(1) Rücktritt nach Eingreifen durch Hilfswillige
(2) Eingreifen gegen den bereits Zurückgetretenen
e) Freiwilligkeit des Abstandnehmens
aa) Aufforderung eines Mittäters
bb) Beschwichtigung durch das Opfer
cc) Risikoerhöhung
dd) Augenzeuge
ee) Seelische Blockaden
ff) Entdeckung der Tat
2. Rücktritt des Einzeltäters vom beendeten Versuch
a)Freiwilligkeit
aa) Rettungsbemühungen trotz erkennbar vorhandener Tatzeugen
bb) Rettungsanstrengungen in Verdeckungsabsicht
b) Erfolgsabwendung durch den Täter, § 24 Abs. 1 S. 1 Halbs. 2 StGB
c) Nicht kausale Rettungsbemühungen, § 24 Abs. 1 S. 2 StGB
3. Rücktritt des Unterlassenstäters
a) Kindesmisshandlung
b) Mehraktiges Geschehen beim Unterlassen
IV.Rücktritt bei mehreren Tatbeteiligten, § 24 Abs. 2 StGB
1. Individueller Strafaufhebungsgrund
2. Kausalbeitrag zur Tatvollendung trotz Rücktrittsbemühungen
3. Gemeinsames Abstandnehmen vom unbeendeten Versuch
4. Rücktritt des einzelnen Tatbeteiligten
B. Unternehmenstatbestände, §§ 30, 31 StGB
I.Versuchte Anstiftung zu einem Tötungsdelikt, § 30 Abs. 1 StGB
1.Zur Annahme eines strafbaren Anstiftungsversuchs
a) Tatbestandsmerkmale
b) Strafe
2. Rücktritt vom Anstiftungsversuch, § 31 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 StGB
a) Abgrenzung des beendeten vom unbeendeten Versuch
b) Fehlschlag des Anstiftungsversuchs
c) Rücktritt vom untauglichen Anstiftungsversuch
II.Sonstige Vorbereitungshandlungen i.S.v. § 30 Abs. 2 StGB
1. Bereiterklärung zur Tatbegehung oder zur Kettenanstiftung
2. Verabredung zur gemeinsamen Begehung eines Tötungsdelikts
a) Abgrenzung von Verbrechensphantasien
b) Verabredung rechtlich unterschiedlicher Alternativen
c) Vorstadium zur Ausführung des Tatplans
d)Absprache der Mittäterschaft
aa) Ungenügendes Versprechen der beihilfeähnlichen Unterstützung
bb) Konkretheitserfordernis
3. Rücktritt vom Versuch der Beteiligung
III. Konkurrenzverhältnis
IV. Strafzumessung bei Beteiligungs- und Anstiftungsversuchen
Teil 7 Notwehr und Notstand im Kapitalstrafbereich
A. Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründe bei Tötungsdelikten
I. Legaler Schusswaffengebrauch durch Amtsträger
II. Notwehr, § 32 StGB
1.Prozessuale Besonderheiten
a) Amtsermittlungspflicht auch in klaren Notwehrfällen
b) Beweiswürdigung
c) Zweifelsgrundsatz
d) Reichweite der Notwehr bei Verwendung unerlaubter Waffen
e) Schädigung unbeteiligter Dritter
f) Strafrechtlicher Überhang bei Notwehr im Zuge einer Schlägerei
2.Notwehrlage
a) Notwehrfähige Rechtsgüter
b) Gegenwärtigkeit eines Angriffs
c) Präventivnotwehr
3.Rechtswidrigkeit des Angriffs
a) Einvernehmliche Prügelei
b) Keine Notwehr gegen Notwehrhandlungen
c) Keine Notwehr gegen Selbsthilfehandlungen gem. § 229 BGB
d) Keine Notwehr gegen Festnahme durch Private gem. § 127 Abs. 1 StPO
4.Erforderlichkeit und Gebotensein der Verteidigungshandlung
a) Verteidigungswille
b) Erforderlichkeit der Abwehrbemühungen
c) Rechtfertigung hypothetisch gedeckter Folgen
5. Rechtfertigungsvorsatz als subjektives Rechtfertigungselement
6.Einschränkung des Notwehrrechts
a) Stich- und Schusswaffengebrauch
b) Bagatellangriff
c) Unerträgliches Missverhältnis
d) Angriff durch schuldunfähige oder schuldlos handelnde Personen
e) Einander nahe stehende Personen
f)Selbstverschuldeter Angriff
aa) Ausschluss des Notwehrrechts bei Absichtsprovokation
bb) Sonderrisiken nach provoziertem Schusswechsel
cc) Sonstige Provokationsfälle
III.Putativnotwehr
1. Erlaubnistatbestandsirrtum
2. Verbotsirrtum
IV. Notwehrexzess, § 33 StGB
V. Verteidigungsstrategische Überlegungen zu Notwehrfällen
B. Notstand im Kapitalstrafrecht, §§ 34, 35 StGB
I. Rechtfertigender Notstand, § 34 StGB
II. Anwendungsfälle des entschuldigenden Notstandes, § 35 StGB
1. „Keuschheitsprobe“-Fall
2. Haustyrannen-Fälle
3. Tötung eines Grenzers durch Fluchtwilligen
Teil 8 Strafrechtliche Verantwortung
A. Die Grundlagen
I. Kinder und Jugendliche als Kapitalstraftäter
II. Schuldfähigkeit heranwachsender und erwachsener Tatverdächtiger
III. Schuld
1.Schuldunfähigkeit, § 20 StGB
a) Einsichtsvermögen und Steuerungsfähigkeit
b) „Entweder – Oder“
c) Schuldfähigkeit und Hemmungsvermögen bei Tötungsdelikten
d) Beweiswürdigung und Zweifelssatz
e) Schuldunfähigkeit und actio libera in causa (a.l.i.c.)
2. Verminderte Schuldfähigkeit, § 21 StGB
a) Grundsatz der exklusiven Alternativität
b) Einschränkung des Hemmungsvermögens
c) Verminderung der Einsichtsfähigkeit
3. Die Sachkunde des Tatrichters
4. Aufschlüsselung psychischer Störungen
B. Die biologischen Eingangsmerkmale der §§ 20, 21 StGB
I. Krankhafte seelische Störung
1. Exogene Psychosen
a) Hirndefekte
b) Epilepsie
c) Altersabbau
2. Endogene Psychosen
a) Schizophrenie
b) Zyklothymie (bipolare affektive Störung)
3. Alkoholintoxikation
a) Alkoholkonsum und seine Wirkung
b) Alkoholrausch
c) Allgemeine Bestimmungs- und Rückrechnungsgrundsätze
aa) Rückrechnung (Maximal-BAK) auf Blutproben-Basis
bb) Zur Berücksichtigung von Atemalkohol-Messungen
cc) Alkoholbestimmung anhand einer Urinprobe
dd) Bestimmung der Tatzeit-BAK ohne Blut- oder Urinprobe
ee) Anwendbarkeit des Zweifelsgrundsatzes
ff) Mitteilungspflicht zu den Anknüpfungstatsachen für BAK-Berechnung
d) Hinzuziehung eines Sachverständigen
e) Psychodiagnostische Beurteilungskriterien
aa) Zur Indizwirkung des BAK-Wertes
bb) Absage an starre BAK-Grenzen
cc) Minderer Beweiswert der BAK bei langem Rückrechnungszeitraum
dd) Umstände ohne Aussagekraft
f)Alkoholbedingter Ausschluss der Schuldfähigkeit (§ 20 StGB)
aa) Schwellenwert
bb)Indikatoren für aufgehobene Schuldfähigkeit bei hoher Tatzeit-BAK
(1) Kaum nachvollziehbares Tatmotiv
(2) Ungewöhnliches Nachtatverhalten
(3) Bislang strafloser, aggressionsfreier Lebenswandel
cc)Beweisanzeichen für uneingeschränkte Schuldfähigkeit
(1) Intaktes Erinnerungsvermögen
(2) Hohe Alkoholgewöhnung
(3) Leistungsverhalten bei der Tatausführung
(4) Vernünftige Reaktionen im Anschluss an die Tatbegehung
g)Alkoholbedingte Einschränkung der Schuldfähigkeit
aa) Schuldverminderung bei Unterlassungsdelikten
bb) Schwellenwert
cc) Psychodiagnostik
dd) Zur Aussagekraft von Laienbeurteilungen
ee) Wahrnehmungen angetrunkener Zuschauer
ff) Selbsteinschätzung
gg) Fehldeutung des Leistungsverhaltens
(1) Motorische Fähigkeiten
(2) Fehlende Erinnerungslücken
(3) Alkoholgewöhnung
(4) Überlegtes Tat- und Nachtatverhalten
(5) Eingeschliffene Verhaltensweisen oder schlichte Verrichtungen
h) Alkohol in Kombination mit weiteren Faktoren
aa) Intelligenzminderung und Alkohol
bb) Hirnschädigung und Alkohol
cc) Epilepsie und Alkohol
dd) Altersabbau und Alkohol
ee) Affekt und Alkohol
ff) Persönlichkeitsstörung und Alkohol
gg) Pyromanische Neigung und Alkohol
hh) Medikamente und Alkohol
ii) Drogen und Alkohol
jj) Übermüdung und Alkohol
4. Eifersuchtswahn des Alkoholabhängigen
5. Gewalttaten unter Drogeneinfluss
II. Tiefgreifende Bewusstseinsstörung
1. Erschöpfung und Übermüdung
2. Tiefgreifendes Schreckerleben
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