht› 4. Kapitel Fusionskontrolle und transaktionsbezogene Risiken
4. Kapitel Fusionskontrolle und transaktionsbezogene Risiken
Inhaltsverzeichnis
A. Einführung
B. Europäische Fusionskontrolle
C. Deutsche Fusionskontrolle
Literatur:
Hahn Die Kontrolle von Zusammenschlüssen nach ihrem Vollzug, WuW 2007, 1084; Montag/Dohms Minderheitsbeteiligungen im deutschen und EG-Kartellrecht, WuW 1993, 5; Schröter/Jakob/Klotz/Mederer (Hrsg.) Europäisches Wettbewerbsrecht, 2. Aufl. 2014.
1
Bei jeder M&A-Transaktion, also einer Fusion zweier Unternehmen oder dem Erwerb einer Unternehmensbeteiligung oder des Vermögens eines Unternehmens, stellt sich die Frage, ob die Transaktion in den Anwendungsbereich fusionskontrollrechtlicher Vorschriften fällt und infolgedessen der Anmeldung bei einer oder mehrere Kartellbehörden bedarf. Ist dies der Fall, so hängt die tatsächliche Umsetzung des geplanten Vorhabens letztendlich davon ab, ob die zuständigen Behörden das Vorhaben freigeben oder untersagen werden. Aus diesem Grund sollten fusionskontrollrechtliche Anmeldepflichten bereits frühzeitig, möglichst vor dem Beginn der Vertragsverhandlungen und unter Umständen auch vor der Due Diligence, geprüft und eine kartellrechtliche Realisierbarkeitsanalysevorgenommen werden. Erfolgt diese bereits in einer frühen Planungsphase, können wettbewerbliche Probleme möglicherweise durch eine Umstrukturierung des Vorhabens umgangen werden, etwa indem bestimmte Unternehmensteile oder Tochtergesellschaften gar nicht erst erworben werden. Darüber hinaus ist es für den Verkäufer von erheblicher Bedeutung, ob er den Kaufpreis in zeitlicher Nähe zum Vertragsschluss erhält oder möglicherweise erst nach einem mehrmonatigen kostenintensiven Fusionskontrollverfahren. Der Käufer wiederum muss bei seinen Wirtschaftlichkeitsüberlegungen berücksichtigen, ob und in welchem Umfang er gegenüber der Kartellbehörde untersagungsabwendende Zusagen abgeben und z.B. kritische Geschäftsbereiche veräußern kann. Schließlich ist bei jeder anmeldepflichtigen M&A-Transaktion darauf zu achten, dass es im Zeitraum zwischen Vertragsschluss (Signing) und Vollzug (Closing) nicht zu einem Verstoß gegen das Vollzugsverbotkommt, in dem der Zusammenschluss ganz oder zum Teil bereits verwirklicht wird.
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