[52]
So auch Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.01.
[53]
Hierzu: De-minimis-Bekanntmachung und Bagatellbekanntmachung. So die ständige Rechtsprechung des EuGH 13.12.2012 – C-226/11 – Expedia Rn. 17 m.w.N.
[54]
EuGH 13.12.2012 – C-226/11 – Expedia Rn. 37; weiterhin auch BGH 17.10.2017 – KZR 59/16 Rn. 21 ff., juris.
[55]
S. dazu auch Rn. 105und eingehend unter Rn. 134 ff.
[56]
Im Interesse der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden grundsätzlich nur noch von „Vereinbarungen“ die Rede sein, gemeint ist jedoch stets „Vereinbarungen oder abgestimmte Verhaltensweisen“.
[57]
Hierzu Vertikal-LL Rn. 24 ff.
[58]
Eingehend hierzu Vertikal-LL Rn. 25.
[59]
Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.23.
[60]
Vgl. zu Besonderheiten bei Miet- und Leasingvereinbarungen Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.27.
[61]
Hierzu auch Vertikal-LL Rn. 29 f.
[62]
Vgl. Art. 8 Vertikal-GVO zur Umsatzberechnung und Vertikal-LL Rn. 29 S. 2.
[63]
Eingehend hierzu Vertikal-LL Rn. 31–45.
[64]
Vgl. zu den insgesamt fünf Freistellungsvoraussetzungen nach Art. 2 Abs. 3 Vertikal-GVO Vertikal-LL Rn. 31 S. 1 f.
[65]
Hierzu auch Vertikal-LL Rn. 27 f.
[66]
Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.65 ff.
[67]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 28 S. 2.
[68]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 28 S. 4 und 6.
[69]
Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.69.
[70]
Vertikal-LL Rn. 28 S. 3.
[71]
Eingehend hierzu Schultze/Pautke/Wagener Art. 2 Rn. 489 ff.
[72]
Vgl. auch Vertikal-LL Rn. 87.
[73]
Vertikal-GVO, ErwG. 9.
[74]
So lässt die Kommission anklingen, dass die Anwendung von Art. 101 Abs. 3 „frühestens“ dort eine Grenze findet, wo eines der Unternehmen auf einem der betroffenen Märkte über eine marktbeherrschende Stellung verfügt, vgl. Vertikal-LL Rn. 127.
[75]
In diese Richtung auch Schultze/Pautke/Wagener Einleitung Rn. 47.
[76]
Vgl. etwa Vertikal-LL Rn. 131 S. 2: „Jenseits der genannten Marktanteilsschwelle und Wettbewerbsverbotsdauer gelten für die Würdigung individueller Fälle die Erwägungen im nachstehenden Teil dieses Abschnitts.“; Rn. 131 S. 5: „Eine kumulative Wirkung ist unwahrscheinlich, solange weniger als 50 % des Marktes gebunden sind.“, Rn. 141 S. 2: „Liegt der Marktanteil eines jeden Anbieters unter 30 %, ist eine kumulative wettbewerbswidrige Wirkung unwahrscheinlich, wenn insgesamt weniger als 40 % des Marktes durch die Vereinbarungen gebunden sind [. . .].“ oder die Beispielsfälle zum Alleinvertrieb (insbesondere auf der Großhandelsstufe), Vertikal-LL, Rn. 165 ff.
[77]
In diese Richtung auch Schultze/Pautke/Wagener Einleitung Rn. 48.
[78]
BKartA 20.12.2013 – B9-66/10 – HRS Rn. 178.
[79]
So auch Immenga/Mestmäcker/ Ellger A.I. Allgemeines Rn. 41, der von einem gravierenden Unterschied spricht.
[80]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 46.
[81]
Vgl. nur Art. 4 lit. b Ziff. iii, Art. 4 lit. c und lit. d und Art. 5 Abs. 1 lit. c.
[82]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 59.
[83]
Tuytschaever/Wijckmans Rn. 2.96.
[84]
Hierzu auch Vertikal-LL Rn. 74-78.
[85]
Vgl. auch Galle DB 2019, 288 (289); allerdings hatte das BKartA in seiner Abmahnung gegen ASICS einen Entzug (hilfsweise) in Aussicht gestellt, vgl. BKartA 26.8.2015 – B2-98/11 – ASICS Rn. 220.
[86]
Vgl. nur Vertikal-LL Rn. 96.
[87]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 122 S. 2, eingehend zur Prüfung der Einzelfreistellung Vertikal-LL Rn. 122 – 127.
[88]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 47 S. 3.
[89]
Vgl. nur BKartA Tätigkeitsbericht 2017/18, BT-Drucks. 19/10900, VI, Rn. 30 sowie S. 34.
[90]
Hierzu Kommission Pressemitteilung v. 2.2.2017, IP/17/201: Danach hat die Kommission wegen des Verdachts vertikaler Preisbindung gegen mehrere Hersteller von Unterhaltungselektronik Verfahren eingeleitet und ihre Wettbewerbsbedenken insbesondere darauf gestützt, dass die benachteiligten Händler Preissetzungssoftware einsetzen. Mit Entscheidungen v. 24.7.2018 wurden die einzelnen Hersteller wie folgt mit Bußgeldern belegt: Asus (COMP/AT.40465): 63,52 Mio.; Denon & Marantz (COMP/AT.40469): 7,7 Mio.; Philips (COMP/AT.40181): 29,83 Mio. und Pioneer (COMP/AT.40182): 10,17 Mio.
[91]
Vgl. mit einer Vielzahl an Fallbeispielen Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 564, Rn. 27. Zuletzt wurden wegen vertikaler Preisbindungen beim Fahrradgroßhändler ZEG Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 13,4 Mio. EUR verhängt, BKartA 21.12.2018 – B11-28/16, vgl. Fallbericht 17.5.2019.
[92]
Das BKartA spricht insoweit allgemein als „Vertikalfall“ und bezeichnet diesen als „einen der umfangreichsten Verfahrenskomplexe in der Praxis des Bundeskartellamts“, vgl. BKartA Pressemitteilung v. 15.12.2016 „Vertikale Preisbindung im Lebensmittelhandel – abschließende Bußgeldbescheide“ sowie v. 18.6.2015 „Großteil der Bußgeldverfahren abgeschlossen“; s. im Einzelnen die auf der Website des BKartA veröffentlichten Fallberichte zu Az. B10-20/15 v. 9.5.2016 (Bier); Az. B10-50/14 v. 18.1.2016 (Röstkaffee); Az. B10-40/14 v. 16.6.2015 und Az. B10-41/14 v. 19.12.2014 (Süßwaren).
[93]
BKartA Pressemitteilung v. 15.12.2016 „Vertikale Preisbindung im Lebensmittelhandel – abschließende Bußgeldbescheide“.
[94]
Dies kritisierend Grafunder/Kofler-Senoner NZKart 2018, 342, 348.
[95]
Vgl. etwa Fallbericht 14.12.2016 – B10-040/11 – „Süßwaren 1“; 18.6.2015 – B10-041/14 – „Süßwaren 2“ sowie 18.1.2016 – B10-50/14 – „Röstkaffee“.
[96]
BKartA Fallbericht 28.6.2010 – B5-100/09.
[97]
Vgl. BKartA Hinweispapier LEH Rn. 21.
[98]
Vgl. BKartA Hinweispapier LEH Rn. 49.
[99]
Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. a Rn. 570.
[100]
Vgl. auch Vertikal-LL, Rn. 71.
[101]
Vgl. etwa BGH NJW 2010, 1364 Rn. 30.
[102]
Bechtold/Bosch/Brinker AEUV Art. 101 Rn. 140.
[103]
Der in der deutschen Sprachfassung verwendete Begriff „Kundengruppe“ beruht auf einer zumindest unglücklichen Übersetzung der englischen Originalfassung: Während letztere in Art. 4 lit. b zunächst von „customer“ und erst in Ziff. i von „customer group“ spricht, wird in der deutschen Fassung in beiden Fällen von „Kundengruppe“ gesprochen. Dabei kann derartigen terminologischen „Feinheiten“ durchaus praktische Relevanz zukommen, vgl. etwa OLG Schleswig 5.6.2014 – 16 U (Kart) 154/13 Rn. 82 ff., juris.
[104]
Auch bei der Gebietsbeschränkung handelt es sich um einen Unterfall der Kundenbeschränkung, bei der die nicht zu beliefernden Kunden durch ein Gebiet definiert sind, vgl. auch Immenga/Mestmäcker/ Ellger I (2012) Art. 4 Rn. 41.
[105]
Vertikal-LL Rn. 50 S. 2.
[106]
Vgl. auch Herrlinger NZKart 2014, 92, 94: „Die Kunden als solche werden für den Händler beschränkt, nicht einzelne Wege zu ihnen.“
[107]
Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 lit. b Rn. 689.
[108]
Vgl. nur Vertikal-LL Rn. 50 S. 3 und 4.
[109]
Vertikal-LL Rn. 50 S. 3.
[110]
Vertikal-LL Rn. 50 S. 4 und 5.
[111]
Vertikal-LL Rn. 50 S. 6.
[112]
Vgl. auch Vertikal-LL Rn. 50 S. 9 und 10.
[113]
Vgl. Vertikal-LL Rn. 51.
[114]
Vertikal-LL Rn. 51 S. 3.
[115]
Vertikal-LL Rn. 51 S. 6.
[116]
Vertikal-LL Rn. 51 S. 5.
[117]
Eingehend hierzu etwa Schultze/Pautke/Wagener Art. 4 Rn. 755 ff.
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