I. Der Staatsanwalt als Ermittlungsführer und Ankläger
II. Die Generalstaatsanwaltschaften
1. Ermittlungs- und Anklagebehörde
2. Verfahren bei den Oberlandesgerichten
III. Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
1. Ermittlungszuständigkeit des GBA
2. Revisionsverfahren
C. Die Strafgerichtsbarkeit
I.Der Ermittlungsrichter
1. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht
2. Der Ermittlungsrichter beim BGH und OLG
II. Der Haftrichter beim Amtsgericht
III.Das Schwurgericht
1. Die Zuständigkeitsregelung des § 74 Abs. 2 GVG
2. Zuständigkeiten des Schwurgerichts im Ermittlungsverfahren
3. Haftentscheidungen zwischen Anklageerhebung und Revisionsentscheidung
IV.Die Jugendkammer
1. Die Jugendkammer als Schwurgericht
2. Jugendkammer als Jugendschutzkammer
V.Das Oberlandesgericht
1. Das OLG als Tatgericht in Kapitalstrafsachen
2. Das Oberlandesgericht als Haftinstanz
3. Das Oberlandesgericht als Beschwerde- und Gebühreninstanz
VI.Der Bundesgerichtshof
1. Ermittlungsrichter beim BGH
2. Die Strafsenate des BGH
D. Gerichtshilfe
I. Aufgaben des Gerichtshelfers im Erwachsenenrecht
II. Jugendgerichtshilfe
E. Dolmetscher
F. Die Sachverständigen
I. Gerichtsmediziner
1. Hinzuziehung durch StA oder Gericht
2. Obduktion
3. Beauftragung durch Hinterbliebene und Verbrechensopfer
4.Typische Themenschwerpunkte
a) Rechtsmedizinische Beurteilung von Spurenbildern
b)Die rechtsmedizinische Begutachtung von Toten
aa) Feststellung der Identität
bb) Bestimmung der regionalen Herkunft
cc) Frage des Gelebthabens
dd) Die Todesursache
ee) Der Todeszeitpunkt
ff) Alter und Genese bestimmter Verletzungsbilder
gg) Der hypothetische Tatablauf
c) Plausibilitätskontrolle von Geständnissen und Bezichtigungen
d) Beurteilung der Handlungsfähigkeit des „Opfers“
e) Die rechtsmedizinische Begutachtung des Verletzten
f)Begutachtung des Tatverdächtigen
aa) Verletzungsbilder
bb) Beurteilung der Vernehmungs- oder Haftfähigkeit
cc) Schuldfähigkeitsbeurteilung
II. Forensische Toxikologen
III. Psychowissenschaftliche Gutachter
1.Psychiatrische Sachverständige
a) Der „klassische“ Aufgabenbereich
aa) Schuldfähigkeitsexploration
bb) Prognosegutachten
cc) Begutachtung von Aussagetüchtigkeit und Glaubhaftigkeit
b) Präsenzpflicht in der Hauptverhandlung
c) Divergierende Gutachten
2.Psychologen
a) Aufgabenbereich
b)Verschiedene psychologische Testverfahren im Überblick
aa) Der Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (WIE)
bb) Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI)
cc) Gießentest
dd) Rorschach-Test
IV. Kriminaltechnische Sachverständige
1. Sachverständige für Daktyloskopie
2. Sachverständige für DNA-Analytik
3. Brandursachenexperten
4. Schusswaffensachverständige
5. Forensische Ballistiker
6. Sachverständige für Blutbegutachtungen
a) Blutanalyse-Gutachten
b) Blutspuren-Gutachten
aa) Die Sicherung der Blutspuren
bb) Problem der Selektion
cc) Frage der Spurenverfälschung
dd) Blutaltersschätzung
ee) Interpretation des Blutspurenbildes
7. Haarvergleichsgutachter
8. Faserspurengutachter
9. Bodenkundliche Gutachter
10. Forensisch-zoologische Gutachter
11. Forensische Odontologen
12. Forensische Osteologen
13. Anthropologische Vergleichsbegutachtung
14. Sachverständige für forensische Phonetik und forensische Linguistik
V. Schriftsachverständige
VI. Sozialwissenschaftler und Ethnologen
G. Gefährdete Zeugen und Zeugenbeistände
H. Verletzte Personen mit Verletztenbeistand
I. Adhäsionskläger
J. Die Nebenklage
I. Die Nebenklage als Machtfaktor
II. Adressat für Verständigungs- und Ausgleichsbemühungen
III. Wandel zur Nebenklagebefugnis im Sicherungsverfahren
IV. Wandel zur Nebenklagebefugnis gegen Jugendliche gem. § 80 Abs. 3 JGG
V. Keine Nebenklage bei Verabredung oder Anstiftungsversuch
VI. Verteidigung bei Unzulässigkeit der Nebenklage
K. Mitbeschuldigte und ihre Verteidiger
L. Verteidiger im Kapitalstrafverfahren
I. Wahlverteidigung
II. Pflichtverteidigung in Kapitalstrafsachen
III.Das Problem der Wahlpflichtverteidigung
1. Pflichtverteidigerbestellung im Ermittlungsverfahren
a) Das Antragsprivileg der StA bis zur Inhaftnahme
b) Verteidigerbestellung in Haftfällen gem. § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO
2.Beschwerde gegen richterliche Beiordnungsmissgriffe
a) Beschwerderecht des Beschuldigten
b) Keine eigene Beschwer des betroffenen Verteidigers
c) Aufrechterhaltung der Pflichtverteidigung entgegen § 143 StPO
d) Ablehnung der beantragten Beiordnung des Wahlpflichtverteidigers
aa) Auswärtiger Verteidiger
bb) Qualifikationsdefizite
cc) Die beengte Terminslage des gewünschten Verteidigers
dd) Interessenkonflikt aufseiten des Verteidigers
ee) Vorwurf der Konfliktverteidigung in früheren Verfahren
e) Pflichtverteidigerbestellung ohne Anhörung
f) Einvernehmlicher Pflichtverteidigerwechsel
g) Unerwünschte Abberufung des Pflichtverteidigers
3. Verwehrte Entpflichtung des Offizialverteidigers
IV.Gebührenfragen
1. Die gesetzliche Vergütung in Schwurgerichtsverfahren nach RVG
2.Festsetzung einer Pauschalvergütung
a) Pauschalvergütung für den Wahlverteidiger gem. § 42 RVG
b) Pauschalvergütung für den Pflichtverteidiger gem. § 51 RVG
3. Gebührenvereinbarung
4. Finanzierung der Verteidigung aus Drittmitteln
Teil 11 Die Übernahme des Mord- und Totschlagsmandats
A. Die ersten Verteidigungsschritte
I.Allgemeines zur Mandantenbetreuung
1. Suizidalität von Mordverdächtigen
2. Sprachbarrieren
3. Interne Kommunikationsbarrieren
a) Vorbehalte des Beschuldigten gegenüber dem Verteidiger
b) Ressentiments auf Verteidigerseite
c) Der psychisch gestörte Mandant
II. Schutz des Tatverdächtigen vor Selbstbelastung
1. Probleme um das Anwaltskonsultationsrecht
a) Irreführung hinsichtlich Beschuldigtenstatus
b) Prozessordnungswidrige Belehrungsmängel und Kontaktverwehrung
c) Abraten und Ablenken
2. Zugangs- und Anwesenheitsrechte des Verteidigers
a) „Kontaktsperre“ wegen fortdauernder Untersuchungsmaßnahmen?
b) Hinhaltende Telefonauskünfte
c) Der Polizeieinwand der Anbiederung
d) Das angeblich entgegenstehende Votum des Beschuldigten
e) Kein Zugang ohne Verteidigervollmacht?
f) Sondererlaubnis für Anbahnungsgespräche?
g) Teilnahmerecht am polizeilichen Verhör?
3. Informationsherrschaft gegenüber Dritten
a) Der Tatverdächtige auf freiem Fuß
b) Abschirmen des Inhaftierten gegenüber Ermittlungsbeamten
c) Gefahr des Abhörens von Besucherräumen der Haftanstalt
d) Keine persönlichen Eingaben an StA oder Haftrichter
e) Hilferufe und offene Statements
f) Brief- und Telefonkontakte mit Angehörigen
g) Entschuldigungsbriefe an Opfer oder Hinterbliebene
h) Ratschläge für unerwünschte Explorationsversuche
i) Keine ärztliche Schweigepflicht während einstweiliger Unterbringung
j) Schweigerat in Bezug auf die Gerichtshilfe
k) Hinweise zu Privatgesprächen unter Mithäftlingen
l) Interviews des Inhaftierten
m) Verwahrung von Verteidigungsunterlagen
III.Erste Befragung des tatverdächtigen Mandanten
1. Vorbereitende Schritte und Überlegungen
2.Besondere Konstellationen
a) Befragungsumfang bei Geständnissen
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